30 Tage ohne – mehr Genuss durch Verzicht

Eine unzeitgemässe Betrachtung.

Uns, die wir in Deutschland im 21ten Jahrhundert leben, ist es noch niemals zuvor in der Geschichte so gut gegangen. Was wäre, wenn das Sprichwort „Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis!“ wahr zu werden begänne. Vielleicht haben wir längst damit begonnen, an dem Ast zu sägen, auf dem wir sitzen. Vielleicht passiert dies, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Bewusstsein oder -werden, darum geht es in diesem Beitrag und zwar auf mehr als einer Ebene. Und um Genussexperimente obendrein.

News-30-TageEs hat sich wielleicht herumgesprochen, dass ich ausgesprochen gerne für mein leibliches Wohl sorge. Ich esse gerne und ich koche sehr gerne. Darüber hinaus interessiert mich sehr, was andere Begeisterte zum Geniessen zu sagen haben. Aus diesem Grunde besuche ich manchmal auch Lokale in denen die Kunst des Kochens und Essens auf hoher Ebene zelebriert wird. Manchmal ertappe ich mich dabei, mir zu wünschen, viel öfter in diesen Genuss zu kommen. Und tatsächlich, vor einigen Jahren ging dieser Wunsch tatsächlich in Erfüllung.

Im Rahmen mehrerer Fortbildungsveranstaltungen hatte ich Gelegenheit zu einem vielgängigen Abendessen im Restaurant Vendome im Schloss Bensberg bei Köln. Es gilt als das beste Restaurant in Deutschand. Am Abend danach war ich im Hotel Schloss Lehrbach zum Essen eingeladen und am Tag danach „musste“ ich im Restaurant Überfahrt in Rottach Egern zu Abend essen. Nicht wahr, das ist doch der Traum eines jeden, der gerne isst? Weit gefehlt!

Um es kurz zu machen: Den ersten Abend habe ich durchaus genossen. Der zweite Abend war eine Last und am dritten Abend wünschte ich mir schon beim ersten Gang ein gnädiges und baldiges Ende der Tortur herbei. Nie wieder, habe ich mir damals geschworen.

Darf ich für einen Augenblick von der anderen Richtung kommen? Einmal pro Jahr faste ich für einige Tage. Früher war ich extremer und es kamen schon (einmal) vierzig Tage zusammen. Steht ja auch so in der Bibel. Ich verstehe seitdem, woher die Offenbarungen des Johannes von Patmos kommen.

Ohne Schuldgefühle leben
Überwindes Deine alten Lasten und lass sie hinter Dir

Nutzt Du Deine Chancen in Beruf und Alltag vielleicht nur aus dem Grunde nicht, weil Du Angst hast, jemanden durch Deine Entscheidungen zu enttäuschen? Fühlst Du Dich unfähig auf das Bitten von Freunden oder Verwandten hin mit einem "Nein" zu antworten? Ist es nicht schon längst an der Zeit, mit all den Schuldgefühlen aus Deiner Vergangenheit in Dir aufzuräumen?

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In meiner jetzigen Lebenssituation stelle ich, wenn es nötig wird, das Essen meist für vernünftige (meine Welt!) zehn Tage ein (siehe auch den Beitrag zum Master Cleanse). Nicht nur, dass die Haut rein wird, die Augen klarer werden, das Schönste dabei ist das neu gestartete Bewusstsein bei der täglichen Nahrungsaufnahme. Womit wir bei einem Aspekt des heutigen Themas wären, nämlich in welcher Art der Verzicht auf Dinge zu mehr Genuss führen kann.

