Zieldefinition und Ökologiecheck im NLP

Einfacher wissen, was Du willst und wie Du es erreichst

Wenn Du bei Wikipedia den Begriff „Ökologie“ nachschlägst, begegnest Du einer sogenannten Ambiguität. Mehrere mögliche Bedeutungen für ein Wort. Im allgemeinen Sinne bezieht sich der Begriff auf die Wechselwirkung eines Organismus mit seiner Umgebung. Im Modell von NLP beschäftigt sich der Ökocheck mit der Frage, ob und wie Veränderung (Deine Veränderung) in Dein Leben passt.

Jeder Mensch hat Ziele

In dem Augenblick, wo Du mit dem Nachdenken fertig bist und den Entschluss gefasst hast die Entscheidung getroffen hast, die damit zusammenhängenden Veränderungen in Dein Leben zu integrieren… HALT, so schnell geht es nicht. Die meisten Menschen bleiben dann irgendwann auf der Strecke. Das soll Dir nicht passieren und deshalb gibt es im NLP den „Ökocheck“.

Deine Ziele und gewünschten Veränderungen werden Auswirkungen über ihren jeweiligen direkten Kontext hinaus haben. Wenn Du beispielsweise Techniken aus dem Modell von NLP zur Gestaltung Deines Lebensplans heranziehst, oder NLP für die Gestaltung oder Veränderung von Zielen einsetzt, stellt der Ökocheck sicher, dass Du das, was Dir nützt, nicht vielleicht einer anderen Person schadet.

Wenn Du alle Deine Ziele, Wünsche, Pläne und Träume auf einem Blatt Papier zusammenfasst, wird es vermutlich viele Bereiche geben, in denen Du noch recht wenig realisiert hast. Das ist ja auch ganz natürlich. Bevor Du mit grenzenloser Motivation jedoch aktiv wirst, bevor Du überhaupt eine Entscheidung triffst, aktiv zu werden, lohnt es sich, genau darüber nachzudenken, was genau Du erreichen willst.

Ohne Ziel kein Weg. Es führen wohl viele Wege nach Rom, viele Wege führen aber ebenfalls nach Paris, Madrid und London. Erst wenn Du genau weißt, dass Du nach Rom willst, und wie Du dorthin kommst, solltest Du Dich auf den Weg machen. Dann kannst Du unterwegs immer noch die geeignete Route bestimmen, wenn Schwierigkeiten auftreten.

Wirksame Kreativtätsstrategien mit NLP
NLP Elemente 04: Kreatives Schaffen auch in Deinem Leben

Oft ist es wirklich nützlich, bei Bedarf Deine Kreativität einfach einschalten zu können. Dein Leben wird so viel bunter und vielfältiger, wenn Du die alten und eingetretenen Pfade verlässt und die Wege der Künstler beschreitest: Kreatives Schaffen - auch in Deinem Leben.

ab 89,00 €  ...mehr erfahren

Der Unterschied zwischen Ziel und Ergebnis

Im Modell von NLP gibt es eine Checkliste aus neun Fragen, die Du Dir stellen kannst, um herauszufinden, ob und unter welchen Umständen ein Ziel für Dich erreichbar ist. Die NLPler sprechen bei einem nach bestimmten Kriterien getesteten und erreichbaren Ziel von einem Ergebnis. Anders herum formuliert: Ein Ergebnis ist ein nach Realisierungskriterien getestetes Ziel. Der Ökologiecheck taucht als Frage 6 in dieser Liste auf.

Im Internet finde ich immer wieder Workshops zum „Ziele finden und erreichen“ angekündigt. Deshalb ist dieser Artikel als Ressource zu diesem Thema gestaltet. Das passt ja auch hervorragend in den Kontext Deines Lebensplans. Wenn Du Dich damit noch nicht beschäftigt hast, findest Du hier drei wichtige Artikel zum Thema:

Entwerfe Deinen Lebensplan
NLP Strategie für mehr Übersicht und Ordnung in Deinem Leben

Hast Du den Willen Deine Ziele zu erreichen?
Eine Kontemplation zum Thema Willenskraft und Erfolg.

