Einfach mehr Selbstdisziplin

Mehr Erfolg im Leben durch Training der eigenen Disziplin

Die Fähigkeit zur Selbstdisziplin scheidet unsere Gesellschaft in zwei Gruppen: Diejenigen, die über sie verfügen und all die vielen anderen, die ständig Ausreden erfinden, weil sie keine Selbstdisziplin „haben“. In den weitaus meisten Fällen (zufällige Lottogewinner ausgenommen) ist die erste Gruppe die erfolgreiche. Zur zweiten Gruppe zählt man die „looser“. Erfolg durch Selbstdisziplin ist nicht einfach zu haben, kostet jedoch kein Geld. Willst Du Deinen Kurs im Leben verändern und willst Du zu denen gehören, die wirklich erfolgreich werden? Kannst Du haben. Lies einfach weiter…

Icon Selbstdisziplin Kompass der DisziplinWarum ist der Eine im Leben, im Beruf, im Finanziellen erfolgreich, der andere aber nicht…?“

Eine gute Frage, die mir viele Teilnehmer am NLP Practitioner und an meinen anderen Workshops stellen. Das Fragewort „warum“, um das Modell von NLP und daraus die Fragetechniken des Metamodells anzuwenden, dieses Fragewort liefert als Ergebnis einen Glaubenssatz. Oft dient dieser Glaubenssatz dann als Entschuldigung und spiegelt vermeintlich wichtige Hinderungsgründe vor. Meistens also liefert die Antwort auf dieses „warum…“ einen (erfundenen) Grund dafür, gerade jetzt nichts tun zu können. Meistens ist es etwas, das außerhalb der Einflusssphäre des Befragten liegt. Das nenne ich eine „Torpedierungsstrategie für Deine Selbstdisziplin“.

selbstdisziplin und disziplin in nepal

Meistens höre ich dann in der weiteren Folge den berühmten zweiten Satz: „Irgendwann werde ich damit anfangen…!“ So wird das natürlich nichts, denke ich mir. Im nächsten Schritt werde ich nachdenklich und frage mich, wie viele Menschen denn Wissen und Bewusstsein darüber haben mögen, was die wirklich wichtigen Erfolgskriterien im Leben sind. Was ist das, was den Unterschied macht? Ich habe aus meinen Erkenntnissen einige Ratschläge destilliert, die – befolgt – zu mehr Selbstdisziplin, zu mehr Erfolg (in vielen Bereichen Deines Lebens) und am Ende auch zu mehr Zufriedenheit und Glück im Leben führen können.

5 Hilfreiche Grundannahmen für Selbstdisziplin

  1. Wenn ich mich entscheide, eine Tätigkeit öfter auszuführen realisiere ich, daß ich dazu Selbstdisziplin brauchen werde.
  2. Ich beziehe meine Bereitschaft, diese Selbstdisziplin aufzubringen in meine Entscheidungsfindung ein.
  3. Ich realisiere, daß ich diese Selbstdisziplin aufbringen WILL und freue mich, als Ausdruck meines selbstbestimmten Lebens, daß ich die Energie dazu aufbringe.
  4. Ich weiß, daß ich zu jener kleinen Minderheit gehöre, die genügend Selbstdisziplin aufbringt, das Leben nach ihren Vorstellungen zu gestalten.
  5. Es fühlt sich sehr gut an, aus der eigenen Entscheidung heraus anders als die Anderen zu sein und Besonderes zu tun.

6 Schritte Strategie für Selbstdisziplin

Alle nachfolgenden Schritte funktionieren bei mir ohne jede Art von Zwang und komplett ohne negative Gefühle. Würde ich diese haben, würde ich in mich gehen und sorgfältig überprüfen, ob ich die Handlung wirklich machen möchte. Negative Gefühle oder Selbstzwang haben in meinem Leben keinen Platz (mehr). Ich habe schon vor langer Zeit aufgehört, mich durch „moving away“ (von einem Zustand weg) zu „motivieren“.

Schritt 1: Vorfreude

Schon lange, bevor es an die tatsächliche Ausführung der Handlung geht, freue ich mich darauf, eben diese Handlung auszuführen. Ich freue mich auch auf das gute Gefühl, das ich haben werde, wenn ich die Handlung ausgeführt habe. So freue ich mich schon vor dem Schreiben dieses Newsletters auf das gute Gefühl, anderen Menschen etwas zum Nachdenken gegeben zu haben und vielleicht sogar im Einen oder Anderen etwas bewegt zu haben.

