Vom Pessimismus zum Optimismus

Ändere die Grundlage Deiner wahrgenommenen Realität

Ist es nicht ein Wunder, wie unterschiedlich wir Menschen gestrickt sind? Kein Charakterzug findet sich identisch in jemanden Anderen wieder. Das kann Dir viel Freude im Leben bereiten und für ständige Abwechslung sorgen. Es kann aber auch der Grund für eine tiefgreifende Unsicherheit der Welt gegenüber sein. Mit dieser Haltung kann schon beim ersten Kennenlernen einer anderen Person so viel schief laufen.

Denk einmal nach: Beschäftigst Du Dich in Deinem Leben eher mit den problematischen Aspekten Deiner Vorhaben? Denkst Du „automatisch“ zuerst: „Oh Gott, was alles passieren kann….!“, bevor Du die Chancen wahrnimmst, die darin liegen? Scheint Dein Gehirn Deinen Lebensverlauf aus einer Summe von Problemen zusammenzusetzen?

Wie kannst Du lernen, das Leben von seiner positiven Seite zu nehmen? Wie gewöhnst Du Dir den Pessimismus als Lebenshaltung ab? Das kannst Du mit NLP relativ einfach erlernen. Natürlich gibt es keinen verborgenen Schalter, den Du umlegst und voila…. alles ist erledigt. Es verhält sich damit, wie bei einem Baby, das laufen lernt. Ständige Übung macht den Meister.

Veränderung ist möglich

Vielleicht erinnerst Du Dich an Die Metaprogramme im NLP. Diese sind als ein Modell menschlicher Verhaltensmuster entstanden. Sie sollen Dir ein Hilfsmittel an die Hand geben, damit Du hinter die Kulissen Deines und des Verhaltens anderer Menschen blicken kannst. Grundlage dafür ist die Annahme, dass es je nach Umgebung (Kontext) verschiedene „Moleküle“ der Mechanismen menschlichen Verhaltens gibt.

Stillschweigend wird häufig angenommen, dass solche Verhaltensmuster in Deinem Charakter unveränderlich verankert und „eingraviert“ wären. Dass sie sich nicht verändern lassen. Weil man den menschlichen Charakter als Kontinuum betrachtet. Meine Erfahrung sagt mir, dass die subbewussten Verhaltensweisen eines Menschen nicht für sein gesamtes Leben festgeschrieben sind. Du kannst Dich verändern. Immer. Auch auf dem Grund Deines Charakters.

Erfolgsstrategien Programmierung mit NLP
Mehr Qualität und Effektivität in der Karriere und im Leben

Es sind die tief im Unbewussten verborgenen Strategien, die Dir im Leben oft Hindernisse in den Weg legen. Das muss nicht sein. Ich vermittle Dir dafür Techniken, als (zukünftige) Führungskraft in der Wirtschaft und im Leben zukünftig sehr viel effektiver erfolgreich zu sein. Und zwar nach dem Pareto Prinzip: 20% des Aufwands sollen 80% Deines Erfolgs möglich machen. Dazu nutze ich die Technik der metaphorischen Programmierung zur Beeinflussung Deiner unbewussten Strategien.

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Steckt der Pessimist in den Genen?

Es ist mir wichtig, Dir zu erklären, wie diese Verhaltensmuster in Dir entstanden sind: Du hast sie erlernt! Sie sind nicht in Deinen Genen verankert gewesen. Niemand ist von Geburt an darauf fokussiert, das Leben von seiner problematischen Seite her wahrzunehmen. Wenn es so ist, dann hast Du das irgendwann gelernt! Deine Familie und später Deine Freunde, Partner und Kollegen und „die Zwangsläufigkeit der Ereignisse“ haben dazu geführt, dass Du gelernt hast, in bestimmten Strukturen so zu denken und zu handeln, wie Du es tust.

