Positives Denken ganz einfach lernen

Mach(t) Dein Leben leichter

„Schau mal, da hinten wird’s schon heller!“ Es war Verlass darauf, dass an einem Regentag meine Mutter aus dem Fenster blickend, diesen oder einen ähnlichen Satz von sich gab. Ihren grenzenlosen und sehr pragmatischen Optimismus habe ich geerbt und fahre gut damit. In diesem Artikel ergreife ich Partei für diese Art des Denkens und möchte Dir darlegen, wie es sich für Dich lohnen kann, die hellen Stellen an Deinem Gedankenhorizont zu finden.

Halb voll oder halb leer

Nimm einmal das klassische Beispiel: Ist das Glas halb voll, oder halb  leer? Eigentlich egal, oder…? Nun, ich meine: nicht egal! Das Ergebnis ist wohl das dasselbe, aber die Art der Betrachtung macht etwas in Deinem Gehirn. Damit Du das Glas halb leer wahrnimmst, musst Du Gedanken in Richtung weniger geworden, Vergangenheit, schon fast alle usw. gehabt haben. Damit Du das Glas halb voll wahrnimmst, musst Du Gedanken in Richtung noch so viel, Zukunft, Genuss usw. gehabt haben.

Ich halte das für zwei generell verschiedene Denkansätze UND ich weiss, dass diese Form der Denkmuster meist im Leben generalisiert haben und an allen Ecken und Enden auftauchen. Gemeinhin nennen wir die Menschen mit einem negativen Denkansatz die Pessimisten und solche mit einer eher positiven Grundtendent die Optimisten. Na und?

Zum Optimismus oder Pessimismus zu gelangen verlangt Denkmuster VOR dem Ergebnis. Denke an die Submodalitäten aus dem NLP: alles was Du Dir vorstellst, musst Du auch fühlen. Negative Szenarien zu denken, sorgt für negative Gefühle in Dir. Und zumindest Das ist wissenschaftlich erwiesen: negative Gefühle schaden Deiner Gesundheit. Du musst nicht gleich bis zum Krebs gehen, schon der Chemiecocktail in Dir verändert sich zum Negativen, wenn Du „schlechte“ Gedanken denkst.

Was auch immer Du also in der Literatur liest – und da findet sich jede Menge Schmarrn, um es auf gut bayrisch zu sagen – es lohnt sich, positiv zu denken. Zumindest lohnt es sich, negative Gedanken zu vermeiden, denn die machen Dich auf Dauer krank. Und wer will schon neutrale Gedanken haben, wenn es so einfach ist, positiv Denken ZU LERNEN. Ja, das ist richtig. Du hast das Lesen gelernt, das Schreiben, das Rechnen. Auch das positive Denken kannst Du lernen.

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Positives Denken einfach trainieren

Damit Du eine Gewohnheit annimmst, braucht es etwa vier Wochen des Übens. Das ist Dein Zeitrahmen. Und wirklich, es ist ganz einfach. Ich habe die folgende Strategie bei meinem Sohn ausprobiert – mit vollem Erfolg. Am Abend, wenn ich ihn zu Bett gebracht hatte, haben wir Geschichten erzählt, vorgelesen, ein Lied gesungen und sollte ich es vergessen haben, hat mich Dorian prompt daran erinnert: „Papa, Du willst mich noch fragen, was heute mein schönstes Erlebnis war!“

Ja, wir hatten es uns zur Gewohnheit gemacht, den Fokus auf die positiven Dinge im Leben zu lenken. Das geschieht willentlich und übt sich leicht ein. Halte einen Moment inne und prüfe: Was ist DEIN schönstes Erlebnis an diesem Tag gewesen. Wenn Du dies zum Frühstück liest, wird Dein Gedächtnis bestimmt so weit reichen, dass Du den gestrigen Tag nehmen kannst. Also, was ist es? Kaum fängst Du an, darüber nachzudenken, bist Du schon in der positiven Spirale Deiner Gedanken.

War es dieses oder war es jenes? Damit Du entscheiden kannst, musst Du fühlen. Das passiert meist unbewusst, setzt aber voraus, dass Du positive Gefühle hast. Siehst Du, so einfach ist es, positiv zu denken.

NLP Strategie für positives Denken

Wie Du sicherlich weisst, bin ich Lehrer für NLP und Hypnose. Deshalb gebe ich Dir hier natürlich eine NLP Strategie für positives Denken. Leider kann ich es noch nicht erreichen, dass diese Strategie durch das Lesen für Dich subbewusst installiert wird. ABER: das mache ich in jedem meiner Workshops mit einer Abendhypnose. Deshalb erkläre ich Dir hier „nur“ die bewusste Strategie.

Wenn Du Dich schon mit NLP befasst hast, weisst Du sicherlich um die Konsequenzen bestimmter Submodalitätenkonstellationen (was für ein Wort!). In diesem Falle meine ich die Submodalität assoziiert/dissoziiert. Für den Fall, dass Du noch kein NLP kennst, habe ich Dir die Erkärung dieses Wortpaares verlinkt. Er führt zum ausführlichen Artikel.

Du kannst Dich an ein negatives Erlebnis erinnern und prüfen, ob Du es assoziiert oder dissoziiert erinnerst. Assoziiert bedeutet, das dazugehörige Gefühl auch im Körper zu fühlen, dissoziiert, bedeutet, es nicht zu fühlen. Wirklich viele Menschen haben als (subbewusste) Strategie gelernt, alle als negativ eingeordneten Erlebnisse automatisch assoziiert und mit all den negativen Gefühlen wahrzunehmen. Und die positiven Erinnerungen dissoziiert zu erinnern. Was für eine Verschwendung!

Probiere es ruhig einmal aus und prüfe, wie es bei Dir steht. Und verändere bei Bedarf den Zustand von assoziiert nach dissoziiert oder umgekehrt. Und wie geschrieben, wenn Du diese Strategie mit hypnotischen Suggestionen subbewusst installiert haben möchtest, komm einfach zu einem meiner Workhops. Ich wünsche Dir sehr viel Spass beim Ausprobieren. Denn auch das gehört zum positiven Denken: am Leben Spass haben und im Leben VIEL Spass haben (können).

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