Positive & negative Glaubenssätze erkennen und ändern

Versetze den Berg, der Dir im Weg steht

„Der Glaube versetzt Berge.“ Dieser Spruch stammt aus der Bibel (Matthäus 21,18-22) und wenn Du einmal mit wachen Augen um Dich blickst, dann wirst Du schnell erkennen, dass die Auseinandersetzung über den Glauben einen großen Teil unserer gegenwärtigen Konflikte in der Welt ausmacht. Mit dem, was Du glaubst, oder was andere Menschen für Dich als Deinen „richtigen“ Glauben definieren wollen, gestaltet sich Deine Wirklichkeit. Das meine ich nicht nur in religiöser Beziehung.

In diesem Artikel zeige ich Dir auf, was Glaubenssätze sind und wie Du positive von negativen Glaubenssätzen unterscheiden kannst. Die positiven kannst Du behalten oder sogar verstärken, die negativen kannst Du loslassen oder verändern. So bekommst Du mehr von dem, was Du im Leben erreichen willst und machst Dich widerstandsfähig gegen die Anfechtungen „falschen“ Glaubens. Damit besitzt Du die wichtigste Eigenschaft für  Dein selbstbestimmtes Leben.

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1. Was sind Glaubenssätze – eine Definition

Glaubenssätze, auch Überzeugungen, Einstellungen, Meinungen oder aus dem amerikanischen Beliefs (zu deutsch wieder Glaubenssätze) sind unterbewusste Lebensregeln. Sie entstehen aus der Verarbeitung und Bewertung früherer Erlebnisse und bestimmen dein alltägliches Verhalten.

Im NLP nutzen wir die Glaubenssysteme zur Veränderungsarbeit. Wir begnügen uns nicht damit festzustellen welche Glaubenssätze Du hast, wir wollen aktiv daran arbeiten Deine Glaubenssätze so zu justieren das Du im Alltag stets die meisten Handlungsoptionen hast und besten Ergebnisse bekommst.

„Verändere Deine Glaubenssätze und Du veränderst den Fokus Deiner Wahrnehmung der Welt. Damit verändert sich die Welt für Dich. So wirst Du alles für Dich möglich machen!“

.. weiterlesen im Artikel: Was sind Glaubenssätze?

2. Arten von Glaubenssätzen

In der Psycholinguistik unterscheidet man drei unterschiedliche Arten von Glaubenssätzen:

2.1. Glaubenssätze in Bezug auf Ursachen

Jeder Mensch konstruiert sich Glaubenssätze über die Gründe, wodurch etwas verursacht wird. Du erlebst im Alltag ständig Dinge, die Du mit der bestehenden Informationslage nur unzureichend erklären kannst. Die Antwort, die Du für Dich darauf gefunden (oder erfunden…) hast, ist ein Glaubenssatz. Gerade bei Ereignissen, deren Zustandekommen Du nicht hinreichend erklären kannst, erzeugst Du damit plausible Erklärungskonstrukte. Das sind Glaubenssätze, die meist nur Du für wahr hältst.

Beispiel: Was hat meine Erkältung verursacht?
Weil ich einen nassen Kopf bekommen habe, bin ich erkältet.
Weil ich überarbeitet bin, bin ich erkältet.
Weil ich mich angesteckt habe, bin ich erkältet.
Weil ich mich geärgert habe, bin ich erkältet.

Je nachdem, wen Du fragst, können alle Antworten richtig sein.

2.2. Glaubenssätze in Bezug auf die Bedeutung

Du allein bestimmst die Bedeutung, die bestimmte Erlebnisse für Dich haben. Die meisten Menschen glauben, dass es einen Zusammenhang zwischen einer Ursache und einer damit verbundenen Wirkung geben MUSS. Es muss doch einen Grund haben, dass das was gerade geschieht, mit mir geschieht. Das Ergebnis sind Glaubenssätze.

