Gute Entscheidungen schneller treffen

4 Schritte zur Entscheidungsfindung

Jeder Mensch muss täglich viele Entscheidungen treffen – auch Du. Das, was Du als Deinen „Erfolg im Leben“ bezeichnest, ist die Folge vieler richtiger und deshalb guter Entscheidungen und der konsequenten Disziplin in der Umsetzung. In diesem Artikel zeige ich Dir, wie Dir etwas Systematik dabei helfen kann, richtige Entscheidungen schneller und einfacher zu treffen. Wie sollte es anders sein: NLP hilft Dir dabei, es hat die nötige Systematik quasi eingebaut.

nesw-icon-16-46-entscheidungsbaumEine Entscheidungsstrategie ist ein in einzelne Schritte  gegliederter, sequentiell (nacheinander) ablaufender Prozess, der die Wahlmöglichkeiten für Handlungen in Bezug auf ein gesetztes Ziel eingrenzt. Er führt am Ende zu einer oder mehreren Aktionen, die dazu beitragen, das Ziel zu erreichen.

Eine Entscheidung läuft also als Prozess in einzelnen Schritten in Deinem Kopf und auch in Deinem Körper (Gefühle) ab. Im Modell von NLP gibt es Techniken, Strategien von Menschen, die häufig gute Entscheidungen treffen, zu analysieren und anderen Menschen zugänglich zu machen. Diese Technik heisst Modellieren. Ein Ergebnis, den Prozess guter Entscheidungen in einzelne Schritte aufzulösen und darzustellen, ist zum Beispiel dieser Artikel.

Wenn Du die einzelnen Schritte kennst, die zu Deiner Entscheidung führen, kannst Du nicht funktionierende Teile ersetzen oder optimieren. Darf ich erst einmal zur Verdeutlichung mit der Beschreibung der Strategien beginnen, mit der die meisten Menschen falsche Entscheidungen treffen? Diese Strategien verfolgen nach meiner Meinung leider viel zu viele Menschen. Es gibt nach meiner Einschätzung zwei Möglichkeiten, „falsche Entscheidungen“ zu treffen und damit nicht zum gewünschten Ergebnis zu kommen.

Das Matrix Experiment
Hypnotische Programmierungen zum Film "Matrix"

Der Film "Matrix" ist als Metapher für die Relativität der Wahrnehmung unserer Welt gestaltet. Als Ergänzung zum Film setzte ich in dieser einmaligen Veranstaltung dem Film eine dreistündige Sequenz zur subbewussten Programmierungs voran. Ich personalisiere damit die Erfahrungen von Neo für Dich als Hörer und Seher. Dann fordere ich Dich heraus, Erfahrungen in Deiner eigenen Matrix zu machen.

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Die zwei wichtigsten Fehler bei falschen Entscheidungen

Die erste Möglichkeit nenne ich den „Rohrkrepierer“. Er umfasst Schritte innerhalb Deiner Entscheidungsstrategie, die Deine Entscheidung verzögern, oder unmöglich machen. Du kommst also gar nicht erst zu einer Entscheidung. Wie dieser Rohrkrepierer funktioniert? Stell Dir vor, Du wolltest das Snowboarden lernen. Jetzt kannst Du alle Gefahren sammeln, die dann auf Dich warten. Das Internet und Google sind wunderbare Mittel dazu.

Im nächsten Schritt brauchst Du Dir nur lebhaft (assoziiert) vorzustellen, wie all dies eintrifft, was Du Dir an Gefahren zusammengesucht hast. Du solltest Dich möglichst schlecht dabei fühlen. Dann fällt Dir nämlich die Entscheidung, lieber nichts zu tun, sehr leicht. Wie jetzt, diese Strategie gefällt Dir nicht, obwohl Du sie so oft anwendest? Na, wie wäre es dann mit einer zweiten Misserfolgsstrategie:

Die zweite Möglichkeit besteht darin, Deine Entscheidung zwar zu treffen, aber die daraus resultierenden Handlungen nicht zum gewünschten Ergebnis führen zu lassen. Dazu habe ich einen eigenen Artikel geschrieben: Die Übung des gelebten Erfolgs

Viele Menschen meinen nämlich, sie wären Opfer von Schwierigkeiten, die Andere an sie herantragen. Der Vater, der Lehrer, der Staat, der Partner, irgend jemand ist immer schuld – ausser Du selbst. Willst Du einen ersten Lösungsansatz? Es hilft Dir sehr, für eine bestimmte Zeit und nur zu Testzwecken, Dir folgenden, nützlichen Glaubenssatz zu eignen zu machen: „Für alles, was nicht zu meinem gewünschten Ergebnis führt, trage ich alleine die Verantwortung!“

Dies ist eine sinnvolle Anwendung des „was wäre, wenn…“ – Rahmens aus dem Modell von NLP. Du kannst also ruhig glauben, dass der obige Glaubenssatz nicht wahr ist, doch, „was wäre…wenn?“ So, jetzt ist es aber genug mit Strategien für schlechte Entscheidungen. Jetzt stürzen wir uns in die Systematik guter Entscheidungen:

