Realitätsstrategien

Die Welt geht unter, rette Dich!

Die Welt geht unter. Wieder einmal. Diesmal ist sie am 21. Dezember untergegangen. Eigentlich dürftest Du also diesen Newsletter gar nicht mehr lesen können, weil der Weltuntergang letzten Freitag war. So wie die Dinge allerdings stehen, liest Du diesen Artikel trotzdem. Auch nach der Jahrtausendwende 2000 drehte sich unsere Welt weiter und auch am Samstag ist die Sonne (auch wenn sie hinter Wolken verborgen war) wieder am Horizont aufgegangen.

Weltuntergang-BombeWo kommt eigentlich der ganze Hype um den Weltuntergang her? Beim Nachdenken darüber fallen mir zwei wichtige Gründe ein, die ich heute mit der Sichtweise des Modells von NLP betrachten werde. Ursache und Wirkung nämlich. Zuerst einmal ein paar Fakten einer möglichen Ursache:

Die gegenwärtigen Untergangsfantasien entzünden sich am Kalender der Maya. Am 21. Dezember endet das Maya-Jahr, das  360 Tage hat. Man bezeichnet dies als das Ende eines „Tuns“. Es ist gleichzeitig das Ende des laufenden „Katuns“, das 20 Maya-Jahre zusammenfasst. UND darüber hinaus ist es das Ende des laufenden „Baktuns“, das 400 Maya-Jahre umfasst. Dass all dies gleichzeitig passiert, ist ein sehr seltenes Ereignis. Es passiert genau alle 5128 Jahre und die Maya verknüpften damit den Glauben an einen NEUanfang des Zeitenlaufs, womit sie ja aus ihrer Sicht durchaus Recht haben.

Interessant finde ich nun – das ist der Bezug auf die Wirkung in unserer Kultur – was der überwiegende Teil der Medien und der Menschen daraus machen. Das, was Du darüber erfährst, stammt größtenteils vom immer gleichen Denkansatz, der sich die Frage stellt: “Was wird dann SCHLIMMES passieren?” Vielleicht ist Dir auch schon aufgefallen, dass viele Menschen ganz automatisch davon ausgehen, dass eine unbekannte Reaktion auf einen Auslöser meist auf den schlimmstmöglichen Fall hin untersucht wird?

Fairerweise müsste man doch auch den positiven Szenarien, die im Bereich der Möglichkeit liegen, eine Chance geben, habe ich mir gedacht. Also habe ich einen Journalisten des Kulturteils einer großen deutschen Zeitung angerufen und ihm den Vorschlag gemacht, auch die möglichen positiven Ergebnisse dieser Zeitenwende zu beleuchten. Was hat er gesagt? “Auf welchem Planeten leben Sie denn, Herr Mulzer? Positives will doch kein Mensch lesen!”

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Soja, da habe ich nun den Salat. Wenn ich dem guten Mann Glauben schenke, lebe ICH in einer positiven Scheinwelt, in der niemand anderes sonst leben will. Die Anderen (wer immer das auch sein mag) wollen das Schlimme.

Das hat mich noch mehr nachdenklich gemacht. Weil nämlich wieso kommen denn dann all die Menschen in meine Workshops, die ihr Leben glücklicher gestalten wollen? Und weil nämlich für jeden, der zu mir nach Berlin reist, noch so viele andere existieren, die zwar den Wunsch in sich tragen, aber lieber leiden, als ihren A….  dafür hochzukriegen (sorry aber so isses nunmal). Nein, Herr Redakteur, so einfach, wie sie denken wollen, ist die Welt nicht gestrickt.

Natürlich hat er auch einen Punkt, der Herr Redakteur. Fällt Dir auch manchmal auf, wie allgegenwärtig das unreflektierte “Worst Case Szenario” unser Leben kontaminiert? Erst mal drüber nachdenken, was denn das Schlimmste sein kann, das passiert. Und sich dann vorstellen, dass es passiert. Und Angst haben.

Aus der Worst Case Ecke übrigens kommen auch die Anschuldigungen, NLP sei eine Sekte. Was ja in gewisser Weise auch stimmt. Wenn es sich denn so verhält, dass die Allgemeinheit in Worst Case Szenarien denkt und wenn eine Sekte eine Minderheit von etwas darstellt, und wenn Veränderung Angst macht, dann bin ich in dieser gewissen Weise ein Sektengründer.