Beispiel: Was bedeutet es, wenn Du erkältet bist?
Bedeutet es, dass Du  nicht auf Dich aufgepasst hast?
Bedeutet es, dass Dein Körper zu Dir spricht?
Bedeutet es, dass Du ein schlechter Mensch bist und mit Krankheit dafür bestraft wirst?
Bedeutet es, dass Veränderungen in Deinem Lebensstil anstehen?

Je nachdem, wen Du fragst, können wieder alle Antworten richtig sein.

2.3. Glaubenssätze in Bezug auf die Identität

Was führt Dich dazu, etwas zu tun und was bedeutet Dein Verhalten in dieser Situation? Was sind Deine persönlichen Grenzen und Einschränkungen? Glaubenssätze in Bezug auf Deine Identität halten Dich davon ab, Dich zu verändern. Leider bist Du Dir dieser Form von (limitierenden) Glaubenssätze oft nicht bewusst. Allerdings gilt auch: Wenn Du Deine Glaubenssätze in Bezug auf Deine Identität veränderst, kannst Du beginnen, ein wirklich selbstbestimmtes Leben zu führen.

Beispiele:
Meine Umgebung meint es schlecht mit mir.
Das Schicksal sendet mir kein Glück im Leben.
Das Böse in der Welt wird immer stärker.
Ich bin wertlos und verdiene keinen Erfolg.
Wenn ich etwas bekomme, das ich will, verliere ich etwas Anderes dafür.
Wenn ich mir gute Gefühle mache, muss ein Anderer dafür büssen.

3. Negative und limitierende Glaubenssätze herausfinden

Die meisten Menschen sind sich ihrer Glaubenssätze nicht bewusst. Sie halten ihre Gedanken und Werte für normal, auch wenn sie damit keine oder die falschen Ergebnisse erreichen. Einschränkende Glaubenssätze (engl.: limiting beliefs) sind ein wichtiger Grund, warum Du nicht so erfolgreich, glücklich oder gesund bist, wie Du es sein könntest. Im Modell von NLP gibt es verschiedene Formate und Techniken, die Du anwenden kannst, um negative oder falsche Glaubenssätze herauszufinden.

Zum Beginn möchte ich Dir jedoch zuerst vorschlagen, etwas über Dich und Dein Leben herauszufinden. Denke nach und finde heraus, was Du wirklich willst, in Deinem Leben. Danach kannst Du viel einfacher herausfinden, was Dich dabei fördert oder hindert, all das zu erreichen. Die Technik dazu nennt man „Das Erstellen eines Lebensplans“. Dazu habe ich einen ausführlichen Artikel geschrieben: Entwerfe Deinen Lebensplan.

Ich rate Dir also, zuerst Deinen Lebensplan zu erstellen. Er ist quasi Voraussetzung für die Erforschung Deiner Glaubenssätze. Ein regnerischer Nachmittag oder ein ansonsten ruhiger Abend eignen sich hervorragend dazu. Dann kannst Du weiterlesen.

Das Ergebnis Deiner Übung: Eine Liste Deiner Ziele, Träume und Projekte

Beispiel:
Ich möchte 10 kg abnehmen.
Ich möchte in drei Jahren doppelt so viel verdienen, wie heute
Ich möchte aufhören, zu Rauchen
Ich möchte Englisch flüssig sprechen und schreiben können

Deine dahinter verborgenen Glaubenssätze erfährst Du durch folgende Fragen:

  • Was hindert mich daran, dieses Ziel zu erreichen… ?
  • Warum ist das so…?
  • Welche Bedeutung hat das für mich…?

Es lohnt sich auch, darüber hinaus Dir grundsätzliche Fragen in Bezug auf Dein Leben zu stellen und (schriftlich) zu beantworten:

  • Was ist Dir wichtig im Leben?
  • Warum ist Dir dies wichtig ?
  • Warum lebst Du Dein Leben so und nicht anders?

