Darmreinigung mit Tai Chi.

Alte chinesische Weisheit für körperliches Wohlbefinden

Diese Kur ist im alten China als eine hervorragende Vorbeugungsmassnahme gegen Krankheiten weit verbreitet. In großen und kleinen Städten Chinas und auch auf dem Dorf üben ältere und jüngere Leute oft gemeinsam auf öffentlichen Plätzen Tai Chi. Immer mehr üben auch junge Menschen mit. So kann man oft hunderte von regelmäßigen Teilnehmern am Morgen in Parks ihre Übungen durchführen sehen.

Für die Darmreinigung, bilden sich dabei oft “Interessensgruppen” wobei die Älteren den Jüngeren mit Rat und Tat beistehen. So wird dieser segensreiche Prozess weitergetragen. Ich finde, das ist eine sehr gute Idee. Hier noch einiges zum physiologischen Hintergrund dieser alten und sehr wirksamen Kur.

Sorry übrigens, wenn das Thema Darm, Ausscheidung und alles was damit zuammenhängt bei Dir immer noch Bäh-besetzt ist. Dann wird es Zeit, endlich erwachsen zu werden, die alten Programmierungen loszuwerden und Dich und Deinen Körper so anzunehmen, wie er wirklich ist. Wer sich mag, wird viel weniger krank. Alte Weisheit. Und Dein Darm inclusive seinem Ende gehört zu Dir. Also los.

Jede lebende und arbeitende Zelle erzeugt Giftstoffe, die vor allem durch die Haut, die Leber und die Lunge aus dem Körper wieder ausgeschieden werden. Es nutzt Dir also, diese Organe gesund zu bewahren. Wenn Deine Ausscheidungsorgane nicht einwandfrei funktionieren, wird Dein Köper langsam aber sicher vergiftet.

Die meisten Menschen wissen nicht, dass es eine verborgene und viel größere Quelle für die Aufnahme und Ausscheidung von Giften im Körper gibt: Deine Darminnenwände. In vielen Kulturen wird deshalb sowohl auf  eine angemessene Ernährung als auch auf einen saubereren Darm großen Wert gelegt.

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Denn auch eine tägliche (vielleicht mehrfache) Entleerung Deines Darms schließt nicht aus, dass sich auf der Darmschleimhaut im Verlaufe der Zeit Ablagerungen ansetzen. Die Ursachen sind meist ernährungsbedingt. Diese Ablagerungen werden meistens erst dann entfernt, wenn sie als größere Brocken irgendwann von selbst von den Darmwänden abfallen.

Ablagerungen auf der Schleimhaut verursachen auch Gärungsprozesse. Besonders anfällig sind dabei die Stellen im Darm, an denen er einen Bogen macht, denn hier staut sich der Strom des Darminhalts. Auch dort lagern sich im Verlaufe der Zeit Stoffe ab, die Du vielleicht gerne loshaben willst.

Tatsächlich handelt es sich auch um eine Art von Verstopfung, wenn der Darm nicht ausreichend sauber und für allerlei Ablagerungen von fäkalen Massen anfällig ist. So kannst Du durchaus einen normalen Stuhlgang haben und dabei gleichzeitig unter chronischer Verstopfung leiden.

Die Hauptursache einer möglichen Darmträgheit und der damit verbundenen Ablagerungen ist das viele Sitzen. Yoga-Übungen Bewegung in frischer Luft und richtiges Essen(siehe Newsletter: “Vom Essen, Trinken und Bewegen“ regen Deine Darmtätigkeit an. Leider reicht dies oft nicht aus, um die alten Ablagerungen und Blockaden im Darm zu lösen.

Eine Darmreinigungskur ist eine ideale Methode. Außer einer gründlichen Darmreinigung vermag sie Deinen gesamten Verdauungskanal vollständig zu entleeren und zu säubern. Das Prinzip der Reinigung ist wirklich ganz einfach.

Du trinkst salziges Wasser, es passiert den Magen, fließt, geführt von einfachen Bewegungen, durch den ganzen Darm und verläßt ihn zusammen mit den gelösten Ablagerungen wieder. Dies wiederholst Du so oft, bis das Wasser, welches den Körper verlässt, sauber ist.

Die Methode ist also ganz einfach und kann von jedem Menschen in jedem Alter angewendet werden.

1. Vorbereitung

Hole Dir am Besten gutes stilles Mineralwasser, ca. sechs bis acht Literflaschen. Das Wasser giesst Du in eine große Karaffe und gibst pro Liter einen Esslöffel Salz, (das sind 5-6 gr. pro Liter) dazu. Die Salzkonzentration soll nicht unangenehm schmecken. Nimm als Salz ein gutes Meersalz ohne Zusätze (kein Jod, Magnesium, Trennmittel u.ä. ). Das Wasser sollte lauwarm sein. Es ist wichtig, dass das Wasser gesalzen ist, denn ungesalzenes Wasser wird durch die Schleimhäute aufgesaugt und als Urin ausgeschieden.