Schritt 2: Sorgfältige Planung

Ich plane die Ausführung sorgfältig. Tägliche oder regelmäßig auszuführende Handlungen mache ich zu einem positiven Ritual bei immer gleichem Zeitrahmen. Mein Tag zu Hause hat deshalb einen sehr gleichmässigen Rhythmus bei dem gelegentliche kleinere Abweichungen Spannung bringen.

Schritt 3: Interner Dialog

Ich nutze meinen internen Dialog, um „mich in Stimmung zu bringen“. Dabei habe ich realisiert, daß besonders die Tonalität die „Wirksamkeit“ beeinflusst. Es gibt Töne (von mir und Anderen), bevorzugt in der horizontalen Lage und in ganz speziellem Kontext, die ich mir gemerkt habe und hervorragend in meinen internen Dialog einbaue.

Schritt 4: Visualisiere das Ergebnis

Ich stelle mir bildlich vor, wie ich die Handlung bereits ausgeführt habe (assoziiert) und wie ich mich (dissoziiert) dafür lobe und wie mich beliebige Avatare (Gedankenkonstrukte) dafür loben. Dies ist eine Art von generativem Futurepace.

Schritt 5: Speichere die positiven Gefühle

Die daraus resultierenden, guten Gefühle habe ich geankert. Ich lasse sie als unendliche Schleife laufen. Dies hat zum Ergebnis, dass die guten Gefühle stärker werden, je mehr der Handlung erledigt ist.

Schritt 6: Der Weg ist das Ziel

Ich genieße jeden Schritt der Handlung als Manifestation meiner Selbstdisziplin und Schöpfungskraft und natürlich all jene guten Gefühle die daraus resultieren.

Ziele erreichen mit mehr Selbtdisziplin

Tatsächlich erscheint, während ich Selbstdisziplin anwende, oft das „Lächeln des ewigen Wohlbefindens“ auf meinem Gesicht. Das kannst Du für Dich selbst ausprobieren. Ich erinnere mich gut an die Zeit meiner „Umstellung“. Ja, auch ich habe Selbstdisziplin geübt. Das tat ich jedoch sehr gerne, weil es immer mit guten Gefühlen verbunden war. Jedes Mal, wenn ich anfing, mich schlecht zu fühlen, hörte ich mit meiner Handlung einfach auf und dachte nach. So lernte ich in kurzer Zeit, wie es bei mir funktioniert, mich gut zu fühlen und die Selbstdisziplin aufzubringen, etwas für meine Lebensziele zu tun.

Die obigen Einzelschritte sind in der Praxis erprobt und funktionieren wirklich gut. Wenn Du sie mit eigenem Leben füllst, wird Dir auffallen, daß Du eigene Techniken entwickelst und anwendest. Das ist nicht nur ganz normal sondern auch sehr gut so. Der Sinn dieses Artikels besteht darin, Dich zum Nachdenken und Nachmachen anzuregen und Dir nebenher noch die eine oder andere hilfreiche NLP Technik zu vermitteln.

Die zwei größten Fehler auf dem Weg zu mehr Selbstdisziplin

Hier findest Du gleich einige gute Strategien, die Dir helfen, Dich regelmäßig davon abzuhalten, die nötige Selbstdisziplin zu zeigen. Freue Dich, so wirst Du keines Deiner Ziele erreichen. Zwei Erzfeinde mache ich aus:

1. Der Weg des geringsten Widerstandes

imageDie meisten Menschen nehmen den einfachsten Weg in fast allen Lebenssituationen. Auch wenn die Ergebnisse nicht optimal sind. Sie wählen jene Möglichkeiten aus, die ihnen den einfachsten und schnellsten Erfolg versprechen. Wenn ich Dir verspreche, Dich zu lehren, mühelos Klavier spielen zu lernen (kostet natürlich etwas mehr), wirst Du mir eher glauben und danach handeln, als wenn ich sage: „Ich bringe Dir das Klavierspielen bei, ABER Du wirst viel üben müssen. Und es wird länger dauern!“ Leider ist im richtigen Leben (nicht im Werbeleben) der zweite Weg der realistische.

