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4 Impulse für gesunde Gedanken

Geistige Reinigung für Dein Gehirn

Jede Form von Zivilisation wird von Ordnung begleitet. In einer gut geführten Küche hat alles seinen Platz. Pfannen und Töpfe sind im Regal, die Gewürze sind ordentlich angeordnet. Damit weisst Du, wie Du das Rezept für Dein gewähltes Gericht am Besten umsetzt. Du ordnest (hoffentlich) Deinen Schreibtisch, räumst Dein Zimmer auf, und hast einsauberes Auto als Bestandteile Deines erfolgreichen Lebens. Jeder Mensch zeigt damit, wie es um ihn steht: wie es in Deinem Zimmer aussieht, so sieht es auch in Dir, in Deinem Gehirn aus. Warum also reinigst Du nicht auch Deine Gedanken. Du kennst mich, ich meine es gut mit Dir – und Deinen Gedanken.

Saubere Gedanken für mentales Wohlsein

In vielen Gesellschaften unserer Erde fehlt es leider an einem umfassenden Verständnis dafür, wie man seine Gedanken klären und aufräumen könnte. Wäre es mir möglich, würde ich jeden Einzelnen auf diesem Planeten mit einem essenziellen Fundament an Wissen darüber ausstatten, wie er oder sie mentale Klarheit erlangen kann.

Ein guter Teil dieses essenziellen Wissens wäre bereits für Dich zugänglich, wenn Du Dir die Mühe machst, die Artikel auf meiner Webseite zu durchforsten. Hier findest Du praktische Anleitungen und Beispiele, die Dir den Einstieg ermöglichen, Dein inneres Chaos zu ordnen. Du kannst also sofort damit beginnen, die Welt zu einem besseren Platz zu machen. Für Dich und Andere.

Füge Dir selbst kein Leid zu

Wenn Du die wichtigsten Strategien zuerst lernen möchtest, beginne ich mit einem Ausflug nach Nepal. Mit den Teilnehmern am TrainerTrack besuchen wir jedes Jahr einen buddhistischen Rinpoche (kostbarer Wiedergeborener) in einem der vielen nepalesischen Klosters. Er steht uns geduldig zu unseren vermieindlich „großen Fragen des Lebens“ Rede und Antwort. Hier die Frage eines Teilnehmers:

“Rinpoche, wie lebe ich richtig?”
…und seine Antwort:
“Füge Dir selbst kein Leid zu – füge anderen kein Leid zu.”

So einfach wäre es! Es ist ja vor allem der Teil mit dem “Füge Dir selbst kein Leid zu”, den viele Menschen missachten. Ich meine, dass Du Dir gedankenlos viel zu häufig selbst Leid zufügst. Paradoxerweise geschieht dies durch die Art Deiner Gedanken. Es bedarf schon einiger Übung, die Muster und Ursachen zu erkennen, wie Du Dir beständig Leid zufügst. Du kannst es schnell über einen kleinen Umweg schaffen.

Ich habe vor etwa zehn Jahren im Rahmen einer linguistischen Studie die Verwendung von Metamodellkomponenten zur Selbstaggression untersucht. Mich hat interessiert, ob es zwischen “normalen Menschen” und “Krebspatienten” Unterschiede im Sprachgebrauch und damit verbunden ein mögliches selbstaggressives Verhalten gibt. Leider habe ich gefunden, dass Krebs und autoaggresive internale Tendenzen etwas miteinander zu tun haben könnten. Auf Nachfrage war dies allen befragten Patienten nicht bewusst.

Impulse für positive Gedanken

Ich gebe Dir deshalb heute eine Liste an die Hand, mit der Du recht einfach überprüfen kannst, ob Du Dir mit Deinen Gedanken schadest und wie viele Schritte zu Deinem persönlichen Glück Du schon gegangen bist. Dabei geht es nur bedingt um NLP Techniken. Die Wahrheit liegt eben, wie so oft, im Graubereich und ist viel einfacher. Am Anfang steht erst einmal das Umdenken bei Dir. Im NLP sind das die Glaubenssätze.

