Wie Du Ressourcen im Coaching einsetzt

Es ist alles da – Du brauchst es nur zu nutzen

Oft geht es im Leben darum, etwas zu bekommen, das vermeintlich nicht einfach zu haben ist. Geht es um Geld, Autos oder den richtigen Partner? Solche Dinge liefert Dir das Universum – zumindest nach Aussage derer, die behaupten, davon etwas zu verstehen. Betrifft es jedoch die Welt der Gefühle und Glaubenssätze, das, was ich als »weiche Ressourcen« bezeichne, kommst Du mit NLP schnell ans Ziel.

News-Icon-23-15-RessourcenDen Umgang mit Ressourcen lernst Du im NLP Practitioner, wichtige Teile davon auch in diesem Artikel. Der Umgang mit Ressourcen ist Dir im Beruf, im Privatleben und selbstverständlich im Coachingprozess von Nutzen. Im Modell von NLP hat man zur Erkenntnis gefunden, dass all das, was Du an Zuständen, Gefühlen und Glaubenssätzen in irgendeiner Situation brauchen könntest, bereits in Dir vorhanden ist. Soviel zu den Voraussetzung für diesen Artikel.

Selbstbewusstsein zum Beispiel ist nach dieser Annahme das Resultat erinnerter Gefühlszustände und Glaubenssätze. Leider ist es im Leben häufig so, dass es zwar viele Situationen gibt, in denen Du vor Selbstbewusstsein nur so strotzt. Dann allerdings wenn Du dieses Selbstbewusstsein wirklich bräuchtest, steht es Dir eben nicht zur Verfügung. Nimm zum Beispiel einen Abend mit sehr guten Freunden, an dem Du vehement Deine Meinung vertreten hast. Selbstbewusstsein überreichlich! Und nun denke daran, wie es war, als Du einen Menschen ansprechen wolltest, an dem Du wirklich Gefallen fandest…

Jetzt bist Du dem Thema des internen Ressourcenmanagements aus eigener Betroffenheit schon sehr nahe gekommen. Stell Dir also vor, dass es nicht nur Dir so geht, sondern auch den Menschen, die Deinen Rat suchen. Häufig geht es beim Coaching also genau darum: Gefühle und Glaubenssätze aus einer Situation, in der Du sie überreichlich zur Verfügung hast, in eine andere Situation zu transportieren, in der Du sie nötig brauchst und glaubst, sie nicht zur Verfügung zu haben.

Gottseidank macht es dabei keinen Unterschied, ob Du diese Situationen wirklich erlebt hast, oder Dir nur vorstellst, sie erlebt zu haben. Dein Gehirn unterscheidet einfach so etwas nicht. Ist das nicht wunderbar? Dein Gegenüber beim Coaching hat also keine Ausreden, »sowas« nicht erlebt zu haben.

Erfolg verstärken und automatisieren
Der Ziegelstein auf dem Gaspedal Deines Lebens

Dein Gehirn ist eine wunderbare Maschine. Du kannst ihm Aufgaben übertragen, die es, ohne Dein bewusstes Zutun, ganz automatisch erledigt. Noch besser: Du kannst Deinem Unbewussten die Aufgabe übertragen, alles wirklich Wichtige aus Deinen erfolgreichen Lebensstrategien herauszufiltern und ganz automatisch eine Verhaltensstrategie für Dich zu schaffen, die all das, was wirklich funktioniert subbewusst verstärkt.

ab 89,00 €  ...mehr erfahren

So, die Problematik ist nun klar, es geht um die Verlagerung von vorhandenen Ressourcen. Was kannst Du nun TUN? Der Prozess funktioniert in zwei Schritten:

Schritt 1: Finde die benötigten Ressourcen

Stelle die Frage: „Was brauchst Du, um Dein Ziel zu erreichen?“ oder „Was hindert Dich daran, Deine Vision jetzt in diesem Augenblick bereits erreicht zu haben?“ Achte darauf, als Antwort Gefühlszustände oder Glaubenssätze zu bekommen. Je nach dem, wie viel Zeit Dir zur Verfügung steht, kannst Du die Liste der »nötigen« Gefühle länger oder kürzer gestalten. Für einen wirksamen Anker genügen nach meiner Erfahrung zwischen drei und sieben Attribute.

Schritt 2: Arbeite jedes einzelne Attribut Deiner Liste ab

Frage nach einer geeigneten Erinnerung, in der dieses Attribut stark vorhanden war. Verstärke und ankere die Submodalitäten dieser Erinnerung. Das kann offen in direkter Arbeit oder „conversational“, in das Gespräch eingebettet, geschehen. Nutze für alle Attribute EINEN Anker. Das nennt man im NLP einen »stacking Anchor«, gut Deutsch einen »Stapelanker«. Das Ergebnis ist ein starker Anker für unterschiedliche Aspekte eines benötigten Zustandes in möglichst allen Repräsentationsebenen. Deutsche Übersetzung gefällig?

Nehmen wir einmal an, Dein Gegenüber glaubt, es fehle ihm in bestimmten Situationen an Selbstbewusstsein. Für ihn setzt sich Selbstbewusstsein aus folgenden Attributen zusammen: Geborgenheit, Sicherheit, Abenteuerlust, Lust an Neuem und ein Schuss an sexuellem Impuls. Hilf ihm im ersten Schritt, sich an eine Situation zu erinnern, in der er sich geborgen fühlte. Verstärke die Submodalitäten dieser Geborgenheit und ankere sie. Dann kommt das Gefühl von Sicherheit an die Reihe und Du ankerst es ebenfalls auf den gleichen Anker. So bewegst Du Dich durch alle Attribute der „Liste“. Das Ergebnis ist ein starker visueller, akustischer und kinästhetischer Anker.

Erinnerst Du Dich an Deine Teilnahme an der NLP Workweek? Da haben wir dies alles mit der Ressource »Charisma« absolviert. Der »blaue Diamant« war Dein visueller Anker, die »Fanfare for the Common Man« Dein akustischer Anker und kinästhetisch hast Du wahrscheinlich an Orten geankert, wo ich es gar nicht so genau wissen will…

Hier bietet sich Dir eine tolle Möglichkeit, all das aktiv zu üben, was Du in der NLP Workweek und im NLP Practitioner gelernt hast: Submodalitäten erinnern, verstärken und ankern – Tag 2 und alle folgenden Tage. Wenn Du noch keine NLP Ausbildung absolviert hast, solltest Du Dich dazu anmelden. Wenn es jedoch ganz schnell gehen soll, sieh Dir Tag eins und zwei des Online Practitioners auf dieser Webseite an. Und vor allem: Lehn Dich zurück, Du kannst beim Üben nichts falsch machen.

Für Dich gilt der NLP Grundsatz: „Wenn das, was Du tust (oder getan hast) nicht funktioniert, TUE ETWAS ANDERES!“ Das ist die Essenz wirkungsvollen Übens. So macht Coaching wirklich Spaß. Probiere es einfach aus, oder komm zum Workshop Coaching mit NLP. Dort lernst Du noch viel mehr über das, was Dich und andere Menschen dazu bewegt, sich so zu verändern, dass die Ergebnisse positiv werden.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 votes, average: 4,50 out of 5)
Wie Du Ressourcen im Coaching einsetzt hat 4.5 von 5 Sterne bei insgesamt 2 Bewertungen. Wie findest Du diesen Artikel?
Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email

Vielleicht interessiert dich auch:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email