Was wäre, wenn … ?

Nutze den "what-if frame" mit NLP

Ein faszinierendes Ergebniss der Neurowissenschaft ist die Entdeckung der Spiegelneuronen. Sie erlauben Dir, durch einfaches Beobachten einer Tätigkeit wesentliche Elemente davon zu lernen, ohne körperliche Aktion ergreifen zu müssen. Sportler nutzen dies in einer Technik, die Mentaltraining genannt wird. Ganz nebenbei haben die Wissenschaftler in ihren Forschungsergebnissen ein kleines aber wichtiges Format im NLP bestätigt, den „what if frame“. Ja: „Was wäre, wenn…?“

Was wäre wenn? – in 5 Schritten

Der „Was wäre, wenn – Rahmen“ (www Rahmen) ist eine unkonventionelle „Randtechnik“ im Modell von NLP die auf vielen Gebieten in Deinem Leben zu überraschenden Erfolgen führen kann und interessante Angebote für Verhaltensvarianten hervorbringt.

Der www-Rahmen ist wirklich einfach anzuwenden. Frage Dich einfach in verschiedenen Situationen: „Was wäre, wenn….?“ Es gibt einige Situationen in Deinem Leben, in denen die Anwendung des www-Rahmens für Dich zu überraschenden Lösungsansätzen führen kann.

Beispiel gefällig? Bitte sehr:

Du hast über den Tag eine für Dich eher weniger positive Situation erlebt, liegst nun im Bett und kannst nicht einschlafen. Deine Gedanken kreisen um dieses Erlebnis und Du kommst von Deinen Gedanken nicht los. Das erscheint vielen Menschen als ganz normal.

Ich meine jedoch, mit guten Gefühlen einzuschlafen, entlastet Dich und verbessert Deinen Schlaf. Deshalb ist es wichtig, ein Erlebnis, das am Tag nicht so toll gelaufen ist, vor dem Einschlafen aufzulösen. Es spielt keine Rolle, ob dieses Erlebnis während des gegenwärtigen Tages passiert ist, oder irgendwann in Deiner Vergangenheit. Solche negativen Erlebnisse kannst Du ganz einfach mit dem www-Rahmen bearbeiten. Ich zeige Dir im folgenden die fünf Schritte welche dazu nötig sind.

1. Verändere Deinen Fokus

Wir Menschen neigen dazu, in negativen Situationen Andere dafür in die Verantwortung zu nehmen. Das ist nicht sehr konstruktiv. Leider gelingt es Dir in den meisten Fällen nicht, das Verhalten Deiner Gegenüber in Deinem Sinne zu verändern. Das ist auch nicht legitim. Damit stellst Du Deine Interessen über die der Anderen. Der Einzige, den Du schnell und einfach verändern kannst, das bist bist Du selber.

Frage Dich also zunächst:

Was wäre, wenn ich ausschließlich durch mein Verhalten diese Situation herbeigeführt hätte?“

Die Antwort auf diese Frage führt zu verschiedenen Verhaltensvarianten, die allesamt vollständig von Dir selbst beeinflusst werden können. Dazu brauchst Du übrigens nicht im Bett zu liegen. Auch über den Tag, wenn eine Situation für Dich unbefriedigend verläuft, kannst Du Dich fragen:

„Was trage ICH gerade dazu bei, dass sich diese Situation so entwickelt?“

2. Entwerfe Verhaltensvarianten

Meist fällt es Dir nicht schwer, Dir vorzustellen, wie die Situation am Besten für Dich verlaufen hätte können. Dazu findest Du bestimmt viele verschiedene Ansätze und Alternativen. Achte darauf, dass Dein vorgestelltes Verhalten dazu führt, dass sich die Situation zum Positiven verändert.

Drei oder vier Alternativen, allesamt mit positivem Ausgang solltest Du Dir mindestens durch den Kopf gehen lassen. Spiele die Verhaltensvarianten in einzelnen Filmen in Deinem Kopf ab und suche Dir den angenehmsten Verlauf der alternativen Handlung aus.