Das Thema „freiwilliger Verzicht“ ist fest in der Kulturgeschichte Mitteleuropas verankert. Die Fastenzeit vor Ostern beispielsweise gibt dem Körper nach den Ausschweifungen der Fastnacht (sic!) Zeit, sich zu regenerieren. Wissenschaftliche Studien haben längst bestätigt, dass der menschlicher Körper, wenn er mit Mangel zu tun hat, länger lebt. Es ist müssig, darauf hinzuweisen, dass weniger essen gesünder ist, das weiß ohnehin jeder einigermassen gebildete Mensch. Und auch wenn sich die Geister scheiden, ob Fleischessen oder Fleischverzicht die bessere Lebensweise darstellen – das vegane Leben ist ja gerade groß in Mode gekommen. Zumindest in einer großen Stadt, wie in Berlin schiessen die veganen Supermärkte und Restaurants wie Pilze aus dem Boden.

Das bringt mich darauf, einen Chunk höher zu schalten und darüber nachzudenken, wie es erfolgreiche (und gebildete Menschen) mit Maß oder Übermaß halten. Ich teile diese Reichen und Erfolgreichen (in mehrfacher Hinsicht) Menschen in zwei Kategorien ein:

Einmal gibt es diejenigen, die sich alles oder zumindest das meiste leisten könnten und dies auch tun. Nach dem Motto „Wein, Weib und Gesang.“ Geniessen sie das Leben in vollsten Zügen. Viele dieser Epikureer haben einen entsprechenden Körperbau und leben ihrer ausschweifenden Lebensweise wegen meist viel kürzer, als sie eigentlich könnten. Kommen dann Alkohol, Drogenmissbrauch und ähnliche Mißbräuchlichkeiten dazu, nutzt der ganze Reichtum nur wenig, das Leben ist im Eimer. So viele Resssourcen, mit denen sich so viel Nützliches anstellen liesse werden vergeudet.

Und dann ist da die andere Kategorie, die ein massvolles Leben führen, durchaus mit Luxus durchsetzt, aber eben immer mit dem Gedanken im Kopf: „Ich könnte, aber will ich das wirklich? Tut mir und meinem Körper und meinem Geist das, was ich da gerade vielleicht gedankenlos will, auch gut?“ Ich meine, diese Fragen kann sich ein jeder stellen, gleich wie viel Vermögen (wieder im mehrfachen Sinne) im Hintergrund lauert. Es lohnt sich durchaus, ein massvolles Leben zu führen und darauf zu achten, Körper, Geist und Seele gesund zu erhalten.

Mens sana in corpore sano. Dass in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist wohnt, wussten zwar schon die alten Griechen, ABER zu einem gesunden Geist gehört sich doch noch etwas mehr als ein gesunder Körper. Mein Beruf und meine Berufung führt mich mit vielen Menschen zusammen, deren geistiges und seelisches Leben trotz eines wunderbaren Körpers nicht so zufriedenstellend verläuft, wie sie es gerne hätten. Meistens fühlen sie sich ihren Maläsen ausgeliefert, weil irgendwelches Zeugs passiert, von dem sie meinen, es nicht kontrollieren zu können. Dass die schlechten Gefühle und das schräge Verhalten (verzeihe die Generalisierung) durchaus beeinflussbar sind, das beweise ich den Besuchern meiner Workshops immer wieder aufs Neue.

Nur wenige Menschen wissen allerdings, dass sie mit Verhaltensweisen, die sie niemals dafür verantwortlich machen würden, das Hervortreten schlechter Gefühle und negativ besetzten geistigen und seelischen Erscheinungen geradezu befördern. Jeder Mensch, der sich alles leistet, was er sich leisten kann, kennt das Gefühl, nach „höher, weiter, schneller“ suchen zu müssen, weil der ursprüngliche Luxus nicht mehr befriedigt. Und meist bleibt danach nur das Gefühl der Leere zurück – und das Bedürfnis nach mehr. Das halte ich für eine sehr gefährliche Einstellung.

Gestatte mir, in diesem Zusammenhang einmal ein Gebiet zu explorieren, das man mit dem Masshalten weniger gerne in Verbindung bringt: Deine Sexualität. In den zweitausend Jahren mitteleuropäischer Kultur haben wir uns gerade vom Stigma der Sexualität und den einhergehenden Verklemmungen emanzipiert. Jeder einigermassen aufgeklärte Zeitgenosse (und jede -genossin), der in Deutschland lebt, kann es sich heute leisten, eine Menge an Lebensentwürfen auszuprobieren oder zu leben, die vor einigen Jahrzehnten nur hinter verschlossenen Türen und mit zugezogenen Gardinen möglich gewesen wären.