2. Zweckmässigkeit und Bequemlichkeit jetzt statt Optimum später

Die meisten Menschen, auch wenn sie langfristig einen niedrigeren Preis bezahlen müssten, wählen die zweckmässigste oder bequemste Lösung, die sie JETZT sofort bekommen können. Sie entscheiden sich nicht für die optimale Lösung, die sie eben SPÄTER erreichen würden. Einige Beispiele: In Amerika beurteilt man Unternehmenszahlen jedes Quartal, um die Investoren zufrieden zu stellen, in asiatischen Ländern denkt man übergreifend in Generationen. Ein japanischer Drechsler, den ich kenne, bereitet heute das Holz für seinen Sohn vor, während er das Holz seines Vaters bearbeitet.

Definition: Was ist Selbstdisziplin?

„Selbstdisziplin ist die Fähigkeit, das zu tun, was Du tun sollst, ob Du Dich gerade danach fühlt, oder nicht.“

Das hat Elbert Hubbard gesagt. Ja, diese Definition ist griffig und hat mehrere sinnvolle Aspekte. Ich schalte meine NLP Maschine ein und frage nach dem Metamodell der Sprache: „Was Du tun sollst…“ „Wer legt die fest, Deine Gefühle…?“ Lassen wir diese Definition jedoch erst einmal gelten. Sie umreisst ja sehr schön, worum es geht:

Deine Einsicht gebietet Dir, eine Handlung (regelmäßig) zu vollziehen, eine vermeintlich andere Instanz (pervers: im gleichen Körper) jedoch will genau diese Handlung verhindern.

Für mich erschliesst sich das Thema Selbstdisziplin aus dieser Position. Es sind ja meist weniger die materiellen Dinge, die es zu erreichen gilt. Vielmehr ist es die Qualität Deiner Persönlichkeit, die Du verbessern willst, die dazu führen soll, all jene Dinge zu erreichen, die als fernes Ziel in Deinem Kopf herumspuken. Es ist für mich nämlich eine ausgemachte Sache, dass Du wirklich jedes Ziel in Deinem Leben erreichen kannst, wenn Du Disziplin aufbringst und weißt: Ich werde niemals aufgeben. Dabei hilft Dir eine wichtige Vorannahme. Ich werden später noch genauer darauf eingehen:

Genug ist nie genug, verlange einfach mehr von Dir!

Vorbilder: Was Du von erfolgreichen Menschen lernen kannst

„Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert!“

Kennst Du diesen Ausspruch? Jetzt sind wir schon mitten im Thema. Aus dem Englischen kommt der Satz:

„Verlierer machen Ausreden – Gewinner machen Fortschritte!“

Vorbilder in der SelbstdisziplinDenke für einen Augenblick über diese beiden Aussprüche nach, bevor Du weiter liest. Was bedeuten diese Sprüche für Dich? Viele weniger erfolgreiche Menschen beneiden nämlich die Erfolgreichen um ihre „Talente“, die jene vermeintlich haben. Talent jedoch ist nicht der Grund für Deinen Erfolg. Talent kannst Du schnell erwerben oder noch einfacher, Du kannst einfach glauben, dass Du über Talent verfügst. Reicht schon. Was ist es dann, das andere Menschen so erfolgreich macht?

Malcom Gladwell schreibt in seinem Buch: Überflieger (Outliers) , dass sich gerade diejenigen, von denen wir annehmen, sie hätten es mit viel Talent geschafft (er gibt als Beispiel Steven Jobs und andere berühmte Leute an), ihren Erfolg durch Disziplin und harte Arbeit verdient haben.

Er hat herausgefunden, dass eine bestimmte Anzahl an Übungsstunden ( es sind „nur“ 10.000) aus JEDEM Menschen einen Fachmann der Weltklasse  auf jedem Gebiet machen. Also – wo wolltest DU schon immer ein Fachmann sein? Ach so, Du stöhnst ob der “vielen“ Stunden?

Na gut, schalten wir einen Gang zurück, vielleicht willst Du ja gar kein Weltmeister werden. Dann kannst Du sehr viel schneller wunderbare Ergebnisse erreichen. Exemplarisch kannst Du die Strategien dazu im Buch The 4 Hour Chef von Timothy Ferris nachlesen. Es geht dort nicht nur ums Kochen. Er zeigt Dir vielmehr den kurzen Weg zum Erfolg. Leider braucht es auch für diesen kurzen Weg zum Erfolg die Eigenschaft der Selbstdisziplin. Daran führt einfach kein Weg vorbei. Leider und Gott sei dank. Sonst wäre ja jeder erfolgreich…(siehe oben).

