Es gibt wahrscheinlich auch bei Dir Zeiten in denen Du über miese Laune klagst. Meist hast Du vermeintlich gute Gründe für Deine schlechten Gefühle. Schuld ist der Streit mit Deinem Partner, der Stress mit Deinen Kollegen, oder weil Dein Chef will wieder mal nicht so, wie Du es gerne hättest… Die Liste kannst Du beliebig verlängern. Deine Laune ist nun im Keller – und nun? Was kannst Du tun?

Zuerst möchte ich organischenGründe ausschliessen. Was Du tun kannst, damit Du die jährlich wiederkehrende Herbst- und Winterdepressio lindern kannst, habe ich Dir im Artikel „Depression…“ beschrieben. Auch die Sedona Methode eignet sich sehr gut, wenn Du schlechte Laune hast. Darüber hinaus möchte ich Dir heute einige Tipps geben, wie Du relativ schnell aus einem tiefen Loch schlechter Gefühle herausfinden kannst, ganz gleich, woher Du glaubst, sie „bekommen zu haben“.
Grundsatz Nummero 1: Schlechte Gefühle bekommst Du von nirgendwoher. Du machst sie Dir selbst. Es ist nicht Dein Chef, der Kollege, Dein Partner oder wer auch immer, der etwas getan hat. Du alleine hast Dich entschieden, auf das, was Dir Dein Gegenüber gesagt oder vermittelt hat, mit schlechten Gefühlen zu reagieren. Oder, wenn Deine schlechten Gefühle „einfach so“ gekommen sind, hast Du durch falsches Leben dafür gesorgt, dass Du in diesem Zustand gelandet bist. Egal was oder woher, jedenfalls sind diese Gefühle nun da, fühlen sich unangenehm an und Du möchtest sie los haben. Das verstehe ich gut. Was kannst Du tun?
1. Erkenne Deinen Zustand
Es hilft Dir schon eine Menge, wenn Du erkannt hast, dass Du gerade schlechte Gefühle hast. Oft sind wir Menschen einfach nicht in Kontakt mit uns selbst. Wir liefern uns hilf- und bewusstlos all dem kinästhetischen Chaos aus, das in uns herrscht. Setz Dich doch einfach einmal in Ruhe für ein paar Minuten hin und fühle in Deinem Köprper nach. Was ist da gerade los, in Dir? Wie beschreibst Du das momentane Gefühl in Deinem Körper mit einem Wort. Weisst Du, wie es sich anfühlt, ausgeglichen, motiviert, ärgerlich, wütend, glücklich oder traurig zu sein? Wenn Du eine Liste mit Worten brauchst, hilft Dir die Gefühlsskala nach Hawkins. Dort kannst Du nachsehen und herausfinden, ob Du für jedes der Gefühle eine Erinnerung hast.
Du kannst beobachten, wo genau in Deinem Körper jenes Gefühl „stattfindet“, das Du gerade mit einem Namen belegt hast. Das ist auch eine sehr gute Vorbereitung auf einen Workshopbesuch bei mir. Im Modell von NLP geht es nämlich sehr häufig um die willentliche Veränderung von Gefühlen. Doch davon später. Erstmal ist Deine Aufgabe, Dich nur zu beobachten.
2. Akzeptiere die Realität
Gefühle, auch die schlechten, sind Teil Deines Lebens. Na gut, dann hast Du eben im Moment ein schlechtes Gefühl. Oder ein anderes. ALLE Gefühle gehören zu Dir und zum Leben. Kein Gefühl, das Du je hattest, ist nutzlos und verschwendet. Solltest Du zum Beispiel gerade wütend sein, auf jemand anderen oder auf Dich selbst, hilft es Dir sehr, diese Wut zu akzeptieren. Es macht Deinen Kopf frei für die anschliessende Beobachtung: Finde heraus, was dieses Gefühl mit Dir anstellt.
Du kannst dem Gefühl auf den Grund gehen, kannst Dich fragen: „Woher kommt gerade meine Wut?“ Wenn Du den Grund nicht kennst: Es ist für den Umgang mit Gefühlen nicht wichtig einen Grund zu finden. Ja, „Wut“, „Angst“ und „Aggression“, zähle ich zu den schlechten Gefühlen. Vielleicht mag es sinnvoll sein, herauszufinden, woher nun gerade dieses Gefühl kommt, das Deinen Körper „überfallen“ hat. Das Wissen um den vermeintlichen Grund sagt meist nämlich mehr über Dich aus, als über Dein Gegenüber.
