Lerne JA sagen … zum Leben

Betone die positiven Seiten Deiner Existenz

Ich meine wahrzunehmen, dass es eine Tendenz in unserer Gesellschaft gibt, im Leben nicht genügend oft anderen Menschen gegenüber ein klares NEIN formulieren zu können. Das mag den Zeitströmungen und der zunehmenden „Individualisierung“ geschuldet sein. Das Thema ist hier die Abgrenzung von oder zu Anderen. Sie soll erreicht werden. Ob das der richtige Weg sein kann, frage ich Dich und habe ich mich gefragt. Bevor ich mich jedoch mit dem Thema des NEINsagens auseinandersetze, möchte ich Dich einladen, zuerst mit der positiven Annahme zu beginnen.

Ja sagen - Daumen hoch in grün

Wo kannst Du durch ein JA mehr Qualität in Dein Leben bringen? Was passiert, wenn Du JA sagen lernst? Wenn ich Freunde und Bekannte frage, höre ich oft, dass Neinsagen einfacher wäre, als Jasagen. Es geht beim JAsagen meistens eher um die grossen Bereiche des Lebens, um die höchste Ebene. Es geht um die Frage, ob Du Deinem Leben eher positiv gegenüber stehst – oder eben nicht. Du kannst Deine Einstellung ganz einfach testen. Lächle, blicke nach oben zur Decke und sage dann laut ein aus Deinem Herzen kommendes „Jaaaaaahhh“. Die Betonung soll am Ende nach unten gehen und Deine Stimme ganz weich klingen.

Ja, das Leben ist schön

Kannst Du das ohne weiteres und fühlst Du Dich dabei richtig gut? JA? Dann kannst Du gleich zur nächsten Stufe übergehen: Geh ins Badezimmer, stell Dich vor den Spiegel, sieh Dir in die Augen und sage zu Dir: „JA, das Leben ist schön!“ Auch hier sollst Du es mit einem Lächeln auf den Lippen sagen. Was passiert? Wie geht es Dir damit?

Fühlt sich plötzlich Dein Leben ganz leicht an? Schwebt das gute Gefühl durch Deinen Körper wie eine tanzende, rote Billiardkugel? Hast Du auf die Tonalität Deiner Sprache geachtet? Klingt es, als würdest Du Engel singen hören, oder hörst Du das Reibeisen in Deiner Sprache. Häufig höre ich, dass dieser kleine Satz und der Augenkontakt zu Dir selbst eine Lawine an „aber’s“ und „nicht ganz“ auslöst.

Viel häufiger löst dieser Satz eine Menge Widerspruch aus. Das Motto ist: „NEIN, das Leben ist eben nicht immer schön!“ Und dann kommen Stück für Stück die „weil’s…“ zum Vorschein. Nicht schön, weil ich keinen Partner finde. Nicht so schön, weil mir meine Arbeit keinen Spass macht. Nicht so schön weil, weil, weil…

Versuche doch einen konstruktiven Ansatz. Vielleicht willst Du ja alle diese „weil’s“ als eine Chance verstehen, sie Dir merken oder sogar aufschreiben. Du kannst davon ausgehen, dass ein jedes Deiner „weil’s“ eine Baustelle in Deinem Leben darstellt. Vielleicht bahnt sich das NEIN dort gerade seinen Weg.

Zum Ja kommen

Auf Baustellen wird gearbeitet. Da ist Aktion! Du kannst Dich also fragen: „Was kann ich tun, dass aus meinem NEIN ein JA werden kann? Und schon bist Du wieder einmal gut unterwegs. Aus dieser kleinen Übung kannst Du eine richtige Gewissenserforschung machen. Setz Dich doch gleich nach dem gesprochenen Satz hin und schreibe auf, was Dir in den Sinn kommt.

Das gilt auch für den nächsten Satz, den Du genau so vor dem Spiegel sprechen kannst: „ Ja, ich fühle mich wirklich gut!“ Und vielleicht wird Dir ähnlich ergehen, wie beim ersten Mal. Du gelangst zum Widerspruch. „NEIN, ich fühle mich eben nicht immer gut!“ Dazu fällt Dir bestimmt eine Menge an Beispielen ein, wo Du Dich nicht immer gut fühlst.

Du magst vielleicht glauben, andere Menschen hätten Schuld daran, dass Du Dich nicht immer gut fühlen kannst oder darfst. Leider ist das ein Irrtum. Deine Gefühle bestimmst ausschliesslich DU SELBST. Wenn Du anderen Menschen den Raum gibst, Deine Gefühle zum Negativen zu beeinflussen, bist Du auch dafür verantwortlich. Damit hast damit schon eine weitere Baustelle gefunden.

Wenn Du glaubst, keine Mechanismen zu haben, Deine Gefühle selbst in die Hand zu nehmen, ist es vielleicht an der Zeit, einen meiner Workshops zu besuchen. Dort ist die „Selbstermächtigung“ der Gefühle ein wichtiges Thema, das schon viele Menschen im Leben glücklicher gemacht hat.

