Das beste Jahr meines Lebens

Der positive Jahresrückblick

Inhaltsverzeichnis

Es gibt viele Anlässe und Methoden auf ein vergangenes Jahr zurück zu blicken. Für das Ende des Jahres findest Du im Internet unendlich viele Möglichkeiten. Oft braucht so ein Rückblick viel Zeit und Fokus. Ich zeige Dir hier, wie Du in weniger als 15 Minuten herausfinden kannst, dass Dein vergangenes Jahr viele positive Erlebnisse bereit hielt.

Ich mache mir die Welt …

Oft höre ich die Aussage meiner Teilnehmer: „Chris, ja, Du machst Dir Dein Leben einfach!“ oder sie sagen: „In welcher Welt lebst Du eigentlich?“ Ja, Ich mache mir das Leben einfach und ich meine, das ist eine große Kunst, die zu lernen sich lohnt. Ich habe mich entschlossen, meinen Blick bevorzugt auf die schönen Dinge des Lebens zu lenken. Damit lebe ich genau in der Welt, für die ich mich entschieden habe. Ich trainiere mein Gehirn, positiv zu denken und glücklich zu sein. Das ist einfaches und wirksames NLP.

Wie hältst Du es damit? Erinnerst Du Dich an das vergangene Jahr mit Freude, mit Stolz und mit Glück? Oder übst Du Selbstkritik und bist wieder mal unzufrieden über die vergangene Zeit? Auch Du kannst Dich entscheiden, das Beste aus Deiner Vergangenheit zu sehen. Damit tust Du Dir und Deinen Mitmenschen Gutes.

Finde Schönheit in Deinem Leben

Wenn Du die Schlagzeilen in den Medien liest, fällt Dir sicher auf, dass Deine Aufmerksamkeit meist auf die negativen Dinge in der Welt gelenkt wird? Schlechte Nachrichten bekommen mehr Aufmerksamkeit. Und diese Aufmerksamkeit ist bares Geld im täglichen Nachrichtengeschäft. Es gibt jedoch einen wichtigen Aspekt, der Dich direkt betrifft: Dein Gehirn ist eine Lösungsmaschine. Es versucht die Probleme in den Nachrichten unbewusst zu lösen. Ohne genügende und bewusste Distanz wird Dich dieser verborgene Mechanismus deshlb nach und nach überfordern.

Warum baust Du deshalb nicht ein Gegengewicht in Deinen Alltag ein? Warum hältst Du Dir nicht die vielen guten Sachen vor Augen, welche Dir beständig geschehen? Ich hatte während der Erziehung meines Sohnes ein probates Mittel dafür. Jeden Abend, vor dem Einschlafen las ich ihm vor, wir plauderten und ich fragte ihn:

„Dorian, was war das schönste Erlebnis des heutigen Tages?“

Ich meine, diese Frage hat seinen Blick auf die Welt nachhaltig beeinflusst. Er ist ein sehr positiver Mensch geworden. Vielleicht ist ein Teil seines positiven Gemüts diesem „kleinen Ritual“ zu verdanken. Das Sprichwort sagt: „Steter Tropfen höhlt den Stein!“

Der eigentliche Trick: Deinen Fokus kannst Du trainieren. Erinnerung ist nicht nur Rückschau. Erinnerung ist auch die Entscheidung darüber, was Du in dir nährst. Heute machen wir genau das, nur in groß, für Dein ganzes Jahr.

Sieh Dein Schicksal als Chance

Natürlich gibt es im Leben Schicksalsschläge. Was Du daraus machst und wie Du damit umgehst, das ist ganz alleine Deine Entscheidung. Statt in Selbstmitleid zu versinken kannst Du Dich beispielsweise fragen:

  • „Was habe aus diesem vermeintlich negativen Erlebnis gelernt?“
  • „Wer hat mir dabei geholfen?“
  • „Was kann ich tun, um so etwas in Zukunft anders zu leben?“

Dabei gilt eine wichtige Haltung, die ich dir mitgeben will: Du musst nichts schön reden. Du darfst das Erlebnis bewusst würdigen. Du darfst aus schwierigen Dingen die Lernerfahrung ziehen, ohne Dich beständig in den Schmerz hineinziehen zu lassen. Nimm die Erkenntnis raus und lass die Wunde in Ruhe.

