Eine gute Alternative zum luziden Träumen

Mit NLP Deine Vergangenheit verändern

Oft werde ich nach Methoden für luzides Träumen befragt. Wozu jedoch willst Du lernen, luzide zu träumen, wenn Du die Zustände vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen genauso gut nutzen kannst? Du musst nicht träumen, um Dir die Ressourcen Deines Unbewussten nutzbar zu machen. Schaffe Dir Deine Realität einfach selber, wann immer DU willst, ohne auf spezielle und schwer zu erlernende Zustände zu warten. Um mit einer Metapher zu sprechen: “Wenn Du fliegen willst, lass Dir Flügel wachsen – und fliege!”

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Damit sind wir schon mitten im Thema gelandet. Ich weiss nicht, was Deine Motivation dabei ist, wenn Du klarträumen oder luzide träumen lernen möchtest. Also, wenn Du soviel Zugriff auf das Geschehen in Deinen Träumen haben möchtest, dass Du darin walten und gestalten kannst, wie Du willst. Ich nehme an, Du möchtest etwas damit erreichen. Landläufig gilt die Annahme, wer seine Träume beeinflussen kann, der schafft das auch mit der Wirklichkeit.

Nunja, die Realität, das, was Du „Wirklichkeit“ nennst, ist ein sensibles Konstrukt. Damit Du erreichen kannst, was Du willst, wirst Du Dir Realitäten schaffen wollen, in denen das gilt, was dem Erreichen Deiner Ziele förderlich ist. Die Frage ist deshalb für mich: WIE fängst Du es an, Dir Deine Realitäten selber zu schaffen? Du wirst es vielleicht nicht glauben, aber diese Techniken lernst Du bestens mit NLP. Und davon verstehe ich eine Menge. Also los.

Dein Gehirn macht keinen Unterschied

Eine der Grundannahmen im Modell von NLP ist: Das Gehirn macht keinen Unterschied zwischen dem, was von Deinen Erlebnissen tatsächlich stattgefunden hat und denen, die Du in Deinem Gehirn konstruiert und zusammengebastelt hast. Wenn ich mich, um Dir ein Beispiel aus meiner Familie zu geben,  mit meiner Schwester über gemeinsame Erlebnisse in unser beider Vergangenheit austausche, scheint es mir oft, als hätten wir zwei verschiedene Erlebnisse erlebt. Sie erzählt mir mein Erleben aus einem Blickwinkel, der für mich unreal ist. Früher konnten wir uns trefflich darüber streiten, wer nun „recht“ hat.

Ohne Schuldgefühle leben
Überwindest Deine Schuldgefühle und lass Altes hinter Dir

Nutzt Du Deine Chancen in Beruf und Alltag vielleicht nur aus dem Grunde nicht, weil Du Angst hast, jemanden durch Deine Entscheidungen zu enttäuschen? Fühlst Du Dich unfähig auf das Bitten von Freunden oder Verwandten hin mit einem "Nein" zu antworten? Ist es nicht schon längst an der Zeit, mit all den Schuldgefühlen aus Deiner Vergangenheit in Dir aufzuräumen?

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Heute wissen wir: Deine Realität entsteht in Deinem Kopf – und sie gehört Dir ganz alleine. Schwierig wird es nur, wenn Du diese Realität mit anderen Menschen teilen sollst, die ihren jeweils eigenen Begriff und ihre eigene Interpretation dieser „Wahrheit“ haben. Selbst das, was Du täglich – also auch JETZT – zu erleben glaubst, ist schon während Du es erlebst und in Deinem Gehirn speicherst, den vielfältigsten und ganz individuellen Veränderungen unterworfen. Und die verlaufen bekanntlich für jeden Menschen anders.

Die „Veränderungstechniker“, die sich mit der Entwicklung des Modells von NLP beschäftigten, waren an solchen Prozessen sehr interessiert. Wenn sich nämlich Deine Wahrnehmung der Wirklichkeit verändert, verändert sich auch diese Realität. Alles eine Frage der Wahrnehmung, die Du beeinflussen kannst. Es entstand eine Systematik, die diese Prozesse sehr anschaulich beschreibt und grandiose Techniken zur Informationsgewinnung daraus abgeleitet hat. Den Name für dieses Modell kennt jeder, der sich mit NLP schon beschäftigt hat: Das MetaModell.