Wenn niemand Dich gelehrt hat, das Leben von der optimistisch positiven Seite wahrzunehmen, ist es doch kein Wunder, wenn Pessimismus Dein Lebensmotto ist. Eine Erkenntnis der modernen kognitiven Psychologie ist: Was Du gelernt hast, kannst Du auch wieder umlernen. in guter NLP Manier kannst Du an seine Stelle nützliches neues Verhalten setzen. Nur, WIE stellst Du das an? Hier kommen die Techniken aus dem Modell von NLP ins Spiel.

Der Optimist: mehr vom Leben bekommen

Ich schlage Dir zwei kleine Gedankenübungen vor. Sie erlauben Dir einen direkten Vergleich der beiden Denkmuster. Lies doch einfach die beiden nachfolgenden Absätze und entscheide Dich dann, welche von beiden Du in Zukunft ausführen willst.

Zuerst die Strategie für Optimismus im Leben.

  • Nimm Dir vor, eine neue Erfahrung zu machen. Das kann zum Beispiel Dein Wunsch sein, ein neues Projekt zu starten, etwas Neues zu lernen oder einen interessanten Menschen kennenzulernen.
  • Während Du Dich mit diesen Gedanken beschäftigst, stellst Du Dir den bestmöglichen Ausgang vor. Welches überaus positive Ergebnis wird sich Dir präsentieren, wenn Du die Herausforderung gemeistert hast?
  • Mache die entstehenden, positiven Bilder groß und farbig, und tauche tief in sie ein (assoziiere Dich).
  • Nimm jedes Hindernis auf dem Weg zum Ergebnis spielerisch. Erwarte Hindernisse und freue Dich darauf jedes Mal etwas Neues zu lernen. Betrachte jedes mögliche Scheitern als die Chance, mehr gelernt zu haben und wichtige Erfahrungen zu sammeln.
  • Durchlaufe diese Gedanken mehrfach von Anfang zum Ende und verstärke die positiven Gefühle welche bei Dir aufsteigen.
  • Zügle Deine Ungeduld, gleich zur Aktion zu schreiten, es gibt noch zu tun: Sprich mit Freunden über Dein Vorhaben. Prüfe, ob und wie sie Deine Begeisterung teilen. Bestärken Sie Dich in Deinem Vorhaben? Weisen sie Dich auf mögliche Hindernisse hin? Dann sind es wahre Freunde. Oder kritisieren Sie Dich und konstruieren für Dich den schlimmsten Fall? Dann such Dir neue, diesmal wahre Freunde.
  • Geh raus und realisiere Dein Vorhaben. Mach etwas Neues, triff neue Leute, die zu neuen, wahren Freunden werden können. Führe ein Leben auf der Überholspur. Sei erfolgreich!

Der Pessimist: weniger vom Leben bekommen

Zum Vergleich das ständige Schreckensszenario eines Pessimisten. Hier habe ich Dir selbstverständlich keine NLP Techniken zur Optimierung eingebaut.