Wenn Du jemanden siehst, der gerade völlig verstrahlt aus einem meiner Workshops kommt und so ganz positiv geeicht ist, DAS kann ja nun nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Speziell wenn “man” das gern auch selber hätte, aber die Angst vor der dazu nötigen Veränderung… na, Du weißt schon, worauf ich hinaus will.

Nicht alle, die das Modell von NLP unterrichten, fallen in die Kategorie der Sektengründer. Manche Trainer sind viel schlimmer und schaffen erst das Bewusstsein von Problemen, um sie dann nicht lösen zu können. Huch, jetzt bin ich bei den Sekten und schlechten NLP Trainern gelandet und wollte eigentlich über den Weltuntergang schreiben. Also zurück zum Untergang.

Die Maya maßen den Zeitenwenden in ihrem Kalender große Bedeutung bei. Wie bedeutend muss also die ganz große Zeitenwende bei ihnen gewesen sein, die es in ihrer Kultur erst zweimal gegeben hatte. Die erste war zum (hypothetischen) Beginn  ihrer Kultur. Ist ja wie mit unserem Kalender. Erfunden wurde unser gregorianischer Kalender erst Ende des sechzehnten Jahrhunderts, also nicht etwa im Jahre 0. Der Bezug war den christlichen Machthabern wichtig und im aufstrebenden Christentum bot sich natürlich ein Datum besonders an: die Geburt Christi. Womit wir auch Weihnachten in der Tüte hätten.

Was für ein Ereignis mag es wohl bei den Maya gewesen sein, das am Anfang ihres Kalenders stand? Im Internet kannst Du völlig abgefahrene Theorien dazu lesen. Es verhält sich damit, wie mit diesem Newsletter eben auch. Jeder Hansdampf und jeder Schizo kann seine Theorien dort zum Besten geben. Was davon jedoch ist richtig und glaubwürdig?

Hier mein esoterischer Ansatz: es gibt Kulturdenkmäler und Artefakte und Randforschungen, die nahelegen, dass vor ca, 11.000 Jahren (vielleicht vor genau 10.254 Jahren) etwas passierte, das die damalige Welt aus den Angeln hob. Atlantis, Ausserirdische, Ägypter? Was weiß man denn? Bevor Du mich nun komplett verloren gibst oder glaubst, dass ich den Weihnachtskoller bekommen habe:

Ich will damit sagen, dass die Maya glaubten, die Zeiten würden sich zur Kalendenwende VERÄNDERN. Die Welt, so wie wir sie kennen, würde aufhören zu existieren. Und das, lieber Leser, PASSIERT BEREITS. Ich kenne Dein Alter nicht. Ich jedenfalls bin in einer Zeit groß geworden, in der es keinen Fernseher gab. Als ich zehn Jahre alt war, gab es in unserer Straße eine Familie, die einen Fernseher hatte.

Unser Telefon, das wir bekamen, als ich sechzehn war, hatte tatsächlich eine Schnur hinten raus und war an der Wand befestigt. Internet, Computer? Damit habe ich begonnen, mich im Studium, also mit zwanzig Jahren auseinander zu setzen. Lies einmal das Buch “Timeline” von Michael Crichton oder “Das Jesus Video” von Andreas Eschbach. Dann kannst Du Dir eine Vorstellung davon machen, wie jemandem im Mittelalter zu Mute gewesen wäre, wenn er gesehen hätte, wie wir heute mit Handy, iPad und Computer umgehen.

Und wie schnell sich das alles ändert. Wir sind also schon mitten drin, in der Zeitenwende. Unser Sozialverhalten ändert sich mit rasender Geschwindigkeit, die Basis unserer Weltengesellschaft ändert sich gerade genauso schnell. Und wenn Du, wie die Maya, die Zeit in Sprüngen von 5000 Jahren messen würdest, dann wären die letzten 50 Jahre, die diese dramatischen Veränderungen mit sich gebracht haben, gerade ein Promille davon. Verschwindend wenig.

Vielleicht hast Du Dir im Zusammenhang mit dem Besuch eines NLP Seminars schon einmal die Frage gestellt, was es denn in Deinem Leben zu verändern gäbe und ob so ein Fuzzi wie der Chris, oder das Modell von NLP per se in der Lage wären, diese Veränderung einzuleiten. KV (kannste vergessen). Wenn Du nämlich (im Kopf) ein paar Schritte zurücktrittst, dann geht es in diesen Zeiten um Veränderung in einem viel größeren Kontext.