Negative Erinnerungen selbst positiv gestalten

Ich möchte in diesem Artikel die damit beschrittenen Wege der Informationsgewinnung vernachlässigen und Dir vielmehr aufzeigen, wie einfach es sein kann, in Deinem Gehirn Deine gespeicherten Erlebnisse zu verändern. Es gibt ja keine Schule, die uns unterrichtet hätte, Deine negativ erlebten und empfundenen Erlebnisse in einer Art und Weise zu erinnern, die „konstruktiv und zuträglich“ für unser Leben wäre. Die Wahrheit über die Erlebnisse Deiner Vergangenheit kann negativ sein. Das kannst Du allerdings ändern.

Vielleicht glaubst Du ja immer noch an die Unveränderbarkeit Deiner Erinnerungen. Vielleicht meinst Du: “Na, ist halt so passiert und Punkt.” Nein, kein Punkt, lieber drei Punkte, denn es kann so weitergehen, wie du willst und wie Du entscheidest. “Zeit heilt alle Wunden” Das ist ein Spruch aus dem Volksmund, der beschreibt, dass Erinnerungen durchaus nicht so unveränderbar sind, wie viele Menschen glauben.

Wenn Du also auch schon erfahren hast, dass sich Deine Erinnerungen, positive wie negative, im Verlaufe der Zeit „von alleine“ verändert haben, dann ist es nur ein kleiner Schritt, selbst aktiv in diesen Prozess einzugreifen und tatsächlich zu bestimmen, was das Ergebnis Deiner Erinnerungen sein soll.

Hier eine kleine Übung, die Dir zeigt, wie schnell Du Erinnerungen verändern kannst. Wie wäre es, aus einer bisher als negativ eingestuften Erinnerung ein positives Gefühl zu generieren.

  1. Rufe Dir eine negative Erinnerung ins Gedächtnis.
  2. Warte, bis sich ein Bild oder ein Film vor Deinem geistigen Auge geformt hat.
  3. Dissoziiere Dich davon.
  4. Nun betrachte diese Erinnerung und konzentriere Dich darauf, was Du Wichtiges und Positives für Dein Leben daraus gelernt hast.
  5. Finde zu der Einsicht, dass Du froh darüber sein kannst, diese Erfahrung gemacht zu haben.
  6. Fühle Dich richtig gut, weil Du aus diesem Erlebnis etwas sehr positives für Dein Leben gelernt hast.

Noch eine Erkenntnis: Nimm Deine Beziehung. Wenn Du in ähnlichen Situationen immer wieder bei den gleichen, negativen Gefühlen landest, kannst Du entweder darüber lachen, weil Du zu blöde bist, das zu Lernen, was Du eigentlich lernen solltest. Einmal erleben würde zum Lernen ja reichen. Oder Du kannst Dich fragen, wie Du diese immer wieder auftretende Situation der Struktur nach so verändern kannst, dass sie sich nicht beständig wiederholt. Dazu kannst Du die Übung weiter oben nutzen.

Für viele Menschen ist ein Leben frei von schlechten Gefühlen nicht nur nicht vorstellbar, sondern schon gar nicht erlaubt. Viele nutzlose aber leider in Dir existierende Programmierungen aus den Bereichen von Familie, Staat, Religion, Schule und was nicht sonst noch alles, sollen Dir in guter Absicht dabei helfen, den Glaubenssatz zu verfestigen, gute Gefühle nur haben zu können, wenn Du schlechte im Kontrast dazu hast. So ein Blödsinn! Was wäre denn, wenn Dein bestes Gefühl mein schlechtestes wäre?

So, wie ich meine Umgebung wahrnehme, gibt es Menschen, die mit vielen guten Gefühlen gesegnet zu sein scheinen und welche, die eben weniger davon generieren. Darfst Du also…? Lass es mich einfach so beschreiben: Wenn DEIN bisher bestes Gefühl ab sofort Dein schlechtestes wäre, dann müsstest Du wirklich viel mehr bessere Gefühle haben.

So viele gute Gefühle wie Du willst

Ich fasse zusammen: DU darfst so viele gute Gefühle haben, wie Du willst. Es gibt genug davon in unserer Welt und Du nimmst niemandem ein gutes Gefühl weg, wenn Du mehr davon hast. So, jetzt haben wir ein stabiles Fundament an Glaubenssätzen gebaut, und eine kleine Technik erlernt, auf dem Du ein Gebäude errichten kannst, das Dein Leben darstellt. Nun bist Du der Architekt. Nun bestimmst DU, wo und wie Du wohnen willst, metaphorisch gesprochen.

