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Bessere Soziale Beziehungen für mehr Lebensglück

NLP für bereichernde Verbindungen zu anderen Menschen

Vor tausenden von Jahren war das Leben in der Gruppe entscheidend für das Überleben. Ein harmonisches Zusammenleben in der Gruppe bot dem Individuum Schutz vor Raubtieren, ermöglichte die gemeinsame Jagd und vereinfachte das Sammeln von Nahrung. Diese Erkenntnis gilt auch heute: Der Mensch ist ein Gemeinschaftswesen. 

Deine Fähigkeit, soziale Strukturen zu entwickeln und aufrechtzuerhalten, ist einer der Hauptgründe für Deinen und den Erfolg unserer Spezies. Soziale Beziehungen sind deshalb für Dich und Dein Wohlbefinden essenziell, und natürlich auch für das Überleben und die Weiterentwicklung der Menschheit insgesamt.

Soziale Kontakte sind wie die Luft zum Atmen

Die Pflege Deiner sozialen Beziehungen hat einen direkten Einfluss auf Deine psychische und physische Gesundheit. Faustregel: Keine Freunde, kein Glück. Glücksforscher haben herausgefunden, dass Menschen mit starken sozialen Bindungen auch weniger anfällig für Depressionen sind. Freunde zu haben bringt also Vorteile auf vielen verschiedenen Ebenen.

Es mögen sich in unserer Zeit die Formen sozialer Interaktionen verändert haben, ihre Bedeutung jedoch bleibt unvermindert. Die Familie, Dein Freundeskreis und Dein berufliches Netzwerk spielen eine wichtige Rolle in Deinem Leben.

Wichtig: Deinen direkten zwischenmenschliche Kontakt kannst Du durch keinen virtuellen Kontakt in den sozialen Netzwerken ersetzen. Ein elektronischer „Freund“ ersetzt kein emotionales Gespräch.

Keine Zeit dafür? Ich meine, dass es auch in Deinem hektischen Alltag genug Zeit gibt, neue Beziehungen zu knüpfen und alte aufrecht zu erhalten. Das können kleine Gesten der Aufmerksamkeit sein, eine aktive Kommunikation oder eine gemeinsame Aktivität. Diese Interaktionen wirken vor allem in ihrer Regelmässigkeit. Selbst mit wenig Zeit ist es so möglich, Deine Beziehungen aktiv zu pflegen.

Die Bekanntschaft: Der Beginn aller möglichen Wunder

Bekanntschaften sind in der Regel oberflächlich. Sie „entstehen“ meist durch zufällige Begegnungen im Alltag. Du triffst auf der Strasse einen Nachbarn, im Supermarkt einen Kollegen oder lernst einen Gleichgesinnten im Fitnessstudio kennen. Lass mich ehrlich sein: Bekanntschaften sind wie das Vorspiel zu einem großartigen Rockkonzert. Du triffst jemanden und denkst: „Hey, dieser Typ könnte cool sein.“ Und wie machst Du aus einer flüchtigen Begegnung etwas Nachhaltiges? Hier ein paar einfache Tipps:

Smalltalk – aber richtig

Fragen wie „Was machst Du beruflich?“ sind langweilig. Frage doch stattdessen: „Was war der lustigste Moment in Deinem letzten Urlaub?“ Das öffnet Türen zu interessanteren Gesprächen. Wenn Du ein Meister des Smalltalkens werden willst, befolge die Ratschläge, die Dir Derek Borthwick im Buch How to talk to anybody gibt.

Gemeinsame Aktivitäten

Lade doch eine neue Bekanntschaft ganz spontan zu einem lockeren Event ein. Das kann ein gemeinsamer Drink in der nahegelegenen Bar sein, die Teilnahme an einem Grillabend oder ein Spaziergang am Nachmittag. Wenn Du weniger Verbindlichkeit willst, lege solche Einladungen an einen neutralen Ort zum Beispiel in ein Cafe. So lernt Ihr Euch ohne Druck besser kennen.

