Reden halten … erfolgreich sein

In 7 einfachen Schritten zum öffentlichen Auftritt

Bist Du auch einer von denen, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit gerne eine freie Rede halten. Stehst Du bei einem großen Essen gerne auf, klopfst an Dein Glas und sagst in wenigen Worten, was jeder Mann und jede Frau selbst gerne gesagt hätte? Wendest Du Dein Charisma, das Du im Workshop gelernt hast, so an? Ja? Dann blättere zu einem anderen Artikel, dieser hier ist für Dich langweilig und bringt Dir nichts Neues.

News-Rede150Wenn Du den Workshop Charisma bei mir besucht hast, gibt es zwei wichtige Zustände in Dir: Erstens hast Du große Lust, Deine Gedanken anderen Menschen in freier Rede mitzuteilen. Und zweitens fehlt Dir das Gefühl des „Lampenfiebers“ mit allen damit verbundenen Nachteilen. Deshalb sind „Lampenfieber“ und „Motivation“ in diesem Artikel nicht weiter erwähnt. Leider jedoch verhält es sich mit der freien Rede, dem „Reden können“ ähnlich wie mit dem Klavierspielen. Die Tatsache, dass Du spielen willst sagt nichts darüber aus, ob Du auch spielen kannst. Dazu gehören Struktur und Übung.

In diesem Artikel liefere ich Dir ein paar sehr hilfreiche Faustregeln, die es Dir relativ einfach machen werden, eine kurze Rede oder eine Präsentation in der Firma so zu gestalten, dass Andere davon beeindruckt sind. Gleich von Anfang an. Ich weiß allerdings auch, dass Deine Fähigkeiten nach der hundertsten Rede noch sehr viel besser sein werden. Hier bekommst Du Starthilfe in den sieben wichtigsten Schritten.

Erster Schritt: Gib Deiner Rede Struktur

Was willst Du Deinen Zuhörern vermitteln. Formuliere Dein Ziel in einem prägnanten Satz im Kopf. „Ich will die Mehrzahl der anwesenden Führungskräfte von meinem Projekt überzeugen!“ „Ich will Onkel Albert über den gründen Klee loben und ihm zum 75 Geburtstag sagen, was für ein Vorbild er für mich war!“ „Ich will dem Brautpaar alles Gute für eine leuchtende Zukunft wünschen. Diesen Satz kannst Du im Kopf behalten. Nun kannst Du Dich fragen, wie Du dorthin kommst. Die Rede beginnt:

Zweiter Schritt: Erzeuge mit einem guten Anfang Aufmerksamkeit

Gibt es ein Erlebnis, eine Beobachtung, ein Ereignis im Zusammenhang mit der Rede? Fällt Dir ein kleines Bonmot, ein kurzer, trockener Witz oder etwas anderes ein, was Deine Zuhörer zum Schmunzeln oder Nachdenken bringt? Bevor Du jedermann in der üblichen Weise begrüsst, kannst Du diesen kleinen, vorgeschobenen Trick nutzen um die Aufmerksamkeit auf Dich zu ziehen.

Erfolgsstrategien verstärken und automatisieren
Der Ziegelstein auf dem Gaspedal Deines Lebens

Dein Gehirn ist eine wunderbare Maschine. Du kannst ihm Aufgaben übertragen, die es, ohne Dein bewusstes Zutun, ganz automatisch erledigt. Noch besser: Du kannst Deinem Unbewussten die Aufgabe übertragen, alles wirklich Wichtige aus Deinen erfolgreichen Lebensstrategien herauszufiltern und ganz automatisch eine Verhaltensstrategie für Dich zu schaffen, die all das, was wirklich funktioniert subbewusst verstärkt.

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Dritter Schritt: Kurzer Rückblick, strahlender Ausblick

Dies ist in ganz kurzen Worten eine Struktur, die Du fast überall verwenden kannst. Was hat dazu geführt, dass Du heute diese Rede hältst? Denke daran, Deine Zuhörer wollen Postitives hören. Es ist eine bewundernswerte Eigenschaft, aus den Ereignissen der Vergangenheit ein positives Destillat zu bilden, das in der Zwangsläufigkeit seiner Entwicklung jedem Zuhörer einleuchtet. Auf diesem Fundament kannst Du dann ein wunderbares Gebäude der Zukunft aufbauen – als logische Schlussfolgerung des eben Gesagten.

