Besser Leben: 10 Praxistipps mit NLP

Täglich schneller, einfacher und effektiver NLP anwenden

Was bedeutet den „besser Leben“? Im Verlaufe meiner mehr als 25-jährigen NLP Erfahrung habe ich gelernt, meine Teilnehmer der NLP Ausbildungen sehr genau zu beobachten. Mein Fazit: Die meisten möchten Werkzeuge mit denen sie sich in unterschiedlichen Lebenslagen optimieren können.

besser leben 10 TippsDie Kraft und Wirksamkeit, die dem Modell von NLP bei richtiger Anwendung innewohnt, möchte jeder Anfänger gerne maximal nutzen. Vielleicht jedoch scheint Dir das Modell von NLP in seiner Vielfältigkeit zuerst einmal relativ unübersichtlich und kompliziert. Wo also kannst Du am Besten anfangen?

Wenn Du an einer NLP Ausbildung, also einem Practitioner teilnimmst, konzentrierst Du Dich mehr auf Techniken und Fähigkeiten, die Du im Üben erwirbst. Gerade in diesem Augenblick allerdings sitzt Du hier vor Deinem elektronischen Instrument, motiviert und interessiert und möchtest am Besten GLEICH etwas Sinnvolles lernen. Gut so!

Bestimmt warst Du schon klug genug, Dir die ersten Tage der Aufzeichnung des kostenlosen NLP Practitioners anzusehen. Das Übungsbuch hast Du Dir wahrscheinlich auch bereits heruntergeladen und durchgeblättert. Vielleicht hast Du Dich sogar schon entschlossen, am nächsten NLP Practitioner teilzunehmen. Sehr gut! Das sind alles Schritte in die richtige Richtung.

Und nun, womit kannst Du sofort beginnen? Die folgenden zehn Praxistipps sind allesamt essentielle Fähigkeiten und Einsichten. Eigentlich logisch – das kennt man doch! Arbeitest Du auch daran…vielleicht jeden Tag ein bisschen?

Flugangst? Fly Away!
Entspannt über den Wolken schweben

In dieser Hypnose kannst Du Dich mit einer ganz spezifischen Art von Unwohlsein beschäftigen, die viele Menschen unserer Zeit ganz unnötig befallen hat: Flugangst. Diese Produktion ist richtig für Dich, wenn Du Dich schon beim Besteigen eines Flugzeuges, bei Start und Landung und auch während des Fluges auf eine besondere Art und Weise unwohl fühlst. Gleichgültig, wie stark dieses Gefühl ist. Wenn Du Dich mit diesen Trancen auf einen Flug vorbereitest, kannst Du Deine Flugangst für immer überwinden

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Wenn Du mit einem kleinen, selbst gestrickten Programm für Lernspass an den nachfolgenden zehn Tipps arbeitest, wirst Du bestens vorbereitet zum NLP Practitioner erscheinen. Sollte Deine Entscheidung zu einer Teilnahme noch etwas Zeit brauchen, wirst Du trotzdem von diesen Tipps profitieren. Sie machen einen besseren Menschen aus Dir. Ganz ohne finanzielles Investment. Probiere es aus!

Besser Leben 1: Investiere in Dich. Es lohnt sich!

Wie schnell sich die Zeiten ändern, erfährst Du jeden Tag aus den Nachrichten. Was heute noch gilt, kann morgen schon ganz anders sein. Das beste Investment, eines, das Du nicht verlieren kannst, ist das Erlernen von Flexibilität, das Verlieren Deiner Angst und das Führen eines selbstbestimmten Lebens. Besonders in jungen Jahren lohnt es sich, in diese Bereiche zu investieren.

Ich meine damit nicht nur die Teilnahme an meinen Workshops, das versteht sich von selbst. Ich meine damit, dass Du jede Art von Fähigkeit und Wissen erwirbst, das Dich interessiert und das Dein Bild der Welt erweitert. Ich meine damit, dass Du Dich buchstäblich auf den Weg machst. Reisen beispielsweise bringen Dir die Auseinandersetzung mit anderen Menschen, anderen Horizonten und anderen Denkweisen. Neue Techniken und Fähigkeiten wirken in ähnlicher Richtung.

Den Anfang aller Investments machst Du mit positiven Gefühlen. Damit besetzt Du die „Lust an Neuem“. Ich spreche von der NLP-Technik des Ressourcenankers. Diesen kannst Du relativ einfach lernen und Dich damit programmieren. Bisher hast Du vielleicht in vielen Fällen Neues vermieden, weil sich die (vorgestellten) Konsequenzen schlecht anfühlten. In Zukunft kannst Du lernen, bei Neuem, schon alleine, wenn Du daran denkst, einen positiven Gänsehauschauer über Deinen Rücken laufen zu lassen.

