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Dein Morgenritual

Starte perfekt in jeden Tag

Jeder Deiner Tage beginnt mit dem Morgen. Er beginnt damit, dass Du Dich darauf einstellst, einen jener Tage in die Wege zu leiten, der schon von den ersten Minuten an in Richtung Erfolg gepolt ist. Wie sieht es denn aus, mit Deiner Einstellung zum Morgen? Ich meine, das betreffend, wie Du im Leben erfolgreich sein willst? Ich weiss, bis dahin ist es ein vielleicht noch ein langer Weg. Darf ich Dir ganz allgemein ein paar Ratschläge mit auf den Weg geben?

Ein guter Start?

morgenritual-sonnenaufgang

Die meisten Menschen drehen sich gerne noch einmal im Bett um, wenn der Wecker bimmelt. Sie kriechen erst dann aus dem Bett, wenn sie wirklich müssen. Schnell noch unter die Dusche und gleich aus dem Haus. Kaffee to go unterwegs und ein kleines süsses Stückchen, das genügt doch als Frühstück. So wirst Du wach und so bleibst Du schlank. Vermeintlich. Auf Dauer schadest Du jedoch Körper und Geist damit. Erheblich.

Nehmen wir einmal an, Du hättest Dich entschieden, in Zukunft Deinen Morgen anders zu beginnen, als bisher. Lass uns beide also ganz von Vorne beginnen. Ich möchte Dir mehrere Möglichkeiten für ein ideales Morgenritual vorschlagen. Dann kannst Du Dich entscheiden, ob und wieviel davon Du in Dein Leben hinüber transportieren möchtest.

Umsetzung ist Schlüssel zum Erfolg

Du weisst ja vielleicht, dass ich Landschaftsgemälde aus dem 19. Jahrhundert sammle. Der Künstler, der das unten gezeigte Bild malte, war in Italien auf Reisen. Er stand sehr gerne sehr früh auf, um das beste Licht des Tages einzufangen. Sein Name ist Johann Christian Clausen-Dahl. Vielleicht gefällt Dir, was er im Mai des Jahres 1821 in wenigen Minuten auf der Insel Capri am Morgen auf seine Leinwand gezaubert hat.

Der Punkt den ich machen will: Werke von Bedeutung und Dauer schaffst Du nicht in Deiner Vorstellung. Du benötigst eine Portion Selbstdisziplin und den richtigen Plan.

clausen-dahl-die-faraglioni-nach-sonnenaufgang

Der Morgen beginnt ausgeruht

Die erste und beste Gewohnheit für Dich besteht in genügend Schlaf. Ich meine, das ist eine Erkenntnis, die für Dein ganzes Leben gelten sollte. Nur ein ausgeruhter Körper kann auf Dauer Leistung erbringen. Sicher, Du kannst Dir den Wecker stellen und aufstehen, auch wenn Du zu wenig Schlaf bekommen hast. Das tun die meisten Menschen in unserer Kultur. Deshalb ist chronischer Schlafmangel allgegenwärtig in unserer Leistungsgesellschaft. Weisst Du eigentlich, wieviel Schlaf Du brauchst?

Die Meinungen der Wissenschaftler gehen dabei nicht sehr weit auseinander. Grosse Studien in Japan und USA haben herausgefunden, dass sieben Stunden Schlaf genug für Dich sind. Für einen normalen Menschen. Ich kenne Künstler und Theologen, die auf Dauer mit vier Stunden Schlaf auskommen. Sie beziehen die zusätzliche Energie jedoch aus ganz speziellen Geisteszuständen, die nicht so ohne weiteres für Jedermann zugänglich sind.

Du kannst also davon ausgehen, dass es eine gute Idee ist, erst einmal mit der nötigen Schlafdauer zu experimentieren. Verabschiede Dich von dem Gedanken, dass viel Schlaf gut für Dich wäre. “Endlich einmal ausschlafen!” Dieser Wunsch entsteht aus Schlafmangel. Nimm Dir ein Wochenende Zeit und schlafe Dich einmal richtig aus. Dann, am Sonntag, gehst Du um 22:00 Uhr schlafen. WAS, so früh? Ja, so früh! Wenn Du den Tag gut genutzt hast, bist Du auch müde.

Schlafe bis morgens um 06:00 Uhr, auch wenn Du erst um 08:30 zu Deinem Arbeitsplatz aufbrechen musst. Dann hast Du zwei volle Morgenstunden zu Deiner Verfügung. Du schläfst in Blöcken von etwa 90 Minuten. Das bedeutet, nach Abzug der Einschlaf- und Aufwachphase hast Du vier volle Schlafzyklen für Deine Regeneration zur Verfügung.