Glaubst Du, dass Andere an Deinem Leiden schuld sind, an Deiner schlechten Laune und Deinem vermeintlich unglücklichen Schicksal? Dass das Verhalten anderer Leute, dass das, was sie tun, oder eben nicht tun, dafür verantwortlich wäre, was im Leben mit Dir passiert und wie Du Dich gerade fühlst?

Das ist ein Teufelskreis: Du bist des Glaubens, jemand Anderer wäre für Dein Wohlergehen verantwortlich. Dieser Andere glaubt aber vielleicht das Gleiche von Dir. Du bist sauer, weil Dein Partner nicht das tut, was Du von Ihm (oder Ihr) erwartest. Er (oder Sie) ist sauer, weil Du wieder einmal nicht seiner Erwartungshaltung entsprichst. So geht das immer weiter. Die Katastrophe, der Streit, die Trennung, die schlechte Gefühle, alles das ist vorprogrammiert und das ganze Spektrum ist die Folge davon.

Nun denn, hier gebe ich Dir die ganze Wahrheit: Mit diesem Weltbild hast Du keine Chance, Deine Gedanken zu reinigen. Du allein bist nämlich verantwortlich für Deine Stimmungen, Gefühle und Launen. Fällt Dir auf, wie wenige Menschen nach diesem Prinzip leben. Wenn Du diesen Glaubenssatz akzeptiert hast, kannst Du beginnen, tatkräftig Deine Gedanken zu reinigen. Dafür gibt es ein paar bewährte Techniken.

Eine Möglichkeit (wie so oft) ist die Teilnahme an einem kikidan Workshop. Um die mögliche Reinigung Deiner Gedanken, darum geht es nämlich in allen meiner Workshops. Ob ich es ausspreche und zum Thema mache oder verborgen “programmiere”: Mein Ziel ist, Dir möglichst viele Mittel und Wege an die Hand zu geben, Deine Gefühle selbst zu steuern. Aber wenn Du nun schon. Mit den Hufen scharrst und Aktion haben möchtest, kannst Du auch sofort damit beginnen, Dein Leben zu ändern. Beginne mit vier Aufgaben, die richtig angewendet, Teil Deines zukünftigen Lebens werden sollten.

1. Impuls: Sieh das Gute im Anderen

Fange zuerst einmal einfach damit an, die Menschen um Dich herum genauer zu beobachten. Finde Anhaltspunkte dafür, dass alles, was Deine Mitmenschen tun, einer guten Absicht entspringt. Vielleicht fallen nur die entsprechenden Handlungen ungeschickt aus. Lass Dich nicht beirren. Wenn Du Dein Weltbild in diesem Sinne veränderst, wird sich ganz automatisch auch Dein Verhalten verändern. #

Die “Angebote”, die Du Anderen machst, werden auch ein anderes Verhalten Deiner Gegenüber auf den Plan rufen. Das sollte doch bereits Beweis genug sein, für Deine Annahme, dass alle Menschen Gutes von Dir und für Dich wollen.

Mit dieser einfachen Technik inszenierst Du einen positiven Verstärker in Deiner Umwelt. Und das ist genau das Gegenteil von dem Teufelskreis, den ich weiter oben beschrieben habe. Und wenn es Dir erst einmal gelungen ist, Deinen Fokus zu verändern, bist Du bereits einen großen Schritt weiter. Dann stelle ich Dir noch ein paar zusätzliche Fragen…

2. Impuls: Kannst Du Dich selbst loben?

Selbstlob ist eine Technik, die Deine interne Welt verändert. Stelle Dich doch einfach nackt vor einen großen Spiegel und – ja – lobe Dich selbst! Nicht grummelig im internen Dialog, nicht in Gedanken, sonern laut ausgesprochen und mit einem Lächeln auf den Lippen. Das bedingt natürlich, dass Du lächeln kannst und dass Du Dinge an Dir wahrnimmst, die Du loben kannst. Auch wenn es Dir schwer fällt, das Lächeln kannst Du vor dem Spiegel üben!