Wie das gehen soll? Entweder Du besuchst eine NLP Grundausbildung, den NLP Practitioner (der einfache Weg) oder Du machst Dich selbst auf den Weg. Wenn sich mehr Neues dann so viel besser anfühlt, ist Dein neues Leben nicht weit entfernt.

Besser Leben 2: Lerne zuerst, was Dich am meisten interessiert

Dies ist eine Erkenntnis der Neurophysiologen und entspricht auch meiner Erkenntnis. Wenn ich Teilnehmer danach befrage, was sie am meisten an NLP interessiert, bekomme ich meistens eine sehr klare Antwort. „Ich möchte mehr Selbstbewusstsein!“ ist eine der häufigen Antworten. „Ich will die Geister meiner Vergangenheit loswerden!“ auch das höre ich öfters.

Hier auf der kikidan Webseite findest Du eine Menge an nützlichen NLP-Techniken, die ich für Dich zur Anwendung im Alltag aufbereitet habe. Manches scheint Dir vielleicht zu einfach und für viele Erkenntnisse brauchst Du keine trickreichen Techniken oder geheime Zutaten. Ein bisschen Gehirnschmalz und Nachdenken, ein Blatt Papier und ein Stift, das reicht in den meisten Fällen schon aus.

Und dann haben Wissenschaftler (an der UCLA in USA) herausgefunden, dass Dein Gehirn „Wohlfühlstoffe“ produziert, wenn Dich etwas wirklich interessiert. Diese Stoffe wirken wie Schmieröl für die Zahnräder Deiner Gedanken und so bist Du im Besitz eines sinnreichen Mechanismus für einfacheres und schnelleres Lernen: lerne einfach, was Dich interessiert.

Blättere also zwischen den Artikeln hin und her, springe von einem Artikel zum nächsten und lasse Dich von Deinem Interesse leiten. Du wirst bemerken, dass Du Dich bei dem einen oder anderen Artikel schnell festliest. Vielleicht willst Du dann später mehr über die theoretischen Hintergründe wissen und die eine oder andere Technik genauer kennen lernen… schon bist Du mitten drin im funktionalen NLP.

Besser Leben 3: Übungen: Setze Dein Wissen in die Praxis um

NLP ist kein theoretisches Konzept, sondern etwas, das Du täglich anwendest. Es ist allerdings noch kein Meister vom Himmel gefallen und niemand lernt NLP nur vom Lesen. Es ist eine gute Idee, die kleinen Übungen auf dieser Webseite gleich nach dem Lesen des Artikels auszuführen.

Damit bekommst Du schnell ein Gefühl dafür, wie Deine interne Landkarte gestrickt ist. Du findest mehr über Deine Stärken und Schwächen heraus und kennst bald die wichtigsten limitierenden Glaubenssätze. Eines wollte ich Dir allerdings klar und deutlich gesagt haben: Guter Sex braucht mehr als einen Teilnehmer und gutes NLP auch. Natürlich habe ich nichts dagegen, wenn Du herausfindest, dass die vorgeschlagenen Übungen in der Ausführung mit Dir alleine sehr gut funktionieren.

Doch weiss ich aus Erfahrung, wie schnell sich kleine Schludrigkeiten und Fehler einschleichen, nach dem Motto: „Ach, das bisschen ist Doch nicht wichtig…!“ Denkst DU. Ich weiss genau, warum ich beim NLP Practitioner die Zusammensetzung der täglichen Übungsgruppen neu gestalte. Es ist gut für Deine Flexibilität und Du lernst so viele unterschiedliche Charaktere kennen und mit ihnen arbeiten.

Ich halte es tatsächlich für die beste Idee, früher oder später einen NLP Practitioner zu besuchen (natürlich bevorzugt den von mir…). Wenn Dir das aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich ist, existieren in vielen großen und kleineren Städten so genannte Übungsgruppen. Neulich telefonierte ein Käufer der DVD Produktion „Übungsgruppe gründen, organisieren und leiten“ mit mir und gestand mir, keine Ahnung von NLP zu haben. Er gründete trotzdem eine Übungsgruppe, lud erfahrene Practitioner dazu ein und kam dann im August bestens vorbereitet zum Practitioner.

