Was ist NLP? – Teil 2: Die NLP Techniken

Worauf basiert das Modell von NLP?

Die grundlegenden NLP Techniken, sind so etwas wie die Basisbausteine des NLP. Im zweiten Teil meiner Serie über Was ist NLP erläutere ich Dir einige dieser Grundtechniken des Modells von NLP.

Inhalt dieses Teils:

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Transkript: Was ist NLP? – Grundlegende NLP Techniken

Willkommen zurück bei — oder zu meiner Interpretation des Modells von NLP, in aller gebotenen Kürze. Dies ist der zweite von sieben Teilen und Du kannst vielleicht die Überschrift darüber stellen: „Grundtechniken im Modell von NLP”. Es ist ja, in meiner Welt, so, dass das Modell von NLP als Sprachmodell ganz deutlich persönlich gefärbt ist. Jeder Trainer, der das Modell von NLP vermittelt, wird auf seine Art und Weise dem Modell von NLP Dimensionen und Teile mitgeben, vielleicht auch ohne dass er das will, die Rückschlüsse auf seine Persönlichkeit zulassen. Bei mir ist das ganz genau so.

Jedes Anfangsbuch im Modell von NLP, jeder NLP Pracitioner, jeder, der sich schon mal mit dem Modell von NLP auch nur ganz anfänglich beschäftigt hat, weiß um die wunderbare Erfindung der „Augenzugangsbewegungen”.
Es wird immer wieder berichtet: „Ja also mit dem NLP, da kannst du anderen Leuten ins Gehirn reingucken, weil es ist nämlich so dass, und und und …” — Und dann denk ich mir: „Ja, schön wäre es, wenn ich mal gelernt hätte, anderen Menschen ins Gehirn reinzugucken.

Grundtechniken und Grundannahmen im NLP

Das Einzige, was ich vielleicht im Verlaufe der vielen Jahre, mit denen ich mich jetzt mit dem Modell von NLP beschäftige, gelernt habe, ist, genau hinzugucken. Und das ist es, was Du mit den Grundtechniken von NLP lernen sollst. Genau hinzugucken, denn alles das, was Du brauchst, um mit dem Modell von NLP Veränderungen zu erzielen, findest Du in Deinem Gegenüber — oder natürlich auch in Dir selbst — schon bereits niedergelegt.

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: entweder Du guckst sehr genau und nimmst alle die kleinen Signale wahr oder lernst alle die kleinen Signale wahrzunehmen, die Dir helfen, in dem, was Du vermitteln möchtest, was Du auflösen möchtest, was du an Techniken anwenden möchtest, perfekt zu werden, oder aber Du stellst Dir Deine eigene Welt vor, und das tun ja viele Leute und sagst: „ja der braucht bestimmt das und das, die weiß bestimmt das und das nicht, ohhh … das ist das und das … und das und das …” Das nennt man Halluzinieren und das ist ungefähr das absolute Gegenteil von dem, was wir im Modell von NLP zu erreichen suchen.

Submodalitäten und die 5 Sinne

Im ersten Teil habe ich darüber gesprochen, dass wir uns, mit unserer Wahrnehmung, eine Landkarte der Realität in unserem Gehirn erschaffen. Das tun wir, im landläufigen Sinne zumindest, mit unseren fünf Sinnen. Das Modell von NLP reduziert diese fünf Sinne, mit denen wir die Landkarte in uns malen, sehr nonchalant auf drei und sagt, den Rest, nämlich das Geruchs- und das Geschmackssystem, benötigen wir nicht. Die heutige Forschung ist schon einen guten Schritt weiter und wir wissen heute, dass wir nicht nur das Geruchssystem für viele viele ganz wichtige Dinge benötigen, sondern das unserer Geruchssystem auf unterschiedliche Arten und Weisen noch sehr viel differenzierter ist und dass das Geruchssystem mindestens in zwei bis drei eigene sensorische Kanäle zerfällt, die alle ihre eigene Bedeutung haben.

