Dankbarkeit – Dein Leben in voller Blüte

Dankbarkeit als Schlüssel zu einem erfüllten Leben

Inhaltsverzeichnis

„Ich bin dankbar für das, was ich bin und habe. Meine Dankbarkeit ist grenzenlos und ohne Ende.“ Diese beiden Sätze lässt Henry David Thoreau seinen Protagonisten in seinem berühmten Buch Walden sagen. Dankbarkeit ist nach seiner Darstellung also kein einmaliges Ereignis, das Du schnell einmal hast und dann wieder vergeht, es ist eine Lebenshaltung. Es ist eine Entscheidung, die DU an jedem Tag in Deinem Leben aufs Neue triffst. Ist das auch in Deinem Leben so…?

Ich meine, Dankbarkeit sollte als kraftvolles Werkzeug viel mehr in Deinem Leben präsent sein. Und es verhält sich damit, wie mit vielen Eigenschaften: Je mehr Du sie übst, desto leichter wird sie Dir fallen. Dankbarkeit wird Deine Sichtweise verändern, mit Der Du die Welt betrachtest.

Denke nur daran, wie viele Menschen sich jeden Tag auf das konzentrieren, was ihnen fehlt und was wieder einmal schief gelaufen ist. Zu diesem Menschen willst Du nicht gehören. Aber, kannst Du Deinen Fokus mehr auf das richten, was bereits in Deinem Leben vorhanden ist. Das wird eine Menge an positiven Auswirkungen auf viele Bereiche Deines Lebens haben. Willst Du ein paar Beispiele, in denen die Dankbarkeit einen spürbaren Einfluss auf den Verlauf Deines Lebens hat? 

  • Deine Psychische Gesundheit: Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Übungen der Dankbarkeit Dein Wohlbefinden ganz allgemein steigert. Er mindert den Stress im Leben und Du fühlst Dich besser, wenn Du Dankbarkeit übst.
  • Deine Beziehungen: Dankbarkeit wird Deine zwischenmenschlichen Beziehungen zu anderen Menschen verbessern. Wenn Du für die guten Eigenschaften und Taten Deiner Mitmenschen dankbar bist und sie anerkennst, stärkst Du die Bindungen zu ihnen und strahlst etwas aus, was Dich anziehend macht.
  • Dein Selbstwertgefühl: Indem Du das Gute in Deinem Leben siehst und dafür dankbar bist, steigerst Du auch Dein Selbstwertgefühl. Du erkennst Deinen Anteil an Deinen Erfolgen und entwickelst Deine Talente, anstatt Dich ständig mit anderen zu vergleichen und zu glauben, zu wenig zu sein.
  • Deine Widerstandskraft: Dankbarkeit hilft Dir, auch schwierige Zeiten gut zu überstehen. Sie verankert Deine positiven Eigenschaften im Fundament Deiner Persönlichkeit und gibt Dir die Kraft und den Mut, auch in Zukunft Deine Herausforderungen anzunehmen und sie zu bewältigen.
  • Dein Fokus und Deine innere Klarheit: Dankbar zu sein, lenkt Deine Aufmerksamkeit auf das, was Dir im Leben wirklich wichtig ist. Damit verschwendest Du auch weniger Zeit mit Nichtigkeiten und kannst Dich auf Deine wahren Ziele und Wünsche besser konzentrieren.
  • Deine allgemeine Lebensenergie und Vitalität: Dankbarkeit zu üben, wird Dir einen regelrechten Energieschub verleihen. Probiere es aus, Du wirst Dich lebendiger fühlen, motivierter sein und Deine Ziele viel leichter und eher erreichen. Das ist auch wissenschaftlich bewiesen.

Und Du hast es sicherlich wieder einmal geahnt: Dankbarkeit ist keine neue Erfindung. Das Gefühl ist so alt wie die Menschheit selbst. In allen Kulturen und Religionen spielte und spielt die Dankbarkeit eine zentrale Rolle. Im alten Rom zum Beispiel war das „Gratias agere“, also den Dank auszusprechen, ein wichtiger sozialer Akt und ein alltäglicher Akt des guten Benehmens. Er stärkte die zwischenmenschlichen Beziehungen und förderte das Gemeinwohl. 

Auch im Buddhismus ist Dankbarkeit wichtig. Es ist sogar ein Weg zur Erleuchtung. Es ist ein Mittel, das Ego zu überwinden und den Fokus auf das Hier und Jetzt zu lenken. In der Gegenwart, in unserer heutigen, so schnelllebigen Gesellschaft scheint die Dankbarkeit oft in Vergessenheit geraten zu sein. Du jagst nach dem nächsten großen Ding, ohne innezuhalten und wenigstens für ein paar Momente das zu schätzen, was Du bereits hast. 