Besser Leben 4: Nutze das „Warum“ als Deinen Motivationsschub

In meinen Workshops mache ich einen großen Bogen um das Wort „warum“. Wenn Du Dich fragst: „Warum habe ich keine Selbstdisziplin?“, kommst Du beim Nachdenken meist nur auf dumme Gedanken. Selbst wenn Du den wahren Grund wüsstest – es ändert nicht an der Tatsache. Meist jedoch gaukeln sich die Menschen mit vorgeschobenen Gründen einen Zusammenhang vor: „Weil ich in meiner Vergangenheit ……, deshalb ist heute ……..!“ Stimmt eben nicht!

Du kannst das Wort „warum“ allerdings auch als Zauberwort nutzen. Die Frage nach dem „warum“ führt Dich nämlich geradewegs in die Welt Deiner Glaubenssätze, im Guten, wie im Schlechten.

„Warum rauche ich immer noch…?“ Hast Du Dir jemals eingestanden, dass Du nikotinsüchtig bist? Wenn Du in Deine Vergangenheit abtauchst, findest Du genügend Gründe für eine „Warumausrede“. Weil ich soviel Stress habe… weil die Welt so böse zu mir ist…. damit ich mich entspanne…. alles vorgeschobene Ausreden. WARUM hast Du Dich noch nicht ENTSCHIEDEN, das Rauchen aufzuhören.

Wenn Du es schaffst, Deine Ausreden weniger stark zu halten, als das WOLLEN des Aufhörens, hast Du eine starke Motivationsstrategie für Dich geschaffen. Wenn Du mit NLP Techniken weiterarbeiten willst, lies die Artikelserie zum Thema Selbstdisziplin.

5. Mache den Schritt in Deine Zukunft

Im Modell von NLP gibt es das Format des „future pace“. Nach jeder Interaktion begibst Du Dich in die Zukunft und findest heraus, was sich für Dich verändert hat. Das ist eine hervorragende Übung für Dein zukünftiges und selbstbestimmtes Leben.

Ich weiss, Du willst wahrscheinlich eine Menge erreichen, bist hoch motiviert und möchtest am liebsten gleich loslegen, mit Deinem neuen Leben. Gemach, gemach. Vielleicht hast Du auch schon die NLP Technik des Öko-Checks angewendet. Und wenn Du richtig gut drauf bist, dann hast Du auch die Übung des gelebten Erfolgs schon hinter Dir.

Jetzt kannst Du einen Moment innehalten und den Schritt in Deine Zukunft machen. Du willst nämlich herausfinden, was genau sich verändert haben wird, wenn Du Dein neues Leben haben wirst.

Schliesse nun für einen Moment Deine Augen. Du kannst Dir sehr einfach vorstellen, wie Du bereits in Deiner Zukunft angekommen bist. Wie lange wird es gedauert haben, bis sich Deine Träume erfüllt haben? Sieh Dich assoziiert ( und immer noch mit geschlossenen Augen) um. Was siehst Du, was hörst Du, was sagst Du zu Dir (innerer Dialog) und wie fühlt sich das alles an?

Nimm alle Details wahr und finde heraus, wie gut sich Deine neue Zukunft anfühlt. Wenn nicht, ändere Details in Deiner Zukunft, BIS sich alles wirklich sehr gut anfühlt. DAS ist es, was Du erreichen willst, wofür Du viel Selbstdisziplin, Arbeit, Energie und Lebenskraft investierst. Dahin willst Du Dich nicht einfach per Zufall treiben lassen. Das willst Du planen und möglichst viel Spass dabei haben.

6. Ändere Deine Realität durch Deine Physiognomie

Zur Demonstration erneut eine kleine Übung. Versetze Dich in eine Situation, in der Du Dich geärgert hast. Wenn Du den Ärger kommen fühlst, richte Deinen Blick nach oben, Augäpfel UND Kopf. Blicke zur Decke und wackle mit Deinen Augäpfeln von links nach rechts. Dabei stellst Du Dir vor, wie eine Person mit dem Zeigefinger wackelst und dieses typische Geräusch dabei macht: Ts Ts Ts…

Du wirst herausfinden, dass Dein Ärger sofort verdampft. Noch drastischer wird das Ergebnis, wenn Du dreimal laut Ha Ha Ha machst, also lachst. Ob Dir dabei zum Lachen zumute ist oder nicht, spielt keine Rolle. Deine Muskeln und Deine Feinmotorik sind mit Deinem Gehirn verknüpft. Wenn Du feinmotorisch die Bewegungen machst, die zu anderen Gefühlen gehören, als diejenigen, die Du gerade hast – Pech gehabt: Motorik kommt vor Hirnwichsen.