Halte Kontakt

Hast Du jemanden auf einer Party getroffen? Schicke ihm am nächsten Tag eine kurze Nachricht: „Hey, ich fand unser Gespräch gestern echt spannend. Lass uns mal weiter zusammen kommen!“

Stilles Qi Gong

Sieben Übungen zur inneren Harmonie

Ich wurde auf einer Reise durch China mit der Technik und Philosophie dieser Übungen der Aktivierung der geistigen Energie durch Qi Gong bekannt. Die körperlichen Bewegungsübungen des Qui Gong sollen in langen Jahren der Praxis einer nie erreichbaren Vollendung entgegenstreben. Dagegen sind die Übungen des "stillen Qi Gong", die richtige Anleitung vorausgesetzt, sehr gut für jeden nachzuvollziehen und können schnell zu deutlich wahrnehmbaren Ergebnissen führen.

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Die Kunst der Beständigkeit

Freundschaften sind tiefere Verbindungen zu anderen Menschen, die auf gegenseitigem Vertrauen, Respekt und gemeinsam verbrachter Zeit basieren. Deine Freunde sind Menschen, mit denen Du regelmäßig kommunizierst, Deine Gedanken und Gefühle teilst und gemeinsame Erlebnisse genießt. Freundschaften sind wie guter Wein – sie werden mit der Zeit immer besser. Wie kannst Du dafür sorgen, dass Deine Freundschaften reifen und nicht versauern? Hier ein paar Ratschläge:

Qualität geht vor Quantität

Es ist besser, wenige enge Freunde zu haben, als viele oberflächliche Bekanntschaften. Konzentriere Dich deshalb auf Menschen, die Dir wirklich wichtig sind.

Sei präsent

In der heutigen Zeit ist doch jeder ständig online. Da hat persönliche Präsenz einen hohen Stellenwert. Nimm Dir Zeit für gemeinsame Aktivitäten und sei in schwierigen Zeiten da.

Aktives Zuhören

Wenn Du Deinem Gegenüber zuhören kannst, beherrscht Du eine unterschätzte Kunst. Ich meine damit, nicht nur einfach mit einer Antwort warten, bis Du an der Reihe bist. Ich meine, dass Du wirklich auf die Worte und Gefühle des anderen eingehst. Achte einmal darauf, wie früh Du in einem Gespräch bereits Antworten im Kopf formulierst, obwohl Dein Gegenüber seinen Gedankengang noch garnicht abgeschlossen hatte.

Überraschungen

Kleine und ganz persönliche Gesten können eine Freundschaft erheblich vertiefen. Das kann ein handgeschriebener Brief oder ein unerwartetes, kleines Geschenk sein, das genau ins Herz Deines Gegenübers zielt. 

Zwischen Romantik und Realität

Die partnerschaftliche Beziehung ist geprägt von emotionaler und physischer Intimität. Sie ist meist durch den einen Partner definiert, mit dem Du Dein Leben teilst, gemeinsame Zukunftspläne schmiedest und tiefe emotionale Bindungen aufbaust. Solche Beziehungen sind wie ein Tanz. Manchmal tanzt Du im Einklang, manchmal tritt man sich auf die Füße. Eine langfristige Partnerschaft ist wie ein gut eingespieltes Team, das zusammen durch dick und dünn geht. Hier einige Ratschläge, um Deine Partnerschaft stark zu halten:

Gemeinsame Ziele

Habt gemeinsame Visionen und Ziele. Ob es der Traum vom Eigenheim ist oder eine gemeinsame Weltreise – arbeite mit Deinem Partner gemeinsam darauf hin.

Konflikte konstruktiv lösen

Konflikte gehören zu einer guten Partnerschaft. Wichtig ist, wie Du damit umgehst. Argumentiert Ihr Lösungsorientiert? Verstehst Du die Perspektive Deines Partners? Oder versumpft ihr beide wieder einmal in gegenseitigen Schuldzuweisungen und festgefahrenen Weltsichten? Denke an ePrime und das Wort IST. 