Bestandteile einer guten Entscheidungsstrategie

Du kannst eine ES (ich kürze das Wort „Entscheidungsstrategie“ jetzt einfach mal ab) in vier Bereiche gliedern:

  1. Erkenne den Auslöser für Deine Entscheidung
  2. Finde zur richtigen Entscheidung
  3. Entscheide Dich bewusst
  4. Gliedere die einzelnen Aktionsschritte in Bezug auf das Ergebnis

Bei dieser Aufzählung ist jeder einzelne Schritt wichtig. Es nützt Dir zum Beispiel nichts, eine theoretisch ausführbare Entscheidung zu treffen, die sich nachher als nicht realisierbar herausstellt. Klingt nach Allgemeinwissen, doch diesen Punkt berücksichtigen viele Menschen nicht. Ich erkläre Dir einfach einmal, was Du für jeden Schritt Deiner Entscheidung brauchst:

Schritt 1: Erkenne den Auslöser für Deine Entscheidung

Wenn Du das Fragemodell im NLP Modelling zu Hilfe nimmst, kannst Du den Auslöser für eine anstehende Entscheidung schnell bestimmen. Stelle Dir die Frage: „Wann weißt Du, dass Du die Entscheidung X treffen wirst?“ Beispiel: Wann weißt Du, dass Du die Entscheidung treffen wirst, aktiv Deine körperliche Fitness zu verbessern?

Es könnte ja sein, dass die Waage im Badezimmer gerade mehr als die magischen 90 kg angezeigt hat. Es kann auch sein, dass sich im Spiegel das Doppelkinn und andere körperliche Veränderungen so deutlich gezeigt haben, dass Du zu Dir sagst: „Jetzt ist es genug, ich muss etwas tun!“. Es kann auch sein, dass Du beim Hochsteigen in den fünften Stock so aus der Puste gekommen bist, dass sich Deine Glieder  bleischwer anfühlen und Du ganz ausser Atem bist.  Es kann auch sein, dass Dein bester Freund oder Freundin zu Dir sagt: „Sag mal, hast Du zugenommen? Im Sommer hast Du noch viel schlanker ausgesehen!“

Du hast also vielleicht etwas gehört, etwas gesehen. oder etwas gefühlt. Kommt Dir diese Gliederung (vielleicht aus dem NLP Practitioner) bekannt vor? Es sind die Submodalitäten. In Deinen Submodalitäten liegt der Auslöser für Deine Entscheidungen. Deine internen und externen Referenzen gliedern sich nach den Repräsentationssystemen. Es kann auch eine Kombination von Signalen in mehreren oder allen Rep – Systemen sein. Vielleicht müssen sie sogar in einer ganz bestimmten Reihenfolge passieren, damit der Auslöser für Deine Entscheidung betätigt wird.

Auch dies kannst Du berücksichtigen: Frage Dich, wie oft Du die im obigen Beispiel beschriebene Referenz brauchst. Manch einer klettert einmal die Treppe hoch und sagt dann zu sich: „Jetzt reicht es mir, jetzt werde ich meine körperliche Fitness verbessern!“, Ein Anderer braucht fünf Male am gleichen oder an verschiedenen Tagen, bis sich die Notwendigkeit einer Entscheidung zeigt. Ein Freund, der Deine Gewichtszunahme zu erkennen, kann sich täuschen. Fünf Freunde oder Kollegen die allesamt das Gleiche erkennen, hätten da vielleicht ein ganz anderes „Gewicht“, nicht wahr?

Schritt 2: Finde zur richtigen Entscheidung

Die Erkenntnis, dass eine Entscheidung ansteht, setzt das Vorhandensein der richtigen Entscheidung leider nicht voraus. Achte einmal darauf: ganz viele Menschen wählen ihre Aktion subbewusst aus und sagen dann zu sich: „Da bleibt mir nur eine Entscheidung … nämlich …!“ Dabei gibt es für jedes Ziel unendlich viele Möglichkeiten, es zu erreichen.

Mache Dir bewusst, welche Optionen Du zur Auswahl hast. Diesen Schritt kannst Du quasi in Zeitlupe tun. Nimm Dir ein Ziel vor, für das Du die gute Entscheidung treffen willst, es zu realisieren. Vielleicht: „Ich werde meine körperliche Fitness verbessern!“

Schreibe nun auf eine Liste all jene Aktivitäten, die Dir einfallen, um Deine Fitness zu verbessern. Wieviele hast Du gefunden? Zwei, fünf, zwölf, achtundzwanzig? Dann gehe ins Internet zu Herrn Google. Gib ein: „Fitness verbessern“. Wie viele Möglichkeiten gibt es da? Du findest über eine Million verschiedener Strategien. Da findest Du die exotischen, die einfachen, die harten und die schnellen Strategien. Lass Dich inspirieren!