3. Assoziiertes Kopfkino

Deinen „Lieblingsfilm“ kannst Du anschliessend assoziiert erleben. Das heißt, Du springst in die vorgestellte Leinwand hinein und siehst nun, wie die Situation durch Deine eigenen Augen abläuft. Dabei sollten die dazu gehörigen Gefühle sehr viel stärker werden. So kannst Du sehr einfach herausfinden, ob sich der entsprechende Lösungsansatz auch wirklich gut anfühlt.

Der Trick dabei: Den vorgestellten Film kannst Du einfach verändern, wenn Du dissoziiert bist, Deine Gefühle bleiben dabei schwach. Erst beim Hineinspringen (assoziieren) werden die Gefühle stark. Sie zeigen Dir, welche Alternativen sich gut anfühlen. Wenn Du nicht zufrieden bist, kannst Du erneut dissoziieren, den Film nach Deinen Bedürfnissen verändern, erneut assoziieren und prüfen, ob die Gefühle diesmal gut genug für Dich sind.

4. Aktiviere die nötigen Ressourcen

Wenn Du eine geeignete Alternativversion zu Deinem Verhalten in dieser Situation gefunden hast, geht es ans Lernen. Du kannst Dich fragen, ob Du in der vorgestellten, neuen Situation genügend Ressourcen hast, Dein neues Verhalten in der Wirklichkeit anzuwenden. Manch einer braucht mehr Mut, Selbstvertrauen, Schlagfertigkeit, Sachwissen, Humor, usw.

Den Umgang mit Deinen Ressourcen hast Du im NLP Practitioner anzuwenden gelernt. Wenn Du an diesem Workshop noch nicht teilgenommen hast, kannst Du Dir ein lehrreiches Video ansehen: Der automatische Ressourcenanker im NLP.  Damit wird es Dir gelingen, diesen Schritt erfolgreich durchzuführen.

5. Transportiere Deine Ergebnisse in die Zukunft

So, jetzt weisst Du, wie Dein Erlebnis besser hätte laufen können. Du weisst, was Du dazu brauchst und hast auch durch das mehrmalige Ansehen Deines Films Dein neues Verhalten „geübt“ (denke an die Spiegelneuronen).

Mit allen guten Ressourcen und mit guten Gefühlen ausgestattet, kannst Du Dich nun in Deiner Vorstellung in die Zukunft begeben. Du kannst Dir eine ähnliche Situation vorstellen, wie Du sie möglicherweise schon oft erlebt hast. Nur diesmal mit Deinem verändertem Verhalten.

Im Modell von NLP nennt man dies einen Future Pace. Dann ist zwar noch nicht sichergestellt, dass Du in Zukunft so handeln wirst, Du hast Dir allerdings Wahlmöglichkeiten geschaffen. Und Du hast für den jetzigen Augenblick ein wirklich gutes Gefühl in Dir erzeugt.

Mit solch guten Gefühlen kannst Du nun beruhigt einschlafen. Dein Freund auf der anderen Seite wird Deine Arbeit in Dein Denken und Träumen „integrieren“ und den nötigen Rest für Dich erledigen. Du kannst davon ausgehen, dass Dir bei nächster Gelegenheit neues Verhalten in diesem Kontext sehr viel einfacher fallen wird.

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Der W.W.W.-Rahmen zum neuen Lernen

Ein weiteres, wirkungsvolles Anwendungsgebiet des www-Rahmens ist mehr esoterischer Natur. Vielleicht hast Du Dich schon öfter gefragt hast, was es für Dich bedeuten würde, wenn all das wahr wäre, was Pioniere der Grenzerfahrungen behaupten. Wenn sie Recht hätten mit ihren Behauptungen einer jenseitigen Welt, des Vorhandenseins einer Aura, dem morphogenetischen Feld, dem Universum, dem Leben nach dem Tode und allem Anderen, das zu glauben Dir manchmal so schwer fällt?