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Damit sich Veränderungen in Deinem Leben auch dauerhaft manifestieren, gibt es einige Grundregeln zu beachten. Für viele Menschen ist nämlich Veränderung ein unwillkommener Prozess. Dabei kann Veränderung so einfach sein. Mit dieser Produktion gelingt Dir Veränderung fast nebenbei. Es gilt der Grundsatz: Wenn schon Denken, dann positiv Denken! In diesem Paket findest Du die besten Strategien aus den vielen, intensiven kikidan Veränderungsworkshops.

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Ja, ich bin glücklich

Und damit bist Du bei weitem nicht am Ende. Es geht erneut vor den Spiegel. Diesmal sagst  Du den Satz: „Ja, ich bin glücklich!“ Regt sich da Widerspruch? Ich höre: „Kein Mensch kann immer glücklich sein!“ Stimmt nicht! Ich kann es Dir logisch beweisen. Nimme einmal an, mein unglücklichstes Gefühl wäre Dein glücklichstes. Solltest Du nach vielen Experimenten eines Tages so glücklich sein, wie ich, wäre Dein unglückliches Gefühl das glückliche des heutigen Tages.

Beim Glücklichsein ist also eine Menge Raum nach oben. Stell es Dir so vor: Je mehr Glück Du in Dein Leben lässt, desto mehr muss das Unglück in Dir dem glücklicheren Sein Platz machen. Das klingt gut? Mach Dich also auf den Weg. Weiss Du, was Dich glücklich macht? Hier auf meiner Webseite kannst Du viele Ratschläge dazu finden. Blättere einfach in meinen Artikeln und Du wirst viele Ratschläge finden, wie Du in Beziehung, Beruf und im Leben ganz allgemein  zu glücklicheren Gefühlen finden kannst.

Und ein letztes Mal kannst Du Dich vor den Spiegel stellen. Sage: „Ja, ich will…!“ Und achte auf die drei Punkte. Denn jetzt wird es interessant. Was WILLST Du denn im Leben? Wahrscheinlich gehörst Du zu den vielen Menschen, die eher formulieren können, was sie NICHT im Leben wollen. Damit hast Du noch lange nicht herausgefunden, was Du willst im Leben.

Beispiel gefällig? Mit der Behauptung, nicht nach ROM zu wollen, landest Du noch lange nicht in der Stadt, in die Du eigentlich gelangen möchtest. Dazu musst Du schon NACH PARIS wollen. Schreib Dir ruhig alles auf, was aus diesem Widerspruch stammt. Mach Dir eine Liste, was Du alles NICHT im Leben willst. Dann frage Dich: „Was will ich denn stattdessen?“ Du wirst auf eine Menge interessanter Themen stossen, die Du konstruktiv angehen kannst.

Vom INNEN zum AUSSEN

Bisher ging es in diesem Artikel um das, was Du mit Dir selbst anstellst. Und wie verhält es sich nun mit dem JA im Aussenverhältnis? Wie oft kommt ein JA bei Deinem Gegenüber an? Probiere einfach einmal aus, wie es sich für Dich anfühlt, die meisten Sätze mit einem JA zu beginnen.

„Ja, ich helfe Dir gerne!“, ist so ein Satz, wenn Dich jemand um Hilfe bittet. Das JA in Deinem Leben hilft Dir, auf andere Menschen zuzugehen und zuerst einmal mit einem Lächeln ein Angebot zu machen. Das kommt in den meisten Fällen sehr gut an. Wenn Du einen Menschen neu kennen lernst, kann so ein einzelner Satz dazu führen, dass Dein Gegenüber sein Vorurteil Dir gegenüber in einer ganz neuen Weise fasst. Im nächsten Schritt sucht er Beweise dafür, dass sein Vorurteil stimmt. Wenn all das zu einer positiven Beurteilung Deiner Persönlichkeit führt, bist Du doch von Anfang an gut unterwegs. Probier es aus!

Siehst Du, so kann eine einfaches Wort mit zwei Buchstaben eine ganze Menge an Bewegung in Dein Leben bringen. Und stell Dir nur vor, wenn zwei Buchstaben schon so viel Wirkung haben, wieviel Wirkung werden dann erst drei Buchstaben (NEIN) haben?

Chris Mulzer | Trainer für NLP & Hypnose
Chris Mulzer | Trainer für NLP & Hypnose

Seit über 25 Jahren lehre ich Menschen das Modell von NLP und die Techniken von Hypnose. Ich glaube fest daran das jeder Mensch in sich die Ressourcen trägt um sein Leben selbständig und nach eigenen Maßstäben zu gestalten.

1 Antwort

  1. Hallo,
    sehr schöner positiver Denkanstoß, der mich wieder daran erinnert hat, wie gut es mir eigentlich geht und wie einfach es ist anderen zu helfen und wie gut es einem selbst dabei geht.
    Freue ich mich schon auf den nächsten Newsletter mit den 3 Buchstaben, obwohl NEIN ja eigentlich 4 hat. Aber ich lasse mich gerne überraschen.

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