Flugangst? Fly Away!
Entspannt über den Wolken schweben

In dieser Hypnose kannst Du Dich mit einer ganz spezifischen Art von Unwohlsein beschäftigen, die viele Menschen unserer Zeit ganz unnötig befallen hat: Flugangst. Diese Produktion ist richtig für Dich, wenn Du Dich schon beim Besteigen eines Flugzeuges, bei Start und Landung und auch während des Fluges auf eine besondere Art und Weise unwohl fühlst. Gleichgültig, wie stark dieses Gefühl ist. Wenn Du Dich mit diesen Trancen auf einen Flug vorbereitest, kannst Du Deine Flugangst für immer überwinden

ab 19,00 €  ...mehr erfahren

Die Voraussetzungen für Deine Disziplin

Im Workshop Charisma  erläutere ich jene Eigenschaften, die nötig vorhanden sein müssen, damit Du aus ihnen die Selbstdisziplin entwickeln kannst. Es sind die sogenannten „Precursive Activities“ (auf Deutsch: „Vorlaufaktivitäten“). Das sind all jene Fähigkeiten und Aktivitäten, die vorhanden sein müssen, um ein bestimmtes Verhalten daraus generieren zu können, um es überhaupt lernen zu können. Im Falle der Selbstdisziplin gehören dazu:

  • Entscheidungsfähigkeit
  • Motivationsstrategien
  • Planung
  • Verbindlichkeit der Zusage (Committment)

Alle diese Aktivitäten zusammen UND das Verhalten (zum Beispiel, etwas Neues zu lernen) lassen sich dann in einer Charaktereigenschaft zusammenfassen, die wir mit dem Begriff „Selbstdisziplin“ oder „Disziplin“ umschreiben. Und dieses Verhalten als Ganzes ist dafür verantwortlich, dass der Eine im Leben mehr und der Andere eben weniger erreicht. Ganz einfach, oder…? Natürlich lebe ich nicht auf dem Mond. Ich sehe um mich herum, wie viele meiner Mitmenschen einfach keine oder nur wenig Selbstdisziplin aufzubringen imstande sind. Das soll sich doch vielleicht wenigstens bei Dir in Zukunft ändern? Etwas mehr Disziplin hat noch niemandem geschadet.

Selbstdisziplin wider Willen?

Wenn Du allerdings erwartest, ein selbstlaufendes „Format“ zu bekommen, das Dich (gegen Deinen Willen) zwingt, mehr Selbstdisziplin haben zu müssen, dann bist Du bei mir ziemlich schief gewickelt. Ich verspreche nichts, was ich nicht halten kann. Ein Leser hat mir zur „Erhöhung der Selbstdisziplin“ tatsächlich vorgeschlagen, eine BrainMachine zu entwickeln. Er nennt sie den „Eier-Elektrisierer“, der neurophysiologisch tätig werden soll, wenn bei ihm (oder Dir) ein interner Dialog auftaucht, der die sofortige Ausführung nützlicher Dinge verschieben will. Wie er funktioniert, sagt der Name.

So eine NeuroApp hätte mehrere Nachteile. Der größte ist, dass sie nur bei Männern wirkt. Der zweite Nachteil ist, dass sie (zumindest in meiner Welt) mit unangenehmen Gefühlen assoziiert ist und ein dritter Nachteil ist, dass sie nur auf AKintern (Fachzeugs für innerer Dialog) für moving Timeframes programmiert ist. Auf Deutsch: der Auslösemechanismus gilt nur für einen internen Dialog mit bestimmter Tonalität oder Inhalt. Dieser dritte Nachteil bezieht sich auf NLP-Aspekte und wenn Du dranbleibst, weißt Du bald Bescheid.

Für Dich als Frau oder Mann kenne ich Orte in Berlin wo Du hingehen kannst, und Dir im direkten Kontakt „solche Strategien“ vermitteln lassen kannst. In diesem Artikel jedoch ist eine andere, aktivere Beteiligung gefragt und hier sind gute Gefühle gefragt. Wenn Du diesen Vorbedingungen zustimmen kannst, dann wird alles gut. Lies einfach weiter.

