Selbstvertrauen stärken 2: Submodalitäten verändern

Arbeite mit dem Anker zur Veränderung Deiner Submodalitäten

Ich gebe es zu, den langen Namen oben habe ich selbst erfunden. Den findest Du in keinem offiziellen NLP Buch. Ich stelle Dir hier eine Variante des sogenannten SWISH Patterns vor. Das ist eine wirksame NLP Technik und sie beruht auf der Erkenntnis, dass zwei abwechselnd vorgestellte interne Bilder oder Filme beliebig wählbar sein können. Wenn nun eines der Bilder einer tatsächlichen (und unerwünschten) Situation und das andere einer vorgestellten (aber erwünschten) Situation entspricht, erkennst Du sicherlich sehr schnell den tieferen Nutzen.

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Schritt 1: Konstruiere zwei Zustände

Stelle Dir zwei verschiedene Zustände vor. Ein Zustand beschreibt die Unsicherheit mit mangelndem Selbstvertrauen, den kannst Du „zurückgezogen“ benennen. Den anderen, er beschreibt Deinen gewünschten Zustand, kannst Du „Selbstvertrauen“ nennen. Finde jeweils die Unterschiede in den Submodalitäten dieser zwei Zustände heraus. Eine kurze Einführung in die Submodalitäten findest Du im Tag 2 des NLP Online Practitioner und eine Liste der Submodalitäten findest Du im Übungsbuch für den NLP Practitioner Seite 51ff.

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Schritt 2: Ankere die Veränderung

Ankere die Veränderungen der Submodalitäten auf den gleichen Anker aus der Übung des letzten Artikels zum Thema Selbstvertrauen stärken

Beispiel: das Bild vergrößert sich von klein auf lebensgroß.
Beispiel: die Distanz verändert sich von 5m auf 0 m (assoziiert)
Beispiel: das Bild/Film verändert sich von SW nach Farbe

Wenn Du mit einem Partner arbeitest, kannst Du auditorische Analogverstärker (Huuuiii, Pfft, Wowww usw.) nutzen. Das Ergebnis ist ein möglichst intensiver und differenzierter Stapelanker (stacked anchor) für den PROZESS der gleichzeitigen Veränderung aller nötigen Submodalitäten. Diesen Stapelanker kannst Du übrigens immer einsetzen, wenn Du ihn brauchst. Für Dein Selbstbewusstsein nutzt er Dir, wenn Du wieder einmal herausfindest, dass Du Dich in Deine kleine Welt zurückgezogen hast und gerne „draußen“ wärest. VORSICHT: Dieser Anker kann sich auch selbständig machen, sich in nicht kalkulierbaren Situationen einfach automatisch auslösen und damit Dein Leben nachhaltig zum Positiven verändern.

Schritt 3: Generativer Future Pace

Stell Dir vor, Du hast Dich in naher Zukunft wieder einmal zurückgezogen. Begib Dich assoziiert in Deiner Vorstellung in diese (konstruierte) Situation. Löse dann Deinen Anker aus und beobachte, wie durch die resultierende Veränderung der Submodalitäten ein Prozess (FILM) in Gang kommt, der Dich in Deiner Vorstellung anders handeln lässt. Gefällt Dir, was Du siehst/erlebst? Dann wiederhole diesen Schritt fünfmal. Gefällt es Dir nicht, verändere den Film so lange, bis Du zufrieden mit dem Ergebnis bist.

Wenn Du diese Übungen in der Gruppe und unter professioneller Anleitung machen willst, melde Dich einfach zum NLP Practitioner im August in Berlin an. Dort widmen wir uns einen ganzen Tag lang den Submodalitäten und auch sonst kannst Du sehr viel für Dein Leben von einer Teilnahme profitieren.

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