Beweise sind bei Deiner neuen Technik ja nicht nötig! Ich wende einfach den www-Rahmen an. Dabei mache mich mit einer neuen Ansicht bekannt und ich bin gerne bereit, erst einmal alle Behauptungen zu glauben, seien sie auch noch so abwegig. Dann kann ich Experimente auf der Basis von „was wäre, wenn all das wirklich wahr wäre…“ veranstalten.

Für mich existiert deshalb das morphogenetische Feld genauso wie für Rupert Sheldrake.

Für mich werden Wünsche genau so wahr, wie für Esther Hicks.

Für mich gibt es Reisen außerhalb meines Körpers, genau so, wie Robert Monroe sie erlebt hat.

Für mich ist all das Realität.

Wer von uns vermag schon zu sagen, wer von all den „Spinnern“ da draußen gerade jene Idee hat, die in Zukunft einmal den Lauf der Welt verändern werden. Spinner sind es immer schon gewesen, die unsere Welt verändert haben, nicht die konservativen Bewahrer, die alles beim Alten lassen wollen. Die Revolution des Internets verdanken wir schliesslich ein paar dieser Spinner, die sich einfach gefragt hatten: „Was wäre, wenn….?“ Und darauf hin gehandelt haben.  So beflügelt der www-Rahmen auch meine Fantasie.

Hebe Deine Welt aus den Angeln

Die Anwendung des www Rahmens kann noch weiter gehen. Sie würde bei konsequenter Nutzung Deine Welt, wie Du sie kennst, aus ihren Angeln heben. Frage Dich:

„Was wäre, wenn mir das Universum alles das, was ich Wirklichkeit nenne, nur präsentiert, damit ich glücklich werde.“

Dazu gehört auch der Glaubenssatz:

„Sollte ich gerade unglücklich sein, kommt es daher, dass ich gerade nicht das lernen will, was das Universum mich lehren will. In dem Augenblick, in dem ich realisiere, was ich lernen soll und mein Verhalten anpasse, bin ich wieder auf dem Weg ins Glück.“

Die Frage würde also nicht (wie viele Menschen glauben) lauten: „Warum straft mich das Universum?“ Sondern: „Was will ich gerade nicht lernen?“ Nachdenken darüber führt Dich zu viel konstruktiverem Verhalten und wird die Wahrnehmung Deiner gelebten Realität dramatisch verändern.

Beseitige ein weiteres Hindernis: Vielleicht glaubst Du ja immer noch, Dein Glück hinge von anderen Menschen ab. Dann verweise ich Dich auf eine der Grundannahmen im NLP.

Dort steht:
Es gibt eine positive Absicht hinter jedem Verhalten.

Du kannst Dich also fragen: „Was wäre, wenn das negative Verhalten meines Gegenübers gerade seine Unfähigkeit dokumentieren würde, seine positive Absicht dahinter zu zeigen?“ Dann kämen Dir Gedanken in den Sinn nach dem Motto: „…das arme Schwein kann gar nicht anders, aber ich kann!“ Dieser Ansatz würde Dich veranlassen, im Alltag viel genauer hinzusehen und Dir das konstruktive Stück aus der gerade stattfindenden Realität herauszuschneiden.

Es gibt viele konstruktive Anwendungen des www-Rahmens. Ich bin mir sicher, dass Du den www-Rahmen ganz selbstverständlich in vielen Situationen in Deinem Leben anwendest. Wenn Dir weitere Anwendungen gelungen sind, schreibe sie doch unten in das Kommentarfeld. Vielleicht kennst Du Techniken, die anderen Menschen helfen. Vielleicht kann auch ich etwas von Dir lernen? Was wäre, wenn….? Schreibe mir Deine Anwendung des www-Rahmens in die Kommentare.

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Wer ist Chris Mulzer?

Ich bin Dein Trainer für NLP und Hypnose. Ich glaube fest daran das jeder Mensch in sich die Ressourcen trägt um sich ein selbständiges und glückliches zu erschaffen

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