  • Stelle Dir vor, Du könntest eine neue Erfahrung machen und damit etwas Neues lernen. Stelle Dir beispielsweise vor, Du würdest einen potentiellen Kunden anrufen. Du könntest über ein gutes Gespräch eine zukünftige Geschäftsbeziehung anbahnen. Das nennt man Akquisition.
  • Stelle Dir das Schlimmste vor, was Dir dabei passieren kann. Nütze Deine Phantasie, schalte Dein Kopfkino ein, der Ton dazu fällt Dir sicherlich nicht schwer. Nimm das ganze, katastrophale Spektakel so wahr, wie Du es durch Deine eigenen Augen wahrnimmst (assoziiert).
  • Durchlaufe den Film im Kopfkino mehrmals. Warte, bis die unangenehmen Gefühle wirklich stark geworden sind. Ankere diese starken und schlechten Gefühle, damit Du sie für Deine Zukunft schnell parat hast.
  • Bestätige Dir selbst: „Gott sei Dank, dass ich das nicht mache. Wäre ja schlimm ausgegangen.“ Und glaube fest, dass Du dem Atomkrieg in Dir gerade noch einmal rechtzeitig entgangen bist.
  • Sprich mit Freunden und erzähle Ihnen, was Dir gerade schon fast passiert wäre und wie Du nochmals eine schlimme Erfahrung vermieden hast. Wenn Du die richtigen Freunde hast, werden sie Dir bestätigen, dass Deine Entscheidung richtig war.
  • Stelle Dir eine Situation in der Zukunft vor, in der Du Neues lernen könntest. Löse Deinen Anker aus und sage zu Dir. „Was nicht alles passieren kann im Leben, wenn man nicht aufpasst…!“
  • Überlege Dir, vielleicht Deine Wohnung nicht mehr zu verlassen und Dich nur im Bett aufzuhalten. Dann kann nur das Bett zusammenbrechen, Deine unheilbare Krankheit stärker werden, ein Feuer ausbrechen, oder das unvermeidliche Erdbeben Dein Haus zerstören und Dich unter den Trümmern begraben.
  • Eigentlich, bevor es richtig angefangen hat, ist Dein Leben schon vorbei. Die Welt meint es schlecht mit Dir und ist voller Fallstricke.
  • Wichtig ist, Anderen die Schuld an Deinem daraus resultierenden Nichthandeln zu geben. Im täglichen Leben und im Beruf solltest Du Dich bemühen, immer einen Schuldigen für jeden Deiner Misserfolg zu finden.
  • Menschen, die es im Leben zu nichts bringen, verfolgen diese Übung als Strategie mit Perfektion. Sie nutzen sie täglich mit vielen Abwandlungen.

Mit Sicherheit war die Entscheidung, welches Gedankenexperiment Du ausführen möchtest, schnell getroffen. Selbst wenn Du ein unglaublich optimistischer und positiver Mensch bist, nutzt Dir übrigens das erste Gedankenexperiment. Es bringt Tiefe und Struktur in Deine Denkprozesse. Es ist wichtig und gut, zu wissen, was Du tust und wie Du es tust und was den Erfolg Deiner positiven Strategien ausmacht. Dieses Bewusstsein nennt man Meisterschaft.

Übung: Der beste Tag meines Lebens

Eine weitere, ergänzende Strategie kannst Du Dir für jeden Tag angewöhnen: Führe Dir am Abend, vor dem Einschlafen im Bett liegend, die Ereignisse des Tages noch einmal vor Augen. Das tust Du ja meist sowieso. Sollten es die schlechter und negativ verlaufenen Ereignissen des Tages sein, die Dir zuerst in den Kopf kommen?

Wenn ja, dann lerne, sie dissoziiert anzusehen. Ohne die wieder und wieder die schlechten Gefühle haben zu müssen, kannst Du mitnehmen, was Du aus den Erlebnissen gelernt hast. Du kannst verschiedene Handlungsszenarien so oft durchzuspielen, bis Du für eine ähnliche Situation in der Zukunft besser gerüstet bist. Den Rest kannst Du beruhigt vergessen, er nutzt Dir nichts.

Dann beschäftige Dich hingebungsvoll mit den vielen positiven Erlebnissen, Deines Tages. Schwelge in guten Gefühlen, die aus dem assozierten Wiedererleben resultieren. Hier kannst Du Dich mit möglichen Lösungsansätzen für Deine Projekte befassen. Mit diesen Gedanken kannst Du einschlafen. Dein Freund auf der anderen Seite wird Dir beim Finden kreativer Lösungen helfen. Du wirst sie parat haben, wenn Du am Morgen frisch und erholt aufwachst. Das kannst Du glauben!

Mit meinem Sohn spielte ich jeden Tag am Abend vor dem Einschlafen als ein wichtiges Ritual das Spiel „…ich seh‘ etwas…“. Wir erzählten uns gegenseitig die fünf schönsten Ereignisse des Tages. Wie leicht wird daraus für das junge Gemüt eine nicht mehr abzulegende Gewohnheit für’s ganze Leben.