2. Voraussetzungen

Du kannst Die Reinigung auf leeren Magen am besten frühmorgens durchführen. Sie nimmt etwa zwei bis drei Stunden in Anspruch. Ein ruhiger Samstag oder Sonntag ist besonders gut dafür geeignet. Wenn ich die Darmreinigung durchführe, fühle ich mich hinterher ziemlich matschig und möchte meine Ruhe. Ich liege dann auf der Couch, lese oder döse. Das ist sehr angenehm, wenn keine dringenden Verpflichtungen anstehen.

Am Tag der Durchführung und am darauffolgenden Tag solltest Du keine weiteren Übungen (Yoga, Pilates, Sport usw.) durchführen. Wenn Du die Darmreinigungskur zum ersten Mal durchführst, folge bitte strikt den Anweisungen. So erfolgreich diese Methode ist, so extrem ist sie. Die Darmreinigung verlangt Deine volle Konzentration während der Durchführung.

3. Der Verlauf des Reinigungsprozesses

A. Ein großes Glas (ca. 300 – 500 ml) des warmen, gesalzenen Wassers möglichst in einem Zug trinken.

B. Direkt danach die unter Punkt sieben beschriebenen vier Übungen zügig ausführen. Du kannst die Übungen ja vorher “einstudieren”.

C. Das nächste Glas trinken und die Übungssequenz wiederholen. Auf diese Weise insgesamt sieben bis zehn Gläser Wasser abwechselnd mit der Übungssequenz trinken. Anschließend auf die Toilette gehen und den Darm entleeren.

Während der Darmreinigungskur soll das Wasser in Deinen Magen gelangen, ohne ein Übelkeitsgefühl hervorzurufen. Normalerweise geschieht die erste Entleerung langsam. Die Ausscheidungen werden immer weicher, später ganz dünnflüssig und gelblich. Wenn die Entleerung nicht innerhalb von 15 Minuten geschieht, solltest Du die Übungen wiederholen, ohne dabei Wasser zu trinken. Nach der ersten Entleerung folgen die nächsten automatisch.

Nach dem ersten erfolgreichen Stuhlgang trinkst Du einen Becher Wasser und wiederholst die Übungen, anschließend entleerst Du wieder den Darm. So kannst Du weitermachen, bis das ausgeschiedene Wasser fast genauso klar ist wie das Getrunkene.

4. Das erste Essen

Es ist sehr wichtig, nach Abschluss der Reinigung, frühestens nach 30 Minuten, spätestens nach einer Stunde, etwas zu essen. Das erste Essen besteht aus weich gekochtem Reis, dieser soll nur in Wasser gekocht sein und im Munde zergehen. Zum Reis darf man ca. 40 Gramm Butter und auch ein wenig Tomatensauce (mit Salz. aber ohne Pfeffer) essen.

Den Reis kannst Du auch durch geschroteten Weizen ersetzen. Ein wenig geriebener Käse ist ebenfalls erlaubt. Innerhalb der ersten 24 Stunden ist es nicht ratsam, Milch, Milchprodukte und Fleisch zu essen oder zu trinken. Außerdem sind saure Produkte dem Körper sehr schädlich: Obst, Früchte, Beeren, Gemüse, sowie Getränke wie Kaffee, Limonade mit Kohlensäure, saure Säfte usw.

5. Trinken

Das Trinken von salzigem Wasser während des Prozesses zieht einen Teil der Körperflüssigkeit in den Verdauungstrakt und bewirkt einen zusätzlichen Reinigungseffekt. Vor dem ersten Essen nach der Reinigung solltest Du deshalb nicht trinken. Während des ersten Essens darfst Du dann wieder Wasser trinken.

Am Tag der Darmreinigung solltest Du keinen Alkohol und andere Getränke außer Wasser zu Dir nehmen! Der erste “normale” Stuhlgang tritt nach ca. 24-36 Stunden auf und wird noch leicht gelblich gefärbt sein. Die Reinigung an sich kannst Du durchaus etwa zweimal pro Jahr anwenden.

6. Übungssequenz

Die Übungssequenz besteht aus vier ganz einfachen Übungen. Jede Übung wird viermal abwechselnd zu jeder Seite ausgeführt, wobei die Ausführung relativ schnell sein soll.

Übung 1

Diese Übung wird im Stehen ausgeführt. Die Füße stehen parallel zueinander und schulterbreit. Die Arme sind nach oben gestreckt, die Finger sind ineinander verflochten, die Handflächen zeigen nach oben, der Rücken ist gerade und die Atmung gleichmäßig.

Den Oberkörper, ohne zu drehen und ohne anzuhalten nach links und dann nach rechts neigen, dafür werden ca. 10 Sekunden benötigt.