Vierter Schritt: Das Feuerwerk zum Schluss

Auch wenn, was ich nicht hoffe, Dein Zuhörer zwischendrin einmal kurz „in Gedanken abgeschweift“ ist, der Kopf schwer geworden ist und die Augenlider nach unten gegangen sind, nimm Dir die Faustregel der Feuerwerker zu Herzen. Sie sagen: Ein Drittel der Raketen eines gesamten Feuerwerks zündet in den letzten beiden Minuten. Jeder Koch weiß, dass ein aufwendiges Dessert viel von einem möglicherweise nicht so tollen Essen vergessen macht. Überlege Dir, wie Du mit einer tollen Geschichte, einem bewegend erzählten Ereignis, einem emotionalen Appell einen spektakulären Schluss erzielst. Den größten Erfolg hast Du erzielt, wenn direkt nach der Rede die Zuhörer aufspringen, sich um Dich drängeln und Dir gratulieren wollen.

Fünfter Schritt: Chunk up und down

Je projektbezogener eine Rede oder eine Präsentation sein soll, desto mehr Fakten wirst Du präsentieren. Gewöhne Dich daran, das Metamodell der Sprache in Deinen Gedanken zu nutzen. Wenn Deine Zuhörer fragen müssen: „Was genau meist Du damit?“, hast Du nicht zu Ende gedacht. Präsentiere ALLE Fakten und Werte, die für eine Entscheidung wichtig sind so, dass sie Deine Idee bestärken. Frage Dich selbst was besser ankommt: „Unser grandioser Geschäftserfolg des letzten Jahres…“ oder „Wir haben im letzten Jahr 1.420 Autos mehr verkauft!“

Je allgemein motivierender Deine Rede wirken soll, desto mehr unbestimmte Hauptwörter mit positiver Bedeutung solltest Du verwenden. Wenn Dich das Thema der appellativen Rede interessiert (Politiker, Personen des öffentlichen Lebens usw.) kannst Du Dir den Tag 3 des NLP Practitioners ansehen. Er vermittelt Dir das linguistische Wissen hinter einem allgemein postiv verstandenen Sprachstil.

Sechster Schritt: Kurze Sätze – prägnanter Stil

Wenn Du meine Hypnoseproduktionen kennst oder mir in meinen „Ausführungen“ im NLP Practitioner zuhörst, kennst Du meine Sprachstruktur, die Menschen schnell in Trance bringt: Ohne Punkt und Komma mit vielen Verbindungswörtern „und“, „während“, „weil“ usw. Das Gehirn kann sich nirgendwo festhalten und sagt: „…ist ja auch egal, dann denke ich eben über den nächsten Urlaub nach!“ und die Aufmerksamkeit ist überall. In meinen Workshops hat diese Technik System, weil ich dem Unbewussten, das schneller lernt, ebenso viel vermittle, wie dem bewussten Verarbeitungsmechanismen im Gehirn.

In einer kurzen Rede zum nächsten Projekt jedoch wäre dieses Vorgehen tödlich. Fasse Dich in kurzen und prägnanten Sätzen. Subjekt, Prädikat, Objekt. Was ist nötig? Wie kommst Du dahin? Was hast Du Dir gedacht? Was sind Deine Schlüsse, welche Konsequenzen hat eine andere Entscheidung? Wenn Du klaren Satzbau lernen möchtest, lies den Klassiker: Reiners Ludwig: Stilkunst. – und wende seine Ratschläge an.

Siebter Schritt: Sprich frei

Gewöhne Dich von Beginn an daran, frei zu sprechen. Für den Anfang seien Dir Stichpunkte auf Karteikarten erlaubt. Du kannst die Technik, Deine „Karteikarten“ in Deinem Gehirn zu verankern jedoch relativ einfach lernen. Die Technik lehrten schon die Alten. Wenn Dich mnemotechnische Systeme der neurologischen Speicherung interessieren, dann lies Frances Yates: The Art of Memory. Was glaubst Du, wie ich meine Inhalte des zehntägigen NLP Practitioner mit all seinen Geschichten und Verschachtelungen, Rückbezüglichkeiten und Querverweisen in mein Gehirn bekommen habe?

Es gibt sicherlich viele weitere sinnvolle Regeln und Tipps für eine gute Rede. Und wenn Du regelmäßig frei sprechend redest, findest Du schnell heraus, wo Du selbst besser werden willst. Eine hervorragende Lehrmethode ist es, eine Deiner freien Reden auf Video zu bannen – und nach ein paar Tagen wieder hervorzukramen und anzusehen. Du wirst erstaunt sein, wie viel Du bei der nächsten Rede UNBEDINGT verändern möchtest.

Zum Schluss noch ein Ratschlag: Solltest Du immer noch Hemmungen haben, aufzustehen und frei reden zu wollen oder solltest Du gar an Lampenfieber „leiden“, hilft ein Besuch des Workshops Charisma. Danach ist Schluss mit Lampenfieber – garantiert!

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