Achte einmal darauf, wenn Dir ein guter Freund begegnet, der nicht so gut drauf ist, wie Du. Wie sitzt er da, wenn er vor Dir lamentiert. Hängen Kopf und Schultern. Wie sagt der Volksmund: „Nur Mut UND KOPF HOCH!“ Siehst Du, NLP ist keine Geheimwissenschaft, all das Wissen lag schon lange herum. Du musst es nur aufheben.

Was lernst Du aus diesen zwei kleinen Beispielen? Begib Dich in die Körperhaltung Deiner gewünschten Zustände. Selbstbewusstsein hat eine HALTUNG. Glück hat eine HALTUNG. Zielstrebigkeit hat eine HALTUNG. Mach Dir die Speicherenergie Deines Körpers zu Nutze und probiere aus, welche Haltung am besten ausdrückt, wie Du Dich im Moment fühlen WILLST! Gehirn und Verhaltensstrategien werden schnell folgen.

7. Erhöhe die Flexibilität Deiner Stimme

Höre Dir zuerst mit dem Kopfhörer eine kostenlose Hypnoseproduktion von mir an. Dazu eignet sich zum Beispiel die Bonus CD: Relax 2.0 aus der „unheilbaren Gesundheit“. Achte beim Hören darauf, wie ich meine Stimme einsetze.

Dann stellst Du den Computer auf „laut“. Spule zum Track 2 vorwärts, dann, wenn die Sprache beginnt. In allen gängigen mp3 Playern auf dem Computer kannst Du mit dem Drücken der „Leertaste“ die Aufnahme anhalten und durch erneutes Drücken weiterlaufen lassen. Die Übung beginnt mit dem ersten gesprochenen Satz: „Es ist Zeit, jetzt ist alle Arbeit getan.“

Stoppe nach dem Höen die Aufnahme und spreche den Satz möglichst in der genau gleichen Betonung nach. Die Aufnahme beginnt mit einer geringeren Stimmdynamik, die sich im Verlaufe der Suggestionen verstärkt. Ein gutes Übungsfeld für Dich.

Und dann achte einmal darauf, wie andere Menschen ihre Stimme im Alltag einsetzen. Meist geschieht dies flach und emotionslos. Erst im Streit oder in der Auseinandersetzung nimmt die Flexibilität zu. Mit Deiner neu gewonnenen Flexibilität wird es Dir mühelos gelingen, die Aufmerksamkeit Deiner Mitmenschen zu erlangen.

Und dann: Was hast Du zu sagen…? Aber dieses Thema behandle ich in Ratschlag 9.

8. Übe Dich in peripherer Wahrnehmung

Wenn Du etwas genau betrachten willst, fokussierst Du unbewusst die Schärfe auf diesen Punkt. Das hat den Vorteil, genaue Details erkennen zu können, allerdings auch Nachteile: die Auflösungsfrequenz in der nachfolgenden Gehirnverarbeitung sinkt zu Gunsten der Schärfewahrnehmung.

Ganz anders mit dem peripheren Sehen. In den Randbereichen Deiner Wahrnehmung hast Du durch die Zusammenschaltung einzelner Sehzellen eine Abtastfrequenz bis zu 100 Herz. Das brauchst Du auch, denn Bewegungen am Rande Deines Sehfeldes musst Du (meist unbewusst) viel genauer auflösen und interpretieren. Meist kommt die Gefahr vom Rand der Wahrnehmung.

Versuche einmal, den Fokus Deiner visuellen Wahrnehmung auf einen Punkt zu lenken, der etwas neben dem Ort liegt, der Dich interessiert. Dann richtest Du Deine Konzentration auf die Stelle, die Dich interessiert. Du wirst eine völlig neue Ebene der Wahrnehmung kennen lernen. Ich wende dieses Verfahren an, wenn ich mit jemandem in Hypnose arbeite. Die mikrokörpersprachlichen Äusserungen würden meiner Aufmerksamkeit bei einer direkten Form der Betrachtung entgehen.

Diese kleine Übung kannst Du erweitern, wenn Du Dich auf eine Bank in einer belebten Zone setzt. Stelle Deinen Fokus auf „unscharf“. Das passiert ganz von selbst, wenn Du aufhörst, Deinen Fokus (wie im normalen Leben üblich) beständig von einem Ort zum anderen wandern zu lassen. Halte den Blick auf einen Punkt gerichtet und lasse Deine Aufmerksamkeit wandern. Dann erweitert sich Dein peripheres Sehfeld.

Die Erweiterung des peripheren Sehfeldes ist übrigens eines der vielen Phänomene, die Du beim Eintreten in einen hypnotischen Trancezustand wahrnimmst – und auch entsprechend nutzen kannst. In meinem Workshop Hypnose lernst Du unterschiedliche Formen der peripheren Wahrnehmung kennen, zu ankern und zu nutzen.