Meist hat der Mangel an Selbstaktzeptanz etwas mit einer verschobenen Wahrnehmung zu tun. Das, was Du in CQ, Fitness first, Vogue und Brigitte abgebildet siehst, entspricht weder der Normalität noch Deiner Alltagsrealität. Photoshop und Stylisten verrichten professionelle Arbeit und wissen genau, was das Ideal einer Frau oder eines Mannes sein kann. Schau Dich doch mal in der Sauna oder im Schwimmbad um. Wie viele Menschen dort oder in Deinem Bekanntenkreis haben Modellkörper? Und wenn Du jemanden findest, frag ihn, wie viele Opfer er dafür gebracht hat.

Akzeptiere Dich doch einfach so, wie Du bist. Finde eine Menge an Dingen an Dir, die Dir gefallen und die Du loben kannst. Diese kleine Übung kannst Du unabhängig davon machen, ob Du nun mehr Muskeln haben willst, oder etwas weniger Fett am Bauch. Das kannst Du selbstverständlich ebenfalls angehen – und Dich trotzdem selbst akzeptieren. Wie geht es Dir bei Deiner Übung? Finde es heraus, stelle Dich doch gleich vor den Spiegel…

3. Impuls: Kannst Du singen?

Dieser Ratschlag mag Dir etwas weit hergeholt erscheinen. Singen… was hat denn das mit einem aufgeräumten Gehirn zu tun? Mir ist aufgefallen, dass in vielen Ländern, die nicht mit unserem Begriff von Reichtum gesegnet sind, das Singen, alleine und miteinander, ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens ist. “Jetzt ist er total übergeschnappt!” magst Du vielleicht denken. Ja, vielleicht bin ich das, aber denke doch einmal nach! Kannst Du ein Lied singen? Ein ganz einfaches?

Oder, noch besser: Kannst Du einfach vor Dich hin singen? Einfach so, irgend etwas, ein paar zusammenhängende Töne, ob sie nun richtig sind oder falsch. Nein? Du glaubst vielleicht, Du wärest nicht musikalisch? Du machst Dich nicht gerne zum Affen? Du kannst einfach nicht singen?

Na, das ist doch einmal ein Gebiet, auf dem Du mit NLP Techniken weiterkommst. Glaubenssätze verändern ist doch ein guter Start. Vielleicht wirst Du nicht gleich singen, wie Madonna, Cecilia Bartoli, Caruso, Farinelli oder sonst wer. Frage doch einfach mal das Internet: “Singen lernen” bei youtube gibt Dir sofort Dutzende von Lehrern. Sie lehren Dich Nützliches. Fang es einfach jetzt gleich an!

4. Impuls: Kannst Du Komplimente machen?

Wenn Du erst einmal angefangen hast, Positives an Dir und an anderen Menschen wahrzunehmen und herauszufinden, welch ein wunderbarer Platz die Welt ist, kannst Du dies auch allen Menschen sagen. Sage Deinen Mitmenschen, was Du wunderbar an ihnen findest. Sage es der Frau an der Kasse im Supermarkt, sage es dem Busfahrer, sage es der Mitfahrerin in der U-Bahn, sage es einem wildfremden Passanten auf der Strasse, sage es Deinem Freund, sage es Deiner Freundin, sage es Deinen Eltern, ABER SAGE ES!!! Mache Dir das Geben von Komplimenten zur natürlichsten Sache der Welt. Dies ist einer meiner wichtigsten Ratschläge.

Du wirst dabei viele Abenteuer erleben. Lasse Dich nicht aus der Fassung bringen. Schon das Üben wird Dir eine Menge Spass bringen. Mache es Dir zum Prinzip, am Tag mindestens zehn Komplimente an Menschen zu verteilen. Dabei ist es egal, ob Du nun dick aufträgst oder ganz subtil vorgehtst.