Dein Lebensplan
Was tun, wenn Du es geschafft hast
?

Lass uns also beginnen, Ordnung und Struktur in Deine Ziele zu bringen.

Prüfe Deine Ziele mit dem Ökologiecheck

Nimm Dir am Besten erst einmal nur ein Ziel, einen Wunsch oder einen Traum aus Deinem Lebensplan vor. Es geht darum, Dir Möglichkeiten aufzuzeigen, Dein Leben weniger problemorientiert, sondern mehr ergebnisorientiert zu gestalten. Du kannst die neun Fragen aus dem NLP Ökologiecheck dazu nutzen, Deine Ziele, Wünsche und Projekte auf Herz und Nieren zu testen.

Viel besser allerdings wäre es, wenn Du sie als beständige Fragen in Dein Leben integrieren würdest. Damit helfen Sie Dir, Deine LEBENSPERSPEKTIVE zu verändern. Mehr lösungsorientiertes „auf etwas zu“ bewegen, weniger problemorientiertes „von etwas weg“, das ist doch eine gute Lebensmaxime. Hier also die Fragen:

Frage 1 Positiv: Was willst Du erreichen?

Ein Teil dieser Frage bezieht sich auf die in der Zielvorstellung aktiven Personen. Beispiel: Ich möchte nicht mehr so eifersüchtig sein. Zielst Du dabei auf eine Veränderung bei Dir, oder bei Deinem Partner. Erste Forderung ist also: Beim Prozess zum Erreichen Deines Zieles ist es unabdingbar, dass DU SELBST die aktiv handelnde Person bist.

Der andere Teil der Frage bezieht sich auf die Art Deiner Motivation. Ergebnisse sind positiv formuliert. Es kommt darauf an, was Du willst und nicht, was Du nicht willst. „Ich will nicht mehr rauchen!“ ist aus diesem Grund kein so guter Vorsatz. Es geht um das Wort „nicht“ in allen seinen Varianten. Du kennst sicherlich das kleine Experiment, Dir KEINEN grauen Elefanten vorzustellen.

Um Strategien zu finden, dies NICHT zu tun, bedarf es erst der Vorstellung und dann einer Strategie, diese Vorstellung mit Aktionen des Nichttuns ungeschehen zu machen. Was für eine Kräfteverschwendung. Frage Dich einfach: „Was will ich stattdessen?“ und zwar so lange, bis Dein Ergebnis positiv formuliert ist. Einige Vorschläge zum Rauchen: „Ich will endlich wieder die feinen Dinge im Leben riechen können!“ oder „Ich will dreißig Minuten Joggen und dabei mühelos atmen können!“

Frage 2 Beweise: Wie weißt Du, dass Du Dein Ergebnis erreichst?

Einer der wichtigsten Ratschläge im Modell von NLP bezieht sich auf Deine persönliche Flexibilität und lautet: „Wenn das, was Du für ein Ergebnis tust, nicht funktioniert, tue etwas anderes!“ Um herauszufinden, ob das, was Du gerade tust, dazu beiträgt, Dein Ergebnis zu erreichen, solltest Du genau wissen, wann und wie Du Dein Ergebnis erreicht haben wirst. Suche nach Beweisen dafür. Du kannst zwei Arten von Beweisen unterscheiden.

Zum Einen kannst Du herausfinden, welche Art von Feedback es gibt, die Dir signalisiert, dass Du Dich auf dem richtigen Weg befindest. Das ist die Antwort auf die Frage: Was von dem, was ich gerade tue, trägt dazu bei, mein Ergebnis zu erreichen. Ein kleines Beispiel: Trägt das Herumsurfen auf facebook dazu bei, diesen Newsletter fertig zu schreiben“?