Du kannst gleich mit dieser neuen Perspektive beginnen. Erkenne aus dem Rückblick auf das letzte Jahr das Beste und empfinde dafür Dankbarkeit. Jeder Mensch erlebt täglich so viele wunderbare Dinge und wird vom Universum beschenkt. Ich bin überzeugt, dass Du da in den letzten 12 Monaten eine ganze Menge erlebt hast, was Dir Freude bereitet und Dich im Leben voran gebracht hat.

Was dieser Jahresrückblick ist (und was er nicht ist)

Viele Menschen verwechseln den Jahresrückblick mit einer Ereignis-Liste. Dann steht da: Urlaub, Geburtstag, Projekt, Stress, Weihnachten. Das ist nett aber es verändert nichts. Der Rückblick wird kraftvoll, wenn du eine andere Ebene betrittst: Erfahrungen, Identität, Ressourcen. Meistens ist nicht das Ereignis das Wichtigste. Sondern das, was in Dir durch das Erlebnis passiert bist.

Bevor wir anfangen, lass mich also kurz den Rahmen setzen, damit Du Dich nicht in die typischen Fallen verläufst. Dieser Rückblick ist keine Gerichtsverhandlung über Deine Fehler. Er ist auch keine Leistungsbeurteilung, keine „War ich gut genug?“-Frage, kein Vergleich mit anderen, kein Instagram-Recap.

Der Zweck ist einfacher – und gleichzeitig mächtiger:

  • Du willst Klarheit darüber gewinnen, was wirklich wichtig war.
  • Du willst Dankbarkeit kultivieren als echtes Würdigen deiner Erlebnisse, deines Glücks, deiner Erfolge.
  • Du willst daraus Motivation ziehen. Nicht Motivation im Sinne von „Jetzt reiß Dich mal endlich zusammen“, sondern Motivation im Sinne von: „Ah. Ich bin in Bewegung. Ich habe eine Richtung. Da ist etwas gewachsen.“

Schwere Erfahrungen, Stress, Enttäuschungen, Verluste, bleiben ohnehin oft in Deiner Erinnerung hängen. Das ist ein eingebauter Mechanismus. Das Gehirn bewahrt, was es als Gefahr kodiert, weil es Dich schützen will. Für das Gute gibt es diese automatische Sicherung nicht immer. Das Schöne ist manchmal leise. Erfolge sind manchmal unspektakulär. Wachstum passiert oft in kleinen Momenten, nicht auf Bühnen. Du willst Deshalb lernen, auch das Gute nicht zu übersehen.

Dabei gilt eine wichtige Haltung: Du musst nichts schönreden. Du darfst bewusst würdigen. Du darfst aus schwierigen Dingen die Lektion ziehen, ohne Dich beständig in den Schmerz hineinziehen zu lassen. Wir holen die Erkenntnis raus und lassen die Wunde in Ruhe.

Mache es (Dir) einfach!

Ich geben Dir hier eine kleine Übung mit großer Wirkung. Nimm ein Blatt Papier und einen Stift zur Hand. Vielleicht willst Du einen schönen Block, ein Notizheft oder sogar ein gebundenes Tagebuch auswählen. Vielleicht hast Du einen Füller oder ein anderes, schönes Schreibwerkzeug, das Du besonders schätzt. Ich habe an solchen Dingen große Freude, weil sie die Tätigkeit der Reflektion besonders machen.

Es geht es um Dein TUN. Es geht darum die Erlebnisse des vergangenen Jahres zu reflektieren und in dieser Tätigkeit Deine Gedanken auf das Positive im Leben zu fokussieren.

