Bring mehr Schwung in Dein Leben

5 gute Ratschläge zur persönlichen Veränderung

Wärest Du rundum glücklich und erfolgreich, würdest Du diese Zeilen nicht lesen. Ich setze also voraus, dass es Ziele für Dich gibt, die Du erreichen willst, daß Du Ideen und Träume hast, die Du verwirklichen willst. Dazu gehört nun einmal die Veränderung. Wenn Du immer nur das Gleiche tust, wirst Du immer nur das Gleiche bekommen. Doch Veränderung ist oft negativ besetzt.  Somit bleibt es für viele Menschen mehr beim Träumen und weniger beim Machen. Dabei kann es wirklich einfach sein, Veränderung positiv für Dich zu gestalten.

Die meisten Menschen streben erst dann nach Veränderung, wenn die Dinge für sie nicht so laufen, wie sie sich das gewünscht hätten. Dann, wenn ihnen keine Wahl mehr bleibt ächzen Sie sich mühevoll zur Veränderung. Glückliche Menschen scheinen sich allerdings einfacher mit Neuem zu beschäftigen, als unglückliche. Ich finde, das ist schon ein sehr guter Hinweis darauf, mehr Glück und gute Gefühle in Dein Leben zu lassen.

Aber gute Gefühle allein reichen nicht aus. Ich habe viele Kriterien herausgefunden, und die wichtigsten davon in diesem Artikel zusammengefasst. Damit wird Veränderung für Dich einfach und macht Dir Spass. Es sind fünf einfachen Ratschlägen. Befolge sie, dann gehörst Du zu den Wenigen, die beim Wort „Veränderung“ an positive Dinge denken. Die positive Grundhaltung bei allen Deinen Veränderungen ist die Grundvoraussetzung für Deinen Erfolg im Leben.

1. Gute Gefühle brauchen eine Richtung

In einem anderen Artikel habe ich Dir eine Technik vorgestellt, wie Du Deinen persönlichen Lebensplan gestalten kannst. Aus diesem Lebensplan ergeben sich viele mögliche und gewünschte Veränderungen für Dich. Wenn Du etwas Ähnliches schon gestaltet hast, weisst Du sicherlich, dass Du viele Deiner Ideen zwar aufgeschrieben, aber nicht umgesetzt hast. Da ist der Wunsch nach Veränderung in einer Sackgasse gelandet.

Wenn Du genauer hinsiehst, wirst Du bemerken, daß es meist „gute Gründe“ gibt, Deine Ideen nicht umgesetzt zu haben. Die Strategien, die dazu geführt haben, sind vielfältig. Eines jedoch weiß ich sicher: Am Ende, dann, wenn Du Dich bewusst oder unbewusst entschieden hast, eine Idee nicht umzusetzen, an diesem Ende steht ein schlechtes Gefühl. Dort kannst Du mit einer einfachen NLP Technik ansetzen – und Dein Leben verändern.

Die schaktilinischen Alternationen
Die subbewusste Programmierung Deiner Bedarfsmuster

NLP und Hypnose stellen uns Sprachmuster zur Verfügung, die Veränderungen herbeiführen, ohne dass Du dabei die genauen Inhalte kennen musst. Prozessorientiertes Arbeiten nennt man das. Bei den schaktilinischen Alternationen treibe ich dieses Prinzip auf die Spitze. Ich fragte mich: "Wie würden Werkzeuge heißen, die etwas könnten, von dem nur mein Unbewusstes weiß, wie ich sie gebrauchen werde.

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Mit einem Ressourcenanker kannst Du Deine Ideen in Zukunft viel öfter verwirklichen. Die Technik ist wirklich einfach. Deine Ressource ist das gute Gefühl, eine Idee erfolgreich und vielleicht gegen viele Widerstände umgesetzt zu haben. Dieses Gefühl kennst Du bestimmt. Wie Du dieses Gefühl hervorrufst und verstärkst, nachdem Du es geankert hast, habe ich in einem eigenen Artikel erklärt. Das Ziel: jede Beschäftigung mit Veränderung in Zukunft ausschliesslich mit wirklich guten Gefühlen zu besetzen. Das kannst Du auch hervorragend als eine eigene Motivationsstrategie einsetzen, solltest Du so etwas überhaupt noch brauchen.

2. Woher kommt Dein Impuls?

Frage Dich einmal: Woher kommt Dein Bedürfnis, ausgerechnet in den Bereichen verändernd tätig zu werden, die Du für wert befunden hast, zu verändern? Investiere eine Minute, und denke darüber nach, ob Du selbst es bist, der den Anstoß für eine positive Veränderung Deiner Persönlichkeit gibt, oder ob dieser Impuls von jemandem Anderen kommen mag.

Wer Andre kennt, ist klug.
Wer sich selbst kennt, ist weise.
Wer Andere besiegt, hat Kraft.
Wer sich selbst besiegt, ist stark.