Die zweite Möglichkeit besteht in einem abgewandelten Futurepace (NLP Technik) Dazu begibst Du Dich in Gedanken in die Zukunft, dorthin, wo Dein Projekt bereits realisiert ist, Dein Ergebnis erreicht sein wird. Achte darauf assoziiert (NLP Technik) zu sein. Frage Dich was sehe, höre, fühle ich, wenn ich mein Ergebnis erreicht haben werde.

Frage 3 Genauigkeit: Wo, wann und mit wem?

Wo genau willst Du Dein Ergebnis erreicht haben? Es kann sein, dass Du Deinen BMI (Body Mass Index) von 24 auf 15 senken willst. Die anstehenden Aktivitäten sollen jedoch Dein Liebesleben eher positiv oder wenigstens nicht negativ beeinflussen. Wo also genau willst Du das Ergebnis erreichen? Welcher Bereich wird betroffen sein? Mit der möglichen Entscheidung, Steroide zu Hilfe zu nehmen, würdest Du Dein Liebesleben sehr wohl beeinflussen.

Dasselbe gilt für den Zeitrahmen, den Du Dir gesetzt hast. Dass die Dinge, die Du persönlich wirklich willst, meist länger zur Realisation brauchen, als Du in Deiner anfänglichen Begeisterung wahrhaben willst, das ist eine Lebensweisheit, die Du schon zu Beginn eines Projektes berücksichtigen kannst. Es wird sich im Verlaufe der Zeit ein „Korrekturfaktor“ herauskristallisieren, den Du berücksichtigen kannst. Dazu ist es sinnvoll, alle Planungen in Bezug auf den Zeitrahmen innerhalb der Realisation eines Projektes zu archivieren.

Erinnere Dich: Im letzten Newsletter habe ich Dir geraten, alle nötigen Projektschritte aufzuschreiben und sie mit dem Datum der geschätzen Realisation zu versehen. Mein zusätzlicher Ratschlag heute: Mache es Dir zur Gewohnheit, jede Terminverschiebung zusätzlich aufzuschreiben. Auf diese Weise bekommst Du ein gutes Gefühl zwischen antizipiertem und realisiertem Ergebnis.

Frage 4 Ressourcen: Welche Ressourcen haben ich?

Mache Dir eine Liste der benötigten und vorhandenen „Hilfsmittel“ (das ist die ursprüngliche Bedeutung des Wortes), die Du zur Verfügung hast. Diese Liste kannst Du in fünf Bereiche gliedern. Meistens fehlen im einen oder anderen Bereich wichtige Ressourcen. Achte also darauf, dass die Menge in allen Bereichen ausgeglichen ist.

Bereich 1: Gegenstände, Werkzeuge
Bereich 2: Menschen, die Dir helfen
Bereich 3: Rollenmodelle als großes Vorbild
Bereich 4: Persönliche Qualitäten die Dir nutzen
Bereich 5: Geldmittel

Über jeden der Bereiche ließe sich ein eigener Newsletter schreiben. Bestimmt bist Du fit genug, Dir das Nachdenken darüber selbst zu organisieren“:-) Dieses, in jedem Falle, um mit Wilhelm Busch zu sprechen, war der erste Streich und der zweite folgt sogleich. Gutes Nachdenken und viele konstruktive Gedanken wünsche ich Dir.

Frage 5 Kontrolle: Kannst Du das Ergebnis selbst realisieren?

Jeder Mensch ist auf vielfältige Weise von seiner Umgebung abhängig. Oft ist es ja so, dass der Erfolg Deines Projektes von anderen Menschen direkt abhängig ist. Kein Verkäufer kann sein Umsatzergebnis ohne seine Kunden realisieren. Es sei denn, er kauft seine Produkte alle selber. Es lohnt sich also wirklich, einmal eine ausführliche Liste der Abhängigkeiten für ein einzelnes Projekt aufzustellen. Also beispielsweise alle Menschen aufzuschreiben, die direkt oder indirekt mit ihren jeweiligen Entscheidungen an der Realisation Deines Projektes beteiligt sind.