Papier und Stift, seien sie auch noch so schön, sind nur ein Werkzeug. Es macht auch keinen Unterschied ob Du Deine schönste Sonntagsschrift auspackst oder das, was Dir in den Sinn kommt, einfach „hinkritzelst“. Das Ergebnis ist für Dich gedacht, und nicht dafür, später in einem Museum bewundert zu werden.

Ein Tipp: Falls Du zu Katastrophendenken neigst, kannst Du ein zweites Blatt neben Dein Reflektionspapier legen. Jedes Mal, wenn Du Dich dabei ertappst einen negativen Gedanken zu fassen schreibe ihn auf dieses Blatt und lasse ihn damit aus Deinem Kopf heraus. Am Ende behältst Du Deine positiven Gedanken für Dich und übergibst die Chaos-Seite dem Feuer oder der lokalen Müllabfuhr. 

Lasse uns nun beginnen. Nimm das Papier und den Stift zur Hand. Die Aufgaben, die ich Dir stelle, bauen aufeinander auf. Ich empfehle Dir also, sie nacheinander „abzuarbeiten“.

1. Meine Erlebnisse

Für den Anfang genügt es, wenn Du drei Antworten für jede der folgenden Fragen aufschreibst.

Erste Frage:
„Was waren Deine bedeutsamsten Erlebnisse in diesem Jahr?“

Erinnere Dich an das vergangene Jahr und spüre Deinen Erlebnissen nach. Welche dieser Erlebnisse habe ein besonders gutes Gefühl oder sogar Glück in Dir aufkommen lassen. Vielleicht war es etwas, das Du getan hast, ein Moment mit guten Menschen, etwas Rührendes, etwas mit tieferen Auswirkungen für Dein Leben. Überlege nicht lange, meistens sind die ersten spontanen Erinnerungen ausreichend.

Zweite Frage:
„Wofür bist Du besonders dankbar in diesem Jahr?“

Es gibt bestimmt Momente die besondere Dankbarkeit in Dir ausgelöst haben. In den meisten Fällen haben sie mit anderen Menschen zu tun. Dazu kommen wir in der nächsten Aufgabe. Schreibe zunächst drei Dinge auf für die Du besonders dankbar bist.

Dritte Frage:
„Was sind Deine wichtigsten Erkenntnisse des Jahres?“

Welche Erkenntnisse hattest Du im Bezug auf Dich, auf Dein Leben, Deine Beziehungen zu Freunden, Kollegen und Partnern. Denke an alle die Erlebnisse, die Dir Kraft geben für Deine Zukunft.

2. Die Menschen

Vierte Frage:

„Welche Menschen haben Dir besonders geholfen, Dich beeindruckt, Dein Leben bereichert und Dir gute Gefühle geschenkt?“

Ich gebe dieser Frage einen eigenen Abschnitt weil ich finde, dass Dein Leben mit und durch andere Menschen erst lebenswert wird. Jetzt geht es darum, herauszufinden welche Menschen durch ihr Tun oder ihr Sein Dein Leben positiv berührt haben.

Daraus folgt eine wichtige Aufgabe:
Bedanke Dich bei diesen Menschen!

Rufe in den nächsten Tagen an, schreibe eine Email oder eine kleine Textnachricht, sprich ihnen eine Sprachnachricht auf das Telefon. In unserer digitalen Welt hast Du viele Möglichkeiten, DANKE zu senden.

Du wirst erstaunt über die Wirkung sein. Vielleicht entsteht in Dir ein Gefühl der Verbundenheit und des Glücks in den Momenten der aktiven Dankbarkeit. Vielleicht geht es Dir wie einem meiner Assistenten, der nach den ersten Nachrichten nicht aufhören wollte und mehrere Stunden damit verbrachte Dankesnachrichten zu versenden. Er war sehr beseelt und wenig später, als die Antworten eintrafen, kamen ihm Tränen der Rührung.