Ich meine nicht nur die Homo- Bi- und Multisexualität sondern meinetwegen auch alle möglichen Mischungen sexueller Definition und partnerschaftlichen Zusammenlebens. Und glaube mir, da habe ich schon einiges gesehen und erlebt. Es kann gerne jeder nach seiner Lehre und Überzeugung glücklich werden – solange er oder sie eben MIT jemandem anderen glücklich werden. Der Bereich der sexuellen Emanzipation hat nämlich auch vor dem Begriff und der Tätigkeit der Onanie (Selbstbefriedigung) nicht halt gemacht.

Dass eines klar ist: Onanie ist nicht schädlich für den Körper. Weder saugt sich das Rückenmark dadurch leer, noch gibt es eine heimliche Verbindung zwischen Deinen Hoden oder Eierstöcken und Deinem Gehirn. Noch in den vierziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts hatte man dies ernsthaft angenommen und heranwachsenden Jugendlichen beiderlei Geschlechts mit Gruselgeschichten eine Abneigung eingeimpft, die oft ein Leben lang anhielt. Ich finde es ganz o.k., wenn ein junger Mann und eine junge Frau sich selbst entdecken und dabei ab und zu „etwas in die Hose geht“.

Ich vermute einmal, dass jeder Mann die Praxis des „Schwanzvergleichs“ kennt, oft sogar mit Lineal, meist allerdings in nicht mehr ganz nüchternem Zustand. Bei Frauen weiß ich nicht, wie dies passiert, ich glaube es handelt sich um typisch jungmännliche Phänomene. Dieses Vergleichen abstrahiert sich übrigens später im Leben und dann wird daraus „Mein Haus, mein Auto, meine Yacht usw.“ Soll heissen: „Ich hab den größeren…!“ Doch wir waren bei der Onanie stehengeblieben.

Einer der größten Nachteile der Onanie ist, dass Du dabei alleine bist. Tut mir leid, auch wenn Du anderer Meinung sein solltest, der Mensch ist nunmal ein Gemeinschaftstier und deshalb sage ich Dir, dass das Dir zuträgliche, also in einem weiteren Sinne „normale“ Verhalten der Sex mit einem (oder mehreren) Partnern ist. Dabei ist es mir völlig gleichgültig, ob Du ein Mann oder eine Frau bist und ob Deine Partner Männer oder Frauen sind. Hauptsache beim Sex ist jemand dabei. Das ist eine der wichtigsten Grundregeln im Leben. Und mit „dabei“ meine ich nicht virtuell auf dem Bildschirm, ich meine direkt und zum Anfassen.

Ich weiß, viele Menschen, Doktores und Wissenschaftler werden mir vehement widersprechen und die gerade erst gefundene soziale Freiheit und Akzeptanz der Onanie verteidigen. Ich weiß es allerdings besser. Ich nehme meine Informationen aus vielen Gesprächen mit Frauen und Männern. Das typische Profil einer gestörten Persönlichkeit baut entweder auf Traumatisierungen oder auf viel Alleinsein (Soziophobie) auf. Damit meine ich, dass solche Menschen wenig sozialen Umgang und wenige gleich- und andersgeschlechtliche Freunde haben. An anderer Stelle habe ich bereits darauf hingewiesen, dass es gut für Deine Psyche ist, mehr gleichgeschlechtliche enge Freunde haben solltest, als andersgeschlechtliche. Frauen erkennen dies häufig unbewusst.

