Tag 3: Das Metamodell der Sprache

Inhalt Tag drei: Lerne Coachen mit dem Metamodell.

Am Tag 3 dreht sich alles um den linguistischen Aspekt im Neuro-Linguistic-Programming. Sprache — und wie Du sie anwendest — bestimmt Deine Realität. Dabei geht es mir vor allem wieder um eine praktische Anwendung des Gelernten im Alltagsleben. Es ist einfach langweilig, MetaModell-Sprachmuster auswendig zu lernen und dann geistlos immer wieder und wieder zu wiederholen.

So, jetzt bist Du schon mitten drin, in der Anwendung des Modells von NLP. Am zweiten Tag hast Du erfahren, mit wie wenigen Grundtechniken Du anspruchsvolle Veränderungen in Dir und anderen einleiten kannst. Wahrscheinlich ist Dir aufgefallen, dass die Bandbreite der Anwendungen noch limitiert ist und Du wirkliche Erfolge erst im Kontext der Nachmittagsübungen erreicht hast.

Video und Übungen Tag 2: Submodalitäten

Kommentar von Chris:

Ist es nicht wirklich atemberaubend, was Du mit dem richtigen Einsatz Deiner Sprache alles erreichen kannst? Meistens kommen die Teilnehmer am Practitioner um 17:00 Uhr zur Fragestunde und haben eine Menge erlebt und herausgefunden. DAS ist etwas, was Du nur im Practitioner LIVE erleben kannst.

Nach den Videos etwas zum Üben und Nachdenken:

Übungen des Tages als PDFHausaufgabe als PDF

Meta-Modell der Sprache

Das MetaModell der Sprache ist eines der zentralen Sprachmodelle im NLP und hält viele nützliche Anwendungen für Dich bereit. Eine Seite davon ist die Informationsgewinnung. Da eine der Grundannahmen im Modell von NLP besagt, dass das, was Du an Ressourcen brauchst, schon in Dir schlummert, besteht nun EINE Anwendung des MetaModells darin, die Details dieser Ressourcen abzufragen und Dir (oder Deinem Gegenüber) bewusst zu machen.

Coaching mit NLP

Diesen Prozess kannst Du „Coachen” nennen. Du arbeitest dabei mit sehr viel mehr Erfolgsaussichten als ein „normaler” Coach. Der Vorteil des Coachens mit dem MetaModell ist, dass Du die Information tatsächlich von Deinem Gegenüber bekommst und sie nicht, wie so oft, Deiner eigenen „ich weiß schon, was gut für Dich ist” – Mentalität entspringen. Damit Du, quasi nebenher, motiviert bist, das MetaModell auch zu lernen und anzuwenden, habe ich diesen Bereich der Anwendung gewählt.

Während meiner Tätigkeit als Berater und Coach habe ich selbst über Jahre hinweg das MetaModell als ein Hauptwerkzeug genutzt — mit viel Erfolg. Es schadet dabei auch gar nichts, wenn dann beispielsweise einer der jungen Teilnehmer die Worte „Kompetenz” und „Konfidenz” verwechselt und sich im Überschwang auf der Vorstandsebene einer Aktiengesellschaft als „freier Wirtschaftscoach” anbietet — und auch eingeladen wird.

Das generöse Angebot, Assistent einer der Vorstände zu werden, war eines der Ergebnisse dieses „Ausrutschers”. Du kannst also offensichtlich nie voraussehen, wohin Dich „Größenwahn” und „unrealistische Einschätzung” (so einige Freunde und Nichtteilnehmer am NLP Practitioner, denen er dies ankündigte) bringen werden. Es ist, wie meistens, dass nämlich Deine Gedanken auch Deine Realität bestimmen. Ich kann dies nicht oft genug betonen. Nachdem sich also Deine Gedanken verändern und sich auch die Struktur Deiner Gedanken verändert, sollte es Dich nicht verwundern, wenn sich Deine wahrgenommene Realität ebenfalls verändert. Das ist nur logisch und ich bin bestrebt, diese Realität in eine möglichst sehr positive Richtung zu lenken.

Ich folge mit der Vermittlung des MetaModells der (sinnvollen) Reduzierung von Genie Z. Laborde und beschränke mich auf einige der wichtigsten Teile. Auf Seite 67 des Übungsbuches findest Du eine kurze Auflistung des vollständigen MetaModells. Es gilt wieder einmal das Pareto-Prinzip: 80 Prozent Erfolg mit 20 Prozent Aufwand. Das ist doch für einen „Anfängerkurs” genug, oder?

Mehr NLP = Mehr Flexibilität

Als letzte Übung am Tag drei habe ich eine Flexibilisierungsübung vorgesehen. In den folgenden Tagen werden wir sehr viel Trancearbeit machen. In einem geeigneten Trancezustand geht die „Arbeit” sehr viel schneller und gelingt sehr viel einfacher. Der „Marktplatz der Trancen” ist einesteils eine Übung für Trance und soll Dir auf der anderen Seite die Flexibilität geben, unterschiedlichste Trancestrategien an Dir (zuerst) und an anderen (in den nächsten Tagen) auszuprobieren.

Und dann sollst Du ein Bewusstsein dafür bekommen, was das Modell von NLP noch für Dich bereithält. Durch Modelling ist ein großer Teil der Formate entstanden, die wir heute im NLP nutzen. Die dazu gehörigen Fragen und den Umgang mit den Antworten (zumindest im Anfangsgrund) lernst Du ebenfalls in dieser Übung. Du siehst: wieder jede Menge an Ebenen, auf die ich mich dann bei Gelegenheit wieder beziehen werde.

NLP Abendtrancen

Habe ich schon über die Trancen am Abend gesprochen? Von 17.30 Uhr bis ca. 18.30 Uhr gibt es (passive) Trancearbeit. Dabei helfen mir professionelle Musiker, die schon seit Jahren mit mir arbeiten und jeden Abend zu einem entspannenden Genuss machen. Manche Teilnehmer wollen die Trancen lieber auf dem Boden liegend genießen. Ja? Dann denk daran, eine Decke als Unterlage und ein Kissen mitzubringen.

Auch inhaltlich folgen die Trancen an jedem Tag aufbauend einem inhaltlichen Konzeptbogen. Im Sinne des Ericksonschen Life-Refraiming-Modells arbeite ich an jedem der neun Abende einen Baustein in die Trance mit ein. Die zweite Trance verbindet die Integration der Tagesarbeit mit aktuellen Fragen und Wünschen von Teilnehmern. Gegen das Ende des Practitioner, meist so ab Tag sechs, verbinden sich beide Themenstellungen oft zu einer einzigen Trancesitzung, die dann etwas länger dauert.

So, das war’s für heute, in der nächsten Woche erzähle ich mehr über die Hintergründe von Tag vier beim NLP Practitioner.

Chris Mulzer | Trainer für NLP & Hypnose
Chris Mulzer | Trainer für NLP & Hypnose

Seit über 25 Jahren lehre ich Menschen das Modell von NLP und die Techniken von Hypnose. Ich glaube fest daran das jeder Mensch in sich die Ressourcen trägt um sein Leben selbständig und nach eigenen Maßstäben zu gestalten.

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