Meditation Teil 4: Endlich Ruhe im Kopf

Steuere Deinen internen Dialog

Wenn ich in Berlin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin, fällt mir auf, wie viele meiner Mitmenschen sich den „kleinen Knopf“ ins Ohr gesteckt haben. Selbst in den höchsten Bergen Nepals und auf den kleinsten Inseln Japans begegnen mir immer mehr Wanderer, die ihre eigenen Töne mit sich tragen, um ihren internen Dialog zu überlagern. Dabei gäbe es für mehr Ruhe eine einfache Lösung: Ruhe im Kopf!

Icon-News-16-17-Meditation-Innerer-Dialog-KopfDie meiste Zeit über den Tag hinweg bist Du Dir nicht bewusst, welche Kakophonie beständig in Deinem Kopf abläuft. Neben den vorgestellten Tönen der Erinnerungen kommentieren wir das augenblickliche Geschehen der äusseren Realität und finden so einen emotionalen Bezug zum aktuellen Geschehen. Darüber liegen natürlich die Geräusche des Alltags…

Es ist ein großer Trugschluss, zu glauben, dass eine zusätzliche akustische Ebene, die Du mit einem Kopfhörer „einziehst“, für Isolation und damit für Ruhe sorgen würde. Besonders gilt dies für „Entspannungsmusik“ der Art von Heavy Metal, Stampfrhythmen oder weinerlichem Gegröle über die Tatsache, das ein Mensch von einem anderen verlassen wurde.

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Ich habe festgestellt, dass Ruhe im Kopf die wirkungsvollste Methode ist, ausgeglichen durch Deinen Alltag zu gehen. Es ist natürlich auch ein wichtiger Schritt hin zu einer erfolgreichen „Technik“ der Meditation. In vielen fernöstlichen Texten findest Du Tricks, Anweisungen und Techniken, Deinen internen Dialog abzustellen. Eine der populärsten Methoden nutzt die Tatsache, dass Du nicht zwei verschiedene Geräusche gleichzeitig in Deinem Kopf produzieren kannst.

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smile43Du kennst es sicherlich, es ist das Mantra Oohhhmmmmmm. Erinnerst Du Dich an die Übung im Artikel „Fokus“ als Du bei der Betrachtung beliebiger Gegenstände die Geräusche Aahhhhhhh und Mmhhhhhh im Kopf behalten solltest? Und wenn Du die Übung auch gemacht hast, hast Du erlebt, wie dramatisch sich Deine Befindlichkeit dabei verändert hat. Heute gehen wir einen Schritt weiter.

Setze Dich wieder in die „Meditationshaltung“. Schliesse Deine Augen und achte auf Deinen Atem, so lange, bis Du zur Ruhe gekommen bist. Dann beginne, Dir konzentriert eine graue Fläche vorzustellen und sprich im Kopf gleichzeitig Dein Mantra: Ohhhhhhhmmmmmmmm. Sprich es langsam, und dehne es fasst auf die gesamte Zeit des Ausatmens. Beim Einatmen dann behältst Du die resultierende Stille im Kopf und achtest darauf, wirklich KEINEN internen Dialog zu haben. Endlich ist Ruhe im Kopf.

Wenn Du diese Übung für einige Minuten ausgeführt hast, kannst Du für ein bis zwei Atemzüge auch mit dem Oohhmmmmmmm innehalten und darauf achten, wie lange danach die Stille in Deinem Kopf bleibt. Beginnt der interne Dialog erneut, setzt Du auch wieder mit dem Mantra ein. Dies ist eine hervorragende Methode, den internen Dialog abzustellen – zumindest nach einiger Zeit der Übung.

Was wirst Du gewinnen, wenn Du nach Belieben den internen Dialog steuern kannst? Ich beispielsweise bemerke die Stille um mich am Morgen, wenn ich bei einer Tasse Tee sitze. Ich geniesse sie! Ich höre sehr viel weniger Radio „nebenher“, mir ist Stille lieber. Ich bin mir bewusster, in welcher Tonlage ich mit mir selbst spreche. Dabei weiss ich, dass die Tonlage des internen Dialogs meine Stimmung beeinflusst.

Ich kenne die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die besagen, dass die Stimmung mit dem internen Dialog gemacht wird. Du kannst Dich entscheiden, Dich in eine Depression zu reden. Ändere Tonlage und Inhalt entsprechend und in ein paar Minuten hast Du, was Du willst. NUR, wer will DAS schon? Naja, „rückwärts“ funktioniert es genau so. DU bestimmst, welche Gefühlslage Du haben willst.

Das alles kannst Du erreichen, wenn Du Deinen internen Dialog beherrscht. Beginne am Besten gleich mit der kleinen Übung, sie wird Dein Leben sehr positiv beeinflussen. UND wenn Du den inneren Dialog beherrscht, bist Du in der Technik der Meditation einen entscheidenden Schritt weiter gekommen.

Es gibt noch andere Methoden, Stille im Kopf zu erreichen. Eine davon, die hypnotische Suggestion nämlich, praktiziere ich während des NLP Practitoners. Wenn Du die Mühe scheust, Dich selbst darum zu kümmern, kannst Du die Technik sehr einfach „auslagern“ und noch jede Menge Nützliches für Deinen Alltag lernen.

Dieser Artikel ist Teil des Themas Meditation: eine Anleitung für Anfänger.

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