Jetzt geht es an die Arbeit. Wähle zehn der für Dich besten Strategien aus. Anschliessend testest Du die erste Strategie gegen alle weiteren. So verfährst Du mit allen Möglichkeiten. Auf diese Weise erhältst Du eine gewichtete Liste, auf der (diesmal bewusst ausgewählt) die für Dich gangbarste Methode ganz oben steht, die zweitbeste an zweiter Stelle usw.

Schritt 3: Entscheide Dich bewusst

Jetzt hast Du alle Voraussetzungen, Deine Entscheidung auch zu treffen. Also: geniesse es, auch diese, Deine Entscheidung zu treffen. Sage zu Dir: „Ich treffe jetzt gerade die Entscheidung, ab sofort meine Fitness zu verbessern. Dazu mache ich…..!“ – Und fühle Dich richtig gut dabei!

Auch dies kannst Du noch berücksichtigen:  Bist Du jemand, der sich öfter auf etwas zu bewegt, was sich gut anfühlt, oder bewegst Du Dich häufig von etwas weg, das Dir Schmerzen oder schlechte Gefühle beschert? Es gibt viele Situationen innerhalb einer ES, bei denen Schmerz oder das unangenehme Gefühle als Folge vorheriger Entscheidungen „zu groß“ geworden sind. Entscheidungen und Handlungen, die auf diesem Auslöser aufbauen, nennt man eine „moving away“ Strategie.

Der interne Dialog einer solchen Strategie könnte dann in etwa lauten: „Jetzt reicht es mir! DAS (was immer) macht mir zu viel Schmerz, das will ich NICHT mehr…!“ Damit hast Du allenfalls festgelegt, was Du nicht willst, allerdings noch lange nicht, was Du willst. Vielleicht stellst Du Dir bei nächster Gelegenheit einfach einmal die Frage: „Was will ich eigentlich (statt des Schmerzes) haben?“ In Deinem Leben solltest Du darauf achten, die meisten Deiner Handlungen mit „moving towards“ Entscheidungen auszulösen.

Schritt 4: Gliedere die einzelnen Aktionsschritte in Bezug auf das Ergebnis

Vielleicht sagst Du im Dialog mit Dir selber: „Man sollte mal wieder Fitness machen!“ Wie präzise ist diese Entscheidungen im Hinblick auf Deine mögliche Aktion? Formulierst Du im „ich – Rahmen“ oder dissoziierst Du in den „man – Rahmen“? Wie steht es um Deine Modaloperatoren der Notwendigkeit? Soft oder hard? „Sollte“ oder „werde„?

Oft taucht auch der „wandernde Zeitrahmen“ in Deinen Entscheidungen auf. Er markiert das versteckte „später“. „Nächste Woche beginne ich mit Fitness!“ oder „Noch ein paar Tage und dann werde ich mit Fitness beginnen!“ Du ahnst es schon. In einer Woche oder in ein paar Tagen ist die Entscheidung wieder ein paar Tage oder eine Woche weit weg.

So wandert auch Deine Entscheidung zur Aktion immer weiter mit. Die Handlungsoptionen sind: entweder Du beginnst sofort, oder immer wieder später, also nie. Zur Veranschaulichung gebe ich Dir einmal eine optimierte Version einer kompletten Entscheidung mit den dazu gehörenden „Act on it Element“ im internen Dialog wieder:

Jetzt reicht’s mir aber. Ich setzt mich jetzt an den Computer, suche mir das nächst gelegene Fitnesstudio im Internet raus. Dann rufe ich gleich sofort an und vereinbare ein Probetraining für  Montag Abend. Ich werde direkt nach der Arbeit ins Fitnessstudio gehen! Ich werde zwei Mal in der Woche ein halbes Jahr lang diszipliniert das Fitnesstudio besuchen. Danach entscheide ich neu!

Ich habe festgestellt, dass die Frage: „WIE will ich meine Entscheidung realisieren?“ sehr oft dramatischen Einfluss auf die Entscheidung selbst hat. Deshalb habe ich in meinen Artikeln über die Selbstdisziplin den Bereich der Handlungsgliederung mit in die eigentliche Entscheidungsstrategie aufgenommen. Die meisten erfolgreichen Menschen haben erweiterte Subroutinen der Handlungsoptionen mit in ihren Entscheidungsprozess aufgenommen. Sie verändern ihre Entscheidungskriterien in Bezug dazu.

So, jetzt, am Ende dieses Artikels, kannst Du die Entscheidung treffen, Deine Erkenntnisse aus diesem Artikel gleich in die Praxis umzusetzen. Und wenn Du schon bei den guten Entscheidungen bist: Du kannst Dich entscheiden, meinen nächsten Workshop zu besuchen und mehr über das Modell von NLP zu erfahren. Action sofort? Hier gelangst Du zum kostenlosen Online NLP Practitioner.

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