Teil 4: NLP Formate und Strategien

Was kann ich mit NLP machen?

Die grundlegenden NLP Techniken, sind so etwas wie die Basisbausteine des NLP. Im zweiten Teil meiner Serie über Was ist NLP erläutere ich Dir einige dieser Grundtechniken des Modells von NLP.

Inhalt dieses Teils:

  • Die Fast Phobia Cure – Bearbeite Deine Ängste
  • Die Walt Disney Kreativitätsstrategie
  • 6-Step-Reframing

Ohne Schuldgefühle leben
Überwindest Deine Schuldgefühle und lass Altes hinter Dir

Nutzt Du Deine Chancen in Beruf und Alltag vielleicht nur aus dem Grunde nicht, weil Du Angst hast, jemanden durch Deine Entscheidungen zu enttäuschen? Fühlst Du Dich unfähig auf das Bitten von Freunden oder Verwandten hin mit einem "Nein" zu antworten? Ist es nicht schon längst an der Zeit, mit all den Schuldgefühlen aus Deiner Vergangenheit in Dir aufzuräumen?

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Transkript der Formate und Strategien im Modell von NLP

Hallo, herzlich willkommen zum Teil vier der kleinen Serie: „Was ist NLP?”.

Heute spreche ich über den Teil im Modell von NLP, den wir als Trainer so wissenschaftlich mit den Worten: „Formate und Strategien” belegen. Formate klingt so toll, ist eigentlich ganz einfach, ist das, was jeder, der von außen, als Unbeteiligter, als Uneingeweihter auf das Modell von NLP blickt, wenn NLP angewendet wird, mitbekommt. Ein Format ist etwas, was innerhalb des Modells von NLP in unterschiedlichen Schritten aufgelistet wird und auf seine Art und Weise zu wie auch immer gearteten Erfolgen führt. Das klingt alles jetzt sehr theoretisch, lass mich deshalb vielleicht an einem Beispiel kurz erläutern, was ich meine.

Eines der bekanntesten und wirksamsten Formate innerhalb des Modells von NLP ist die Fast Phobia Cure. Die Schnelle-Phobie-Technik, wie man, unelegant in meiner Welt, auf Deutsch dafür sagt. Die Fast Phobia Cure gibt Dir in unterschiedlichen, leicht nachvollziehbaren Schritten, ein Werkzeug an die Hand, auf neurophysiologischer Ebene, Stimulus-Response, voneinander zu trennen und neu zu besetzen.

Im vorherigen Teil habe ich, ich glaube, das war in Teil zwei, habe ich über das Ankern gesprochen. Also über das Herstellen von einer Stimulus-Response/Ursache-und-Wirkungsverbindung und die positiven Dinge, die Du damit machen kannst. Im Format der Fast Phobia Cure geht es genau darum, unerwünschten Stimulus und Responseverbindungen zu durchschneiden, und zwar auf neurophysiologischer Ebene zu durchschneiden und ganz neue Verbindungen herzustellen.

Wofür kannst Du das brauchen? Der Name ist hier schon Programm: Fast Phobia — Phobie. Also alles das, wovor Du Angst hast, alles das, wo Dein Körper, meistens ist es ja das, was wir von den Gefühlen her als unerwünscht definieren, wo Dein Körper in einer Art und Weise reagiert, dass alles das, was Du wahrnimmst, aus den Fugen gerät. Und ich meine, das Klischee kennst Du bestimmt: von der Frau, die die Maus auf dem Boden sieht und schreiend auf den Stuhl springt. Das ist eine typische Phobie. „Eine Maus”, kannst Du sagen, „kann doch dieser armen Frau nichts zu Leide tun. Das muss die doch wissen.”