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Erfolgsstrategien Programmierung mit NLP
Mehr Qualität und Effektivität in der Karriere und im Leben
Es sind die tief im Unbewussten verborgenen Strategien, die Dir im Leben oft Hindernisse in den Weg legen. Das muss nicht sein. Ich vermittle Dir dafür Techniken, als (zukünftige) Führungskraft in der Wirtschaft und im Leben zukünftig sehr viel effektiver erfolgreich zu sein. Und zwar nach dem Pareto Prinzip: 20% des Aufwands sollen 80% Deines Erfolgs möglich machen. Dazu nutze ich die Technik der metaphorischen Programmierung zur Beeinflussung Deiner unbewussten Strategien.
3. Triff eine Entscheidung
Jede Veränderung braucht einen Anfang, braucht einen ersten Schritt. Ein sinnvoller erster Schritt kann für Dich die bewusst getroffene Entscheidung sein, Deine schlechten Gefühle JETZT zu verändern. Wenn Du, um beim Beispiel des letzten Absatzes zu bleiben, gerade wütend bist, kannst Du LAUT zu Dir selbst sagen: „Ich WERDE meine Wut jetzt in gute Laune ändern!“ Probiere es aus! Eine Entscheidung getroffen zu haben befördert Dich vom hilflosen Opfer Deiner Gefühle in die Zone eines selbstbestimmten Menschen.
Wer hat schon gerne schlechte Gefühle. Wenn ich das in einem meiner Workshops frage, höre ich meist „Ich nicht, aber…“ Dann kommen meistens Ausreden. Wenn Du also die Entscheidung getroffen hast, Deine Gefühle aktiv zu verändern, bist Du bereit. Das Modell von NLP hält dazu einige coole Tricks bereit:
4. Verändere Deine Gefühle durch die Submodalitäten
Wenn Du bereits Erfahrungen mit dem Modell von NLP gesammelt hast, weißt Du, wovon ich spreche. Wenn nicht, hier eine kleine Erklärung: Submodalitäten sind die Eigenschaften der Sinneseindrücke. Wenn Du ein Erlebnis erinnerst, kannst Du in Gedanken ein Bild oder einen Film mit ganz bestimmten Eigenschaften sehen. Das Bild mag eine bestimmte Grösse haben und in Gedanken eine bestimmte Distanz entfernt sein. Diese Eigenschaften sind von Mensch zu Mensch verschieden, sie sind nicht festgeschrieben, UND Du kannst sie Verändern.
Wenn Du herausgefunden hast, wo in Deinem Körper das negative Gefühl „stattfindet“, kannst Du beispielsweise den Ort willentlich verändern. Negative Gefühle „überschwemmen“ Dich zumeist. Das bedeutet, sie haben ihren Ursprung an einem bestimmten Ort, zum Beispiel in Deiner Bauchgegend. Von diesem Ursprung aus dehnen sie sich dann über den ganzen Körper aus. Das macht sie so stark fühlbar – und so unangenehm. Konzentriere Dich einfach einmal darauf (hypnotische Suggestionen und Techniken helfen Dir dabei), das entsprechende Gefühl in Deine rechten Hand zu schieben.
Diese einfache Technik gibt Dir die Information, dass Du dieses Gefühl gerade fühlst, ohne ihm „ausgeliefert“ zu sein. Meine Worte hören sich vielleicht etwas seltsam an, aber nur weil Du es noch nicht ausprobiert hast. Deshalb muss diese Technik ja nix negatives sein. Etwas Übung gehört schon dazu. Diese Technik funktioniert auch anders herum. Wenn Du das Gefühl von Glück nur an einer bestimmten Stelle im Körper fühlst, dann dehne es doch einfach über Deinen ganzen Körper aus und Dich überschwemme Dich DAMIT.
Wenn Du mit dieser Übung Schwierigkeiten hast, komm einfach zu einem Workshop von mir. Da lernst Du solche Techniken und auch, wie Du sie auf anderen Gebieten anwenden kannst.
5. Gefühle verändern durch Ablenkung
Dies ist ein Rat aus der Praxis: Wenn Du schlechte Gefühle hast, räume einfach Deine Wohnung auf, bügle einen Stapel Wäsche, entrümple Deinen Kleiderschrank. Jede Form von konzentrierter Aktion eignet sich hervorragend dazu. Meistens verfliegen Deine schlechte Gefühle, wenn Du an etwas anderes denkst, Entscheidungen treffen musst, oder etwas Gutes für Dich tust. Am Ende freust Du Dich über eine saubere Wohnung, einen entrümpelten Kleiderschrank UND hast Deine Gefühle aktiv verändert.