Zwei essentielle Merksätze für mehr Disziplin

Aus den beiden Verhaltensfehlern leite ich zwei wichtige Glaubenssätze ab, die Du brauchst um Deine Selbstdisziplin zu trainieren:

1. Kurzfristiger Vorteil bringt langfristige Nachteile

Eigentlich weiß Du das ja. Du bist damit konfrontiert, wenn Du gerne jetzt eine Tafel Schokolade oder ein Stück Kuchen isst, statt in einen Apfel zu beissen, wenn Du morgens gerne im Bett liegen bleibst statt rechtzeitig aufzustehen und zur Arbeit zu gehen, wenn Du am Abend lieber die Beine hochlegst und den Fernseher anschaltet, statt noch kurz im Fitnessstudio vorbei zu schauen oder Deine Hausarbeiten zu verrichten…

Oft ist es ja so, dass der kurzfristige Vorteil, der sich so gut anfühlt, mit größeren Nachteilen für Dich verbunden ist. Interessanterweise lernen gerade Kinder aus „besseren Familien“ schon frühzeitig, diese Strategie erfolgreich zu unterwandern. Das kannst Du auch.

2. Erfolgreiche Menschen machen es sich zur Gewohnheit, jene Dinge gerne zu tun, die erfolglose Menschen nicht tun (möchten).

Meist spielt Dir der interne Dialog einen Streich. Du „diskutierst“ mit Dir über die Vor- und Nachteile und die mögliche Sinnfälligkeit einer Handlung, von der Du weisst, dass sie Dir längerfristig Vorteile bringt. Und dann gewinnt die bequeme Seite. Ist das nicht pervers…?

All das findet ja in Deinem Gehirn statt und Du tust so, als wären die unterschiedlichsten Personen daran beteiligt. Vielleicht fragst Du Dich einfach einmal, wie einfach es sein kann, auch gute Gefühle bei dem zu haben, was zu tun ist, damit Du Deine Ziele erreichst. Mit wenigen Grundkenntnissen in NLP kannst du Dir Anker schaffen, die das für Dich erledigen, ganz automatisch, wenn Du willst.

Wozu willst Du eigentlich mehr Selbstdisziplin?

uebungs-smileZum weiteren Verständnis hier eine kleine Aufgabe für Dich:
Es geht um Deinen Lebensplan. Wenn Du noch keinen Lebensplan für Dich entworfen hast, kannst Du den ausführlichen Artikel dazu lesen: „Entwerfe Deinen Lebensplan“ Hier eine kurze Zusammenfassung. Überlege Dir doch einmal, wie ein ideales Leben für Dich aussieht und beantworte danach die hier aufgeschriebenen Fragen. Schreibe Deine Wünsche und Ziele in den unterschiedlichen Lebensbereichen auf ein Blatt Papier:

  • Geschäft, Arbeit und Karriere
    Was willst DU in diesen Bereichen selbst erreichen? (nicht Deine Eltern, Chefs, Freunde)
  • Beziehung / Familie / Freundschaft
    Wenn Dein Sozialleben ideal wäre, beschreibe, wie Du lebst.
  • Gesundheit
    Wie würdest Du Dich fühlen? Wieviel wiegen, was essen, wieviel Sport würdest Du treiben? Schau Dir dazu gerne meine Serie zur Gesundheit an.
  • Finanzen
    Wenn Du genug Geld hättest, wieviel genau wäre das?
    Wieviel Geld hättest Du dann auf der Bank?
    Wo hättest Du investiert?
    Wie hättest Du Dein Geld verdient?

Achte darauf, dass Dir die Beantwortung Deiner Lebensfragen Spass macht. Wenn es Dir keinen Spass macht, mach es auch nicht. So einfach. Niemand zwingt Dich dazu, ein erfolgreiches Leben zu führen. Mittelmässigkeit ist die Wahl der meisten Menschen auf dieser Welt. Daran ist nichts Schlechtes, viel wichtiger ist, dass Du Dir kein schlechtes Gewissen machst. Das nämlich macht auf Dauer krank.