Genauso gut kannst Du jemanden, der neben Dir am Zittern ist, wenn das Flugzeug gerade abhebt, sagen: „Also hören Sie, Sie könnten — also es ist absolut unwahrscheinlich, dass jetzt, während wir hier starten, Ihnen etwas passiert, die Chance liegt wahrscheinlich geringer als vom Blitz erschlagen zu werden, wenn Du es umrechnest auf die Menge oder auf die Wahrscheinlichkeit, dass ein solches Ereignis eintrifft”. Nur, sag das mal dem netten Menschen, der neben Dir sitzt, und dem der kalte Schweiß ausbricht.

Wenn Du Dir vorstellst, dass Du innerhalb von einer halben Stunde einem Menschen, der in diesem Reiz- und Reaktionsmechanismus außer Kontrolle gerät, so helfen kannst, dass Du ihm im Grunde genommen diese ungewünschte Reaktion nimmst und eine dafür gewünschte, wie auch immer die sein mag, Reaktion einpflanzt, dann kannst Du Dir in etwa vorstellen, welche segensreichen Dinge Du mit der Fast Phobia Cure erreichen kannst. Nun ist die Fast Phobia Cure ja nur eines von vielen, vielen, vielen niedergelegten Formaten im Modell von NLP, mit denen Du ganz nützliche Dinge machen kannst.

Ein weiteres Format, was mir in diesem Sinne gerade einfällt, ist die Kreativitätsstrategie von Walt Disney. Im nächstem Teil werde ich über einen sehr wichtigen Bereich des Modells von NLP sprechen, nämlich über das Modelling.
Modelling wurde angewendet, um, und zwar von Robert Dills, einen der Großen, man kann schon fast sagen, Mitbegründer des Modells von NLP. Er hat bei Walt Disney quasi über die Schulter geguckt und hat gemerkt, dass Walt Disney, ein urkreativer Mensch, auf eine ganz bestimmte Art und Weise zu seinen kreativen Ideen kommt. Er hat das als einzelnen Schritt oder in einzelne Schritte zerlegt und gibt es jedem als Kreativitätstechnik an die Hand.

Ein weiteres Format, so gibt es viele, viele, viele – Six-Step-Refraiming, das Verhandeln vom Teilen auf subbewusster Ebene — und, und, und. New Orleans Creativity … wie heißt es, New Orleans Flexibility-Drill — Ach, ich, ich, mir fallen auf; wir haben hier zehn bis zwölf Minuten und mir fallen auf Anhieb bestimmt 20 oder 30 Formate ein, die alle ihre eigenen Dinge können. Was mir in diesem Sinne im Moment gerade noch mitteilungswert erscheint, ist eine Art von Test-Strategie, die jeder Practitioner im Modell von NLP anzuwenden lernt: das T.O.T.E.-Modell: Test-Operate-Test und dann Exit.

Wenn Du mit jemandem ein Format durchspielen möchtest, wenn Du jemandem helfen möchtest, dann kommt dieser jenige zu Dir in einer bestimmten Art und Weise, mit seinen Problemen, was er glaubt, was er kann, was er nicht kann, was möglich ist für ihn und nicht. Wenn er behauptet: „Ich habe die und die Angst, ich habe diese und die Phobie”, um ein Beispiel herauszunehmen, dann kannst Du dich darauf verlassen oder Du kannst testen, das ist das erste „T”, ob das sich tatsächlich so verhält. Wenn Du herausgefunden hast und wahrgenommen hast, wie sich das äußert, was er behauptet, was er kann, nicht kann, weiß oder nicht weiß, dann kannst Du mit dem, was Du selbst wahrgenommen hast, eben Deine Anwendung machen, Operate, dieses Operate und kannst die Fast Phobia Cure anwenden oder was immer, und dann wirst Du im Nachhinein herausfinden müssen: „Hmm, bin ich erfolgreich gewesen, hat er oder sie das, was er vorher loswerden wollte noch, oder nicht?”, und deswegen machst Du einen zweiten Test, also: Test-Operate-Test und wenn Du erfolgreich gewesen bist, dann kannst Du aufhören und kannst den Menschen seiner Wege schicken. Und wenn Du nicht erfolgreich gewesen bist, dann greift das, was ich im ersten Teil gesagt habe, nämlich, dann wird Dir nichts anderes übrig bleiben, als etwas anderes zu tun als das, was Du gerade getan hast. Das ist wahre Flexibilität.

