Warum Hypnose im Modell von NLP?

Über die Wichtigkeit von Trance in der Veränderungsarbeit

Zu der Zeit, als das Modell von NLP in den Siebzigern entwickelt wurde, hatte die amerikanische Gesellschaft Schwierigkeiten mit dem Begriff „Hypnose“. In Kalifornien war es schlichtweg verboten, Hypnose außerhalb eines medizinischen Kontextes anzuwenden. Das erklärt, wieso der in der Anfangszeit nur wenige NLP Techniken mit direkten hypnotischen Techniken entwickelt wurden. Allerdings basieren Formate wie beispielsweise das „Six step reframing“ selbstverständlich auf der Nutzung von hypnotischen Prozessen. Es werden nur andere Begriffe dafür verwendet, Hypnose wird nicht thematisiert.

News-Warum-Hypnose-NLPHeute hat sich die Einstellung zur Anwendung hypnotischer Muster und Prozesse grundlegend geändert. Richard Bandler, einer der Entwickler des Modells, arbeitet sehr viel mit Tranceprozessen. John Grinder arbeitet eher logisch sequentiell mit dem Modell von NLP und verwendet ebenfalls viele hypnotische Techniken. Die generelle Orientierung der beiden Gründer des Modells von NLP spiegelt auch die allgemein eingeschlagenen Richtungen wieder, die eine Ausbildung im Modell von NLP nehmen kann. Entweder ein Trainer lehrt mehr logisch, rational und sequentiell oder er wählt die metaphorisch, hypnotisch unbewusste Vermittlung. Wenn Du Dich bei youtube umsiehst, kannst Du NLP – Trainer, die sich dort vorstellen, relativ leicht in eine der beiden Kategorien einordnen.

Glücksmomente
Die Hypnose die glücklich macht

Wann warst Du zuletzt in einem Zustand erhabener Freude? Dem Zustand, der die Voraussetzung ist, für gute Entscheidungen, für das Erreichen Deiner Ziele, für eine erfolgreiche und gelungene Kommunikation, für die Erfüllung Deiner Wunschbestellungen an das Universum - einfach überall im Leben.

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Dass ich mich für die zweite, die metaphorisch hypnotische Richtung entschieden habe, hat nichts mit „besser“ oder „schlechter“ zu tun, sondern damit, dass diese Art der Vermittlung für meine Persönlichkeit sehr gut passt. Ich finde NLP soll Spass machen und direkt auf Dein Leben anwendbar sein. Und dafür bietet sich die metaphorische Art der Vermittlung, mit ihren vielen lustigen Geschichten und Anekdoten ja geradezu an.

Doch lass mich wieder auf die Begriffe „Trance“ und „Hypnose“ zurückkommen, mit denen ich diesen Artikel gestartet habe: Trance – und die damit verbundenen hypnotischen Prozesse – gehört für mich ganz selbstverständlich zum Leben und damit auch zu meinem Modell von NLP. Du kannst wirklich JEDEN Bewusstseinszustand auch als eine Art von Trancezustand wahrnehmen. Dann geht es im Leben nur darum, den „richtigen“, das heißt für den jeweiligen Kontext „besten“ Bewusstseinszustand auswählen und einnehmen zu können.

Wenn Du auf youtube den Begriff „Hypnose“ eingibst, kannst Du sehr schnell jene ehrgeizigen, meist sehr jungen Männer finden, die an irgendwelchen Orten irgendwelche Menschen „hypnotisieren“ …. und … das war‘s dann auch schon. Die Kunst dieser Leute besteht offensichtlich darin, sich egozentrisch selbst in Szene zu setzen. Schade eigentlich. Auf der einen Seite bestimmen solche spektakulär aussehenden Aktionen nämlich das gesellschaftliche Bild, das „man“ von Hypnose hat, andererseits tragen sie dazu bei, Begriffe wie „Manipulation“ und „Kontrolle“ eng mit dem Begriff „Hypnose“ zu verankern. Das muss wirklich nicht so sein.

Die Arbeit mit dem Unbewussten hilft Dir im NLP Practitioner, Deine „Arbeit“ sehr viel einfacher und schneller zu verrichten. Die positiv wahrgenommenen Veränderungen sind damit auch sehr viel langfristiger wirksam. Um den Umgang mit den unbewussten Prozessen gründlich zu lernen, beschäftigen wir uns an jedem Tag im NLP Practitioner mit Aspekten der Trancearbeit. Erinnere Dich, schon am zweiten Tag hast Du, ganz ohne die Anwendung von Sprache, den Bewusstseinszustand Deines Gegenüber verändert. Auch am dritten Tag waren mit dem „Markt der Trancen“ die Tranceprozesse ein Thema.

In der richtigen Umgebung, im richtigen „Setting“ (im Workshop) ist es ganz einfach, Deinen Übungspartner in den entspannten und angenehmen Trancezustand zu begleiten. DAS hast Du ja in den ersten drei Tagen des Workshops am eigenen Leib erfahren. Und dann….? Alle die spektakulären Aktionen, von denen ich etwas weiter oben schrieb, enden HIER – die Lernerfahrung des Umgangs mit Tranceprozessen beginnt hier erst. Für mich stellen sich im Workshop Fragen wie: „Wie kannst Du lernen, mit Dir und Deinem Übungspartner in Trance zu arbeiten?“ und „Wie kannst Du lernen, Deine Sprache so zu gestalten, dass das Unbewusste auf beiden Seiten die Inhalte und Prozesse perfekt versteht und umsetzt?“

Dazu gibt es im Modell von NLP das „Milton Modell“. Es vermittelt Dir die wirkungsvollsten Sprachmuster eines großen amerikanischen Hypnotherapeuten. Damit Du gleich selbst erfährst, WIE wirkungsvoll diese Sprachmuster sind, gibt es die Übungen am Nachmittag des vierten Tages. Damit hast Du die Voraussetzungen geschaffen, Deine Sprachmuster dem jeweiligen Bewusstseinsgrad anzupassen und auch in logisch rational anmutenden Prozessen genau auf Dein Gegenüber einzugehen. Die Vorteile wirst Du gleich am Tag fünf des NLP Practitioner wahrnehmen.
Hier zum kostenlosen online NLP Practitioner.

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