Wenn Du mit diesen Fragen einige Deiner Glaubenssätze herausgefunden hast, kannst Du Dich fragen, ob Dir diese Glaubenssätze in Zukunft nützlich sein werden. Glaubenssätze, die Dich daran hindern, Dich glücklich und erfolgreich zu fühlen, die Dich hindern, an den Erfolg Deiner Ziele zu glauben, und sie auch zu erreichen, solltest Du hinterfragen und verändern. Achte auch besonders auf die „sich selbst erfüllenden Vorannahmen„: Wenn Du etwas Negatives erwartest, steckt meistens mehrere limitierende Glaubenssätze dahinter.

Beispiel: Wenn Du vermutest, dass Deine nächste Gehaltsverhandlung sowieso nichts bringen wird, sind dahinter eine Menge negativer Glaubenssätze verborgen. Sie können in Bezug auf Deine Leistung (ich arbeite zu wenig…),  auf Deine Identität (ich bin schlecht…), auf die Wertschätzung Deines Vorgesetzen für Deine Person (der mag mich sowieso nicht…) oder ob Du das Geld verdient hast (das bin ich nicht wert…), stehen.

Wenn Du dann Deinen Lebensplan erstellt hast und mit den richtigen Fragen die dahinter liegenden Glaubenssätze erforscht und aufgeschrieben hast, wirst Du zwei Arten von Glaubenssätzen wahrnehmen: Entweder sie helfen Dir, oder sie hindern Dich daran, Deine Ziele und Pläne zu erreichen. Ich vermute, die negativen Glaubenssätze, die Dich einschränken und behindern, die willst Du nun verändern. Dazu gibt es für Dich mehrere Möglichkeiten. Eine davon besteht darin, Dir ein paar wirkungsvolle Fragen zu stellen.

4. Negative und einschränkende Glaubenssätze verändern: 9 wirksame Fragen

Oft verändern sich Deine limitierenden Glaubenssätze bereits, wenn Du sie mit ein paar geeigneten Fragen durchdringst und ihre Nutzlosigkeit verstehst. Hier findest Du die neun wirksamsten Fragen. Robert Dilts hat sie in vielen Experimenten auf der NLP University entwickelt und ich habe sie frei übersetzt:

  1. Wo und wie genau schränkt Dich dieser Glaubenssatz ein?
  2. Willst Du diesen Glaubensatz weiter glauben?
  3. Bist Du sicher, dass Dein Glaubenssatz wahr ist?
  4. Warum bist Du Dir so sicher, dass der Glaubenssatz wahr ist?
  5. Gilt der Glaubenssatz in allen Fällen und wirklich immer so?
  6. Woher weisst Du, dass dass der Glaubenssatz wahr ist?
  7. Was wäre, wenn genau das Gegenteil wahr wäre?
  8. Welche Beweise für das Gegenteil kennst Du schon?
  9. Gibt es Menschen, die in der gleichen Situation andere Glaubenssätze haben,
    Haben sie damit mehr Erfolg?

Eine sehr effektive Methode besteht auch darin, mit einem NLP Format Deine Glaubenssätze zu verändern. Diese Methode solltest Du anwenden, wenn die Fragen aus diesem Absatz „nichts gebracht“ haben. Auch bei wichtigen Lebensentscheidungen hilft es, limitierende Glaubenssätze mit diesem Format aus dem Weg zu räumen.

5. NLP Format zum verändern Deiner Glaubenssätze

Glaubenssätze brauchst Du, damit Du Deine Ziele, die Du Dir im Leben gesteckt hast, auch erreichst. In Deinem Lebensplan hast Du Dir sicherlich eine Menge an Zielen, Wünschen und Träumen notiert. Diese möchtest Du nun auch erreichen – das kann ich gut verstehen! Hier zeige ich Dir, wie Du mit den Erkenntnissen aus dem Modell von NLP Deine Ziele in die Tat umsetzen kannst. Die vielen Schritte mögen Dir vielleicht im ersten Moment etwas kompliziert erscheinen.