Der zweite Begriff, den ich am Anfang genannt habe, ist der Begriff der Strategien. Jeder Mensch zerlegt subbewusst das, was er tut, das, was er erreichen möchte, in Unterwege und Unterdinge die er tut und das kannst Du als Strategie bezeichnen. Leider, muss ich sagen, haben wir immer die gleichen Strategien, die uns entweder zum Erfolg verhelfen, oder nicht. Nimm z. B. die Motivationsstrategie, Deine Motivationsstrategie. Ob es jetzt so ist, dass Du Substrategien nutzt, in denen Du mit Dir selber redest und dich anfeuerst und sagst: „Na los, das muss jetzt gemacht werden”, ob Du das mit, was ganz viele Menschen machen, mit negativen Gefühlen verknüpfst, ob Du vielleicht und jetzt komme ich also auf die Allerweltsstrategien zu sprechen, ob Du Dich motivierst, indem Du einfach so viel Zeit verstreichen lässt, bis keine Zeit mehr für Dich vorhanden ist und Du Dich über diesen, über diesen, über die mangelnde Zeit unter Druck setzt oder, oder, oder was dergleichen auch immer noch ist. Es lohnt sich, um gleich bei diesem Begriff der Motivationsstrategie zu bleiben, durchaus die Art und Weise wie Du Strategien in Deinem Leben, z.B. für Motivation anwendest und wo Du in bestimmten Teilen auf vielleicht verhältnismäßig einfache Art und Weise Deine Strategie optimieren könntest, um viel, viel, viel einfacher zum Erfolg zu kommen.

Lass mich ein Beispiel nennen: Muss es denn sein, dass Du Dich mit schlechten Gefühlen quälst und immer weniger Zeit zur Verfügung hast, bis Du endlich mal Deinen Hintern hochkriegst und Dich bewegst, im Hinblick auf etwas, was Du schon längst hättest getan haben können. Könnte es nicht vielleicht sinnvoller sein, und sei es vielleicht über geeignete Techniken der TimLine, etwas was ich im letzten kleinen Video Dir ja etwas erläutert habe, über bestimmte Techniken Deiner Timeline, Bilder Deiner Zukunft so verlockend darzustellen, dass sie Dich magnetisch anziehen und das quasi ganz von selbst sich Dein träger Leib in Bewegung setzt und Dich auf das was so leuchtend und verlockend in der Zukunft dargestellt ist, hingezogen wird.
Schon allein aus meinen Worten und aus Deiner Reaktion vermutlich, kannst Du erkennen welche der beiden sich von etwas wegbewegen oder sich auf etwas zu bewegen, welches dieser beiden Strategien für Dich wahrscheinlich, wünschenswerter ist. Das ist ein Beispiel, wo im Modell von NLP, mit der Beschäftigung von Formaten und von Strategien Du zuerst natürlich für Dich und dann Du für und mit anderen sehr, sehr segensreiche Dinge anwenden kannst.

Das ist es für heute, ich bedanke mich für Deine Aufmerksamkeit und morgen sprechen wir über eines der interessantesten Teile von dem Modell von NLP, ein selbstreferenzielles Modell, eines, was sich auf sich selbst bezieht, nämlich auf das Modelling. Nämlich auf jene Technik, die eigentlich dazu geführt hat, dass das Modell von NLP überhaupt existiert. Wie es dazu kam, was Modelling ist und was man damit machen kann, erzähle ich Dir im nächsten Teil.

Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit.

Hier zum kostenlosen online NLP Practitioner.

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