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Das ist nicht nur schade, es ist auch kontraproduktiv, weil Dankbarkeit eine der stärksten Ressourcen ist, die Du nutzen kannst, um Dein Leben nachhaltig zu transformieren. Sie ist als Gefühl das Resultat Deiner bewusste Entscheidung, die Welt und Dein Leben aus einer bestimmten Perspektive zu betrachten. Und diese Perspektive ist kraftvoll! Sie ist Dir auf Deiner Reise zu einem glücklichen und erfüllten Leben dienlich.

Solltest Du mehr Dankbarkeit in Dein Leben bringen? Ich meine: JA! Hier ein paar Gründe dafür, in zukunft Übungen in Dankbarkeit zu absolvieren.

Übungen der Dankbarkeit werden nämlich zuerst Deine Selbstwahrnehmung verändern. Du wirst Deine eigenen Stärken und Talente besser erkennen und sie dadurch automatisch mehr schätzen. Das wird Dein Selbstbewusstsein und Deine Selbstachtung stärken. 

Übungen der Dankbarkeit werden Dich zu einem Magneten für positive Beziehungen machen. Wenn Du lernst, die kleinen Dinge im Leben zu schätzen, werden die Menschen um Dich herum das spüren und sich von Deiner positiven Energie angezogen fühlen.

Übungen der Dankbarkeit werden Dein Schutzschild gegen die Widrigkeiten des Lebens sein. Sie werden Dir helfen, in schwierigen Zeiten einen klaren Kopf zu bewahren und Lösungen für Diene Herausforderungen zu finden, statt in Selbstmitleid zu versinken.

Übungen der Dankbarkeit werden Deinen Fokus weg lenken von dem, was Dir fehlt, hin zu dem, was Du bereits (erreicht) hast. Du wirst feststellen, dass Du bereits jetzt genug Gründe hast, um für den Rest Deines Lebens glücklich zu sein.

Übungen der Dankbarkeit werden ein Energiebooster für Deine Seele sein. Sie werden Dich mit positiver Energie füllen, die Dich widerum antreiben wird, Deine Ziele zu erreichen und Deine Träume zu verwirklichen.

Und Ja, die Übungen der Dankbarkeit werden sich auch positiv auf Deine Gesundheit auswirken. Mehrere Studien haben gezeigt, dass Menschen, die sich regelmäßig in Dankbarkeit üben, weniger Stress und Angst erleben. Sie haben auch ein stärkeres Immunsystem.

Jetzt sag mir doch, dass Du es Dir leisten kannst, nicht dankbar zu sein? Stelle Dir vor, Du stehst morgens auf und das Erste, was Dir durch den Kopf geht, ist: „Oh nein, schon wieder Montag.“ Wie wird wohl Dein Tag aussehen? Vielleicht stellst Du Dir lieber vor, wie Du aufwachst und denkst: „Ahh, wieder ein neuer Tag und eine neue Chance, etwas Großartiges zu erleben!“ Sei, und sei es nur für einen Augenblick, dankbar, diesen neuen Tag erleben zu können und höre im Kopf wunderbare Musik dazu spielen. Merkst Du den Unterschied?

Was Du denkst, formt Deine Realität. Dankbarkeit zu denken, das wird Dich auf vielen Ebenen positiv beeinflussen. Nicht nur am Morgen vor oder nach dem Aufstehen. Du kannst es in Deinem Beruf anwenden. Anstatt Dich über Deinen schwierigen Chef oder über einen nervigen Kollegen zu ärgern, kannst Du Dich auf die Aspekte Deines Jobs konzentrieren, für die Du dankbar bist. Vielleicht hast Du flexible Arbeitszeiten oder die Möglichkeit, in einem Bereich zu arbeiten, der Dich wirklich interessiert. Vielleicht haben andere Menschen dazu beigetragen, dass Du Dich in einer Art entwickeln konntest, die Du alleine niemals geschafft hättest.

Oder Du absolvierst eine kleine Übung der Dankbarkeit in Deiner Partnerschaft: Statt Dich auf die Schwächen und die negativen Eigenschaften Deines Partners zu konzentrieren, kannst Du öfters an die schönen Momente in eurem gemeinsamen Beziehung denken. Du kannst die Eigenschaften, die Du an Deinem Gegenüber schätzt, ruhia auch einmal aussprechen. Das wird nicht nur Deine Beziehung verbessern, sondern auch Dein Wohlgefühl steigern.

Anstatt Dich über kleine Wehwehchen zu beklagen, kannst Du dankbar für Deine Gesundheit sein und die Fähigkeit genießen, Dich altersgemässt frei bewegen zu können. Dieser Wechsel Deiner Perspektiv kann Wunder bewirken.