Bedenke allerdings, dass Du mit den ersten Zielen und den damit verbundenen Glaubenssätzen, die Du hier bearbeitest, auch eine ganz neue Strategie lernst. Sie umfasst nicht nur Deine Glaubenssysteme, sondern wirklich wichtige Schritte für Deinen zukünftigen Erfolg im Leben. Dafür lohnt es sich, etwas Zeit zu investieren, meine ich. Die einzelnen Schritte üben sich schnell ein und sinken schnell in Dein Unbewusstes Denken und Handeln. Irgendwann brauchst Du dann keine bewussten Gedanken mehr daran verschwenden. Der Erfolg ist dann automatisch für Dich. Na, wie fühlen sich solche Glaubenssätze für Dich an…?

Schritt 5.1: Zieldefinition und Ökologiecheck

Nimm Dir ein beliebiges Ziel aus Deinem Lebensplan, das Du erreichen willst. Arbeite es zuerst mit den Kriterien des folgenden Artikels komplett durch: Zieldefinition und Ökologiecheck im Modell von NLP. Dann kannst Du die einschränkenden Glaubenssätze in Bezug auf dieses (reformulierte) Ziel herausfinden.

Schritt 5.2: Mit dem Ziel verbundene Glaubenssätze herausfinden

Robert Dilts hat eine Liste von fünf Fragen formuliert, mit denen Du die einschränkenden und negativen Glaubenssätzen in Bezug auf Deine Ziele schnell herausfinden kannst. Stelle Dir also zu Deinem (nun nach NLP Kriterien formulierten) Ziel folgende Fragen:

  1. Ist das Ziel, das ich erreichen will, auch wert, erreicht zu werden? Warum?
  2. Ist es mir möglich, dieses Ziel zu erreichen?
  3. Was muss ich tun, um mein Ziel zu erreichen?
  4. Habe ich die Fähigkeiten, mein Ziel zu erreichen?
  5. Verdiene ich es, mein Ziel zu erreichen?

Es lohnt sich wirklich, die Ergebnisse aus diesen fünf Fragen auch schriftlich zu notieren. Ich gebe Dir ein Beispiel. Es ist ein Auszug aus dem Lebensplan eines jungen Mannes (24 Jahre alt), der diese Antworten tatsächlich so aufgeschrieben hat.

Ausgewähltes Ziel: Ich will meinen Anteil an Körperfett von 35% auf 15% senken.

Antwort Frage 1: Ja, dieses Ziel ist es für mich wert, erreicht zu werden. Damit schone ich meine Gelenke, mein Selbstwertgefühl wird steigen und ich glaube, dass mich damit mehr Frauen attraktiver finden. Die Menschen in meiner Umgebung werden mich bewundern, weil ich so viel Selbstdisziplin aufbringe und auch in meinem Beruf wird man mir mehr zutrauen.

Antwort Frage 2: Ja, es ist mir möglich, dieses gesteckte Zeil in einem Jahr zu erreichen. Das habe ich mir vorgenommen und als Ergebnis des Ökologiechecks herausgefunden. (Hier könnte auch stehen: Ich glaube nicht, dass es mir in so kurzer Zeit möglich ist, so ein „ehrgeiziges“ Ziel zu erreichen)

Antwort Frage 3: Dazu muss ich mich mehr bewegen und weniger essen. Mein Plan für mehr Bewegung ist……. und mein Plan für weniger Essen ist …… Zuerst werde ich ….. und ab dem …. werde ich …… und danach werde ich…… usw.

Antwort Frage 4: Nein, die Fähigkeiten habe ich noch nicht. Zuerst werde ich mich über Diäten und Essmuster informieren. Ich bin zuversichtlich, dass ich das kann. Dann werde ich mich über Methoden informieren, die mehr Bewegung in mein Leben bringen werden. Ich glaube, dass meine Selbstdisziplin nicht ausreicht, beides zusammen in Angriff zu nehmen.

