Nonverbale Kommunikation

Bewusst und unbewusst, Sprache die keine ist

Müssen Menschen die gleiche Sprache sprechen um sich zu verstehen. Oder haben wir nicht vielleicht schon Kommunikationsmöglichkeiten, tief in unserem Unterbewussten, welche es uns ermöglichen mit anderen auf verschiedenste Weisen zu interagieren? Hier teile ich meiner Erfahrungen in verbaler und nonverbaler Kommunikation mit Dir.

Was mir bei meiner Teilnahme am Stimmbildungs-Workshop „La Voix Humaine“ mit Daniel Prieto besonders auffiel seine sehr eigenwillige Art, zu kommunizieren. Es war fast ein babylonisches Sprachengewirr, eine Mischung aus Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch, durch das und mit dem wir uns verständigten. Wenn allerdings eine Erklärung über eine Körperkorrektur notwendig war, lautete seine Anweisung: „Look (at) me!“ Um dann in seiner eigenwilligen Art zu spiegeln (sic! NLP), in welcher Art das Gegenüber eine Bewegung ausführte, Variationen dieser falschen Bewegung zu demonstrieren und jeweils übertreibend agierend die richtige Bewegung darzustellen. Auf diese Art konnte jeder Teilnehmer, nicht nur der “Kritisierte” die Variablen seiner Bewegungsfähigkeit erweitern. Das ist für mich eine völlig neue Art des Lernens: Körperlich, ohne Berührung und nonverbal. Womit wir beim Thema wären.

Nonverbale Kommunikation in der Gruppe

Diese Erfahrungen haben mich dazu gebracht, meine Umgebung nochmals genauer wahrzunehmen und die unterschiedlichen Möglichkeiten der nonverbalen Kommunikation auf’s Korn zu nehmen. Im Modell von NLP wird ja oft behauptet, die Wirksamkeit käme aus der Anwendung und Veränderung von Sprache. So sehr mir das einleuchtet, weiß ich doch aus den Erfahrungen, die ich in meinen Workshops mache, dass die verbale Komponente nur einen winzigen Bruchteil unserer Kommunikation ausmacht. Die nonverbalen Komponenten betrachtet kaum einer, entziehen sie sich doch einer Systematisierung und benötigen vielmehr eine subtile Form von gesteuerter Intuition, die nicht jedem Menschen liegt. Die Arbeit an und mit der Intuition ist auch verhaltenstechnisch nicht einfach, wie wir im Verlaufe dieses Artikels bemerken werden.

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Gestern teilte mir ein guter Bekannter freudig mit, er wäre frisch verliebt. Ich fragte ihn, ob dieses wunderbare Gefühl denn auf Gegenseitigkeit beruhe. Er dazu: “Ja, das weiß ich genau, sie hat auf jeden der dreißig Smileys, die ich ihr über den Tag durch WhatsApp schickte, reagiert und jeweils einen anderen Smiley zurückgeschickt.” Hmmm, dachte ich mir, offensichtlich lebe und liebe ich in anderen Welten, die Zeiten ändern sich gewaltig.

Wenn Du nicht weißt, was ein Smiley ist, ging offensichtlich eine wichtige nonverbale Komponente unserer Gesellschaft einfach an Dir vorüber. Gib den Namen einfach einmal bei Google ein und klicke auf “Bilder”. 32 Millionen gefunden. Wenn Du auch nicht weißt, was WhatsApp ist, schreibst Du wahrscheinlich Deine Briefe “noch” mit der Hand, was ich durchaus nicht abwertend verstanden wissen will.

Schreiben als nonverbale Kommunikation

Das Schreiben von Briefen war über viele Jahrhunderte einer der wichtigsten Wege der nonverbalen Kommunikation. Ich selbst habe vier Ordner persönlicher Korrespondenz mit Freunden im Regal stehen. Selbst als das Telefon zu einer “normalen” Einrichtung geworden war, hatte ich mit guten Freunden abgemacht, regelmäßig Briefe auszutauschen. Es ist dem Denken durchaus förderlich, über die “Bremse” der Handschrift die Sätze zu formen und umzuformen, während sie allmählich auf das Papier fließen und so fixiert werden. Das ist der Unterschied zum Schreiben am Computer: Diesen Artikel, am Computer entstanden, kann (und habe) ich beliebig oft verändern, bis ich ihn der Öffentlichkeit überlassen will.

