NLP Metaprogramme 9: Autoritätskriterien

Schluss mit der Manipulation

WER bestimmt darüber, wie Du Dich im Leben entscheidest. Selbstverständlich wirst Du jetzt sagen: „Ich bin Herr (oder Frau) meiner eigenen Entscheidungen!“ Auf dieser Webseite findest Du ja auch in vielen Texten den Begriff „selbstbestimmtes Leben“. Doch was heisst das eigentlich: selbst bestimmen? Am Ende, soviel ist klar, triffst Du jede Entscheidung im Leben selbst. Doch wer oder was nimmt vorher Einfluss auf Dich? Wem vertraust Du? Und vor allem: Ist Dir bewusst, wann und wie Du von aussen beeinflusst wirst? In den NLP Metaprogrammen gibt es einen eigenen Abschnitt, damit Du in diesem Artikel Klarheit bekommst.

NLP Metaprogramme Autoritätskriterien

Bei den vielen Entscheidungen, die Du jeden Tag triffst, spielen die Metaprogramme der Autoritätskriterien eine wichtige Rolle. Wer oder was beeinflusst Deine Entscheidungen. Was brauchst Du, um eine Entscheidung überhaupt treffen zu können. Sicher, am Ende triffst Du jede Entscheidung selbst. Aber wer oder was ist die Instanz, die vorher Autorität über Dich hat? Darüber solltest Du Dir als Freund, Mensch,Verkäufer, Beziehungspartner oder Elternteil bewusst sein. Sonst könnte es sein, dass Dir Andere auf der Nase herumtanzen, ohne dass Dir dies jemals so richtig bewusst wird. Oder noch schlimmer, es könnte passieren, dass Deine subbewussten Entscheidungstendenzen mit der Autorität anderer Kriterien in Konflikt geraten. Das führt oft zu zögerlichen oder verschobenen Entscheidungen. Und die hindern Dich an einem erfolgreichen Leben, ohne dass Du es so richtig bemerkst. Lass uns also einfach einmal einen Ausflug in die drei Möglichkeiten machen, Entscheidungsvorbereitung zu betreiben.

Drei Möglichkeiten der Entscheidung

Denke einmal daran, wie es war, als Du als einen Gegenstand kauftest, den Du oft nutzt. Einer, der Dir wichtig ist: Handy, Computer, Auto, Anzug, ein Möbelstück oder ähnliches. Wie bist Du dabei vorgegangen? Hast Du

1. Dich ganz alleine für oder gegen etwas entschieden oder hast Du
2. Einen Freund gefragt, der sich mit dem jeweiligen Thema gut auskennt, oder hast Du,
3. Dich durch Zahlen, Daten und Fakten gewühlt, im Internet verglichen, oder Prospekte gewälzt,

und dann eine für Dich fundierte Entscheidung getroffen? Vielleicht hast Du auch eine Kombination aus allen drei Kriterien gewählt. Im Modell von NLP, bei den Metaprogrammen, spricht man von Autoritätskriterien. Wer hat die „Macht“ über Dich, bei Deinen Entscheidungen. Da gibt es drei Unterscheidungen:

A Du selbst
B. Jemand anderes als Person
C. Zahlen, Daten, Fakten

Vielleicht ist diese Präsentation etwas trocken. Vor allem, weil sich, je nach Situation die Autoritätskriterien verändern. Willst Du ein Beispiel? Ich weiß, ich komme Dir jetzt mit einem Klischee. Ich kenne Frauen, die ganz schnell, ohne lange um Empfehlungen zu bitten, ein paar Schuhe für mehrere hundert Euro für sich selbst kaufen können. Aber wenn sie eine eine externe Festplatte für ihren Computer brauchen, fragen sie lieber ihren Freund. Es mag zwar sein, dass auch er nichts mit Computern zu tun hat, aber immer noch besser, jemanden gefragt zu haben. Männer reagieren übrigens in anderem Kontext genauso. Wie sieht es aus? Vertraust Du beim Hosenkauf lieber dem Rat Deiner Freundin?