Wertschätzung zeigen

Sage Deinem Partner regelmäßig, was Du an ihm schätzt. Mache ihm regelmässig Komplimente, auch wenn es scheint, dass er oder sie damit nicht zurechtkommt. Warme Dankesworte bewirken Wunder in Deiner Beziehung.

Abenteuer und Routine

Findet eine Balance zwischen Sicherheit und Abenteuer. Plant gemeinsam spontane Ausflüge und abenteuerliche Aktivitäten, und genießt auch die Ruhe des Alltags an einem Abend, an dem nichts passiert.

Kommunikation

Klar, das miteinander Austauschen ist ein alter Hut, und es stimmt trotzdem. Rede mit Deinem Partner offen über Deine Gefühle, Wünsche und Sorgen. Vermeide Missverständnisse, und frage den Anderen regelmäßig, wie es ihm geht. NLP gefällig: das Metamodell der Sprache, im Kopf angewendet hilft Dir bei Deinen Fragen nach der Befindlichkeit.

Gemeinsame Rituale

Ob es für Dich der wöchentliche Filmabend ist oder das gemeinsame Sonntagsfrühstück im Bett… Solche Rituale gehören euch und schaffen eine tiefe Verbundenheit.

Freiraum lassen

Diesen Tipp sollte jeder Beziehungspartner wissen und beherzigen. Jeder Partner braucht seinen persönlichen Raum und „Metime“ weg von den Bindungen der Partnerschaft. Du brauchst nicht eifersüchtig zu sein, wenn Dein Partner mit einem alten Freund ins Kino geht. Mache einfach selbst etwas mit einem Freund oder einer Freundin aus. Unterstütze Deinen Partner in seinen eigenen Interessen und Hobbys, auch wenn das weniger gemeinsame Zeit bedeutet. So viele Beziehungen sind schon an ZU VIEL gemeinsamer Zeit gescheitert.

Humor

Lachen ist der Klebstoff in jeder Beziehung. Nimm Dich, Deine Weltsicht und die kleinen Probleme des Lebens auf die leichtere Schulter, auch wenn es Dir schwer erscheint. Sei doch nicht immer so ernst und findet gemeinsam Wege, auch einmal in einer schwierigen Situationen zu lachen.

Familienbeziehungen

Diese Verbindungen sind oft die stabilsten und langlebigsten. Sie beinhalten Deine Eltern, Geschwister, Kinder und andere Verwandte. Die Beziehung zu Deinen Familienmitgliedern bieten Dir emotionale Unterstützung und Sicherheit. Sie sind oft durch positive gemeinsame Geschichten und Erlebnisse gestärkt.

Zwischen Schreibtisch und Kaffebar

Die Beziehungen in Deiner Arbeitswelt entstehen meist an Deinem Arbeitsplatz und umfassen Deine Kollegen, die Vorgesetzten und Untergebenen. Sie basieren auf beruflichen Interaktionen. Du kannst sie durch Teamarbeit, Projekte und gemeinsame Ziele intensivieren. Hier gebe ich Dir ein paar gute Tipps für eine Verbesserung der sozialen Beziehungen:

Zeige Empathie

Verstehe die Perspektiven Deiner Kollegen. Lerne, aktiv zuzuhören und zeige ein echtes Interesse an ihren Anliegen und Meinungen.

Sei hilfsbereit

Biete Deine Unterstützung an, wenn jemand Hilfe benötigt. Dies zeigt Teamgeist und baut Vertrauen auf.

Konstruktive Kommunikation

Sprich Konflikte offen und respektvoll an, auch wenn es Dir schwer fällt. Versuche, gemeinsam mit Deinen Kollegen Lösungen zu finden, statt Schuldzuweisungen zu machen. Da verhält es sich wie in einer guten Partnerschaft.

Loyalität demonstrieren

Zeige, dass Du hinter Deinem Team stehst. Damit stärkst Du Vertrauen und die Zusammengehörigkeit.

