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Über die Freude der Bekanntschaft

Wie gemeinsame Leidenschaft verbindet

Bekanntschaften spielen eine wichtige Rolle in unserem sozialen Leben. Sie bieten Dir die Möglichkeit, Deine Interessen zu teilen und neue Perspektiven zu entdecken. Dieser Artikel beleuchtet, wie wertvoll diese Beziehungen sein können. Bekanntschaften können überall entstehen – im Fitnessstudio, bei einem Konzert oder durch zufällige Begegnungen. Sie bieten eine die Quelle für soziale Interaktion und dem Teilen gemeinsamer Interessen.

Bekanntschaften können überall geschehen

Eine Bekanntschaft bezeichnet im Allgemeinen eine Person, mit der Du bekannt geworden bist, mit der Du allerdings keine enge persönliche Beziehung führst. Es handelt sich um eine Form von sozialem Kontakt, der weniger intensiv ist, als eine Freundschaft oder gar eine Liebesbeziehung. Es ist jemand, dessen Namen Du kennst, dessen Interessen Du in der einen oder anderen Form teilst und über den Du gerade so viel weißt, dass ein gelegentlicher sozialer Umgang bequem möglich ist.

News-Bekanntschaft

Typischerweise bezieht sich die Bekanntschaft auf eine Person, die Du kennst und mit der Du interagierst. Sei es gelegentlich oder regelmäßig, jedoch ohne tiefere emotionale Bindung. In verschiedenen Umgebungen kann der Begriff der Bekanntschaft auch einen Kreis von Menschen umfassen, mit denen Du in Kontakt stehst, wie etwa in beruflichen Netzwerken oder in sozialen Gruppe

Ein Bekannter kann ein Sportkamerad sein, der immer zur gleichen Stunde mit Dir im Fitnesstudio trainiert und mit dem Du an der Fitnessbar gelegentlich ins Gespräch kommst. Eine Bekanntschaft kann sich aus einer zufällige Begegnung im Kino oder im Konzert entwickeln, wo das Schicksal Dich auf nebeneinander liegende Plätze gesetzt hat. Auch beim kikidan NLP Practitioner ergeben sich viele neue Bekanntschaften für Dich. Das ist bei über 500 Teilnehmern und den täglich wechselnden Kleingruppen gar nicht anders möglich.

5 einfache Regeln zum Umgang mit Bekanntschaften

  1. Du brauchst Bekanntschaften in Deinem Leben
    In jedem Augenblick Deines erwachsenen Lebens solltest Du etwa 20 aktive Bekanntschaften haben. Nimm Dir ein Blatt Papier und schreibe auf, wen Du alles kennst. Du wirst vielleicht überrascht sein, wie viele Menschen Du mehr oder weniger kennst und gelegentlich oder öfters Umgang mit ihnen pflegst.
  2. Finde Bekanntschaften in Deiner Umgebung
    Du kannst auch die Menschen, mit denen Du auf Grund Deiner beruflichen Tätigkeit eher oberflächlich zu tun hast, also Kollegen, Schulkameraden, Kommilitonen zu aktiven Bekanntschaften machen. Die Menschen in Deiner Umgebung werden erst zu Bekannten, wenn Du Dich ihnen auf persönlicher Ebene annäherst. Ein”Hallo, wie geht’s?” zählt nicht dazu.
  3. Pflege Deine Bekanntschaften aktiv
    Suche auch von Dir aus den Kontakt zu Deinen Bekannten. Als Faustregel gilt: einmal Du, einmal Deine Bekanntschaft. Aber sei nicht zu strikt dabei, bei manchen Menschen hängt das Segel eher zur aktiven und bei manch Anderen eher zur passiven Fortführung.
  4. Triff Dich persönlich
    Halte Deine Bekanntschaften aktiv und triff Dich in regelmäßigen Zeitabständen auch persönlich. Telefon, Skype, Email und Facebook sind Hilfsmittel, aber kein Ersatz für ein persönliches Gespräch. Es ist einfacher für Dich, eine einmal gemachte Bekanntschaft aktiv zu halten, als dauernd neue Menschen kennen zu lernen. Am Besten ist beides.
  5. Finde heraus, wieviel Kontakt die Bekanntschaft braucht.
    Manche Bekanntschaften vertragen lange Zeitabstände zwischen den einzelnen Treffen. Dazu zählen zum Beispiel Urlaubsbekanntschaften, die Du einmal pro Jahr triffst. Andere Bekanntschaften schlafen ein, wenn Du sie nicht wenigstens einmal pro Woche aktivierst.