Antwort Frage 5: Ich wurde seit meiner Kindheit als „FatBoy“ gehänselt. Die Welt ist nun einmal schlecht. Ob ich nun fett oder mager bin, mich wird sowieso niemand mögen. Einmal habe ich nun den Ruf weg, der wird mir immer bleiben. Da kann man nichts dagegen tun.

Wenn Du Dir die Antworten im Hinblick auf das obige, ausgewählte Ziel genau ansiehst, wirst Du bemerken, dass gerade bei Frage 4 und 5 ein gewaltiger Veränderungsbedarf sichtbar wird. Wenn Du etwas Erfahrung mit dem Modell von NLP hast kannst Du nun bessere Glaubenssätze etablieren oder die negativen Glaubenssätze dazu verändern. Dazu wendest Du ein einfaches NLP Format an:

Schritt 5.3: Glaubenssatz verändern mit dem Swish Pattern

Wir nehmen uns einen Glaubenssatz aus den obigen Fragen vor: „Die Welt ist schlecht, mich mag sowieso niemand!“ und verändern ihn. Dieser Glaubenssatz dient als Beispiel. Du kannst natürlich jeden Glaubenssatz für Dich damit verändern.

  1. Versetze Dich in eine Situation, in Deiner Vergangenheit, in der Du diesen Glaubenssatz aktiv angewendet hast. Vielleicht erinnerst Du Dich an den Pausenhof, als Deine Mitschüler Dich hänselten. Wenn Du Dich an keine Situation erinnern kannst, erfinde einfach eine Situation, das funktioniert genauso gut. Dein Gehirn macht keinen Unterschied zwischen Realität und Vorstellung.
  2. Stelle Dir dieses Erlebnis als ein Bild oder einen Film vor Dein geistiges Auge. Es soll eine „visuelle Repräsentation“ sein, in der Du dissoziiert bist. Wenn es deutlich vor Deinem geistigen Auge steht, schiebe es etwas nach links (ca. 30 Grad) aus dem direkten Fokus.
  3. Versetze Dich nun in die gleiche Situation, aber diesmal stellst Du Dir vor, dass Du Deinen neuen Glaubenssatz anwendest. Sage den neuen Glaubenssatz im internen Dialog zu Dir. Beispiel: „Die Menschen in meiner Umgebung wollen mir Gutes. Sie mögen mich und ich kann dies auch zulassen!“ Beobachte, wie sich der Verlauf des Erlebnisses verändert. Stelle Dir auch dieses Erlebnis dissoziiert als Bild oder Film vor (Du siehst Dich in dieser visuellen Repräsentation handeln).
  4. Verkleinere dieses Bild auf etwa ein Viertel der Grösse und schiebe es danach etwa 30 Grad nach rechts, damit Deine „visuelle Mitte“ wieder frei wird.
  5. Schiebe nun das Bild des ersten (negativen) Erlebnisses wieder in die Mitte und schiebe das zweite, kleineren Bild des (positiven) Erlebnisses darüber, dass es rechts unten, vor dem anderen Bild liegt.
  6. Nun kannst Du das eigentliche Swish Pattern anwenden. Dazu vergrößerst Du das positive Bild und verkleinerst gleichzeitig das negative Bild. Dazu kannst Du ein Geräusch machen (visueller Anker), das wie Swisshhhhh klingt (aus dem amerik. swish = wechseln). Wechsle die Grösse der beiden Bilder öfters und beliebig schnell hin und her.
  7. Nach einigen Wechseln achtest Du darauf, dass das positive Bild groß übrig bleibt. Das negative Bild ist naturgemäss klein übrig. Du kannst es weiter verkleinern, bis nur ein Punkt davon übrig bleibt. Diesen Punkt kannst Du einfach „ausradieren“ und Deinen alten Glaubenssatz damit dem „ewigen Vergessen“ anheimfallen lassen. Große Erleichterung folgt.
  8. Ziehe im nächsten Schritt das positive Bild weiter an Dich heran und assoziiere Dich damit (stell Dir vor Du steigst hinein und siehst nun Deine Umgebung wie Durch Deine Augen). Du solltest Dich großartig dabei fühlen. Eventuell kannst Du mit der NLP Technik der Verstärkung Deiner Submodalitäten dieses Gefühl noch verstärken.
  9. Future Pace: Versetze Dich in die Zukunft, in eine Zeit, wenn Du Dein Ziel mit dem neuen Glaubenssatz erreicht haben wirst. Probiere aus, wie es sich anfühlt, Dein Ziel mit Deinem neuen Glaubenssatz erreicht zu haben. Achte darauf, assoziiert zu sein. Was hat sich verändert, was willst DU noch verändern, damit Du Dein Ziel leichter erreichst und wie fühlt sich dies an?
  10. Sieh Dir Deine Zukunft erneut an, diesmal dissoziiert. Betrachte Dich auf einem riesigen Panoramabildschirm im Public-Viewing. Achte auf die vielen jubelnden Betrachter, die Deine Zukunft bejubeln. Sieh dich, wie du dort auf der Leinwand strahlst, weil Du wieder einmal so erfolgreich gewesen bist.