Stilles Qi Gong

Sieben Übungen zur inneren Harmonie

Ich wurde auf einer Reise durch China mit der Technik und Philosophie dieser Übungen der Aktivierung der geistigen Energie durch Qi Gong bekannt. Die körperlichen Bewegungsübungen des Qui Gong sollen in langen Jahren der Praxis einer nie erreichbaren Vollendung entgegenstreben. Dagegen sind die Übungen des "stillen Qi Gong", die richtige Anleitung vorausgesetzt, sehr gut für jeden nachzuvollziehen und können schnell zu deutlich wahrnehmbaren Ergebnissen führen.

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3. Jeder einzelne Monat

Bis hierher hast Du nur wenig Zeit investiert. Es geht jedoch auch ausführlicher. Wenn Dir dieser erste Teil des Jahresrückblick gefallen hat, kannst Du nun mehr ins Detail gehen. Du kannst jeden Monat des letzten Jahres durchforsten und die selben Fragen stellen:

  • „Was war mein schönstes Erlebniss?“
  • „Wofür bin ich besonders Dankbar?“
  • „Was war meine wichtigste Erkenntnisse?“
  • „Welcher Menschen war besonders für mich?

Um Dich besser zu erinnern, kannst Deinen Kalender durchgehen und Deine Einträge prüfen, ob es ein besonderes Ereignis für Dich gab. Oder Du nimmst Din Handy zur Hand und siehst Dir Deine Fotos ab. Meistens machst Du bei schönen Erlebnissen Fotos, um die Erinnerung zu behalten.

4. Deine goldenen Zukunft

Jetzt hast Du Dir in kurzer Zeit einen wunderschönen Jahresrückblick gestaltet. Vielleicht spürst Du die Energie der Dankbarkeit und Freude. Diese Energie kannst Du nutzen um mit einigen einfachen Fragen den Fokus auf das kommende Jahr zu legen. Nimm ein weiteres Stück Papier und drehe die Fragen in die Zukunft:

  • „Welche Erlebnisse möchte ich im nächsten Jahr haben?“
  • „Wie kann ich mehr Dankbarkeit in mein Leben bringen?“
  • „Was möchte ich im nächsten Jahr lernen?“
  • „Mit welchen Menschen möchte ich im nächsten Jahr mehr Zeit verbringen?“
  • „Wie kann ich dies bewerkstelligen?“

Bonus: Mein bestes Leben

Wenn Du damit fertig bist, kannst Du die kleinen Übungen weiter ausdehnen. Warum betrachtest Du nicht einfach Dein ganzes Leben durch die rosa Brille? Warum blickst Du nicht auf alles zurück was Dir im Leben geschenkt wurde? Gehe auf dem Zeitstrahl des Lebens rückwärts, und beginne mit dem Jahr vor dem abgelaufenen und beantworte wieder die gleichen Fragen:

  • „Was war mein schönstes Erlebniss?“
  • „Wofür bin ich besonders Dankbar?“
  • „Was war meine wichtigste Erkenntnisse?“
  • „Welche Menschen waren besonders für mich?

Dann nimm das Jahr davor, und dann das Jahr davor. Entdecke die schönsten und angenehmsten Seiten Deines gesamten Lebens. Wenn Du willst, kannst Du Dir dazu die Übung aus dem NLP Practitioner ansehen: Der Lebenslauf Deines dramatischen Erfolgs.

Vielleicht hattest Du bereits beim Lesen dieses Artikels einige gute Erinnerungen und empfindest Dankbarkeit für manchen Menschen. Beginne doch gleich jetzt: Schreibe mir in den Kommentaren die Antwort auf die erste Frage: „Was war Dein schönstes Erlebnis des letzten Jahres?“

Bild von Chris Mulzer | Dein Trainer
Chris Mulzer | Dein Trainer

Seit über 30 Jahren Trainer für NLP und Hypnose. Ich glaube fest daran das jeder Mensch in sich die Ressourcen trägt um sich ein selbständiges und glückliches zu erschaffen

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