Während Deiner Experimente wirst Du herausfinden, dass Du vielleicht weniger oder mehr Schlaf brauchst. Du bist ein “Normalschläfer”, wenn Du zwischen sechs und neun Stunden Schlaf benötigst. Es kommt natürlich auch darauf an, was Du über den Tag getan hast.

Wie Du schnell aus dem Bett kommst

Aufgewacht und aufgestanden. Wenn es so einfach wäre. Viele Menschen glauben, sie wären “Nachtmenschen” und würden am Morgen zu nichts taugen. Das ist ein Glaubenssatz und neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen Dir, dass Du ganz einfach nach einer Umgewöhnungszeit von etwa zwei Wochen von der einen Glaubensseite zur anderen mutieren kannst.

Wenn Du regelmässig Deine Lebensaktivitäten auf die Nacht verlegst und dann aus Schlafmangel morgens nicht aus den Federn kommst, brauchst Du Dich über die entsprechende Beweisführung und den dazu gehörigen Lebensstil nicht zu wundern. Ich kann Dir nur raten, auszuprobieren, wie viel Extraqualität die ruhigen Morgenstunden beinhalten. Ja klar, es wird ein paar Tage dauern, bis sich Dein Körper umgestellt hat und der chronische Schlafmangel beseitigt ist. Das sollte “es” Dir allerdings wert sein, oder?

Wenn Du Dich vom vermeintlichen Nachtmenschen auf den aktiven Morgenmenschen umgestellt hast, wenn Du wirklich ausreichend geschlafen hast, wie gelingt es Dir dann, motiviert aus dem Bett zu steigen. Vielleicht fängst Du damit an, dass Du kapierst, dass Dich niemand zum Aufstehen zwingen wird. Wenn Du Dich entscheidest, aufstehen zu wollen, macht das einen gewaltigen Unterschied.

Es verhält sich damit, wie mit so vielem in Deinem Leben. Zum Erfolg wirst Du nicht gezwungen, den musst Du schon selber wollen. Eher ist es so, dass die “Normalos” um Dich herum alles tun werden, um Dir einen möglichen Misserfolg “normal” zu reden. Ja, da scheidet sich wieder einmal die Spreu vom Weizen. Wo Erfolg angesiedelt ist, wird die Luft dünn. Normal ist es, faul und mit möglichst wenig Aufwand durch’s Leben zu trudeln und alles Mögliche, nur nicht Dich selbst, dafür verantwortlich zu machen. Wirf doch einfach Deine alten Glaubenssätze über Bord. Du bist KEIN Nachtmensch, wenn Du es nicht willst. Zwischen diesem Glaubenssatz und dem frühen, gut gelaunten Aufstehen liegen allenfalls zwei Wochen.

Und wenn Du gerne aktiv aufstehen willst, liegt der Schlüssel in der Gestaltung Deines internen Dialogs. Ich wache beispielsweise mit Musik auf. Musik im Kopf. Das Konzert für zwei Trompeten und Orchester von Antonio Vivaldi liefert mir die Grundlage. Du findest es bei youtube. Die Version mit den Japanern ist die beste für diesen Zweck. Ich allerdings tausche die beiden japanischen Solisten gegen zwei römische Gladiatoren aus. Der Chor der schönen Frauen im Hintergrund singt: “Chris auf, Chris auf, Dein Tag wartet, die Sonne steigt…!” Kriegst Du mit, was ich mit mir mache, bevor ich aufstehe?

Es liegt in Deiner Hand, oder besser in Deinem Gehirn, was DU bevorzugst, damit Du Dich quasi von alleine aus dem Bett bewegst. Probiere es einfach aus, akustische “Erweckungsstrategien” wirken Wunder. Und wenn alles das, was Du vesuchst, nicht wirkt, brauchst Du den Radezkimarsch.

Gib bei youtube einfach einmal “Radezkimarsch Karajan” ein. Du bekommst den Superaufwachturbo geliefert. Ach, wenn wir schon bei der Musik sind, vielleicht willst Du Deinen Wecker mit der “Fanfare for the common man” zu programmieren. Das kannst Du zum Aufstehen LAUT hören. Youtube: “fanfare for the common man james levine new york philharmonic”. Wenn DAS nicht hilft, hilft Dir gar nichts.

Die schaktilinischen Alternationen

Freie Hypnose die subbewussten Veränderung Deiner Muster

NLP und Hypnose stellen uns Sprachmuster zur Verfügung, die Veränderungen herbeiführen, ohne dass Du dabei die genauen Inhalte kennen musst. Prozessorientiertes Arbeiten nennt man das. Bei den schaktilinischen Alternationen treibe ich dieses Prinzip auf die Spitze. Ich fragte mich: "Wie würden Werkzeuge heißen, die etwas könnten, von dem nur mein Unbewusstes weiß, wie ich sie gebrauchen werde.