Jetzt geht es um die Technik, Deine Erinnerungen zu nehmen und sie so zu verändern, dass etwas Positives dabei heraus kommt. Eine der wirkungsvollsten Techniken dafür besteht in der Veränderung der Submodalitäten, also jener Untereigenschaften, aus denen sich eine Erinnerung zusammensetzt. Deine fünf Sinne liefern Dir die Inhalte Deiner Erinnerung. Damit es nicht zu kompliziert wird, beschränken wir uns im Modell von NLP auf drei davon: Sehen, Hören, Fühlen. Diese Vereinfachung hat keine Beschränkung für die Wirksamkeit der Veränderung zur Folge, macht Dir Deine “Arbeit” allerdings viel einfacher.

Jedes Erlebnis, nach dieser vereinfachten Darstellung, setzt sich also aus irgendwann einmal abgespeicherten visuellen, auditorischen und kinästhetischen Teilen zusammen. Wenn also von einer “Veränderung der Submodalitäten” gesprochen wird, meint man damit die Veränderung einzelner Eigenschaften der Eigenschaften. Um ein Beispiel zu nennen: Es kann sein, dass Du ein Erlebnis in der visuellen Komponente als einen Film abgespeichert hast. Dieses Filmbild hat in Deiner Vorstellung eine bestimmte Größe und Du nimmst es in einer bestimmten Entfernung wahr.

Sowohl die Größe, als auch die Entfernung kannst Du relativ einfach verändern, es größer oder kleiner machen, weiter weg schieben, oder näher her ziehen. Das passiert mit dramatischen Ergebnissen für Deine physiologische Wahrnehmung (die Gefühle) und die damit verbundene Erinnerung.

Diese “Grundtechniken” spielen eine wichtige Rolle im NLP Practitioner. Ich meine, es ist besser, etwas Geld und Zeit in das Erlernen dieser und anderer Veränderungstechniken zu investieren und damit eine Schule zu besuchen, in der die Beschränkungen, die uns vermeintlich das Leben und Deine Mitmenschen auferlegt haben, einfach nicht gelten.

Erinnerungstechnik

Damit sind wir schon bei einer gangbaren Strategie für die Intensivierung des visuellen Kanals gelandet. Was Du nicht gesehen (visuell wahrgenommen) hast, kannst Du auch nicht erinnern. Sehen lernen wäre also ein erster Ansatz zur Intensivierung des inneren Erlebens. Vielleicht hilft Dir eine alte Technik dabei? Um beliebige Dinge zu erinnern, hatte ein Novize der Gedächtniskunst einen Ort mit vielen Details auswendig zu lernen. Das heißt, vor Ort so lange und so genau zu sehen, bis er jedes einzelne Detail eines Ortes im Gedächtnis abgespeichert hatte.

Das kannst Du gerne selbst einmal ausprobieren. Vielleicht beginnst Du mit einem berühmten Gemälde, das Dir gefällt. Das kannst Du ja jederzeit während der Öffnungszeiten eines Museums immer und immer wieder besuchen. Setze Dich also davor und präge Dir JEDES kleinste Detail ein. Schließe die Augen regelmäßig und rufe Dir die gemerkten Details wieder ins Gedächtnis. Dann öffnest Du die Augen und überprüfst, ob das Bild Deiner Vorstellung mit der Realität übereinstimmt.

Scanne das Bild mit Deinen Augen Quadratmillimeter für Quadratmillimeter. Gemälde des Mittelalters mit ihren vielen Details eignen sich besonders gut. Ein Vorschlag von mir wäre ein Gemälde von Pieter Breughel dem Älteren. Kleines Format, viele Details. Von seinen berühmten Bildern findest Du gute (hochauflösende) Bilder im Internet. Wenn Du dann glaubst, das Bild auswendig gelernt zu haben, gehe nach Hause.

An einem der nächsten Tage, kannst Du einen guten Freund bitten, Dir eine kleine Hilfestellung zu geben. Er hat das Bild auf Deinem Computer vor sich und kann durch gezielte Fragen an Dich die Qualität Deiner Erinnerung überprüfen. Welche Blume wächst neben dem nackten Fuß der Frau neben dem Waschzuber? Was siehst Du neben dem Krug vor dem Bauern, der am zweiten Tisch von links sitzt? Welche Farbe hat die Haube der Frau an der Türe des hinteren Bauernhauses? Und so weiter.