Drei Übungen für mehr Dankbarkeit im Leben

Übung 1: Orientiere Dich an Mark Aurel

Du liebst Herausforderungen, nicht wahr? Sonst würdest Du doch diesen Artikel erst gar nicht lesen! Dann packe diese Übung an. Sie wird Deine Dankbarkeit auf ein neues Level heben. Lerne, Dich in geistiger Subtraktion zu üben. 

Wähle etwas, das Dein Leben bereichert und für das Du dankbar bist. Und dann – halte Dich fest – stelle Dir vor, dieses wäre aus Deinem Leben verschwunden. Was, wenn Du damals nicht in diese pulsierende Stadt gezogen wärst? Was, wenn Du Dich nicht entschieden hättest, diese Person anzusprechen? Oder was, wenn dieses eine Buch nie in Deine Hände genommen hättest?

Der leere Raum, der entsteht, das ist der Nährboden für Deine Dankbarkeit. Und glaube mir, dieses „Minusrechnen“ hat man sogar wissenschaftlich erforscht! Studien haben gezeigt, dass diese Übung Dein Wohlbefinden mehr steigert als die herkömmlichen Dankbarkeitsübungen. Es ist quasi Dein „Dankbarkeitsbooster“ Und was hat dies mit Mark Aurel zu tun? Er hat gesagt:

„Schau Dir an, was Du hast, und erkenne, wie verzweifelt Du danach gesucht hättest, wenn es nicht bereits Dein wäre.“

Mark Aurel

Übung 2: Dein Dankbarkeits-Spaziergang

Gehe einmal pro Woche für eine Stunde alleine spazieren. Das hilft Dir nicht nur, etwas mehr Bewegung in Dein Leben zu bringen, Du kannst diese Zeit nutzen, Dich bewusst in Dankbarkeit zu üben. 

Atme tief durch, sieh Dich um: bestimmt findest Du eine Menge an Dingen in Deiner Umgebung, für die Du dankbar sein kannst. Vielleicht ist es die Sonne, die gerade so wunderbar warm auf Dich scheint, das Grün der Blätter, die Blüten der kleinen Kräuter oder auch „nur“ ein Hund, der fröhlich bellt.

Übung 3: Die Dankbarkeits-Meditation

Noch intensiver wirkt die vorangegangene Übung, wenn Du sie in Deine tägliche Meditation einbeziehst. Schon alleine das Üben von Fokus und Entspannung ist gut für Dich. Dieses Gut wird noch viel stärker, wenn Du es mit Inhalt füllst. Setze oder lege Dich bequem hin und schließe für ein paar Minuten Deine Augen. 

Atme tief ein und aus. Stelle Dir dann vor, eine Welle der Dankbarkeit würde aus der Weite des Universums kommen und durch Deinen Scheitel in Deinem Kopf eindringen. Lass diese Energie durch Dich hindurch strömen und leite sie durch die Füsse in die Erde. Konzentriere Dich für einige Minuten und lasse die Dankbarkeit durch Dich strömen. Dann öffnest Du wieder Deine Augen… Wie fühlst Du Dich nun?

Dankbarkeit zu üben, das ist also nicht nur ein Gefühl. Es ist eine bewusste Entscheidung und eine Lebenshaltung. Wenn Du sie öfters übst und in Dein leben lässt, wird sie Deine psychische Gesundheit, Deine Beziehungen, Dein Selbstwertgefühl und sogar Deine Vitalität positiv beeinflussen. 

In diesem Artikel habe ich großen Wert darauf gelegt, Dir aufzuzeigen, dass die Praxis der Dankbarkeit in verschiedenen Kulturen und Zeiten als Schlüssel zu einem erfüllten Leben angesehen wird. Und ich habe Dir konkrete Übungen angeboten, die Dankbarkeit mehr in Deinem Alltag zu bringen.

Entscheide Dich, diese Erkenntnisse zu nutzen, um Dein Leben und das der Menschen um Dich herum zu bereichern. Damit schaffst Du nicht nur eine Atmosphäre des psychischen und physischen Wohlstands und der Zufriedenheit, sondern wirst auch zu einem Magneten für positive Energie und der vielen alternativen Möglichkeiten. Es ist, als würde sich eine Tür zu einer Welt öffnen, in der Du nicht nur Tag für Tag überlebst, sondern mehr und mehr in voller Blüte stehst.

Bild von Chris Mulzer | Dein Trainer
Chris Mulzer | Dein Trainer

Seit über 30 Jahren Trainer für NLP und Hypnose. Ich glaube fest daran das jeder Mensch in sich die Ressourcen trägt um sich ein selbständiges und glückliches zu erschaffen

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