Die Konsequenz aus diesem Verfahren liegt dann hoffentlich in der Erkenntnis für Dich, dass es noch viel nötiger ist, mit Deiner Umgebung „richtig“ zu kommunizieren, als Du es bisher realisiert hast.

Frage 6 Ökocheck: Was sind die übergeordneten Konsequenzen?

Wenn Du nachsiehst, wie viele Fragen, die zur Realisation Deines Projektes beitragen werden, Du Dir bis hierher bereits gestellt hast, dann kannst Du dem Ökocheck relativ einfach die richtige Bedeutung beimessen. ER IST WICHTIG! Hier jedoch kommen noch ein paar Fragen, die sich die meisten Menschen erst dann zu stellen beginnen, wenn sie schon eine Menge an Zeit und Energie in ein Projekt investiert haben. Was für eine Verschwendung. Deshalb lass uns einfach beginnen:

Wieviel Zeit und Mühe braucht mein Projekt?
Der Tag hat genau 24 Stunden und keine Minute mehr. Selbst wenn Du perfekt organisiert bist, wird jedes zusätzliche Projekt, das Du zusätzlich beginnst, auch zusätzlich Zeit in Anspruch nehmen – oder Du zwackst die Zeit von anderen Projekten ab. Solange Du damit weniger Zeit auf facebook oder auf Pornoseiten verbringst, gibst Du Deinem Leben damit eine selbstbestimmte Richtung. Aber was, wenn Du bereits all den unnötigen Konsum- und Ablenkungskram aus Deinem Leben verbannt hast? Dann wirst Du nicht umhin können, Prioritäten zu setzen. Ist Dir das neue Projekt wichtig genug, die dafür nötige Zeit und Energie zu investieren? Woher kannst Du die dafür benötigte Zeit und Energie nehmen?

Wer, außer mir selbst, wird von meinem Projekt betroffen sein?
Das Beispiel mit dem BodyMassIndex von weiter oben kann uns auch hier wieder dienen. Was wird passieren, wenn Du in Zukunft Deine Abende im Fitnesstudio verbringst, statt sie mit Deinem Partner auf der Couch gemütlich vor dem Fernseher? Gut für Deine Fitness und wenn sich eines Tages Deine Freundin oder Dein Freund einen anderen Partner gesucht haben wird, dann ist es zu spät, über diesen Aspekt des Ökochecks nachzudenken.

Was musst Du aufgeben, um Dein Projekt realisiert zu bekommen?
Diese Frage hat einen ähnlichen Hintergrund, wie die vorhergehende, bezieht sich jedoch auf Dich selbst. Im Workshop BrainPower habe ich vor einiger Zeit gefragt, wer von meinen Teilnehmern das Rezept haben möchte, innerhalb eines Jahres 1.000.000 Euro auf dem Konto haben zu wollen.

Fast alle Hände gingen in die Höhe. Als ich dann die nötigen Schritte und die dafür nötige Zeit aufgelistet hatte und erneut fragte, war es etwa noch ein Viertel, deren Hände nach oben gingen. Als ich fragte, wer denn sein Projekt tatsächlich starten würde, gingen immer noch etwa 20 Hände in die Höhe. Und wer hat das Projekt dann tatsächlich begonnen? Keiner. Das sagt doch alles darüber aus, warum so viele Menschen wollen und so wenige TUN.

Was spricht dafür, Dein Projekt NICHT zu beginnen?
Oder mit anderen Worten: was ist das Gute an meiner jetzigen Situation. Das BMI-Beispiel: Muss mein Bauch weg, damit mein Selbstbewusstsein und meine Selbstakzeptanz steigen? Oder könnte ich vielleicht“ Siehst Du schon, dass ein Porsche dafür keine Lösung ist und wie viele andere Möglichkeiten es gibt, die alle in Dir selbst zu finden sind?