Mit derlei Übungen stimulierst Du Deine Aufnahme- und Differenzierungsfähigkeit des visuellen Kanals und seine Wiedergabefähigkeit – in NLP-Termini gesprochen. Es gibt viele solcher Übungen. Du kannst Dich beispielsweise auf eine Bank setzen und beobachten, was vor Deinen Augen passiert. Absolviere diese Übung mit einem Freund. Später dann, bei einem gemütlichen Drink, könnt Ihr euch gegenseitig herausfordern, mit dem, was Ihr beide wahrgenommen habt.

Achte darauf, Wahrnehmung und Interpretation Deiner Beobachtungen deutlich zu trennen. Das eine kommt von Außen, das andere erfindest Du selbst. Das ist auch bei der Anwendung des Modells von NLP sehr nützlich. Auch dort gilt es klar zwischen Wahrnehmung und der Interpretation dieser Wahrnehmung zu trennen. Ein zusätzlicher Vorteil dieser Art von Übung ist die Zunahme Deiner Lebensintensität. Mir fällt auf, dass bei vielen Menschen der Wunsch, das Leben als Abenteuer zu erleben, genau an der Fähigkeit scheitert, die täglich erlebtene Abenteuer auch entsprechend wahrzunehmen.

Oft werde ich in Workshops von Teilnehmern gefragt, was von den vielen Geschichten, die ich im Verlaufe eines Workshops erzähle, ich auch tatsächlich selbst erlebt habe. Zum allgemeinen Erstaunen kann ich sagen: Das Meiste! Es ist einfach eine Frage der Wahrnehmung, was um Dich herum beständig an Abenteuern geschieht.

Natürlich bin ich auch ein Meister der erzählerischen Übertreibung und des pointierten Zuspitzens. Nicht von ungefähr kursiert der Ausdruck des „Mulzer Faktors“ , den ich durchaus als Kompliment verstehe. Zur Vermittlung von Inhalten, die Du Dir merken sollst und die Dir im Gedächtnis bleiben sollen, gehört gerade diese Übertreibung. Auch gerade wegen der weiter oben beklagten Desensibilisierung der Wahrnehmungskanäle.

Ähnlich verhält es sich mit dem akustischen und dem kinästhetischen Wahrnehmungskanal. Ob Du lernst, Melodien nachzusingen und wie Du lernen kannst, Gefühle verstärkt wahrzunehmen, dazu kannst Du Dir selbst eine Menge an „Lehrprogrammen“ gestalten, die zudem noch den Vorteil haben, sehr unterhaltsam sein zu können. Konzerte, spontanes Theater, Diskussionen und vieles andere können auf diesem Gebiet viel Lehrreiches für Dich bereit halten.

Das Ziel der vorgeschlagenen und selbst erfundenen Maßnahmen soll sein, Deine Wahrnehmungskanäle durchzupusten und empfindlicher für die Aufnahme von Reizen zu machen. Die Annahme dahinter ist: Wer mehr wahrnimmt, speichert auch mehr ab und hat ein größeres Reservoir für Fantasien, die das innere Erleben gestalten. So wird Dein Leben viel bunter, lauter und emotionaler.

Das ist auch mein erklärtes Ziel beim NLP Practitioner. Während Du das Modell von NLP kennen lernst, erfährst Du vieles über die Funktionsweise Deiner Wahrnehmungskanäle und lernst nebenbei, die Untereigenschaften davon auf geeignete Weise zu verändern. Plötzlich wirst Du feststellen, dass auch jene Vorstellungen, die Du Dir selbst in Deiner Fantasie zusammenbaust, viel bunter, größer, deutlicher und farbiger werden.

Das ist Dein Ziel. Mach es wie Nicola Tesla. Dreh so lange an der Intensitätsschraube Deiner Vorstellungen, bis Du Schwierigkeiten bekommst, wahre Wahrnehmung von fabrizierter Fiktion zu unterscheiden. Wenn Du dann beginnst, nach den Regeln der fabrizierten Fiktion auch zu handeln, wenn Du damit beginnst, Deine Träume (Fantasien) in wahre Wahrnehmungen umzuwandeln, dann hast Du das gefunden, was viele Menschen zu allen Zeiten als „Stein der Weisen“ gesucht haben.

Das ist ein überaus lohnenswertes Ziel. Damit kannst Du Dich auch länger als in der nächsten Woche beschäftigen, für manche Menschen ist das eine Lebensaufgabe.

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