Gibt es genug für Alle?

Generatives Verhalten für eine bessere Zukunft

Schlag nur einmal die Zeitung auf und lies ein paar Überschriften. Schon geht es los. Dürrekatastrophe – nicht genug Wasser. Überbevölkerung – nicht genug Platz. Armut in der Gesellschaft – nicht genug Geld. Einer meiner Freunde beklagte sich bei mir, nachdem er seinen Job gewechselt hatte über seine 4.800 Euro netto. „Wie soll ich nur davon leben?“ Du merkst es schon, wir werden programmiert. Das ist zumindest meine These.

Niemand liest offensichtlich gerne Nachrichten darüber, wie gut es uns gerade geht. Niemand macht sich gerne Gedanken darüber, was alles funktioniert und wieviel wir tatsächlich „haben“. So verwundert es nicht, daß Du schon von Klein auf zum Nachdenken über das angeleitet wirst, was Du NICHT hast. Diese Haltung bestimmt große Teile der Gesellschaft – und wahrscheinlich bestimmt sie auch Dich. Deshalb ist es an der Zeit, Dir über das Thema „Mangel“ Gedanken zu machen. Allerdings komme ich von der anderen Seite.

Opfer (D)einer Programmierung

Ich formuliere als Frage: Gibt es genug für Alle auf dieser Welt? Das ist eine nicht ganz einfach zu beantwortende Frage, wenn Du in den Denkkategorien bleibst, die Dir mit Deiner Erziehung, in den Medien und der allgemein herrschenden Ansicht präsentiert werden. Die Medien zeichnen von Hungersnöten, Kriegen, Staatspleiten und Katastrophen kein sehr positives Bild unserer Zeit. Ich formuliere die Frage deshalb etwas ausführlicher:

Darf ich mich im relativen Luxus, in dem ich lebe, wohl fühlen und ihn geniessen?

Darf ich ungestraft gute Gefühle haben? – Oder nehme ich jemandem Anderem damit ein gutes Gefühl weg, der es vielleicht dringender braucht?

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Diese Fragen scheinen Dir vielleicht unnötig. Sie sind jedoch für viele Menschen von Bedeutung und erreichen mich wieder und wieder aus den unterschiedlichsten Richtungen. Gerade die letzte Frage höre ich oftmals. Natürlich gibt es begrenzte Ressourcen auf der Welt. Wie kämen sonst die Preise für Rohstoffe und Edelmetalle zustande. Ich spreche hier allerdings von immateriellen Gütern wie Glück, Erfolg, Zufriedenheit. Und wenn Du etwas weiter denkst, kannst Du annehmen, dass von diesen Gütern jene Erfindungen abstammen, die uns bisher aus dem Dilemma des materiellen „zu wenig“ geführt haben.

Zuerst also bearbeite ich die Frage, ob es genug für Alle gibt. Diese Frage begegnet Dir meist nicht in ihrer direkten und reinen Form sondern in vielfältigen Verpackungen. Willst Du einige Beispiele, dieser „Verpackungen“? Da gibt es Kollegen, die ihren „Schatz an Wissen“ eifersüchtig hüten, und aus ihrem vagem Halbwissen Geheimnisse machen, als gäbe es nicht genug Wissen für alle. Da gibt es Teilnehmer an meinen Workshops, die den überreichen Schatz an guten Gefühlen, mit denen wir vom ersten Tag des Practitioner an experimentieren, nur ganz alleine für sich haben wollen. Da gibt es aufgebrachte Teilnehmer, die während eines Workshops zu mir kommen und sich beklagen, ein Teilnehmer hätte ihnen ein gutes Gefühl genommen und dafür schlechte Gefühle eingepflanzt…

Schleichender Egoismus und Unwillen zum Teilen

Du merkst schon, die Liste könnte lang werden. Allen Beispielen liegt jedoch eine Haltung zugrunde: Es gibt nicht genug für MICH. Überlege einmal: das Modell von NLP bietet Dir einen hervorragenden Ansatz, mit diesem Thema umzugehen: Es ist der „was wäre, wenn…?“ Rahmen.