Und stell Dir nur einmal vor, wenn Du viel alleine bist, sind die Türen und Tore für eine Bestätigung Deiner Fantasien geöffnet. Ein Beispiel: da ist also ein etwas unsicherer junger Mann, der keine Freunde und keine Freundin hat und sich zu Hause mehrmals am Tage selber anfasst. In seinen Fantasien ist er der größte und zugegebener Massen fühlt sich dieser schleichende Größenwahn ja im Höhepunkt auch ziemlich gut an. Das ist doch ziemlich verlockend und mit der Zeit wird vielleicht aus dem Bewusstsein der Fantasie eine schleichende Realität, die sich natürlich in der gelebten Wirklichkeit so niemals widerspiegelt. Der Teufelskreis der erneuten Flucht ist damit voll am Laufen.

Aus der Psychiatrie kennt man darüber hinaus den angstblockenden Faktor der Onanie. Ich bitte zu bedenken, dass dies auch einen Teil der Motivationshintergründe manches jungen Mannes oder mancher jungen Frau darstellen kann. Gerade bei Menschen mit BPS findet sich eine gehäufte Onanie zur Angstdämpfung. Es ist im übrigen in diesem Kontext zu verstehen, dass ich manchmal den Begriff „Wichser“ für diese Form von „(Nicht) Sozialisation“ in der Öffentlichkeit gebrauche. Ich meine damit nicht den missbräuchlichen Gebrauch der Onanie sondern die weitergehenden Sozialphobien, die ich weiter oben beschrieben habe.

Sollst Du jetzt jedes Mal, wenn Du Hand an Dich legst, ein schlechtes Gewissen haben? Ja-nein! Schlechte Gefühle halte ich prinzipiell für unnötig und unangebracht. Lass es mich einmal pragmatisch ausdrücken. Wenn Du jeden Tag einmal oder mehrmals onanierst, dann ist das einfach viel zu viel. Prüfe Dich: hast Du darüber hinaus keine oder nur wenige gleichgeschlechtliche Freunde, dann wird es bedenklich. Ich meine mit „gleichgeschlechtliche Freunde“ natürlich nicht, dass Du homosexuellen Sex haben sollst. Eine gute gleichgeschlechtliche Männer- oder Frauenfreundschaft lebt jedoch durchaus von körperlicher und emotionaler Nähe, Frauen haben mit diesem Thema meist sehr viel weniger Probleme als Männer. Wobei, auch das soll gesagt sein, wenn Dir gleichgeschlechtlicher Sex mehr Spass macht, dann nur zu. Hauptsache, beim Sex ist ein anderer Mensch dabei.

Es gibt noch eine andere Messlatte: wenn Du häufiger onanierst, als Du Sex mit anderen Menschen hast, solltest Du Dein Verhalten ändern. Komm einfach zu meinen Workshops, da lernst Du Menschen kennen, die einer „mehrdimensionalen Annäherung“ häufig sehr aufgeschlossen gegenüberstehen. Verzeih den Euphemismus aber ich weiß aus Erfahrung, dass die heimliche Motivation mancher junger Männer und Frauen nicht das Lernen von NLP sind, sondern… Kann ich verstehen und macht mir überhaupt nichts aus, dann lernst Du eben NLP praktisch nebenher.

Wenn Du feststellen musst, dass Dein Verhalten im Hinblick auf Onanie und Sex mit anderen Menschen Dir nach den oben genannten Kriterien nicht gerade eben zuträglich ist, kannst Du Dich selbstverständlich fragen, welche Strategien Du anwenden kannst, um aus diesem Verhaltenskreislauf auszusteigen. Dazu einige gut gemeinte Ratschläge.

Nach meiner Erfahrung gelingt Dir „der Ausstieg“ am Besten mit einer Zeit des vollständigen „Entzuges“. Wie also wäre es einmal mit „dreissig Tagen ohne…“, dem Thema dieses Artikels? Ich garantiere Dir ein Abenteuer, das Du vielleicht so noch nicht erlebt hast. Ich verwende das Wort „Entzug“ deshalb, weil die zu erwartenden Symptome ähnlich sind. Viele junge Männer, die sich zum „Ausstieg“ entschlossen haben, schaffen beim ersten Versuch vielleicht eine Woche. Drogen oder Alkohol musst Du erst besorgen, zum Onanieren brauchst Du nur eine ruhige Ecke, die morgendliche Dusche oder die Toilette. Die Versuchung lauert also beständig in Deiner rechten Hand (oder eben links) und die Befriedigung des lauernden Triebes ist nur eine Sache von Minuten – dann ist wieder Ruhe und das Spiel beginnt von Neuem.