Und warum ist die obige Übung gut für Dich? Ganz einfach: Achte darauf, Dir zu vergegenwärtigen, dass Du Selbstdisziplin haben WILLST, und sie nicht haben musst! Du bist Herr über Dich selbst. Niemand zwingt Dich zu irgend etwas. Du kannst mit freiem Willen und allem Recht ein mittelmässiges und langweiliges Leben haben und glauben, daß Deine Umstände und Deine Umgebung daran schuld sind! Wie ich es schon so oft gesagt habe: Ausreden für alle Arten von Bequemlichkeit wirst Du immer finden.

Keine Ausreden mehr: Los geht’s!

imageWenn Du Deinen Lebensplan erstellt hast, haben die Überlegungen der letzten Übung dazu geführt, Handlungen zu planen, bei denen Du ein Einsehen hast, dass deren Ausführung Deine Lebensqualität und Deinen Erfolg erheblich verbessern würden. Jetzt kommt es darauf an, diese Handlungen auch auszuführen. Ist es eine Handlung, die Du nur einmal auszuführen hast, ist Deine Motivation meistens groß genug.

Viele Menschen haben jedoch Probleme damit, etwas kontinuierlich und zuverlässig auszuführen. Jede Woche diesen Newsletter zu schreiben, oder jeden Morgen Yoga zu machen, oder was es auch immer ist, das regelmässig ausgeführt, Dein Leben erfolgreich macht … das scheint nicht jeder zu können. Jetzt kommt die „Selbstdisziplin“ ins Spiel. Am einfachsten zeige ich Dir den Prozess der Entstehung von Selbstdisziplin an mir selbst. Mich selbst kenne ich eben am besten.

Chris Mulzer`s selbstdisziplinarische Inquisition

Ich frage mich: „Habe ich genügend Selbstdiziplin?“ Antwort: JA. Auf vielen Gebieten kann ich meine Selbstdiziplin „einschalten“. Ich weiß, dass es da etwas gibt, was Selbstdiziplin in mir „macht“. Darüber hinaus weiß ich, daß ich diesen Prozess (zumindest teilweise) auch bewusst steuern kann.

Dabei ist es allerdings sehr wichtig für mich, meinen „Ausredeneliminator“ eingebaut zu haben. „Ach, heute fühle ich mich wirklich nicht nach Yoga!“, so etwas wird bei mir gleich im Anfangsstadium über den sich ändernden, internen Dialog eliminiert: „Nix da, so fangen wir gleich garnicht an, Herr Mulzer! Jetzt aber, ran an die Buletten!“, so etwa läuft es dann in meinem Kopf ab.

Dabei hält sich die Tonalität freundlich autoritär, etwas väterlich. Mein Meta-Interndialog, der diesen internen Dialog kommentiert (ja, so etwas habe ich ebenfalls), sagt dann: „Na gut, hilft ja nix, Du (gemeint ist der interne Dialog) gibst ja eh keine Ruhe, und ich weiß ja, dass ich mich danach richtig gut fühlen werde!“ Du kannst Dir selbst einen ähnlichen internen Dialog konstruieren. Achte nur darauf, dass Dein interner Dialog jene Attribute hervorhebt, die als positive Vorteile NACH der Ausführung für Dich gelten.

Belohne Dich für wiederholte Ausführungen! Das kann zum Beispiel bedeuten, wenn Du eine Woche lang Deiner selbst verschriebenen Diät gefolgt bist, kannst Du Dir eine modische Hose kaufen, in die Du passen wirst, wenn Deine Diät erfolgreich gewesen ist. Besonders viel an einem Tag essen, ist keine gute Strategie, auch wenn viele Diätbücher genau dies anpreisen. Oder geh ins Kino oder in die Sauna.

Du kannst das, was ich im obigen Absatz geschrieben habe, zusammenfassen und destillierst daraus die ersten drei Schritte einer „Strategie für Selbstdisziplin“.

  1. Prüfe, ob der Prozess für Selbstdisziplin für die Entscheidung, langfristig etwas zu erreichen, für die aktuelle Handlung angebracht ist.
  2. Bei JA: Schalte die Selbstdisziplin ein.
    Bei NEIN: Prozess für Selbstdisziplin nicht einschalten.
  3. Stattdessen bei NEIN: Dein Ausredeneliminator schaltet sich automatisch ein und führt zu JA.
    Bei NEIN und nicht ausgeführter Handlung: Nächster, verbindlicher Termin für Ausführung wird festgelegt.

Was ist NLP? Hier erfährst Du mehr. Hier zum kostenlosen online NLP Practitioner.

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