Übung: Optimist als NLP Strategie

Und nun zum NLP. Ich habe Dir ein NLP-Format entwickelt mit der Du die Strategie eines Optimisten in Dein Leben transferieren kannst. Folge einfach den Schritten. WennDu noch nicht so viel Erfahrung im NLP hast und über die einzelnen „Fachwörter“ stolperst, kannst Du sie zum Verständnis erst einmal überlesen. Mehr über die dahinter liegenden Techniken erfährst Du, wenn Du die entsprechenden Links klickst.

  1. Stelle Dir vor, Du könntest eine neue Erfahrung machen und damit etwas Neues lernen. Stelle Dir beispielsweise vor, Du würdest einen potentiellen Kunden anrufen. Du könntest über ein gutes Gespräch eine zukünftige Geschäftsbeziehung anbahnen. Das nennt man Akquisition.
  2. Stelle Dir nun das Beste vor, das dabei passieren kann. Gestalte dieses Gedankenbild als dissoziiertes Bild und sehr intensiv. Verstärke die zu diesem Gedanken gehörenden Submodalitäten. Installiere einen starken und positiven Ressourcenanker und löse ihn aus. Stelle Dir zusätzlich den blauen Diamanten aus dem NLP Practitoner oder dem Workshop Charisma 2.0 vor.
  3. Wenn Deine guten Gefühle ganz stark geworden sind, tritt in das Bild (assoziiere Dich) und verstärke die guten Gefühle nochmals.
  4. Durchlaufe diese Strategie öfters und ankere jeweils die damit verbunden Gefühle. Du kannst die guten Gefühle zum Beispiel auf Deinen blauen Diamanten ankern. Gewöhne Dich daran, beim Nachdenken über Projekte, Ziele und Träume automatisch zuerst die positiven Aspekte und die guten Gefühle zu berücksichtigen. Kritik kannst Du später immer noch üben.
  5. Betrachte jedes mögliche Scheitern als die Chance, mehr zu lernen und Erfahrungen zu sammeln.
  6. Führe einen generativer Future Pace durch. Den kannst Du alleine und für Dich absolvieren.
  7. Mache einen Environment Check: Sprich mit Personen die Ahnung von diesem Thema haben über Dein Vorhaben. Man nennt da auch professionelles Feedback. Prüfe ob Dein vorhaben in Dein Leben, Deine Umgebung, etc. passt.
  8. Realisiere Dein Vorhaben: Act on it.

Optimist oder Pessimist – was ist gut?

Welcher Typ bist Du bisher gewesen? Und vor allem: Welche der oben genannten Strategien willst Du in Zukunft für Dich anwenden? Kennst Du Menschen in Deinem Umfeld, denen Du mit der positiven Version der obigen Strategie helfen kannst? Kannst Du diese positive Strategie auch in anderen Menschen installieren und ihnen damit helfen ihre Ziele zu erreichen?

Vielleicht überlegst Du Dir, zuerst selbst Nutzen aus diesem Artikel zu ziehen und deshalb einmal an einem meiner Workshops teilzunehmen. Dort lernst Du, alle die Fragen des letzten Absatzes mit JA zu beantworten. Dann ist Deine Entscheidung zur Teilnahme ebenfalls leicht, Du hast die entsprechende Strategie ja oft geübt. Sag nicht, Du könntest nicht, weil…..! DAS wäre schon wieder ein Ansatz, das Leben von seiner problematischen Seite her zu betrachten. Ich wünsche Dir viel Spass beim Experimentieren. Wir sehen uns im Workshop.

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Ein Kommentar

  • …stimmt auf den Punkt, ich sehe das auch so. Das NLP-Werkzeug ist gut geeignet! Ich lese gern diese Beiträge, danke. LG Karsten

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