Das ist ein weiser Spruch von Lao Tse. Er stammt aus dem Tao Te King. Ich habe ihn in diesem Kontext platziert, weil er Dir einen weiteren Hinweis gibt, wie Du Deine  Veränderungen anpacken kannst.

Viele Menschen schauen zuerst auf ihre Umgebung und die anderen Menschen. Bevor sie sich selbst verändern, fordern sie Veränderung von den anderen Menschen in ihrerUmgebung. „Du musst Zuhause bleiben, damit ich nicht eifersüchtig bin!“ Das ist ein typisches Beispiel dafür. Das ist bequem, funktioniert aber meist nicht. Wenn es vielleicht einmal funktioniert, tut es das nur, wenn jemand anderes dabei verliert.

Eine win-loose Situation also – der Schwächere verliert. Meistens führt diese Haltung in der Beziehung zu Streitereien, im Beruf zu Schwierigkeiten. Eigentlich führt dieser Ansatz auf allen Gebieten Deines Lebens zu  Schwierigkeiten und Hindernissen. Deshalb ist mein Ratschlag: Achte darauf, daß jede Partei bei Deiner Veränderung gewinnt. Achte auf eine win-win Situation. Auch wenn dies zur Folge hat, daß Du in Zukunft mehr darauf achtest, wie Du Dich in den einzelnen Situationen veränderst, statt es von Deinem Gegenüber zu verlangen.

3. Dafür sind Deine Freunde wichtig

Bestimmt geht es Dir wie so vielen anderen auf dieser Welt: Der Impuls für Veränderungen erfolgt häufig von aussen, durch andere Menschen. Oft ist es doch so, daß für Dich die Welt in Ordnung ist, andere Menschen, Freunde, Kollegen, Beziehungspartner etwas an Dir auszusetzen haben. Dann musst Du entscheiden wer Recht hat: Du oder Deine Umgebung. Es folgt ein Prozess des Abwägens, was Du an Veränderungsimpulsen zur Ausführung bringst, und was nicht. Diesen Prozess nennt man den „sozialen Abgleich“.

Sozialer Abgleich passiert, wenn ein guter Freund Dich kritisiert und geradeheraus sagt, was ihm nicht an Dir passt. Sozialer Abgleich passiert, wenn Dein Chef nicht einverstanden damit ist, wie Du Deine Arbeit erledigst. Häufig magst Du diesen Prozess nicht so gerne leiden, weil die Art, wie Du Dich selbst wahrnimmst, meist positiver ausfällt, als das, was andere Menschen in Deiner Person sehen und kritisieren. Du wirst also von jenem Sockel gestoßen, auf den Du Dich selbst gestellt hast.

Eine Möglichkeit zur Reaktion auf solche Kritik besteht darin, die Auseinandersetzung im Streit zu suchen. Angriff ist schließlich die beste Verteidigung, nicht wahr? Besonders die Männer sind gefährdet. Leider führt dieses Verhalten häufig zu einer Trübung der zwischenmenschlichen Verhältnisse.

Einen noch gefährlicheren Weg gehen andere Menschen: sie ziehen sich in ihren „Elfenbeinturm“ zurück und statten sich dort mit allen möglichen positiven vorgestellten Eigenschaften aus. Sie machen sich in ihrer Welt perfekt, sie idealisieren sich selbst und glauben nach einiger Zeit tatsächlich, dass ihre vorgestellten Idealeigenschaften der tatsächlichen Realität entsprächen. Solche Menschen haben sich vom sozialen Abgleich entfernt und leben in ihrer eigenen Welt.

Mit solchen Menschen ist schwer auszukommen, weil sie alle Anstöße zu einem sozialen Abgleich mit ziemlicher Raffinesse abschmettern. So verwandelt sich die persönliche Unsicherheit in Arroganz und so wird das ungestillte Bedürfnis nach Nähe zu Depression.

Kennst Du diese Tendenzen auch bei Dir? Wie knackst Du diese Schale bei Dir selbst, wenn sie denn vorhanden ist? Der Impuls zur Veränderung passiert durch andere Menschen, also durch den Anstoß von außen. Dazu brauchst Du Freunde. Gute Freunde. Frage Dich einmal, wie viele wirklich gute Freunde Du hast, mit denen Du regelmässig Umgang hast. Sind es weniger als fünf, solltest Du etwas unternehmen. Freunde zu finden mag unbequem sein, ist aber Voraussetzung für Dein Leben ausserhalb des Elfenbeinturms.

Doch auch wenn Du noch keine guten Freunde hast, geht die Welt nicht unter. Jede Art von Sozialkontakt trägt Aspekte des sozialen Abgleichs in sich. Als Faustregel gilt: je unbekannter das Terrain, desto besser und ehrlicher die Ergebnisse. Das kann der Besuch einer Ausstellung sein, bei der Du mit anderen Menschen zusammenkomme. Es kann im Sportverein sein, wenn Du nachher bei einem Bier zusammensitzt. Es kann das vertrauliche Gespräch mit einem Kollegen sein, den Du zu einer Pizza eingeladen hast. Gelegenheiten zum sozialen Abgleich gibt es wirklich viele – wenn Du ihn initiierst und zulässt.