Es geht nach meiner Meinung um nichts weniger als darum, wie Du Dich ausrüsten kannst, wie Du Dich wappnen kannst für die Veränderungen, die von außen auf Dich wirken und in noch größerem Masse in Zukunft auf Dich einstürzen werden. Dies passiert in recht passabler Geschwindigkeit, bezogen auf (D)ein Menschenleben, es herrscht jedoch Tornado bezogen auf die Zeiten, in denen die Menschheit existiert. Siehe oben.

Manchmal, wenn ich abends im Bett liege, male ich mir aus, wie die Welt wohl in dreissig, vierzig, fünfzig Jahren aussehen wird. Denn der Fortschritt passiert ja nicht linear, sondern logarithmisch, also immer schneller. Ich finde: wunderbar, nur her damit. Nimm ein Beispiel: emails. Sind sie Last, oder Bereicherung – für Dich. Bist Du wichtig, weil Du heute 256 neue Nachrichten bekommen hast?

Eine Untersuchung hat ergeben, dass von den 100 Prozent an Mails, die Du bekommst, 80 Prozent maschinell hergestellter SPAM sind. Ein Prozent besteht aus Nachrichten, in denen ein angekündigter Anhang fehlt, weitere zwei Prozent aus ungeduldigen Nachfragen, wo denn dieser Anhang bleibt. Drei Prozent sind Reminder von Remindern (also deutsch: Erinnerungen von Erinnerngen) und vier Prozent sind nicht abonnierte Newsletter. Weitere zwei Prozent entfallen auf emails, die dazu dienen, sich zum Telefonieren zu verabreden. Wenn Du alles zusammenzählst, kommst Du auf 92 Prozent aller emails, die faktisch nutzlos Deine Zeit verschwenden.

So – wie gehst Du nun mit diesen Fakten um? Welche Strategien (der Undisziplin) hast Du für Dich gefunden, Dich an solche Veränderungen, die der Lauf der Zeit mit sich bringt, anzupassen. Denkst Du überhaupt darüber nach oder gehörst Du zu der schweigenden Mehrheit, die sich von solchen Äußerlichkeiten tyrannisieren lassen und bei jeder Gelegenheit Weinen, Klagen,  Sorgen, Zagen (kleine Exkursion: BWV 12 – googeln).

Ein weiteres Beispiel: Über ein Drittel der Teilnehmer am TrainerTrack beziehen mittlerweile ein regelmäßiges Einkommen durch Aktivitäten im Internet. Zeitenwende kann auch positiv sein.

Nach meiner Meinung geht die Welt nicht unter, sondern die Sonne einer positiven Neuzeit auf. Eins ist richtig: die Zeiten ändern sich. In meiner Welt ist das wunderbar. Wenn Du Dich, wie in der letzten Woche des Jahres üblich,  mit den Wünschen und dem Wünschen für’s neue Jahr beschäftigst, kannst Du meine heutigen Gedanken positiv berücksichtigen und Deine zukünftigen Aktivitäten auf die Erweiterung Deiner Ressourcen verwenden. Investiere in die Fähigkeit, mit nötiger Veränderung positiv und konstruktiv umzugehen.

Eine Teilnahme an einem meiner Workshops wäre diesbezüglich in meiner Welt natürlich überhaupt keine schlechte Idee. Oder Du vertraust dem Universum und wünscht Dir, dass alles “gut” verlaufen möge. Dafür kann ich Dir ebenfalls eine gute Alternative aus meinem Repertoire empfehlen. Die hypnotische Universalwunschmaschine, eine Audio CD aus meiner Werkstatt. Am oberbesten ist natürlich  beides? Wie sagt Frau Müller im Treppenhaus: “Was hilft wenn’s hilft war was, was ich nicht weiß.” Deshalb will man doch alles menschenmögliche versucht haben, nicht wahr.

In diesem Sinne wünsche ich Dir eine besinnliche Weihnachtswoche und die Fähigkeit, nicht alles was ich von mir und was Du von Dir gibst, tierisch ernst zu nehmen. Mit anderen Worten, ich wünsche Dir VIEL mehr Spaß und Leichtigkeit in Deinem Leben. Geben kannst Du es Dir nur selber.

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