Wenn Du glaubst, diese Regeln nicht zu brauchen, umso besser. Beachte, dass es für viele Menschen praktisch ist, den Umgang mit anderen Menschen zu quantifizieren. Hast Du genügend Kontakte für eine gesunde Psyche? Siehe oben! Lässt Du Dich eher anrufen, als selbst zum Telefon zu greifen? Siehe oben! Vielleicht willst Du einen alten Bekannten, den Du lange nicht mehr angerufen hast, in den nächsten Tagen von Dir aus zu einem Gespräch einladen.

Wie Du Bekanntschaften machst

Vielleicht glaubst Du ja, es wäre schwierig, Bekanntschaften im Alltagsleben zu”generieren”. Vielleicht geht es Dir, wie Anderen und Dir passieren Bekanntschaften andauernd und fast von selbst.

Bekanntschaft machst Du, wenn Du es willst: Sprich doch einfach jemanden an.

Für solches Verhalten wirst Du nicht bestraft. Wenn Dein Gegenüber kein Interesse an einem Gespräch hat, wird er es Dir – verbal oder nonverbal – schnell vermitteln.

Darf ich Dir, wenn es mit dem ersten Kontakt geklappt hat, ein paar mehr oder weniger formelle Regeln im Umgang mit Bekannten vermitteln? Ja! Wunderbar! Achte im Gespräch darauf, ehrliches Interesse an Deinem Gegenüber zu zeigen. Du vergewaltigst Dein Gegenüber und Dich selbst, wenn Du jede Begegnung als einen Brückenkopf zur Selbstdarstellung nutzt. Es kommt einfach nicht gut bei Deinem Gegenüber an, wenn Du in tödlichen Monologen beständig Deine eigene Großartigkeit transportierst.

Der Elevator Pitch in diesem Kontext ist gut und schön… wo er passt. Wenn Du über ehrliches Interesse am Anderen eine Ebene der Kommunikation erreichst, in der beide Teilnehmer über sich erzählen (können) und sich austauschen, ist das eine hervorragende Basis für das gegenseitige Kennenlernen.

Wenn es das Ergebnis eines solchen Gespräches ist, dass Dein Gegenüber denkt “Mann, der ist ja richtig gut drauf…!”, hast Du Dein Ziel besser erreicht, als wenn Du ihm in jedem zweiten Satz Deines Monologs unter die Nase reibst, warum Du so absolut gut drauf bist.

Meistens bauen gerade unsichere Menschen eine Mauer aus projizierter Großartigkeit auf, die einer eingehenderen Betrachtung niemals standhalten würde. Aber daran sind sie auch gar nicht interessiert. Es gibt ja so viele weitere Opfer, die zur Zielscheibe solch verbaler Vergewaltigungen werden können.

Ich finde es eine gute Basis für ein erstes Gespräch, über die offensichtlichen Gemeinsamkeiten hinaus (Beispiel: das Interesse am NLP) weitere Ebenen der Gemeinsamkeiten herauszufinden. Für eine mögliche spätere Freundschaft oder sogar eine daraus resultierende Partnerschaft sollte jedenfalls mehr als eine Gemeinsamkeit vorhanden sein. Sonst hält nach meiner Erfahrung eine solche Partnerschaft nicht sehr lange.

Wieviel Kontakt braucht eine Bekanntschaft

Mit manchem Bekannten triffst Du Dich öfters. Entweder weil äußere Faktoren (Beispiel: Fitnessstudio) ein regelmäßiges Treffen fördern oder weil das Interesse an einer Weiterführung dieser Bekanntschaft aus unterschiedlichsten Gründen groß ist.