Wie wird sich Dein Leben verändern, wenn Du Dein Projekt/Ergebnis realisierst?
Stelle Dir vor, Du hättest JETZT eine Million Euro auf Deinem Konto. Das ist doch ein guter Ausgangspunkt für die oben gestellte Frage. Was würde sich dann verändern? Die Antwort auf diese Frage wird mit Sicherheit auch die Art und Weise beeinflussen, wie Du Dein Projekt realisierst.

Ein Hinweis: In meinen Workshops lasse ich den Fantasien meiner Teilnehmer oft und gerne freien Lauf. Nach einiger Zeit, wenn Sie lange Listen des „Ich würde““ und „Dann würde ich“.!“ angefertigt haben, erlaube ich mir die Frage: „Brauchst Du für die Verwirklichung Deiner Träume tatsächlich Dein Ergebnis (in diesem Falle die 1 Mio. Euro)?“ Die Antwort auf meine Frage besteht dann meist in langem Nachdenken und der Erkenntnis, dass meistens die materiellen Dinge eben NICHT dafür verantwortlich sind, dass wir etwas, von dem wir träumen, nicht erfüllt „bekommen“. Tja, da hilft nur die Aktion.

Gibt es Optionen für mein gewünschtes Ergebnis?
Es ist eine sehr gute Idee, mögliche Alternativen zum gewünschten Ergebnis zu betrachten und Dir für die Realisation Deines Zieles mindestens fünf unterschiedliche Verfahrensmöglichkeiten zu überlegen.

In meinen professionellen Bestreben, in Beruf und Leben mit den Mitteln des Modells von NLP erfolgreiche Menschen zu modellieren, bin ich immer wieder auf eine zentrale Eigenschaft gestoßen: Erfolgreiche Menschen haben sich viele (mindestens fünf, meistens zehn oder mehr) Optionen, ein Projekt zu realisieren ausgedacht und wählen die beste Möglichkeit für ihre Zwecke aus. Erfolgreiche Menschen akzeptieren nie nur eine Möglichkeit des Handelns. Von einem Multimillionär habe ich den Ausspruch übernommen: „Ein Projekt ohne Alternativen ist kein Projekt!“

Aber Vorsicht: es kann ganz schnell passieren, dass Du an die Grenzen Deiner denkbaren Möglichkeiten gerätst. Kopfdialoge wie: „Ich kann doch nicht einfach…!“ oder „Wo kämen wir da hin, wenn ich…!“ markieren diese Grenzen. Glücklicherweise gibt es aber das MetaModell der Sprache. Mit der Frage: „Was würde passieren, wenn ich…?“ springst Du elegant über die Limitierungen Deiner Weltsicht und kommst vielleicht auf den einen oder anderen für Dich revolutionären Gedanken.

Frage 7 Identität: Passt das Ergebnis zu mir?

Es ist ganz natürlich, dass Du in Deinem Beruf vorwärts kommen willst. Stell Dir also einmal vor, es gäbe ein Angebot, gleich ZWEI Stufen über Deinem jetzigen Niveau tätig sein zu können. Für fünfzig Prozent mehr Gehalt als jetzt. Dazu müsstest Du allerdings nach Finnland ziehen.

Weist Du, was ich meine? Für Manchen wäre das „Ja“ fast augenblicklich gekommen und ein Anderer bräuchte vielleicht etwas mehr Zeit zum Nachdenken und Abwägen und wieder ein Anderer würde sofort, ohne groß nachzudenken diese „Beförderung“ ablehnen. In jedem Falle ist es sinnvoll, diesen Faktor in Deine Entscheidungen mit einzubeziehen.

Frage 8 Gesamtbild: Wie passen alle meine Ergebnisse zusammen?