Was wäre zum Beispiel, wenn es genug gute Gefühle für alle auf dieser Welt gäbe? Was wäre, wenn es deshalb so viele gute Gefühle nur für Dich gäbe, dass Du glatt zerplatzen würdest, wärest Du ihnen plötzlich ausgesetzt und Du sie an andere Menschen weitergeben musst, gerade weil Du so viele davon hast? Was wäre, wenn es als direkte und indirekte Folge davon dann auch genug Energie, Essen, Liebe, Geld (naja…), Freude und was nicht noch alles gäbe?

Was wäre, wenn Du nur eine Strategie finden müsstest, wie Du diesen Überreichtum für Dich nutzbar machen kannst. Dann läge es wieder einmal nur an Dir und Du hättest bereits damit begonnen, den generativen Ansatz Deines Lebens zu verstehen. Dann ist es nur noch ein kleiner Schritt zur sprachlichen Korrektur. Schließlich spiegelt die Sprache Deine Welt wieder. Also: Was wird geschehen, wenn Du den Konjunktiv (die Möglichkeitsform) mit seinen „wäre“, „hätte“, „würde“, in die aktive Form des IST, HABE, WERDE überführst?

Dieser generative Ansatz in Deinem Leben (nicht nur im Modell von NLP) ist eine wichtige Grundlage, die Du von meinen Workshops mit nach Hause nimmst. Doch es ist keineswegs nötig, dafür gleich meinen Workshop zu besuchen. Der generative Ansatz taucht in Deinem Leben immer wieder auf. Er kann für Dich zu einer Lebenseinstellung werden. Damit hat er den Bereich der NLP Technik verlassen.

Der generative Ansatz kommuniziert

Es gibt genug von allem auf der Welt. Und weil es genug von allem gibt, kannst Du Dich entscheiden, mehr von dem zu tun, was Dir gute Gefühle macht und weniger von dem, was Dir schlechte Gefühle macht. Da Du Dein Leben lebst, um diesen Ansatz zu leben und ihn für Dich in allen Lebensbereichen umsetzt, kannst Du etwas Hilfe gebrauchen. Ein Vorschlag: Im NLP Practitioner lernst Du die Technik des Future Pace. Darin versetzt Du Dich oder Dein Gegenüber in eine Situation in der Zukunft. Dort kannst Du assoziiert neues Verhalten üben. Soweit so gut.

Das kannst Du jedoch gleich hier recht einfach umsetzen. Lade Dir das Übungsbuch für den Practitioner herunter und mache die Übung alleine oder zu zweit. Am Ende der Übung 14 auf Seite 59 kannst Du dann folgende Suggestion einfügen:

„… und WEIL es so einfach ist, in Deiner Zukunft neues Verhalten zu lernen, kannst Du wahrnehmen, wie sich in Dir auf der Grundlage Deines neuen Verhaltens Dein ganzes Leben zu verändern beginnt. Du hast in den vergangenen Minuten ganz nebenbei gelernt, Dein Leben auf ein neues Fundament zu stellen. Ein Fundament, das das Haus Deines glücklichen Lebens zu tragen in der Lage ist, und Dir auf der bewussten und unbewussten Ebene neues Verhalten, neue Strategien, neue Gefühle gibt, die Dir mehr Glück und mehr Erfolg auf Ebenen geben, in einer Art und Weise, die Dir vielleicht gar nicht bewusst ist. Dein Freund auf der anderen Seite wird Dir dabei helfen…“

Experimentiere, bis sich die Balken biegen… das gibt Dir die Möglichkeit, viel flexibler mit Deinen eigenen Beschränkungen umzugehen und: Was immer Du in Deinen Suggestionen anführst, fällt auf den Grund der subbewussten Akzeptanz, weil Du Dir den Beweis dafür mit der erfolgreich abgeschlossenen Übung geliefert hast. Das nennt man in der Computersprache eine geschlossene Schleife – und die läuft ewig.  Sei also großzügig mit Dir und Anderen. Du kannst geben, soviel und solange Du willst, Du hast unerschöpfliche Ressourcen.