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Wecke Deinen Körper auf

Ja, und dann ist es an der Zeit, auch Deinen Körper aufzuwecken. Das funktioniert seit Jahrtausenden am Besten mit Bewegung. Kreislauf in Schwung bringen, mit Yoga. Vier Sonnengruss Zyklen und danach Kopfstand. Fünf Minuten ruhig meditieren, davon zwei Minuten mit Atemübung. Das dauert bestenfalls 15 Minuten.

Selbstverständlich kannst Du Deine Übungen nach Belieben erweitern, nur überlaste Dich nicht. Besonders zum Beginn (des Tages und Deiner guten Vorsätze). Mehr geht immer. Ich beginne am Morgen meist vorsichtig, nehme mir nur einige Übungen vor. Dann sind meist 30 Minuten um und ich wundere mich wieder einmal, wo die Zeit geblieben ist.

Wecke Deinen Geist und Deine Gedanken

Wenn es denn sein soll, hast Du schon eine Tasse Tee bereitet und kannst Dich an den Tisch setzen. Zeitung lesen, ein gutes Buch zur Hand nehmen, alles was Du jetzt tust, hat den Sinn, Deinen Geist aufzuwecken. Die Gedankenmaschine zu ölen. Bedenke jedoch: Du setzt auch die Stimmung für den Tag. Damit meine ich, Horrorgeschichten zu vermeiden, Dein Ziel ist Harmonie!

Du wirst schnell herausfinden, was Dir gut tut und was eben nicht. Das ist der Sinn dieses Morgenrituals. Eine halbe bis dreiviertel Stunde wirst Du dazu brauchen. Ich persönlich frühstücke nicht (Stichwort: intermittent fasting), das kannst Du jedoch halten, wie Du willst.

Denke daran, Zucker am Morgen möglichst zu vermeiden. Industriezucker meine ich. Eine Mischung aus “schnell brennenden” und “langsam brennenden Kohlehydraten” wäre ideal. Wenig Fett, davon wirst Du über den Tag hinweg genug zu Dir nehmen.

Die wichtigen Dinge zuerst

Vielleicht glaubst Du, dass ein solcher idealer Start in den Tag für Dich nicht möglich wäre. Er schickt Dich jedoch mit einem Energiepotential in den Tag, das du so noch nicht kennst. Diese Energie gilt es zu nutzen. Du bist frisch, ausgeruht, Deine Energien sind aktiviert.

Jetzt kannst Du kompliziertere Projekte angehen. Jetzt fliessen Deine Gedanken, Deine Kreativität hat Flügel. Emails kannst Du später lesen. Facebook kann warten, ebenso die Nachrichten auf WhatsApp und den anderen diversen Zeiträubern. JETZT kannst Du an Deiner Zukunft arbeiten. Du hast die besten Voraussetzungen dafür.

Nicht alles auf einmal

Ich vermute, dass Dein Morgenritual noch ganz anders aussieht. Entscheide Dich, einen Monat lang meine Vorschläge auszuprobieren. Schritt für Schritt kannst Du Dich dem Ideal annähern. Probiere es einfach aus. Bis alle Dinge am Platz sind, können mehrere Monate vergehen. Yoga lernen, ausschlafen, umgewöhnen, den Morgen geniessen… beginne mit dem, was Dir am leichtesten erscheint.

Wenn Du positive Erfahrungen gemacht hast, füge neues Verhalten hinzu. Nähere Dich dem oben beschriebenen Morgenritual an und behalte es für einen Monat bei. Dann kannst Du es nach Belieben verändern, denn dann hast Du herausgefunden, dass Du bereits ein anderer Mensch geworden bist. Dann kannst Du stolz darauf sein, nicht mehr zur Spreu zu gehören, sondern zum Weizen. Selbstdisziplin, hast Du als Nebeneffekt bekommen.

4 Responses

  1. Lieber Chris,Vielen Dank für die aufgeführten Möglichkeiten, den Tag zu beginnen.
    Ausgeschlafen aufzuwachen, wäre mein großer Wunsch- dann wäre es auch einfacher den Tag “dynamisch” zu beginnen.
    Meine Frage an dich lieber Chris, “wie komme ich zu einem guten ausreichenden Schlaf?”
    Herzlichen Gruß,
    Tosca

  2. Ist es im Winter wie im Sommer gleich? Ich könnte mir vorstellen, dass es mit dem Sonnenschein leichter fällt – oder wie siehst Du das?

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Chris Mulzer | Trainer für NLP & Hypnose

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