Was ist ein gutes Leben?

Die Sterbebett-Frage, die Deine Lebens-Perspektive umdreht

Die alte Frage des Lebens

Was ist ein gutes Leben? Das ist vermutlich eine der ältesten Fragen der Menschheit – und gleichzeitig eine, die sich sowohl überraschend einfach als auch extrem kompliziert beantworten lässt.

Vor 50.000 bis 100.000 Jahren hatte ein Jäger und Sammler dieses Dilemma gar nicht: Nach etwa vier Stunden Arbeit in der Gruppe war das tägliche Überleben gesichert und der Rest des Tages stand frei zur Verfügung für Leidenschaften, Gemeinschaft und Nichtstun. Heute meinen wir, 100.000 künstlich erzeugten Bedürfnissen hinterherjagen zu müssen, und fragen uns am Ende des Tages erschöpft auf der Couch, ob unser Leben eigentlich „erfolgreich“ verläuft.

In meinem Video gehe ich dieser Essenz auf den Grund. Hier bekommst Du die wichtigsten Erkenntnisse vorab – und erfährst, warum Du Dein bisheriges Leben vielleicht völlig falsch bewertest.

Die Sterbebett-Frage: Was bleibt am Ende übrig?

Philosophen, Wissenschaftler und Religionen haben Bibliotheken über das „gute Leben“ geschrieben. Im NLP nutzen wir eine erschreckend einfache, aber wirkungsvolle Übung dafür:

Stell Dir vor, Du liegst heute Abend im Bett, schließt kurz vor dem Einschlafen die Augen und weißt: Das war mein letzter Tag auf dieser Erde. Wenn ich die Augen zumache, wache ich morgen auf und bin tot.

Frag Dich in diesem Augenblick ganz ehrlich: War es das wert?

  • War das Leben bis heute so, wie Du es Dir vorgestellt hast?
  • Oder verhedderst Du Dich im egoistischen Konjunktiv („Ich hätte noch…“, „Ich würde gerne…“)?

Es geht hier nicht um eine stressige Bucket-List. Es geht um die Grundfläche Deines Lebens. (Wenn Du wissen willst, wie Du diese Gedanken-Übung gezielt nutzt, um sofort emotionale Klarheit zu bekommen, schau Dir die Stelle ab Minute 03:09 im Video an).

Die 3 Ringe Deines Lebens

Ein gutes Leben entsteht nicht durch Zufall, sondern baut sich in drei aufeinander aufbauenden Ringen um Dich herum auf:

1. Der innerste Ring: Die Beziehung zu Dir selbst
Wenn Du mit Dir selbst nicht klarstörst und Deine eigenen Gefühle nicht steuern kannst, bringt Dir alles andere nichts. Du brauchst funktionierende Werkzeuge für Dein Selbstmanagement:

  • Der NLP-Hack für Ressourcengefühle: Dir fehlt es in bestimmten Momenten an Mut oder Selbstbewusstsein? Dein Gehirn besitzt dafür bereits Referenzsituationen.
    Und wenn Du glaubst, Du hättest keine: Erfinde einfach eine! Unser Gehirn unterscheidet in der neuronalen Wirkung nicht zwischen lebhafter Fantasie und Realität.
  • Gelassenheit statt Wut: Du kannst Wut nicht einfach wegdrücken. Du musst das Fenster Deiner eigenen Gelassenheit vergrößern, damit Wut gar nicht erst getriggert wird.

2. Der zweite Ring: Dein unmittelbares Umfeld
Wir sind keine Einzeltäter, sondern brauchen die positive Interaktion mit Menschen. Eine wirklich gute Beziehung – ob zum Partner, zu Freunden oder Kollegen – braucht vor allem eines: Freiheit von Ansprüchen.

  • Sobald der Satz fällt: „Damit es mir gut geht, muss der andere X, Y oder Z tun“, beginnt das Drama.
  • Im Video zeige ich Dir, warum gerade Männer hier oft umdenken müssen und wie eigene Verletzlichkeit zum echten Beziehungs-Beschleuniger wird.