Stell Dir vor, Deine guten Gefühle sind hoch ansteckend. Beginne sofort damit, jeden Menschen, der mit Dir in Kontakt tritt, mit ein ein klein wenig besseren (Anfänger) oder viel besseren (Fortgeschrittene) Gefühlen zurückzulassen. Experimentiere mit Neugierde, großem Spass und vielen unterschiedlichen guten Gefühlen! Ehrliche Komplimente sind dafür ein hervorragender Anfang.

Dies bringt mich wieder zum Anfang des Artikels zurück. Es waren jene Menschen in allen Jahrhunderten, die nicht bereit waren, in den hergebrachten Denkmustern zu denken. Und aus diesen Menschen haben sich jene rekrutiert, die Lösungen gefunden haben, wo andere in ihrem Mangel feststeckten. Du kannst Dich entscheiden: Willst Du zu jenen gehören, die immer zu wenig haben oder willst Du mit der richtigen Haltung an den Lösungen des „genug für Alle“ arbeiten?

„Genug für Alle“, das ist die Haltung,  die den NLP Practitioner so beliebt bei den Teilnehmern macht. Die gute Stimmung im Workshop wird schnell so selbstverständlich, dass der Schritt nach Hause und die Unmöglichkeit, wieder in ein defizitäres altes Leben zurückzukehren, zu großen und positiven Veränderungen führt. In diesem Sinne hoffe ich sehr, Dich heute in positiv schwingender Nachdenklichkeit zurückzulassen.

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5 Kommentare

  • Hallo 😊
    Auf einer Ebene ist oder war, mir das bewusst und auf einer anderen, fällt/fiel mir genau das zu Leben und wirklich wirklich zu glauben schwer. Meine Aufmerksamkeit ging in letzter Zeit häufiger in „andere“ Richtungen und ich habe mir sehr gewünscht, dies wieder zu verändern. Wusste oder glaubte nicht zu wissen wie, tat es doch auf anderen Wegen- unbewusst bewusst- und glaube, das mich dein Newsletter stark dabei unterstützt hat.
    Danke!

    Antworten
  • Danke, Chris!
    Übe gerade neues Verhalten in neuem Job:
    Tür zu Tür Werbung für den NABU 😜😄
    An jeder Tür ein gutes Gefühl weitergeben, ist doch eine gute Motivation und Möglichkeit!
    Nochmals, Danke für den Hinweis!
    Alles Liebe
    Erika

    Antworten
  • Very 🙃🎉🤗🎁🌈💕. . B E A U T I F U L – thanx a lot – 🌏

    Antworten
  • Hallo Chris, ich finde den Ansatz „Genug für alle“ einen sehr schönen, da es aus meiner Sicht auch so ist. Jedoch sehe ich das größte Übel in der defizitären, materiellen, Reiz überfluteten, übermonetarisierten, Ego überfluteten Gesellschaftsform in der wir alle in der westlichen Welt leben. Ich gebe gerne etwas von mir ab, bzw. teile gerne und nehme mir nicht den „Löwenanteil „. Oft denke ich, ist es zu egoistisch auch einen Teil für mich zu beanspruchen? Ich bin der Meinung, dass Ein Zu Viel von Allem nur Unglück bringt, da dann das Ego auf den Plan tritt und permanent nach Mehr schreit. Etwas mehr Demut im Umgang miteinander täte der ganzen Welt gut. Derweil aus meiner Sicht Glück und alle anderen guten Gefühle nur von innen kommen können und tatsächlich kein einziges anderes Lebewesen für meine Gefühle verantwortlich ist. Bis jetzt bin ich noch Anfänger darin andere mit guten bzw. besseren Gefühlen zurückzulassen und es gelingt mir immer besser und häufiger. Gruss Alex

    Antworten
  • Danke für des coole Newsletter…
    Einfach lesen macht schon mal ein gutes Befinden…
    Machen ist dann die Königsklasse!
    Danke danke 💕
    Lieber 💓
    Chris

    Antworten

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