Träume

Sonntag, 01. Januar 2012 14:23

Ich hoffe doch sehr, dass nichts von meinen Unkenrufen aus dem Newsletter der letzten Woche in Bezug auf Deine Beziehung wahr geworden ist. Handlungsoptionen sind nämlich dafür da, mehr Abenteuer in Dein Leben zu bringen.

Eine (vormalige) Leserin hat meine Erinnerungen an das weihnachtliche Familienfest MIT KARPFEN zum Anlass genommen, mir eine sehr kurz angebundene und erboste Email zu schreiben. Weil ich „freundliche Artgenossen“ zu verzehren pflege, hat sie von einem weiteren Lesen des Newsletters Abstand genommen. Schade. Hier mein Kommentar:

Erstens: Zu dieser Zeit war ich vierzehn Jahre alt. Und meine Eltern schreiben keinen Newsletter, von dem man sich abmelden könnte, haben aber den Karpfen gekauft.
Zweitens: Unbequeme Frauen, die weiter gedacht haben, als ihre Zeitgenossen wurden vor einigen hundert Jahren als Hexen auf dem Scheiterhaufen verbrannt, weil engstirnige Zeitgenossen glaubten, das Rezept für ein perfektes Leben längst gefunden zu haben. Andersdenkende hatten in diesem Weltmodell keinen Platz. Diese Zeiten sollten sich doch aber mittlerweile geändert haben.
Drittens: Ironischerweise handelte der Newsletter von HandlungsOPTIONEN und diese scheinen der Dame zu fehlen. Die Entscheidung zu treffen, keine Tiere mehr zu essen, respektiere ich. Meine Optionen und mein Lebenskonzept schließen den (gelegentlichen) Verzehr von Tieren jedoch mit ein.

Ich schreibe diese Zeilen, das versichere ich an dieser Stelle, wirklich ohne negative Gefühle. Ich habe allerdings nachgedacht und mache mir Gedanken darüber, wie eng die Grenzen der Toleranz doch oft gesteckt sind, wenn es um Dich selbst geht. So habe ich das nämlich nicht gemeint, mit den Handlungsoptionen. Nicht in Bezug auf die Handlungen ANDERER. Damit ich mich nicht verändern muss, soll mein Gegenüber anders handeln und ich stelle ihm die (gewünschten) Optionen schon zur Verfügung.

Wir sind beim Thema des heutigen Newsletters. Selbstdisziplin und Entscheidungsstrategien. Ich habe mir in den vergangenen Tagen den Entwurf der „Strategie für ein besseres Leben“ nochmals vorgenommen und eine Version 2.0 editiert. Das wird sicher nicht die letzte gewesen sein. Hier ist sie:

Veränderungsstrategie für ein besseres Leben.
1. Erkennen einer unerwünschten Lebenssituation
2. Träumen von „besseren Zeiten“
3. Erkennen der Möglichkeit einer gewünschten Veränderung
4. Motivation zur Veränderung
5. Entscheidungsstrategie
    5.1 Auslöser
      (Wann ist es Zeit, sich für Veränderung zu entscheiden?)
    5.2 Generieren von Handlungsoptionen
      (Welche Möglichkeiten habe ich?)
           Brainstorming mit mindestens 5 Optionen
    5.3 Durchdenken der einzelnen Handlungsoptionen
      bis zum strategischen Ende
    5.4 Gewichten der Optionen
      (im Hinblick auf das gewünschte Ergebnis)
    5.5 Entscheidung für eine Option
6. Planung der einzelnen Ausführungsschritte
    6.1 Handlungsgliederung in Einzelschritte
      (in Bezug auf das Ergebnis)
    6.1 „Act on it“
      (Beginn der Ausführung sofort)
7. Motivationsstrategien für die einzelnen Handlungsschritte
8. Ausführen der Handlungsritte (singulär oder repetitiv)

Von einzelnen Punkten haben schon einige Newsletter gehandelt. Wir planen, die endgültige Version dieser Strategie (Version n.0) auf einer Webseite zu veröffentlichen und jeden Punkt mit dem entsprechenden Link zum Newsletter zu versehen.

Heute aber, pünktlich zum Beginn des neuen Jahres, möchte ich Dich einladen, mit mir zu träumen. Es geht um Punkt 1 und 2 der obigen Strategie. Ich finde es langweilig, sich immer wieder sogenannte „gute Vorsätze“ zum neuen Jahr auszudenken und sich nach einiger Zeit im alten Lebenstrott wieder zu finden. Wenn das, was die vielen esoterischen Bücher schreiben, auch stimmt, können wir eine elegantere Lösung dafür finden. Wir beschäftigen das Universum und den „was wäre, wenn...“ Rahmen aus dem Modell von NLP.

Schon im letzten Newsletter wäre der „was wäre, wenn...“ Rahmen sehr gut aufgehoben gewesen. Nämlich bei Punkt 5.3, dem Durchdenken der einzelnen Handlungsoptionen. Deshalb lade ich Dich ein, heute ein interessanten Experiment zu veranstalten. Träumen.