Vergib und vergiss

Höre damit auf, ewig nachtragend zu sein. Lass Deinen alten Groll los, und arbeite daran, die positiven Aspekte der Sichtweise auf Deine Kollegen zu verstärken. Bringe mehr Empathie mit einer wichtigen NLP Grundannahme in Deine Kollegenverhältnisse: JEDER Handlung liegt eine positive Intention zugrunde. Vielleicht suchst Du in nächster Zeit einmal, mehr den Fokus auf diese positiven Gedanken zu richten.

Feedback geben und annehmen

Konstruktives Feedback hilft Dir, Dich zu verbessern. Sei offen für ehrliche Rückmeldungen und gebe diese auch selbst.  auf eine positive Weise.

Gemeinsame Aktivitäten planen

Fördere den Teamgeist am Arbeitsplatz durch regelmäßige Versammlungen, Events oder gemeinsame Pausen. Dies stärkt die Bindung und schafft eine positive Atmosphäre. Das englische Wort Teambuilding sagt es Dir: eine Gemeinschaft musst Du aktiv bilden.

Respektiere Unterschiede

Jeder Kollege bringt unterschiedliche Stärken und Perspektiven mit. Respektiere diese und nutze sie zum Vorteil des Teams.

Bleibe positiv und erkenne gute Arbeit an

Ein positiver Umgangston und eine freundliche Haltung können Wunder wirken. Dies schafft ein angenehmes Arbeitsumfeld. Zeige Anerkennung für die Leistungen Deiner Kollegen. Ein einfaches „Gut gemacht!“ kann sehr motivierend sein und die Beziehung stärken.

Packe es an!

Der Mensch ist ein soziales Wesen, das solltest Du nicht erst beim Lesen dieses Artikels erkannt haben. Die Fähigkeit, tiefe und bedeutungsvolle Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen, hat uns als Menschheit geholfen, zu überleben und zu gedeihen. Deine sozialen Beziehungen sind deshalb nicht nur für Dein emotionales und physisches Wohlbefinden wichtig, sondern auch für Deine Stabilität und den Fortschritt unserer Gesellschaft. 

Ich habe Dir in diesem Artikel eine ganze Menge an Tipps gegeben. Was nützt Dir jedoch all dieses Wissen, wenn Du es nicht in die Tat umsetzt? Dein Schlüssel zu guten und vielfältigen sozialen Beziehungen liegt im TUN. Deshalb gilt auch für Dich: Warte nicht auf den perfekten Moment – ergreife die Initiative! Auch wenn Du glaubst, es würde Dir schwer fallen! 

Rufe spontan einen Freund an und mache ein Treffen aus. Plane ein intimes Abendessen mit Deinem Partner. Oder begrüße einfach das nächste Mal Deinen Nachbarn mit einem Lächeln und plaudere ein paar Minuten mit ihm. Jeder noch so kleine Schritt zählt und wird auf Dauer einen großen Unterschied in Deinem Leben machen.

Also, worauf wartest Du? Geh nach draussen, knüpfe Kontakte, pflege Deine Freundschaften und baue auf Deine Partnerschaft. Die Welt wartet auf Deine Energie und Deinen Einsatz!

2 Responses

  1. Ein ganz kleiner Aspekt, aber sehr schön, denke ich: Wenn dich etwas zu stören scheint an dem, was ein Gegenüber tut, sage es positiv formuliert, also ohne Negation oder Quasi-Verbote, sondern sage nur, was Dich statt dessen freuen würde, motiviere den Gegenüber zu einem anderen Verhalten, das dir lieb wäre. Das gibt dem Gegenüber die Möglichkeit, einfach mit Freude auf deinen Wunsch einzugehen und sich sogar dabei gut zu fühlen, statt sich als gemaßregelt zu empfinden. Das ist dann eine Chance zu noch mehr Harmonie.

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Chris Mulzer | Trainer für NLP & Hypnose

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