Immer gute Laune haben – Wie geht das?

3 Ratschläge für eine bessere Gefühlslage

Es soll doch tatsächlich Menschen geben, die glauben, dass wir während unseres Lebens auf Erden, hier im „irdischen Jammerthale“ unsere Sünden abbüssen müssen, die wir uns irgendwann vorher irgendwie aufgeladen haben. Zur Buße gehört natürlich eine gehörige Portion Leiden und zum Leiden gehört die schlechte Laune. Das soll dann der logische Schluss daraus sein. Er zeigt Dir deutlich, wo das Denken vieler unserer Mitmenschen sein Zentrum gefunden hat.

Immer gute Laune haben - Sonne Wolke Smileys

Es mag ja durchaus sein, dass Du bei der Beschreibung des obigen Absatzes halbherzig protestiert hast. Aber sei doch mal ehrlich: Hast Du wirklich einen anderen Glauben? Wie oft höre ich in meinen Workshops so krude Aussagen wie: „Ohne die schlechte Laune wüsste ich ja garnicht, was gute Laune ist!“ oder „Schlechte Laune kommt von selbst, für gute Laune muss ich hart arbeiten!“ Naja und so weiter. Wenn ich also in diesem Artikel einige gute Rezepte vorstellen möchte, was Du für eine beständige gute Laune tun kannst, sollte ich vielleicht am Anfang beginnen.

Darfst Du immer gute Laune haben?

Es gibt wirklich eine Menge Menschen, die es für unmöglich halten, immer guter Laune zu sein. In diesem Glaubenssatz findest Du eine Menge an Unlogik. Das ist auch nicht weiter verwunderlich. Fakt ist: wir sind allesamt sehr viel mehr in unseren schlechten Gefühlen behaftet, als in unseren guten. Im Jahr 1995 fand David Hawkins durch Muskeltests heraus, dass jedem menschlichen Gefühlszustand eine Schwingungszahl zugeordnet werden kann. Er verteilte die Gefühle auf einer Skala mit Werten von 1 – 1000. Die niedrigsten Werte entsprechen den negativen Gefühlen wie Scham, Schuld und Trauer. Die höchsten Werte entsprechen den positiven Gefühlen wie Friede, Freude, Liebe und schliesslich mit dem Wert 1000 die Erleuchtung. Bei etwa 250 bis 300 siedelt er neutrale Gefühle an.

Das Bemerkenswerte an dieser Skala ist weder ihre Existenz noch ihre „Wirksamkeit“. Ich finde, dass die relative Menge der gefundenen Begriffe Aufschluss darüber gibt, in welchen Ebenen sich die meisten Menschen die meiste Zeit befinden. Im Bereich unter 300 finden sich fast dreimal so viele Worte die Gefühle beschreiben, als darüber. Mit anderen Worten: wir haben eine dreimal so hohe Sprachdifferenzierung für schlechte Gefühle, als für gute. Mit nochmals anderen Worten: schlechte Gefühle werden dreimal so häufig beschrieben, wie die guten. Das lässt den logischen Schluss zu, dass wir dreimal so häufig negative Gefühle HABEN, als positive. Muss das sein?

NLP für einen gesunden Menschenverstand

Im Modell von NLP vermittle ich Dir Wege, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Würde ich Dich fragen, ob Du jetzt in diesem Augenblick lieber ein gutes oder ein schlechtes Gefühl haben möchtest, meine ich, die Antwort bereits zu kennen: natürlich ein gutes! Aus dem obigen Absatz ergibt sich das Dilemma: Gute Gefühle will man, schlechte Gefühle hat man einfach.

Wenn Du NLP anwendest, gleich für welche Lebenssituation, sind gute Gefühle in Dir unabdingbar. Mit schlechter Laune brauchst Du garnicht beginnen, irgendeine NLP Übung zu machen. Im NLP nennen wir „das Herstellen“ guter Gefühle mit dem amerikanischen Begriff der „State Controll“. Frei übersetzt kannst Du den Begriff „Gefühlskontrolle“ dafür nehmen.

Ja, Du hast ganz richtig erkannt: DU kannst Deine Gefühle kontrollieren. Ich behaupte, Du kannst wählen, welches (gute) Gefühl Du haben möchtest und ganz bewusst entscheiden, dieses Gefühl einzunehmen. Es mag zwar sein, dass Du dies noch niemals gemacht hast. Das heisst allerdings nicht, dass es deshalb nicht möglich wäre.

Nachfolgend zeige ich Dir drei kleine Übungen, die Dir beweisen, dass es möglich ist, Deine Gefühle bewusst zu steuern. Daraus kannst Du das Bedürfnis ableiten, in Zukunft mehr gute Gefühle haben zu wollen und Dich damit auf einen guten Weg begeben. Die Entscheidung, einen meiner Workshops zu besuchen sollte Dir ebenfalls gute Gefühle machen. Darüber hinaus lernst Du bei mir, dauerhaft Deine Gefühlswelt zu bereinigen und „höher zu schwingen“.

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Übung 1: gute Laune durch Musterunterbrechung

Solltest Du gerade schlechte Laune haben, ist diese erste Übung für Dich richtig. Sie ist eine sogenannte Musterunterbrechung. Sie unterbricht Deine schlechte Laune und neutralisiert sie. In der Folge kannst Du viel leichter gute Laune produzieren. Dazu kannst Du dann Übung 2 oder 3 nutzen.