Wie gesagt, wenn Du heute ein Modell oder ein Buch von NLP aufschlägst und Du dir das Modell anguckst, dann wirst du feststellen, dass die drei Sinneskanäle: das Sehen, das Hören und das Fühlen, die sind, die als Grundlage in ihrer Differenziertheit vermittelt werden. Was heißt das „… als Grundlage in ihrer Differenziertheit vermittelt werden”? Nun, wenn Du etwas siehst, nimmst Du es wahr und speicherst es in Deinem Gehirn ab.

Zu dieser Bildinformation kommt die entsprechende Toninformation und kommt entsprechende Gefühlsinformation. Alles das, inklusive natürlich der anderen sensorischen Wahrnehmungen, erzeugt in Dir eine Art von Einheit, die wir, wenn Du dann später sie wieder aus dem Karteikasten herausziehst und betrachtest und hörst und fühlst, was Du damals betrachtet, gehört, gefühlt hast, die wir als Erinnerung bezeichnen.

Eine der Grundtechniken im Modell von NLP ist es, Erinnerungen auf eine geeignete Art und Weise zu verändern. Ich habe es schon an anderer Stelle gesagt: Das Gehirn unterscheidet nicht zwischen dem, was es tatsächlich erlebt hat und dem, was Du Dir selbst konstruierst. Das ist natürlich ein sehr interessanter Ansatz, denn indem Du die Teile von dem, was Du erinnerst, veränderst, kannst Du Deine eigene Wahrnehmung dieser damals stattgefundenen Realität, verändern.
Meistens geht es natürlich so, dass Du Erlebnisse, die Du in der Vergangenheit hattest und die für Dich nicht unbedingt sehr angenehm gewesen sind, auf eine geeignete Art und Weise so zu verändern lernst, dass sie für Dich, in Deiner heutigen Wahrnehmung, keine negativen Auswirkungen mehr haben.

Manipulation mit NLP

Man sagt dem Modell von NLP sehr manipulativen Charakter nach und jeder Anfänger, der ein NLP Buch aufschlägt und dann liest: „Wow, Du kannst Deinem Gegenüber ins Gehirn sehen”, ist beeindruckt. Aus meiner heutigen Sicht muss ich ganz ehrlich sagen, habe ich das so nie wahrgenommen, ich wünschte manchmal, ich könnte anderen Menschen ins Gehirn gucken. Je genauer man beobachten lernt, desto mehr kann man sich zusammenreimen, denn Du kannst Dir gar nicht vorstellen, was Menschen, wenn Du gelernt hast, auf eine geeignete Art und Weise zuzuhören, von sich geben. Häufig frage ich mich: „Das kann doch gar nicht sein! Das hat der, das hat die doch gar nicht gesagt.” Lerne ein NLP Gehör zu entwickeln und Du wirst merken, Du brauchst gar keine Gedanken lesen, die Menschen sagen Dir alles von alleine.

Augen(zugangs)bewegungen

Was mir auch sehr gut gefällt, ist die Tatsache … es ist keine Erfindung innerhalb des Modells von NLP, wo NLP ja sehr viele Dinge, die am Wegesrand lagen, genommen hat und gesagt hat: „Das gehört jetzt in dieses Modell”, einfach weil es sinnvoll ist. Sinnvoll sind z. B. oder ist die Kenntnis der Augenzugangsbewegungen. Vielleicht hast Du schon einmal, jetzt wo die Kamera so groß auf mich gerichtet ist und Du Dich in aller Ruhe zurücklehnen kannst und mich immer wieder und immer wieder auf diese Art und Weise ansehen kannst, vielleicht ist dir schon aufgefallen, daß je nachdem, was ich sage und wie ich nachdenke, meine Augen manchmal nach unten gehen, manchmal vielleicht etwas nach oben gehen, manchmal nach links und nach rechts gehen. Das sind neurophysiologische subbewusste Reaktionen von mir, von jedem Menschen, die Dir wenn Du Dich genauer damit beschäftigst, Aufschluss darüber geben, was es denn gerade ist, vorüber ich nachdenke, welchen Sinneskanal ich im Moment gerade bevorzuge.