Eine andere Form von Ablenkung kann darian bestehen, Dich auf die Couch zu legen, den Kopfhörer aufzusetzen und ein spannendes Hörbuch zu hören. Auch klassische Musik oder ruhige Mainstreammusik eignen sich gut. Im Modell von NLP nennt man so etwas eine Musterunterbrechung. Sie ist in vielen Fällen nützlich, beispielsweise auch nach einer NLP Intervention, um „Deinen Kopf zu klären“.
6. Verändere Deinen internen Dialog
Eine andere Form der Veränderung von Submodalitäten findest Du in der auditorischen Welt. Es ist ganz einfach, die Art zu verändern, WIE Du mit Dir sprichst. Im Fachterminus nennt man dies, die „Analogs“ zu verändern. Sprich einfach mit einer quakenden Entenstimme zu Dir, wenn Du wütend bist. Das kannst Du nicht sehr lange aufrecht halten. Irgendwann wirst Du über Deine Albernheit oder Dumheit lachen müssen. Was wäre denn besser geeignet, Dir die Nutzlosigkeit Deines Tuns (ich meine das Haben schlechter Gefühle) vor Augen zu führen, als herzlich darüber zu lachen…
7. Nutze die HaHa Technik
Klar, nicht jeder wird es zustande bringen, herzlich über sich zu lachen. Das funktioniert oft meist gerade dann nicht, wenn schlechte Laune vorherrscht. Viele Menschen sind ja der Ansicht, die schlechten Gefühle beibehalten zu müssen. Das ist zwar widersinnig, leider aber Realität.
Macht nichts, Du kannst Dir einen neurologischen NLP Trick zunutze machen. Sieh einfach nach oben. Ich meine, sieh mit den AUGEN, nicht mit dem Kopf in Richtung Himmel oder Zimmerdecke. Dann rolle die Augen erst nach links und dann nach rechts. Im Takt des Rollens sagst Du laut „Ha, Ha, Ha, Ha, Ha“, sechs bis zehnmal hin und her und Ha Ha Ha, das reicht. Damit zerstörst Du mit Sicherheit Dein schlechtes Gefühl. Du glaubst es nicht…. probiere es einfach aus!
8. Lerne die Springtechnik
Diese Technik hilft mir, wenn ich, durch emotional heftige Ereignisse aufgewühlt, am Abend nicht einschlafen kann. Es ist eine Art von Musterunterbrechung, diesmal mit Hilfe der Technik der Assoziation. Ich denke als „Initialzündung“ an ein schönes Erlebnis meiner Vergangenheit. Wenn ich es gefunden habe, überlege ich kurz, womit dieses Ereignis zu tun hat, wie es mit Dingen zusammenhängt, die mir in den Sinn kommen … und schon bin ich beim nächsten Ereignis gelandet.
Auch hier verweile ich nicht lange sonder finde durch SCHNELLE Assoziation wieder ein schönes Ereignis in meinem Leben. Das wiederhole ich für etwa 10 – 15 Minuten sehr konzentriert. Von einem positivem Ereignis zum nächsten. Ich tauche gerade so lange ein, bis ein Funken der damaligen positiven Gefühle in mir hängen bleibt.
Dein großer Fehler ist es nach meiner Meinung ja, unbewusst die schlechten Gefühle zu verstärken. Eben zum Beispiel mit einem „kreisenden“ internen Dialog, in einer „Schleife“ die in gleich nörgelndem oder weinerlichen oder aggressivem Ton die immer und immer wieder gleiche Leier vom ursprünglichen, vermeintlichen Auslöser wiederholt.
Wenn Du in der Lage bist, für Dich eine Strategie zu entwickeln, die in dem Moment greift, in dem Du schlechte Laaune und Gefühle hast, bist Du einen wirklich großen Schritt weiter in Deiner bewussten Lebensgestaltung. Der wirkliche Trick im Umgang mit den schlechten Gefühlen besteht darin, Techniken in dem Moment anzuwenden, in dem Du eigentlich glaubst, schlechte Gefühle haben zu müssen. Wenn Dir die Relativität Deiner schlechten Gefühle erst einmal bewusst geworden ist, sind es nur wenige Schritte hin zu viel mehr Ausgeglichenheit.
Wer weiß, vielleicht kommst Du ja bald auf den Gedanken, dass sich die Arbeit, gegen Deine schlechten Gefühle ankämpfen zu müssen überhaupt nicht lohnt und grinst das nächste Mal, wenn solches früher anstand, einfach in Dich hinein und sagst zu Dir: „heute weiß ich es besser,…. lohnt einfach nicht!“ Ich wünsche Dir viel Erfolg mit Deinen Experimenten.