Ein Satz auf einem Blatt Papier ist zwar auch veränderbar, aber nur, wenn Du das ganze Blatt neu schreibst oder durchgestrichene Korrekturen akzeptierst. Die Übersetzerin Heidi Zerning (übersetzt Alice Munros Bücher), erarbeiter zuerst mit Bleistift und Radiergummi den Text und tippt dann das fertige Manuskript in den Computer. Dazu befragt, sagt sie, sie könne der elektronifizierung wenig Positives abgewinnen.

Ich finde es auch heute noch immer ganz wunderbar, vor einem blütenweißen Blatt Papier zu sitzen, ganze Sätze voraus denken zu können, mir zu überlegen, was ich schreibe, schließlich den Füller anzusetzen und … zu Schreiben. Im Zeitalter des elektronischen Schwadronierens finde ich es eine ganz anachronistisch lohnenswerte Idee, tatsächlich wieder mit dem Briefeschreiben zu beginnen, obwohl Diktierfunktionen die Tätigkeit des Schreibens unnötig machen würden.

“Durch das zweimalige Betätigen der Funktionstaste wird über das Internet mein gesprochener Text in Schriftliches umgewandelt und so wäre ein tatsächliches manuelles Schreiben mittlerweilen völlig ohne nötig.” Den vorherigen Satz hat tatsächlich der Computer aus meinem gesprochenen Wort “gemacht”. Ich hätte mir gerne die Arbeit des Schreibens vereinfacht und Artikel wie diesen hier komplett diktiert. Dann käme ich in einem Viertel der Zeit zum Ziel. Leider jedoch denkt der Computer nicht für mich. Deshalb schreibe ich nach wie vor mit der Hand, nutze die Diktierfunktion allerdings für schnelle Notizen, vor allem unterwegs.

Lesen als nonverbale Kommunikation

Es ist durchaus angenehm, auf Reisen meinem iPad dabei zu haben. So hat meine Bibliothek von den etwa 3.500 Klassikern der deutschen Literatur und hat meine Referenzbibliothek von etwa 12.000 Büchern ein Gewicht von nicht einmal 700 Gramm Gewicht. Stelle Dir das einmal vor. Meine ausgewachsene Bibliothek wiegt in etwa so viel, wie ein gedrucktes Buch.

Solches sind die Entwicklungen unserer Zeit. Ich bin in meiner Arbeit nicht mehr an den Schreibtisch oder an einen Tisch in einer großen Bibliothek gebunden. Ich kann vielmehr auf einer Terrasse über’s Meer blickend über das Modell von NLP nachdenken und meine Workshops überall auf der Welt weiterentwickeln. Mit all dem gesammelten Wissen im Hintergrund, das ich vielleicht dazu brauche.

Trotzdem habe ich auf Reisen immer ein Buch dabei. Auf meiner Reise durch China las ich beispielsweise “Die Räuber vom Liang Schan Moor”, ein wuchtiger Roman aus der Zeit der Ming Dynastie. Auf meiner letzten Nepalreise mit den Teilnehmern aus dem TrainerTrack begleitete mich Albert Stifters Naturschilderungen des “Nachsommers”.

Es ist die kinästhetische Komponente des Unzeitgemässen, die mir so gefällt – ein wunderbarer Teil einer Form der nonverbalen Kommunikation. Oder etwas profaner formuliert: “Ein Buch fasst sich einfach toll an!”