9. Nutze Geschichten statt Argumente

Viele Teilnehmer, die den NLP Practitioner zum ersten Mal besuchen, sind aufgeregt und freuen sich, NLP Techniken endlich aus erster Hand zu lernen. Dann sitzt da einer auf der Bühne (ich…) und labert stundenlang vor sich hin… „Die Geschichten sind ja lustig, ABER Chris, wann fängst Du denn endlich an, mit dem richtigen NLP?“, das ist eine Frage, die ich immer wieder in der ersten Pause beim Practitioner gestellt bekomme. Dabei sind wir schon mittendrin.

Die Märchenerzähler aus allen Zeiten und Welten wussten genau, wie sie Geschichten nutzen konnten, um kulturell wichtige Werte zu vermitteln. Dein Gehirn arbeitet nämlich in Analogien. Du hast einen automatischen „das ist ja wie …. “ Generator in Dir eingebaut. Hans im Glück, wenn er sagt: „Etwas besseres als hier finde ich überall!“, löst automatisch tief in Dir eine (subbewusste) Reflektion über die „Misere“ Deines eigenen Lebens aus.

Wenn der Märchenerzähler dann Hansens Erlebnisse präsentiert, bist Du automatisch mit Deinen eigenen Erlebnissen dabei. Und wenn Hans dann am Schluss wieder da steht, wo er angefangen hat, denkst Du mit Sicherheit über die eigentliche Botschaft des Märchens nach: „sei zufrieden mit dem, was Du hast….!“ Das nennt man in Fachkreisen eine „metaphorische Botschaft“.

Vielleicht ist Dir nie bewusst geworden, wie Du beim Märchenerzählen programmiert wurdest. Vielleicht bist Du mit dem vermittelten Glaubenssatz auch nicht immer einverstanden. Wer kann sich jedoch als Kind und ohne das Wissen über die Kraft der Metaphern gegen diese Programmierungen wehren…

Nicht auszudenken, welche Möglichkeiten der Programmierung es gäbe, wenn ein Medium existierte, das allen Menschen zur Verfügung steht und ständig metaphorische Geschichten von Mord, Eifersucht, Betrug, Diebstahl, Niederträchtigkeit und dergleichen mehr präsentieren würde. Wenn Du ein Politiker wärest, würdest Du die Erfindung Paul Nipkows bestimmt in diesem Sinne zu Nutzen bringen wollen.

Aber ganz im Ernst: Lerne, Deine Argumente und Botschaften in Geschichten zu verpacken. Damit steht Dir eine Form von charismatischer Beeinflussung zur Verfügung, die von den großen Denkern und Politikern aller Zeiten genutzt wurde. Beginne damit, Geschichten zu erzählen. Achte darauf, dass Dir die Menschen zuhören. Aufmerksamkeit ist ein sicherer Indikator für die Qualität Deiner Geschichten. Achte auf Details, wähle Attribute und Eigenschaftswörter, schaffe Protagonisten… Fang einfach an!

10. ACT ON IT

Das ist vermutlich der wichtigste Ratschlag von allen. Die meisten Menschen wüssten genau, was sie wollen sollten oder können dürften. „Ich müsste mal wieder…“., „Ich hätte so gerne….“ und so weiter. Nutzloser Traumfirlefanz. Solch ein interner oder externer Dialog führt Dich nicht zum Ziel, sondern auf die „lange Bank“ oder die faule Couch. Es gibt tausend Gründe, etwas, das Du als sinnvoll erachtet hast, nicht zu tun. Es gibt jedoch nur EINEN Grund, es zu tun:

WEIL DU ES WILLST !

Mein Ratschlag: Wenn Du weisst, was Du willst, wenn Du geprüft hast, ob es sich mit Deinen Ressourcen erreichen lässt und wenn Du aus Deiner Zukunft zurückgekommen bist, überlege Dir: Was ist er erste (vielleicht winzig kleine Schritt), den Du JETZT  SOFORT tun kannst, damit Du fühlen kannst: „Jetzt bin ich auf dem Weg, mein Ziel zu erreichen!“

Es liegt wie immer an Dir. Erfolgreiche Menschen haben sich angewöhnt, das, was sie erreichen möchten auch in die Tat umzusetzen. Looser finden Ausreden, meist schieben sie die Schuld auf andere Menschen oder „die Umstände“ waren wieder einmal nicht richtig.

Such es Dir aus, wenn Du Dich traust…

Hier zum kostenlosen online NLP Practitioner.

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