Ich meine, dass viele unserer Mitmenschen (vielleicht auch DU) das „korrekte“ Träumen verlernt haben. Sie schalten den „Autolimitator“ bewusst und subbewusst ein und schaffen damit eine Menge an „Rohrkrepierern für Träume“, wo es Raum für den ganz großen Wurf geben müsste. Also: here we go...

Nimm Dir eine ungestörte Auszeit und setze Dich mit einem GROSSEN Blatt Papier an einen Tisch. Ausnahmsweise ist es erlaubt, aus dem „sich Wegbewegen von...“ Deine Ideen zu beziehen. Ich liefere Dir nachfolgend eine kleine Gliederung, die Du als „Einkaufszettel“ abarbeiten kannst:

1. Persönlicher Erfolg
1.1 Allgemeine Erfolge im Leben
1.2 Mein Charakter
1.3 Meine Verantwortlichkeiten
1.4 Meine Ziele
1.5 Meine Zivilcourage
1.6 Meine Hilfsbereitschaft für Andere

2. Erfolg im Beruf
2.1 Meine Erfolgschancen im Beruf
2.2 Meine Führungsfähigkeiten
2.3 Mein Verdienst (monetär und charakterlich)
2.4 Meine Zeitgestaltung
2.5 Meine Problemlösungsstrategien

3. Erfolg durch einen gesunden Körper
3.1 Meine Strategien für einen steigenden Glückslevel
3.2 Meine Strategien für körperliche Gesundheit
3.3 Meine Strategien für Nahrungsaufnahme
3.4 Meine Strategien für körperliche Fitness

4. Erfolg durch eine glückliche Beziehung
4.1 Meine Strategien zur Partnerfindung
4.2 Meine Strategien für eine glückliche Beziehung
4.3 Meine Strategien für wachsende Liebe
4.4 Meine Strategien für Toleranz
4.5 Meine Strategien für eine glückliche Ehe
4.6 Meine Strategien für eine zeitgemäße Erziehung der Kinder
4.7 Meine Strategien für Freundschaften
4.8 Meine Strategien für ein ruhiges Gewissen
4.9 Meine Strategien für mehr Ausgeglichenheit

Wie Du sicherlich gleich bemerkt hast, gliedert sich obige Aufzählung etwas anders, als in den meisten der typischen Erfolgsbücher. Wenn Du die Liste ergänzen möchtest und Dir noch mehr Punkte eingefallen sind. BITTE schreibe mir, ich werde dann die Liste aktualisieren und den anderen Lesern zur Verfügung stellen. Vielen Dank schon an dieser Stelle. Nimm obige Liste als Gedankenstütze, setze Dich hin und stelle Dir folgende Fragen:

1. Wie halte Ich es momentan mit diesem Thema (Status Quo)?
2. Womit bin ich unzufrieden?
3. Was könnte ein optimaler Zustand sein?

Und dann: Erträume Dir den optimalen Zustand! Achte ganz besonders darauf, ohne innere Grenzen (...ach, dazu fehlt mir ja das Geld, die nötige Selbstdisziplin, der richtige Freund usw.) zu träumen. Nimm den „was wäre, wenn.....“ Rahmen zu Hilfe und versetze Dich real in die Situation in Deiner Zukunft. Sieh, höre und FÜHLE, wie es sein wird, wenn all das, was Du Dir erträumst, eingetreten ist. Und zwar ohne innere Monologe wie: „Das schaffe ich sowieso nicht....!“ und assoziiert (mitten im Bild drinnen).

Nach dem Stand der aktuellen wissenschaftlichen und esotherischen „Forschung“ wird damit zweierlei passieren:

Erstens: Dein Gehirn unterscheidet nicht zwischen vorgestellten und real erlebten Erlebnissen. Dein Verhalten wird sich ändern.
Zweitens: Du wechselst die alte Kupferkabelleitung die Deine Wünsche ins Universum transportiert gegen eine moderne Glasfaserleitung aus. Mehr Daten erreichen das „Zentrum für Wunscherfüllung“, entsprechend gehen auch mehr von Deinen Wünschen in Erfüllung.

Ich meine, Du brauchst Dir dann gar nichts mehr vorzunehmen, für das neue Jahr. Träumen reicht. Ach ja, DAS habe ich allerdings vergessen: Du musst erwarten und fest davon überzeugt sein, dass Deine Wünsche in Erfüllung gehen werden. Dann musst Du nur aufpassen, wenn das Universum tätig wird. Sei offen für die seltsamsten „Zufälle“ und bleibe ohne Erwartungen in eine bestimmte und von Dir vorgestellte Richtung. Das Universum weiß viel mehr, als Du mit Deinem kleinen und beschränkten Horizont. Ich habe mich immer wieder gewundert und gefreut, wie kreativ und erziehend die „Lösungen“ des Universums für meine persönliche Entwicklung gewesen sind.

Soweit also zu Punkt eins und zwei der „Lebensstrategie“. Im nächsten Newsletter geht es um Punkt drei und vier. Wir nähern uns der Vollendung des Fundaments, auf dem eine Strategie zur Selbstdisziplin aufbaut. Ich wünsche Dir schöne Träume und schönes Träumen. Und wenn Du auch einmal davon träumst, zu einem meiner Workshops zu kommen (was ich sehr empfehle), dann wird ja auch dieser Wunsch bald in Erfüllung gehen.



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