Es steckt auch eine andere Energie in dem Experiment, das Zeitalter der Entstehung des Buches über die Art der Reiseerlebnisse mitbestimmen zu lassen. Ich habe den Effekt schon früher in einem Artikel über die Repräsentationssysteme beschrieben. Es ist wie das Lesen von Patrick Süskind: Das Parfüm. Das Lesen hat über Wochen hinweg meinen olfaktorischen Sinn aktiviert. Auf eine ähnliche Weise sensibilisieren die Geschichten aus einer vergangenen Zeit die Perspektive der Wahrnehmungen beim Reisen. Ich war sehr überrascht, wie viel “altes chinesisches Verhalten” noch in der chinesischen Bevölkerung des einundzwanzigsten Jahrhunderts steckt. Und ich war berührt, wie zeitgemäß die wunderbaren Naturschilderungen Adalbert Stifters aus dem neunzehnten Jahrhundert zu meinen “Wanderungen” im Himalaya passten.

Doch verweilen wir einen Augenblick beim Schreiben mit der Hand. Wie wäre es, wenn Du an Deiner Handschrift arbeiten würdest? Nicht, weil diese Arbeit nötig wäre, sondern weil sie einen preiswerten Luxus darstellt. Ich gebe Dir dazu eine einfache, Strategie, mit der Du beginnen kannst, Deine Handschrift mehr zum Ausdruck Deines Charakters zu machen.

Übung zur Handschrift

uebungs-smileNimm einige Blätter Papier, das Polster unter dem Schreibblatt ist wichtig. Nimm einen Füller oder einen Bleistift. Keinen Kugelschreiber oder Filzstift. Schreibe langsam einen Absatz aus einem Buch ab. Am Besten wählst Du einen literarischen Klassiker. Schreibe etwa fünf Minuten und achte Darauf, dass Deine Hand während des Schreibens locker bleibt. Nach fünf Minuten bist Du “eingeschrieben” und kannst beginnen, Deinen “Brief an einen unbekannten Freund” zu schreiben. Das ist Deine Aufgabe. Eine Seite genügt – für’s Erste.

Betrachte Dein Schriftbild. „Leserlichkeit ist die Höflichkeit der Handschrift.“, hat Friedrich Dürrenmatt einmal gesagt. Wenn Du langsam schreibst, wird sich die Leserlichkeit Deiner Schrift schnell verbessern. Probiere einmal aus, ob es Dir gelingt, die Buchstaben der Worte enger zusammen und weiter auseinander zu schreiben. Wie ändert sich Dein Schriftbild? Welche Version sieht besser aus? Ich selbst arbeite nach vielen Jahren immer noch an der Ausbildung meiner Handschrift. Es ist mein ästhetischer Anspruch. Ich kann Dir versichern, dass auch in unseren  “modernen” Tagen eine gute Handschrift und der Besitz eines schönen Füllers bei vielen Gelegenheiten für einen positiven Eindruck sorgt.

Bei youtube findest Du unter dem Stichwort “Handschrift verbessern” eine große Zahl lehrreicher Filme. Warum nicht? Nutze die “moderne Technik” für einen solchen Anachronismus. Dass sich ein Übungsprogramm zur Verbesserung Deiner Handschrift wirklich lohnt, wirst Du schnell herausfinden, wenn Du das Buch von Vimala Rogers “Your Handwriting Can Change Your Life!” liest. Sie liefert Dir schlagende Beweise für einen unkonventionellen Veränderungsansatz in Deinem Leben.

Körpersprache als Aspekt der nonverbalen Kommunikation

Wie Du sicherlich bemerkst, ist der Begriff “nonverbale Kommunikation” weit gefasst. Du brauchst den Begriff nur einmal bei google einzugeben und merkst gleich, dass im Internet unter diesem Begriff die Körpersprache verstanden wird. Viele Menschen denken bei diesem Begriff an die Workshops von Samy Molcho, der mit seiner Interpretationen von Körpersprache in den Medien immer noch sehr präsent ist.

Du weißt sicherlich aus eigener Erfahrung, dass die Haltung des Körpers und Deine Gesten genau so viel über Dich sagen, wie das, was Du tatsächlich sagst. Im Modell von NLP sprechen wir über die “analogen Komponenten” des sprachlichen Ausdrucks. Körpersprache ist ein Teil davon. Auch hier findest Du unter dem Stichwort “nonverbale Kommunikation” bei youtube eine Menge über die Körpersprache aber fast nichts über das viel größere Feld der anderen nonverbalen Kommunikationsaspekte. Wenn Du mehr erfahren willst lies den Artikel: Körpersprache Deuten bei Mann und Frau.