Je weiter auf dem Zeitstrahl Du Dich in Deinem Experiment nach vorne bewegst, desto interessanter und intensiver werden die Phänomene. Sexträume? Na endlich, Du bist auf dem richtigen Weg. Ein feuchter Traum? Bestens! Achja, ein feuchter Traum ist ein Traum, in dem Du Sex mit einem oder mehreren Partnern hast und dabei einen oder mehrere Höhepunkte erlebst. Es muss nicht sein, dass Du dabei ejakulierst, also dass Samen- oder Scheidenflüssigkeit austritt. Wenn Du so etwas erlebst, bist Du garantiert auf dem richtigen Weg. Sollte sich, was ausnehmend häufig passiert, die Gelegenheit zu richtigem Sex ergeben, steht Dir eine Probe besonderer Art bevor.

Vielleicht willst Du ja ausprobieren, ob es Dir gelingt, beim Sex (innerhalb Deiner „Probezeit“) nicht zum Höhepunkt zu kommen, sondern vielleicht bis gerade davor. Und das vielleicht mehrmals. Ich garantiere Dir, LSD oder andere Drogen sind gegen diese Zustände einfach Pipifax. Die indischen Tantrameister (von denen ich diesen Ratschlag habe) wissen durchaus, wie sich durch Verzicht das Leben sehr viel intensiver gestalten lässt. Womit wir wieder beim Thema wären. Ich habe (mehrere) Freunde, die in einer Partnerschaft leben und über einen Monat hinweg JEDEN Tag Sex miteinander hatten, ohne dabei jemals zum Höhepunkt zu kommen. Die Geschichten, die ich dabei zu hören bekomme, behalte ich für mich.

Für heute sollen diese Anregungen reichen. Vielleicht führen sie dazu, Verhalten bei Dir zu befördern, das Dir viel zuträglicher ist, als das, was Du momentan tust. In jedem Falle verspreche ich Dir sehr viel Spass und gute Gefühle beim experimentieren.

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2 Kommentare

  • Ich bin gerade so im flow,

    und reagiere deshalb auch auf diesen Beitrag. Ein interessantes Thema, was ich in der Form bisher nie gehört habe. Allerdings scheint mir die Gegenseite also in dem Fall der Verkehr mit einem (mehreren) anderen nicht genau genug beleuchtet zu sein. Bzw. gibt es da keine Contras. Ich halte es aber für vermessen, gleichgeschlechtlichen Verkehr als Psychologisch folgenlos zu betrachten, oder solchen mit mehreren oder wechselnden Partnern. Zunehmend geht dabei die Ich- die eigentliche Identität verloren. Das wird zum Rausch, in dem man sich selbst verbraucht und nicht mehr bremsen wird, bis doch das Gewissen anklopft und fragt, was machst du da, willst du das wirklich, ist das alles im Leben? Liebe machen heißt ja doch irgendwo Kinder machen und wenn nicht, zumindest mit Liebe. Wenn man ehrlich ist, gibt es zig Menschen, die in ihrem Leben kein einziges Mal geliebt haben, wie also gleich mehrere Menschen usw. Nur so als Gedanken, trotzdem ein spannendes Thema und wieder energisch vorgetragen

    Antworten
  • Der Bezug zur Epikurs Ethik, „Epikurer“, im Zusammenhang mit der Beschreibung eines Hedonistischen Lebensstil ist äußerst fragwürdig.

    Epikurs Lehre steht für ein leben in Zufriedenheit, der Verstand soll das Leid minimieren. Dadurch brauche man auch keine Extrema um glücklich zu werden.

    Antworten

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