Wie isst man einen Elefanten? Stück für Stück! Ja, ich weiß, dieses kleine Bonmot hat einen langen Bart. Es illustriert allerdings sehr genau, was ich mit dieser Frage meine. Wenn alles richtig bei Dir läuft, dann steht als große Überschrift über Deinem Leben: Ich will glücklich und selbstbestimmt leben.

Bei der sinnvollen Anwendung des MetaModells der Sprache (NLP Technik) stößt Du darauf, dass „Glück“ und „Selbstbestimmung“ unbestimmte Hauptwörter darstellen. Diese kannst Du bei Bedarf hinterfragen: „Was genau meine ich damit“?“ Eine Chunkebene tiefer (NLP Technik) könntest Du auf die Gliederung Deiner Lebensbereiche stoßen, also die großen Kolumnen Deiner Lebensplanungsstrategie.

Das können Beruf, Gesundheit, Partnerschaft usw. sein. Wenn Du alles richtig gemacht hast, wirst Du in diesen Bereichen Ziele haben und Ergebnisse erzielen wollen. Ein Beispiel: Um im Beruf glücklich zu sein, braucht es womöglich das eine oder andere Projekt. Damit Du ein gesundes Leben führst, braucht es ebenfalls Projekte. Die Betonung liegt hier auf der Mehrzahl. Je mehr Du Dich in die Details der einzelnen Lebensbereiche hineinfragst, desto genauer können die einzelnen Schritte ausfallen, die Du tust, damit Du Deine Projektergebnisse (Ziele, Wünsche, Träume) erreichst.

Bis hierher haben wir uns also vom großen Bild in vielen Detailbilder durchgefragt. Es ist allerdings sinnvoll, bei der Planung Deiner Ziele auch einmal den umgekehrten Weg zu gehen. Jeder noch so kleine Schritt, den Du tust ist Bestandteil einer größeren Gesamtstrategie – genannt: Dein Leben. Deshalb sollen all Deine Aktionen auf allen Ebenen der Planung und Verwirklichung zueinander passen. Das ist der Hintergrund für die Frage.

Frage 9 Aktionsplan: Was tust Du zuerst, was dann als Nächstes?

Es kann und wird mit dem angegebenen Fahrplan ja tatsächlich so sein, dass Du irgendwann einmal tatsächlich Ergebnisse erreichen wirst, dass Du ein oder mehrere Projekte erfolgreich abschließen wirst. Und dann? Es ist lohnenswert, schon jetzt, also vorher darüber nachzudenken, was passieren wird, wenn Dein Projekt erfolgreich abgeschlossen sein wird. Für manchen ist es Bestandteil des oben beschriebenen FuturePace (NLP Technik) oder das Nachdenken mündet einfach in die Frage: „Wenn ich mein Ziel erreicht habe, was mache ich dann“?“

Diesbezüglich noch ein kleiner Exkurs im Hinblick auf die Strategie mit dem 1 Mio. Euro Projekt. Ich habe vielen der erfolg-„reichen“ Multimillionäre die Frage gestellt: „Wann hast Du denn genug Geld?“ Die Antwort war viel zu oft: „Niemals!“

Es gibt, ob es nun zu Deinem Weltbild gehört, oder nicht,  tatsächlich viele Möglichkeiten, ein glückliches und selbstbestimmtes Leben zu führen. Bei den meisten trägt der Besitz von Geld nicht zur Intensität des Erlebens bei. Geld, wenn Du es besitzt, mag beruhigen, aber glücklich macht es nicht von selbst. Vielleicht lohnt sich der Gedanke, Dir ZUERST Strategien anzueignen, glücklich zu sein und DANN Entscheidungen selbstbestimmt so zu treffen, dass das Geld von alleine kommt.

Hier zum kostenlosen online NLP Practitioner.

 

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (12 votes, average: 3,83 out of 5)
Zieldefinition und Ökologiecheck im NLP hat 3.83 von 5 Sterne bei insgesamt 12 Bewertungen. Wie findest Du diesen Artikel?
Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email

Vielleicht interessiert dich auch:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email