Analoge Komponenten der Sprache als Aspekt der nonverbalen Kommunikation

Wie Du beispielsweise einen Satz betonst, kann einen großen Unterschied machen. Da gibt es die Übung, nur den Tonfall Deines internen Dialogs zu ändern, wenn Du Dich kritisierst. Du wirst schnell bemerken, wie wirkungsvoll diese Methode Deine gesamte Stimmungslage verändern kann. Mit etwas Übung kannst Du über die Änderung der analogen, nonverbalen Komponente Deine Stimmung sogar dauerhaft verändern. Damit brauchst Du im Extremfall nicht auf den Inhalt Deiner Sätze zu achten, solange der Ton stimmt.

Das gilt auch für die Übungen während meiner NLP Practitioner Ausbildung. Achte beispielsweise einmal darauf, wie Dein Übungspartner mit Dir über sich selbst spricht. Seine Tonalität gibt Dir einen besseren Anhalt darüber, welches Verständnis er von sich selbst hat, als alle inhaltlichen Beteuerungen von seiner Seite. Du kannst über die Steuerung der “Analogs” nonverbal Verbindlichkeit schaffen und trotzdem im Inhalt unverbindlich bleiben. Mehr dazu im Workshop Sales Impact.

Übung Downwards Inflection:

uebungs-smileEine der bekanntesten und hilfreichsten Anwendungen analoger nonverbaler Kommunikation ist die “downwards Inflection”. Der Begriff bezeichnet die Technik des Absenkens der Tonalität am Ende eines Satzes. Das Unterbewusstsein nimmt eine Absenkung der Stimmtonalität am Ende eines Satzes als Anweisung oder sogar als Befehl wahr.

Du kannst also sehr einfach mehr Verbindlichkeit in Deine Sprache bringen, ohne den Inhalt fordernd oder gar aggressiv zu gestalten. Wenn Du “Probleme” mit Deinem Selbstbewusstsein hast: achte einmal darauf, was mit der Tonalität Deiner Sätze an deren Ende passiert. Formulierst Du Deine Sätze wie eine Frage? Dann brauchst Du Dich nicht zu wundern und kannst diese Komponente schnell ändern. Ein erfahrener Verhandler gab mir einmal eine wichtige Grundregel für erfolgreiche Verhandlungen preis. Er sagte, er sei in seinen Verhandlungen “verbindlich im Ton, hart in der Sache”. Auch das kannst Du sehr einfach üben.

Esoterisches Modell nonverbaler Kommunikation

Vielleicht interessieren Dich auch die etwas abgehobeneren, esoterischen Komponenten der nonverbalen Kommunikation. Du kennst sicherlich Menschen, die Dich im täglichen Umgang ohne Grund misstrauisch machen. Jene, die das ungute Gefühl bei Dir hinterlassen, dass das, was sie sagen und das, was “wirklich” dahintersteckt, einfach nicht zusammenpassen will. Irgendwo schwingt da immer eine schwer zu beweisende, allerdings für Dich sehr deutlich wahrnehmbare Inkongruenz mit. Du hast eine Wahrnehmung, ein Gefühl, eine Intuition, ohne schlagkräftige Beweise dafür zu haben. Ja und von irgendwo her müssen diese “Informationen” ja kommen, oder?

Wenn Du einige Artikel von mir gelesen hast, kennst Du den “as if…” frame. Er ist eine meiner liebsten “Techniken” im Modell von NLP. Mit ihm kannst Du als “logischer Denker” und “Technokrat” (alle diese Begriffe markieren nur Systeme von Glaubenssätzen und die dazugehörigen Rollenmodelle) für Dich schwer erklärbare und möglicherweise abstruse Denk- und Erklärungsmodelle annehmen und auf ihre Relevanz für Dich prüfen. Was wäre wenn…?