Übung 2

Ausgangsposition ist stehend, wie bei der ersten Übung.

Daumen und Mittelfinger der linken Hand werden zusammengefügt und berühren das rechte Schlüsselbein, der rechte Arm ist nach vorne gestreckt, dabei zeigt die rechte Handfläche nach unten. Dann wird der Oberkörper nach links und rechts gedreht. Den ausgestreckten Amt so weit wie möglich nach hinten bringen. Während der Übung schaut man auf die gestreckten Fingerspitzen des ausgestreckten Arms. Dann folgt ein Armwechsel. Diese Koppelübung viermal ausführen in ca. 10 Sekunden. Diese Bewegung drückt das Wasser nach unten und öffnet den Zwölffingerdarm.

Übung 3:

In Kobrastellung (Liegestütz mit nach unten durchhängendem Bauch): Die Füße sind ca. 30 cm auseinander Man stützt sich auf die Arme, das Becken ist zum Boden angehoben, der Körper hängt durch, die Knie sind aber nicht angewinkelt. Aus dieser Ausgangsposition werden Kopf, Schulter und Oberkörper so weit seitlich nach hinten gedreht bis man die gegenüberliegende Ferse sieht. z.b. beim Drehen nach links, muss die rechte Ferse gesehen werden. Ohne anzuhalten in die Ausgangsposition zurückkehren zur anderen Seite drehen und auf die andere Ferse schauen. Viermal zu jeder Seite wiederholen. Diese Übung schickt das Wasser durch den Dünndarm weiter.

Übung 4

Um das Wasser, welches das Ende des Dünndars erreicht hat, weiterzuleiten, wird folgende Übung durchgeführt. Ausgangsposition: In die Hocke gehen, die Füße ca. 30 cm auseinander stellen, die Fersen werden an der Innenseite des Oberschenkels plaziert, nicht unter dem Gesäß. Die Handflächen liegen auf den Knien, die Ellbogen schauen zur Seite.

Der Oberkörper wird nach rechts gedreht, dabei wird das linke Knie vor den rechten Fuß geführt. Die rechte Hand drückt den rechten Oberschenkel zur linken Seite, damit der Druck auf die linke Bauchhälfte und damit auf den Dickdarm ausgeübt wird. Man schaut nach hinten über die rechte Seite, um die Verdrehung des Oberkörpers und den Druck auf den Bauch zu verstärken. In der Hocke bleiben und die Drehung zur anderen Seite durchführen, linke Hand drückt jetzt das Knie nach rechts usw.

Es ist günstiger, den Druck zuerst auf die rechte Bauchhälfte auszuüben, d.h. dass zuerst das linke Knie nach unten gedrückt wird. Die Übung wird viermal zu jeder Seite wiederholt, man sollte ca. 25 Sekunden dafür brauchen. Mit dieser Übung bewegt sich das Wasser in den Mastdarm.

Die Wirkung braucht ein paar Tage Zeit und  macht sich durch folgende Zeichen bemerkbar: Atemfrische, besserer Schlaf, Verschwinden von Hautunreinheiten im Gesicht und am ganzen Körper. Die Hautfarbe wird reiner und leuchtender. Der Prozess hat über die reinigende Wirkung hinaus auch eine Tonisierung der Leber und der Drüsen zur Folge. Nach der Reinigung des Verdauungssystems wird das Essen vom Magen wieder richtig angenommen und verdaut.

7. Gegenanzeigen

Personen, die unter Magengeschwüren, Ruhr, Durchfall, Colitis oder akuter Blinddarmentzündung leiden, müssen sich zuerst davon heilen. Bei akuten Krankheiten ist die Darmreinigungskur nicht zu empfehlen. Du kannst Die Darmreinigungskur auch sehr erfolgreich als Einstieg zu einer Fastenkur nutzen. Oder eben jetzt zur Grundreinigung im (vielleicht endlich) beginnenden Frühjahr.

Ich wünsche Dir viel Spass und Erfolg beim Ausprobieren. Bitte beachte die Ruhephase danach. Ich bin meist etwa 24 Stunden danach etwas matschig und will meine Ruhe. Gleich danach Aktion – das ist überhaupt keine gute Idee.

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Ein Kommentar

  • Danke für diesen tollen Artikel. Ich habe vor einem halben Jahr eine Darmreinigung gemacht und vor gut einer Woche war ich bei meiner ersten Tai Chi Stunde. Mache beides für ein besseres allgemeines Wohlbefinden, die Darmreinigung hat mir sehr geholfen und beim Tai Chi bin genau so zuversichtlich. Die beiden Dinge nun aber zu kombinieren ist ein nächstes Level. Ein Level dass ich auf jeden Fall anstrebe. Danke!

    Joachim

    Antworten

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