Meditation Teil 2: Fokus

Im Brennpunkt Deiner Willenskraft

An einem „normalen“ Tag wirst Du etwa 25.000 Mal mit Entscheidungen konfrontiert. In Worten: fünfundzwanzigTAUSEND. Es gibt Massen an Information, Werbung in den Medien, im Internet und in fast allen Bereichen Deines Lebens. Alles das buhlt ständig um Deine Aufmerksamkeit und will dabei nur eins erreichen: „Entscheide Dich für MICH!“ Die Manipulation geschieht mit allen Tricks der Wahrnehmungspsychologie und oft auf unbewusster Ebene. Und was machst Du…?

Icon-News-16-15-Meditation-FokusLieferst Du Dich dem ständigen Bombardement aus und surfst mit Deiner Aufmerksamkeit von einem Sinnesreiz zum nächsten? In meinen Gesprächen mit jungen Menschen fällt mir auf, wie schwer es vielen fällt, den Fokus beim Thema des Gesprächs zu halten. Es mag in einem Gespräch um die gegenwärtige Herausforderung bei der Selbstwahrnehmung gehen. Sprich: mangelndes Selbstvertrauen.

Weil natürlich viele Aspekte der Persönlichkeit dabei berührt werden, driftet das Gespräch schnell in Richtung Beruflicher Performance, dann plötzlich ist die sexuelle Unsicherheit ein Thema und nach einigen Minuten ist wieder ein anderes Thema aktuell. So ändern sich die Themen von Kuchenbacken zu A….backen zu Bremsbacken, ähnliche Worte, hat aber nichts miteinander zu tun.

Vielleicht passiert es Dir im Trubel des Lebens auch öfters, dass Du all die Pläne, die Du Dir vorgenommen hast, aus dem Fokus verlierst und, obwohl Du einfach einen leckeren Kuchen backen wolltest, anfängst, mit angezogener Bremse zu fahren. So kommst Du einfach nicht auf Touren. Das ist als Metapher gemeint und bezieht sich auf die drei „Backen“ des vorigen Absatzes.

Dumm nur, wenn Du dann zwischen den anderen Backen in der Sch…..e steckengeblieben bist … wie vielleicht schon so oft. Du hast wieder einmal den Fokus verloren. Siehst Du, und schon sind wir mitten im Thema gelandet. Fokus ist wichtig. Nicht nur im Leben und bei Deinen Strategien, auch beim Meditatieren brauchst Du ihn.

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Weil der Begriff F2OKUS“, beziehungsweise das, was damit verbunden ist, alle Bereiche Deines Lebens beeinflusst, behandle ich das Thema auch auf unterschiedlichen Ebenen. Fokus ist für Dich wichtig, auch wenn Du Dich nicht für Meditation interessierst.

Ich reise gerade in Japan. Vorgestern waren wir eingeladen in einem kleinen Restaurant, gerade einmal acht Personen hatten Platz. Wir konnten dem Koch über die Schulter sehen, er bereitete die Speisen vor unseren Augen zu. Faszinierend war es, zu sehen, wie er sein Handwerk verrichtete. Es waren weniger die Zutaten oder seine Techniken, die auffällig waren. Er arbeitete wie in Trance. Er war völlig vertieft und bei seinen Speisen.  Er war fokussiert. Das Ergebnis war entsprechend spektakulär.

Wenn Du Künstlern, Handwerkern und erfolgreichen Menschen bei Ihrer Arbeit zusehen kannst, findest Du schnell heraus, wie wichtig der Fokus für sie ist. Erinnere Dich, die Grundlagen hast Du bereits gelegt, wenn Du mit den Übungen des letzten Artikels zum Thema Achtsamkeit experimentiert hast. Du hast Deine Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt auf einen Gegenstand gelegt und ihn „positiv belegt“. Erinnerst Du Dich an die Ahhs und Mhhs?

Beim Fokus geht es nun in einem nächsten Schritt darum, Deine Aufmerksamkeit auf ein größeres Thema und auf Deine Handlungen zu lenken. Du hast Dich entschieden, für einen längeren Zeitabschnitt Deine Achtsamkeit einem bestimmten Thema zu widmen. Du weisst, was wichtig ist, und was nicht. Du lässt Dich nicht ablenken und bleibst bei der Sache. DAS ist Fokus. Und das gilt für Teekochen genauso, wie für Deine Lebensplanung.

Wenn Du Deine Aufmerksamkeit beim Meditieren fokussieren möchtest, kannst Du dies auf viele Arten tun. Dazu vielleicht eine kleine Übung: Setze Dich bequem auf einen Stuhl, im Schneidersitz, oder auch in der klassischen Meditationshaltung, dem Lotussitz. Sieh auf die Uhr und merke Dir die Zeit oder starte eine Stoppuhr. Dann schliesse Deine Augen.

Richte den Fokus auf Deine Atmung und halte ihn. Wenn Bilder vor Deinem inneren Auge auftauchen, lass sie ziehen. Wenn Dein innerer Dialog hörbar wird, besänftige ihn mit einem stillen Aohhhhhhmm. Achte NUR auf Deinen Atem und halte aus, so lange es Dir angenehm ist. Für den Anfänger genügen vielleicht fünf Minuten, wenn es Dir zehn Minuten gelingt, ist das schon richtig gut.

Wenn Du „fertig“ bist, schätze die Zeit, während der Du Deine Augen geschlossen gehalten hast. DANN öffne die Augen und sieh auf die Uhr. Meist hast Du die Zeitperiode vieeel länger geschätzt, als sie in Wirklichkeit gedauert hat. Diese kleine Übung kannst Du so oft wiederholen, wie Du willst. Du generalisierst mit dieser Übung eine Form von Fokus, den Du im Leben in vielen Gebieten anwenden kannst.

Darf ich kurz zusammenfassen:

Achtsam ist,
Deine Aufmerksamkeit positiv besetzt auf gewählte Gegenstände zu richten.

Fokus ist,
Deine Achtsamkeit auf Handlungen auszudehnen, denen Du Priorität beimisst.

Konzentration ist,
mit Fokus Ziele zu erarbeiten, ohne Dich ablenken zu lassen. Davon wird der dritte Artikel dieser Serie handeln.

Dieser Artikel ist Teil des Themas Meditation: eine Anleitung für Anfänger.

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