Es könnte ja sein, dass Du glauben willst, als bioelektrisches System die elektrischen Felder, die Du beim Denken erzeugst nicht bei Dir behalten zu können, sondern wie eine Antenne abzustrahlen. Es könnte darüber hinaus sein, dass Du glaubst, für die Informationen die das Energiefeld Deines Gegenübers abstrahlt auf der intuitiven Ebene ein Empfangssystem zu besitzen.

Es könnte darüber hinaus sein, dass Du glauben willst, Dein Empfangssystem würde ohne Dein Zutun so viel Information aufnehmen, dass nur innerhalb des Unbewussten genug Rechenleistung für die Verarbeitung aller empfangenen Daten vorhanden und unser “logisch – bewusstes” Denken mit all den Informationen überfordert wäre. Es könnte auch sein, dass Du glaubst, Deiner Intuition (ein anderes Wort für “Rechenergebnis aus dem Unbewussten”) einfach nur mehr vertrauen zu brauchen, damit die richtigen Informationen an den richtigen Platz fallen.

Was wäre, wenn Du die beiden letzten Absätze für Fakt und nicht für Einbildung nehmen würdest. Dann wärst Du auf einer interessanten Ebene angekommen. Vor Jahren schon fragte ich mich: “Kann ich Techniken in einem Workshop vermitteln, der die intuitive Wahrnehmung auf eine bewusste Ebene hebt und damit mehr Information und Entscheidungskriterien liefert?” Diesen Workshop habe ich tatsächlich gehalten, ein sehr interessantes Experiment und ein Ausflug in Deine Welt der Glaubenssätze und der subbewussten Verarbeitung von Information. Für mich liefert dieser Workshop eine erweiterte Definition zum Thema “Nonverbale Kommunikation”.

 NLP und nonverbale Kommunikation

Wenn ich das Modell von NLP aus der nonverbalen Perspektive betrachte und wenn ich den Anspruch wahrnehme, mit dem NLP-Auftritt (beziehungsweise Menschen, die diesen Anspruch vertreten), dann bleibt oft nur ein Lächeln. Ich halte den Bereich nicht bewusst interpretierbarer Kommunikation für viel wichtiger und größer, als den Bereich der bewussten Sprachanwendung und -veränderung.

Es mag schon stimmen, dass durch die Art, wie Du Deine Sprache verwendest, DEINE Realität geschaffen wird. Für Deine Mitmenschen jedoch sind die vielen Ebenen Deiner nonverbalen Kommunikation die weitaus wichtigere Informationsquelle. Ob sie es nun wissen, oder nicht.

Das Erschreckende daran ist (zumindest zum gegenwärtigen Zeitpunkt) die Unmöglichkeit, Deine nonverbalen Formen der Kommunikation zu manipulieren um mehr Deinem vorgestellten Selbstbild zu entsprechen. Stell Dir einmal eine Gesellschaft vor, in der jeder von jedem weiß, was er oder sie denkt, fühlt oder träumt. Dann bräuchtest Du nicht fragen: “Hallo, wie geht es Dir?”, Du wüsstest es einfach. Und die übliche Antwort: “Suuuupi!” wäre nicht nötig, weil sie ja, sei nur ehrlich, meistens sowieso nicht stimmt. Ich finde, solche Eigenschaften würden den Umgang miteinander sehr einfach machen.

Jeder Mensch kann lernen, auf der intuitiven Ebene klar wahrzunehmen. Dazu schlage ich ein kleines Experiment vor. Stell Dir vor, Du hättest ein Organ zur Wahrnehmung der “nonverbalen Ausstrahlung”. Nimm ein Gespräch mit einem guten Freund zum Anlass und kündige ihm eine “haluzinatorische Einschätzung” seiner momentanen Stimmung an. “Spüre” seine Stimmung und phantasiere ihm vor, was Du wahrnimmst. Dann frage ihn, wieviel davon “wahr” ist. Vielleicht wirst Du eine Überraschung erleben. Viel Spass dabei.

Hier mehr über: Das Watzlawick Kommunikationsmodell

Hier mehr über: Das Schulz von Thun Kommunikationsmodell.

Hier zum Beziehung Retten

Hier zum Selbsthypnose lernen

Hier mehr über Luzides Träumen

Hier zum kostenlosen online NLP Practitioner.

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