Du brauchst dazu nur einfach nach oben zu blicken und drei- bis viermal mit den Augen von rechts nach links und wieder rechts und wieder links hin und her zu blicken. Dabei sagst Du laut oder in Gedanken: Ha ha ha ha. Laut ist allerdings besser. Es ist egal, wie die Tonalität des Ha ha ist. Selbst ein genervtes Ha ha funktioniert. Du musst es nur tun. Ich garantiere Dir, danach KANNST Du keine schlechte Laune mehr haben!

Übung 2: Anker für gute Laune

Im Modell von NLP gibt es die Technik des Ankerns. Damit kannst Du ein beliebiges Gefühl mit einem „Auslöser“ verknüpfen. Das kann eine Handbewegung, ein bestimmtes Wort, ein Druck auf einen Körperteil oder auch nur die Vorstellung eines geometrischen Körpers in Deiner Fantasie sein. Du kannst Dich also entscheiden, das Gefühl der guten Laune beispielsweise an die drei Ha Ha Ha zu koppeln, die das Muster der schlechten Laune sowieso schon unterbrechen. Wie Du das machst?

Ich bin mir fast sicher, dass Du schon einmal im Leben gute Laune hattest. Diese gute Laune kannst Du als Deine Ressource bezeichnen, sie entsprechend verstärken und an jeden Ort in Deinem Leben transportieren. Ich verzichte darauf, hier zu beschreiben, wie das geht.

Dazu habe ich Dir nämlich einen kleinen Filmausschnitt aus dem Practitioner produziert, in dem Du sehr einfach sehen kannst, wie Du einen Ressourcenanker installieren kannst. Selbstverständlich kannst Du diese Technik für einen „gute Laune Anker“ nutzen. Probiere es aus! Es funktioniert wirklich einfach. Vor allem: diese Technik hat keinerlei Nebenwirkungen. Du kannst also so oft und so lange an Deinem Anker für gute Laune herumbasteln, wie Du willst – und ihn auch später jederzeit nach Deinem Belieben verändern.

Übung 3: Gute Laune im Selbstgespräch

Manchmal hat die wissenschaftliche Forschung mit ihren Entdeckungen den Vorteil, dass als Abfallprodukt etwas für den Alltag übrig bleibt, was Dir das Leben sehr erleichtert. Die mit Teflon beschichtete Bratpfanne beispielsweise ist ein Abfallprodukt der Forschung zur Mondlandung. Forscher, die nach den Ursachen von Depression suchten, haben herausgefunden, dass der interne Dialog Deine Laune und Stimmung entscheidend beeinflusst. Interner Dialog ist das, was Du zu Dir selber sagst – und wie Du es sagst.

Die Veränderung des internen Dialogs kannst Du Dir zu nutze machen. Es kommt nach dieser Einsicht darauf an, WIE Du zu Dir sagst, was Du sagst. Nicht WAS zu Dir sagst. Zum Verändern Deiner inneren Stimme lernst Du im NLP Practitioner jede Menge nützlicher Anwendungen. In dieser Übung möchte ich Dich erst einmal dazu motivieren, genauer darauf zu achten, wie Du zu Dir sprichst.

Stell Dir vor, Du stehst am Morgen auf und das Erste, was Du zu Dir sagst ist: „Ach, mein Leben macht ja sowieso keinen Sinn, ich will eigentlich gar nicht aufstehen, es geht ja heute sowieso alles schief!“ Das sagst Du in einem weinerlich selbstmitleidigen Ton zu Dir und wiederholst es als endlose Schleife für eine Stunde. Dann kannst Du Dir sicher sein, über den gesamten Tag in einer depressiven Stimmung zu sein und wirklich nichts auf die Reihe zu bekommen.

Du kannst allerdings auch als Erstes am Morgen ein Orchester aus Pauken und Trompeten in Deinem Kopf hören. Dann kannst Du als nächstes zu Dir sagen: „Juhuu, wieder ein neuer, toller Tag, an dem ich GUTE Laune versprühe und an dem mir alles wunderbar gelingen wird! Ich strahle die gute Laune aus mir und bestrahle meine Mitmenschen mit dieser guten Laune!!!“

Rate mal, welche von den beiden Strategien zu besserer Laune führen wird. Siehst Du, alleine, wenn Du Dich mit den drei oben vorgeschlagenen Übungen beschäftigst, wird sich Deine Laune verbessert haben. Wenn Du Dir dazu einen guten Freund oder Freundin suchst, mit der Du diese „Gute Laune Übungen“ machen kannst, wird Deine Laune viel öfter viel besser sein. Wenn Du vielleicht sogar einen kleinen Wettbewerb unter Deinen Freunden initiierst, wer den besser funktionierenden GLA – GuteLauneAnker zuwege bringt und wenn Du immer mehr gute Gefühle an diesen Anker kettest, dann bist Du schon wirklich gut unterwegs.

Wenn Du Dich dann vielleicht sogar entscheidest, am NLP Practitioner teilzunehmen und mit erfahrenen NLPlern übst, dann hast Du die Grundlagen für ein selbstbestimmtes Leben mit immer mehr guten Gefühlen bereits gelegt. Viel Spass beim Üben.

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