3. Der äußere Ring: Die höhere Instanz & das Universum
Ob Du es Gott, Allah, Buddha oder ganz neutral die Kräfte des Universums nennst – ohne ein moralisches Grundgerüst und ein gewisses Urvertrauen rennst Du blind durch die Welt.

  • Das Universum macht Dir ständig Angebote und öffnet Türen.
  • Wer aber nur in Worst-Case-Szenarien denkt, schiebt jede Chance sofort aus Angst wieder weg.

Der Indiana-Jones-Irrglaube: Schluss mit dem Selbstoptimierungswahn!

Wir leben in einer Gesellschaft, die von einem unfassbaren Selbstoptimierungswahn getrieben wird. Viele Menschen schauen Filme wie „Jäger des verlorenen Schatzes“ und träumen von Giftpfeilen und Abenteuern, weil sie ihr eigenes Leben für „stinklangweilig“ halten.

Aber weißt Du was? Es ist eine gigantische Lebensleistung, überhaupt an den Punkt zu gelangen, an dem Du heute stehst!

Dass Du heute lebst, eine Wohnung hast, Deine Miete zahlst und friedlich durchs Leben kommst, beruht auf Millionen wunderbarer Zufälle. Ein ganz normales, unaufgeregtes Leben ist kein Versagen – es ist ein Erfolg. Ich persönlich ziehe ein gemütliches Nachmittags-Grillen mit guten Freunden im Garten jedem Inka-Schatz vor, bei dem ich nicht weiß, ob ich lebend zurückkehre.

(Warum Du dringend aufhören solltest, Dich für angebliche Langeweile zu verurteilen, erkläre ich Dir ab Minute 19:16).

Das Abenteuer-Teufelchen auf Deiner Schulter

Heißt das, Du sollst faul auf der Couch liegen bleiben? Absolute Fehlanzeige!

Wenn Du vor einer wichtigen Entscheidung stehst – sei es beruflich oder privat –, hör auf das kleine Abenteuer-Teufelchen auf Deiner Schulter. Frag Dich: Was, wenn ich mich jetzt einfach mal kopfüber in das größte Abenteuer meines Lebens stürze?

  • Dein Körper und Dein Geist sind gigantische Lernmaschinen.
  • Sobald Du ein kalkuliertes Risiko eingehst und „Ja“ sagst, adaptiert sich Dein System rasend schnell an die neue Herausforderung.

Deine Hausaufgabe für heute Abend

Statt ständig nur darauf zu schauen, was Dir angeblich noch fehlt, drehen wir den Spieß heute um:

  • Die Positiv-Liste: Schreib 20 bis 50 Dinge auf, die in Deinem Leben gerade richtig laufen und die Dich als Mensch ausmachen.
  • Fremde Augen nutzen: Frag Deinen Partner oder einen guten Freund: „Warum magst Du mich eigentlich? Was findest Du toll an mir?“ Hör einfach zu und schieb das Lob nicht sofort wieder weg!
  • Die Was-Wäre-Wenn-Frage: Stell Dir vor dem Einschlafen die Frage: Was, wenn jetzt schon alles gut wäre? Spür genau diese Zufriedenheit.

Lust auf die volle Dosis?

Das war nur der Überblick über die Mechanik eines wirklich guten Lebens. Im vollständigen Video erfährst Du außerdem:

  • Warum 1 schlechter Kommentar im Netz schwerer wiegt als 100 gute – und wie Du diese Gehirn-Falle aushebelst.
  • Wie Du die perfekte Balance zwischen aktiver Zielverfolgung und passivem Geschehenlassen findest.
  • Warum Lebensziele in jedem Lebensalter neu gedacht werden müssen.

👉 [Schau Dir jetzt das komplette Video an: „Was ist ein gutes Leben? Die Sterbebett Frage die alles verändert“]

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