4. Firsties bringen Dynamik in Dein Leben

Vielleicht ist Dir aufgefallen, dass Veränderung meist unbequem ist. Das ist nicht zuletzt deshalb so, weil Du die Schritte zur Veränderung zu groß gewählt hast. Damit bedeuten sie einen erhöhten Verarbeitungsaufwand im Gehirn. DeinKörper will Energie sparen und vermeidet solche Tätigkeiten. Schlecht für Dich. Ich habe daraus die Konsequenzen gezogen und mich rechtzeitig an Veränderungen gewöhnt. Mit der Politik der kleinen Schritte: lieber öfters kleine Impulse leben, als einmal einen großen und vielleicht traumatischen Impuls nicht angehen.

Das Konzept der andauernden Veränderung habe ich in mein Leben integriert, Mindestens einmal pro Tag tue ich etwas, was ich vorher noch niemals gemacht habe. Moderne Sprache: jeden Tag ein FIRSTIE! Sei es noch so klein. Unterschiedliche Wege zur Arbeit, die Treppe statt Aufzug, ein neues Buch lesen. Es sind kleine, aber neue  Handlungen, andere Tätigkeiten. Integriere doch einfach die Lust auf diese kleinen Veränderungen in Deinen Alltag und besetze damit den Reiz des Neuen positiv.

Nach jeder neuen Erfahrung frage ich mich: „Was habe ich aus diesem neuen Verhalten gelernt und auf welche Weise nehme ich diese Erfahrung positiv für mich wahr?“ Auf diese Weise ändere ich allmählich meinen Fokus im Leben. Ich beschäftige mich positiv mit Veränderung und verknüpfe durch die automatisch stattfindende Generalisierung das positives Gefühl mit meiner Veränderung. Plötzlich macht Veränderung Spass. Probiere es aus, es dauert ein bis zwei Wochen an Firsties, bis sich der Spass an Veränderung in Dein Unbewusstes generalisiert hat.

5. Liste der Neuigkeiten

Mache Dir eine Liste: „Zeugs für Neo“. Der Name ist Anklang an den Film Matrix und Neo (νέα) ist das altgriechische Wort für „neu“. Die Liste klebst Du an einen Ort, an dem Du sie jeden Tag siehst. Badezimmerspiegel, Kühlschrank, Eingangstüre, Schreibtisch. Auf dieser Liste schreibst Du jede Idee auf, die Dir einfällt. Kleine und große Ideen zum Thema: Was könnte ich in der nächsten Zeit Neues tun?

Jedes Mal, wenn Du einen Punkt auf der Liste hinzufügst, lies die gesamte Liste durch. Streiche dann jene Ideen, die Du bereits realisiert hast. Meist bekomme ich eine leichte Gänsehaut, wenn ich meine relativ lange Liste überfliege. Auch Fantsieprojekte sollen ihren Platz darin haben. Das Ziel dieser Liste ist es, Dein Unbewusstes mit den wunderbaren Projekten Deiner Fantasie zu beschäftigen. Meist hat „Dein Freund auf der anderen Seite“ gute Strategien parat, Deine Wünsche und Projekte zur Ausführung zu bringen. Lass Dich überraschen.

Abschluss

So, das sind meine fünf essentiellen Ratschläge, Veränderung in Dein Leben zu lassen. Damit profitierst Du von vielen kleinen Veränderungen, und hast Dich an die großen schon gewöhnt, wenn sie denn eines Tages anstehen. Deine Flexibilität wird sich erhöhen und die Menge der Optionen in einer gegebenen Situation wird dramatisch zunehmen.

Du kennst doch die Grundannahme aus dem Modell von NLP: Derjenige mit der größten Anzahl an Optionen in einer gegebenen Situation dominiert diese Situation. Fang einfach an, jeden Tag etwas Neues zu tun. Beginne damit, Veränderung als positiv wahrzunehmen und verknüpfe Dein neues Verhalten mit guten Gefühlen. Dann bist Du auf einem guten Weg.

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4 Kommentare

  • Neues ist geil!
    Mach ich täglich. Es hat sich verselbständigt. Schon lang. Und jetzt versuche ich, mal eine verkehrte e-mailadresse einzugeben. Hab ich noch nie gemacht.
    Bis bald!
    Elisabeth Hämmerle

    Antworten
    • Neues ist geil!
      Mach ich täglich. Es hat sich verselbständigt. Schon lang. Und jetzt versuche ich, mal eine verkehrte e-mailadresse einzugeben. Hab ich noch nie gemacht.
      Bis bald! – Hat nicht funktioniert, hat aber Spass gemacht. Also werde ich wieder „brav“ und gebe eine richtige ein, vielleicht.
      Elisabeth

      Antworten

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