Nur zur Kürze: gehen meine Augen nach oben, hat es irgendetwas mit dem Visuellen zu tun. Gehen meine Augen nach links und rechts, hat es etwas mit dem Auditorischen zu tun. Gehen meine Augen nach unten und das ist eine sehr starke Verallgemeinerung, hat es etwas mit dem Kinästhetischen zu tun. Die genauere Beschäftigung mit diesen Augenzugangsbewegungen, die genauere Beschäftigung mit der Art und Weise, wie wir Erlebnisse in Gehirn abspeichern und wie Du sie verändern kannst, das ist es, was Du z. B. im NLP-Practitioner lernen wirst.

Pacing & Leading

Und nicht nur das, eine weitere NLP Technik ist, auch das hört man als eines der ersten Ausdrücke, wenn jemand sich mit dem Modell von NLP beschäftigt, dieses „Pacing” und „Leading”. Pacing ist etwas, wo ich mir die Reaktionen von jemand anderem ansehe und wo ich merke, dass wenn ich mich ihm ähnlich mache, auf welche Art und Weise das auch immer geschehen mag, ich sehr viel einfacher kommunizieren kann. Das kann im einfachsten Falle darin geschehen, dass ich meine Körperhaltung seiner oder Ihrer Körperhaltung anähnle, angleiche. Es kann in der etwas feineren und professionelleren Art und Weise so weit gehen, dass ich den Lidschlag anpasse, dass ich die Sprachmuster anpasse, dass ich die Atmung anpasse. Und es gibt noch viele viele viele weitere Möglichkeiten mit diesem Modell des Pacing und Leading mich einem Gegenüber anzugleichen.

Ankern

Die letzte Grundtechnik, die ich in diesen beschränkten Minuten, die mir zur Verfügung stehen, noch kurz andeuten möchte, ist das was wir im Modell von NLP unter „Ankern” verstehen. Pawlow ist der derjenige, der uns im Grunde genommen das Bewusstsein des Ankerns beigebracht hat. Mit seinem Hund hat er eben jene Experimente gemacht, wo er eine Glocke anschlug, wo er ein Licht aufleuchten ließ, wo eine Klappe aufging und wo Futter für den Hund herauskam. Nach ein paar Malen der Konditionierung hat der Hund, wenn eine Glocke ertönte und ein Licht aufleuchtete, messbar über den Speichelfluss, schon auf ein imaginäres Futterfressen reagiert, ohne dass es vielleicht ein Futter gegeben haben mag.

Wir Menschen reagieren ähnlich, und die Art und Weise, solche pawlowsche Ursache und Wirkungsreaktionsmechanismen künstlich zu erzeugen, nennt man „Ankern”. Dafür gibt es die unterschiedlichsten Techniken und wenn Du Dich im Internet mit anderen meiner Videos vertraut gemacht hast, kannst Du ganz ganz schlagende Beweise dafür — im Internet — ganz einfach sehen, was alles möglich ist mit den Techniken des Ankerns.

Abschluss

Das soll es für dieses Mal gewesen sein. Die Grundtechniken im Modell von NLP sind also zuerst die Augenzugangsbewegungen, zum Zweiten eine Kenntnis darüber, wie das Gehirn Erlebnisse abspeichert, die es über die fünf Sinne aufgenommen hat. Eine Grundtechnik ist die Ankertechnik und eine weitere Grundtechnik ist die Technik des Pacing und Leading, also des Gleichschreitens, das Sich-Ähnlich-zu-Machens.

In der nächsten Folge werde ich Dir Untermodelle im Modell von NLP darstellen und Dir erzählen, was Du mit diesen Modellen im Leben erreichen kannst und wie sie in der Feinheit strukturiert sind.

Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal.

Hier gibt es noch mehr Kommunikations Techniken mit dem Watzlawick Kommunikationsmodell. Hier zum kostenlosen online NLP Practitioner.

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