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5 Kommentare

  • Toller Beitrag, vielen Dank – sehr hilfreich und passend für altes Jahr (und Glaubenssätze) revue passieren zu lassen, zu hinterfragen und gegebenenfalls aufzulösen bzw. „auszutauschen“. Viele liebe Grüße, Manuela

    Antworten
  • Hallo,
    Du schreibst:
    „Im Modell von NLP gibt es verschiedene Formate und Techniken, die Du anwenden kannst, um negative oder falsche Glaubenssätze herauszufinden.“

    Welche Formate genau meinst du damit?

    Gibt es auch die Möglichkeit, Werte mit speziellen Formaten herauszufinden?

    Freue mich auf Deine/Eine Antwort

    Antworten
  • Super beschrieben. Ich kenne Sie schon länger aus dem Internet und habe mir auch schon ein Seminar von Ihnen gesichert, nämlich das Charisma Seminar.

    Ich komme, aufgrund meiner Tätigkeit im Network Marketing, immer öfter mit Menschen in Kontakt, die negative Glaubenssätze in Bezug auf Geld und Finanzen haben. Da ich ein Favel für dieses Thema habe, kann ich Menschen sehr gut erklären, warum sie so und so denken und, dass nichts, was sie derzeit glauben, ihrer zukünftigen Realität entsprechen muss.

    Sprich´ einfach mit Menschen auf der Straße vor deiner Haustür und schneide in deinen Gesprächen mit ihnen das Thema Geld und Reichtum an. In 95% aller Fälle wirst du dabei eine gewisse Unsicherheit bzw. oft auch einen Hauch einer gewissen Trauer oder passiven Aggression in der Ausstrahlung dieser Menschen wahrnehmen.

    Warum ist das so? Weil die meisten Menschen Geld mit schlechten Gefühlen verbinden und negative Glaubenssätze damit verbinden. Sie verbinden Geld hauptsächlich mit „Geld verdienen“, also mit harter Arbeit und Tätigkeiten, denen sie nachgehen müssen, ohne es zu wollen. Sie glauben, es sei schwer, viel Geld zu verdienen und/oder oder ausschließlich durch Betrügerei möglich.

    Das Auflösen dieser Glaubenssätze ist der erste Schritt zum Erfolg.

    LG Sascha

    Antworten
  • Vielen Dank für den tollen Beitrag über Glaubenssätze. Ich selbst habe mich mit dem Thema auch schon längere Zeit befasst und festgestellt, dass unheimlich viel Potential in dem Thema verborgen liegt. Vor allem in dem Wissen darüber, dass wir unser ganzes Leben lang von diesen Glaubenssätzen begleitet und beeinflusst werden.
    Da ich selbst nicht mit NLP sondern mit klassischer Hypnose arbeite, werde ich trotzdem die Ideen Glaubenssätze umzuwandeln aufgreifen und in meine Sitzungen mit einarbeiten.

    Antworten

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