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Interessant wird es mit diesem Metaprogramm, wenn es um Kaufentscheidungen geht. Stell Dir einmal vor, Du würdest eine Waschmaschine verkaufen wollen. Du weißt natürlich nicht, nach welchen Kriterien Dein Kunde sich entscheidet. Du weißt nicht, ob Dein unsichtbarer Gegenüber eher Daten und Fakten braucht, oder ob er sich nach der Empfehlung seiner Gattin entscheidet oder ob er ganz andere Kriterien nutzt (Bequemlichkeit) und sagt: „Ich kann das alleine entscheiden!“ Ein guter Verkäufer findet sehr schnell diese Kriterien heraus, und „bedient“ sie. Ein schlechter Verkäufer nimmt an, dass alle Menschen seine Kauf- und Entscheidungskriterien haben.

Auch wenn Du im Internet kaufst: Persönliche Empfehlungen und Bewertungen – beeinflussen sie Deine Entscheidung? Auch wenn Du den, der diesen Artikel verfasst hat, nicht persönlich kennst, Du gibst ihm die Autorität, Dich in Deiner Entscheidung zu beeinflussen. Das wissen natürlich auch die Händler, die solche Empfehlungen in Auftrag geben…

Hier geht es um Deine Zukunft

„Ich bin doch kein Verkäufer!“, magst Du nun sagen. Da widerspreche ich Dir. Jeder von uns verkauft jeden Tag. Sei es im Bewerbungsgespräch oder bei der Partnersuche. Nimm als Beispiel eine Bewerbung. Auch dort wird ein unsichtbarer Gegenüber, der Deine Bewerbung liest, nach den gleichen MetaProgrammen entscheiden. Ist es nun sinnvoll, einer Bewerbung möglichst viele Zeugnisse mit guten Zahlen und möglichst viele Empfehlungen von ehemaligen Arbeitgebern und möglichst viele Zertifikate beizulegen. Natürlich möglichst viel von ALLEM. Die Menge der präsentierten Fakten ist wichtig. Einem reicht eine Empfehlung, um zu seiner Entscheidung zu finden, während ein anderer vielleicht zehn Wiederholungen für seine Entscheidung benötigt. Weil Du nie wissen kannst, nach welchen Kriterien Dein Gegenüber entscheidet, nimmst Du lieber mehr, als weniger.

Wenn Du dann die erste Hürde genommen hast, und zum Bewerbungsgespräch eingeladen wirst, bereite Dich auf die verschiedenen Typen vor. Sei bereit, viele Zahlen, Daten und Fakten zu präsentieren. Und selbstverständlich auch zu erzählen wie begeistert Deine Kollegen und jetziger Chef von Dir sind. Wenn Du Deinem Gegenüber Hinweise gibst, wo er sich die entsprechenden Beweise dafür holen kann bist Du einen grossen Schritt weiter. So schaffst Du Dir einen Vorteil vor jenem Bewerber, der einfach nur so auf Verdacht durch das Bewerbungsgespräch driftet.

Wenn Du eine Entscheidung zu treffen hast, genügt es, einige Augenblicke darüber nachzudenken, WIE diese Entscheidung zustande kommt und ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, welche Autoritätskriterien für Dich im jeweiligen Kontext wichtig sind. Vielleicht willst Du ja einmal ganz bewusst andere Wege gehen. Vielleicht willst Du, obwohl alle Daten und Fakten, die Du gesammelt hast, für Deine Entscheidung sprechen, einmal einen guten Freund oder Deine Partnerin zu Rate ziehen. Wenn Du eine Entscheidung zu Deinen Gunsten beeinflussen willst, ist es ratsam, Dir Gedanken zu machen, wie Dein Gegenüber zu seiner Entscheidung findet. Wenn Du fit genug bist, kannst Du sogar entsprechende Fragen in Dein „Gespräch“ einfliessen lassen und Dir Gewissheit verschaffen.

So, das sind die Fakten eines Metaprogramms, die Dir im Leben wirklich weiter helfen. Die wichtigsten Eigenschaften jedoch setze ich stillschweigend voraus. Zum einen ist es die Neugierde, alles, was Du gelesen hast, auch im Leben auszuprobieren und zu übernehmen. Zum anderen ist es die Fähigkeit, auf andere Menschen zuzugehen und viel mehr am Leben draussen und an Deinen Mitmenschen interessiert zu sein, als an Dir selbst.

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