Was das mit der Reinigung Deiner Gedanken” zu tun hat

Alles. Reinigung heißt in diesem Falle, die gedanklichen Fenster aufzumachen und andere Gedanken in Dein Gehirn einzulassen. Der dazu gehörende Stimmungsumschwung wird nicht lange auf sich warten lassen.

Zusätzlich empfehle ich Dir das Auflösen alter Emotionen mit der Technik von Bradley Nelson. Das kannst Du sowohl in meinem Hypnoseworkshop als auch im NLP Practitioner unter Anleitung erfahrener Trainer erlernen und anwenden. Vielleicht willst Du als fortschrittlicher Gedankenreiniger auch einmal in traumatische Erlebnisse vergangener Leben abtauchen sie auflösen – auch das wäre ein Thema im NLP Practitioner.

Bei allen Deinen Reinigungsprozeduren wünsche ich Dir großen Erfolg. Ich freue mich, wenn Du die Liste abarbeitest, vielleicht sogar mit anderen Gleichgesinnten. Es gibt viel zu tun! Öffne Deine gedanklichen Fenster und lasse die frische Luft herein. Du wirst aufatmen und leichter durchs Leben schreiten.

4 Antworten

  1. Ich berücksichtige das schon seit einigen monaten. Mal gelingts mir, mal nicht. Ich habe auf der Arbeit eine Frau die mich nicht leiden kann und es ist immer wieder eine herausforderung in guten Gefühlen zu bleiben.
    Einen lockeren Spruch habe ich auch nicht auf der Zunge, auch wenig interesse.

    Vor der eigenen Haustür kehren – Bei sich selber anfangen –
    Heute habe ich im Bus einen Lachflash gekriegt – Nur wegen meinen positiven Gedanken.

  2. Danke für Deinen Beitrag!
    Tatsächlich haben sich meine Gedanke in den letzten Wochen genau im diesen Satz (“in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist” wäre meinen Version davon) gedreht. Grundsätzlich hatte ich in der Vergangenheit verstanden, dass, wer den Körper gesund erhält, über einen gesunden Geist verfügt, weil er die nötige Disziplin aufbringt. Das widerspricht dem, was Du sagst, nicht, aber ich denke, die Grundbedeutung des Satzes wird damit ein wenig verkehrt. Es ist nicht primär der Körper, der “unter Schweiß und Tränen” gesund erhalten werden muss – der Geist, sofern er gesund ist, wird den Körper aus reiner Lebensfreude gesund erhalten. Meinen Motivation zu diesen Gedanken ist eine sich verschlechternder Gesundheitszustand des Körpers, der sich wohl auch altersbedingt einstellt. Dem habe ich meine Neigung zu sich verschlechternder Stimmung zugeschrieben. Tatsächlich ist es ein Teufelskreis: Ich denke, die Nichtakzeptanz des Alterns und die Ablehnung dieses Vorganges – Geist lehnt Körper ab – hat zu meiner tendenziell sich verschlechternden Stimmung geführt, die am Ende meinen Körper belastet und seinen Zustand zumindest weiter verschlechtert hat. Der Weg raus ist hier wohl wirklich – wie so oft – die Akzeptanz dessen, was ist. Der gesunde Geist erhält also mit seiner Freude den gesunden Körper.
    Nochmal danke für die Unterstützung!
    Stephan

  3. Danke für diesen Artikel. Tatsächlich hatte ich gerade meine Wohnung aufgeräumt. Da kam diese Inspiration gerade rechtzeitig :)

    Ich werde die Tipps möglichst oft in mein Leben integrieren.

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Chris Mulzer | Trainer für NLP & Hypnose

Seit über 25 Jahren lehre ich Menschen das Modell von NLP und die Techniken von Hypnose. Ich glaube fest daran das jeder Mensch in sich die Ressourcen trägt um sein Leben selbständig und nach eigenen Maßstäben zu gestalten.

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