Ich kenne tatsächlich Männer, die sich im Fitnesstudio kennen gelernt haben und im Verlaufe dieser Bekanntschaft nun auch gemeinsam italienische Opern besuchen. Ihrer Liebe zur Musik, die ihre jeweiligen Freundinnen bzw. Ehefrauen nicht teilen, verleihen sie auf diese Weise Ausdruck. Die Partner machen an diesen Abenden einfach etwas anderes.

Im möglichen Verlauf einer Bekanntschaft gibt es eine weitere wichtige Regel zu beachten. Für manchen Menschen ist es selbstverständlich, sich um die Bekannten zu kümmern, den Kontakt zu halten, regelmäßig anzurufen und sich zu Treffen zu verabreden. Ich meine keinen”Anstupser” bei facebook und ähnlichen, elektronischen Ersatz. Ich meine ein richtiges Telefonat, so etwas mit Worten und Sätzen, so etwas mit Rede und Gegenrede.

NLP Techniken zur Vertiefung der Bekanntschaft

Ich liebe es, meine Kenntnisse im Modell von NLP zu vertiefen, indem ich im Gespräch mein Gegenüber beispielsweise in die Welt der Meta-Programme einordne. Dadurch, dass ich die Zugehörigkeit zu den einzelnen Metaprogrammen prüfe, erschließen sich für mich andere Aspekte der Persönlichkeit meines Gegenübers, als wenn ich sie dem Zufall des Gesprächsverlaufs überlassen würde.

Oft ist allerdings Passivität im Spiel. Wenn sich die Gegenseite nicht um die Fortführung des Kontaktes bemüht, schläft dieser relativ bald wieder ein. Gerade die schüchternen Kandidaten, die das aufeinander Zugehen und Kontakt halten am dringendsten bräuchten, gerade sie haben diese Eigenschaft am wenigsten. Und damit haben sie oft die wenigsten Sozialkontakte und damit sind sie zum Alleinsein verdammt. Das führt meistens geradewegs in eine Gefühlskatastrophe.

Die schlimmen Folgen keiner Bekanntschaft

Ich kenne das Profil solcher Kandidaten recht genau. Sie suchen das Gespräch mit mir, zum Beispiel während eines Workshops. Depression und Leben stehen ihnen buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Sie wollen lernen ihre depressiven Gefühle mit NLP Schaltern zu beherrschen, weil sie schon so lange in sich gefangen sind und mit sich selber auskommen müssen.

Bei einer Teilnahme am NLP Practitioner wirst Du einige kennen lernen. Sie erzählen Dir das Märchen ihres Lebens, das sie wegen ihres Alleinseins halluzinieren und für bare Münze nehmen. Auf die Frage, wie viele Bekannte oder Freunde sie haben, erhalte ich meist die Antwort: nicht viele oder gar keine. Dabei ist es eine Grundregel, dass der AUSTAUSCH mit anderen Menschen, genannt sozialer Abgleich, oder vielfältiges Gespräch, genauso zu einem gesunden Leben gehört, wie regelmäßige Bewegung oder vernünftige Ernährung.  Nur hat sich dieses Bewusstsein eben in unserer Gesellschaft noch nicht so herumgesprochen, wie die Kunde vom regelmässigen Sport oder der gesunden Ernährung.

2 Antworten

  1. Bekanntschaften sind wichtig – die Menschen, mit denen man nicht eng befreundet ist. Sie erweitern auch deinen Horizont. Ich kenne aber auch Menschen, die zum Typ “Einzelgänger” gehören. Sie sind nicht unbedingt psychisch gestört oder depressiv. Man muss respektieren, dass sie sich gern allein beschäftigen und das auch gut können. Keine “Freunde”, sie brauchen sie nicht, sie genügen sich selbst, sind aber durchaus sozial aufgeschlossen und gern für ein Gespräch bereit.
    Es fängt ja schon bei der Frage an: Single oder Paar? Manche möchten keine Paarbeziehung mehr und sind glücklich damit. :)

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Chris Mulzer | Trainer für NLP & Hypnose

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