Durchhalten trennt die Spreu von Weizen

3 Tipps für mehr Durchhaltevermögen

Es gibt im Leben oftmals Situationen, in denen Du Deinen eigeschlagenen Weg überprüfen wirst: Aufhören oder weitermachen – oder vielleicht gar nicht erst damit beginnen. In der Art, wie Du mit der Realisation Deiner Ziele und Träume an jedem Tag Deines Lebens umgehst, scheidet sich die Spreu vom Weizen. Entscheide, ob Du Erfolg im Leben hast, oder ob Du Dich von Ausreden bestimmen lässt.

Durchhalten Warndreieck Steigung

Regelmäßig ins Fitnessstudio und beim abendlichen Fernsehen wenigstens mal Brokkoli statt andauernd Chips. Wie oft hast du Dir das oder Ähnliches schon vorgenommen, und wie oft hast Du es dann doch wieder verkackt. Macht nichts. Du kannst eine Menge aus Deinen vermeintlichen Schwächen lernen und eine massgeschneiderte Strategie entwickeln, die Dir hilft, bei Deinen Lebenszielen durchzuhalten.

Die Hindernisse positiver Veränderung

Positive Veränderung ist gar nicht so einfach. Diese Erfahrung hast Du sicher auch schon gemacht, wenn Du wieder einmal gute Vorsätze gefasst hast. Sei es zu Beginn des Jahres oder zum Besuch eines meiner Workshops: Endlich mal gesünder leben: vernünftiger essen, etwas Sport treiben, und eine Portion mehr Gelassenheit im Job, das wäre doch ein guter Anfang, nicht wahr?

Klar, der Anfang ist meist leicht. Du stellst den Wecker heldenhaft auf sechs Uhr, damit Du vor dem Frühstück eine halbe Stunde joggen kannst. Du kaufst Brokkoli ein und stellst die grünen Röschen statt Chips beim Fernsehen auf den Tisch. Doch, wie lange hält Dein gutes Verhalten an? Vor allem: bist Du gewappnet für den Fall, dass Deine Motivation nachlässt, und die Versuchung, den bequemen Weg zu wählen, allmählich wieder stärker wird?

Es ist abzusehen, dass bei Deinen Vorhaben einmal etwas Wichtiges dazwischenkommt. Naja, einmal Joggen auslassen, das ist schon ok, denkst Du. Nur beim einen Mal bleibt es meist nicht – und schon ist wieder eine gute Gewohnheit den Bach runter.

Meine Frage: Warum fällt es Dir so schwer, dauerhaft das Richtige im Leben zu tun? Antwort: Es liegt an den Versuchungen des Lebens! Es ist halt viel einfacher, im warmen Bett zu bleiben und noch etwas zu kuscheln, als aufzustehen und zu joggen. So eine fette Chipstüte schmeckt doch viel besser, als der langweilige grüne Brokkoli. Gegen all die „wohlschmeckenden Versuchungen steht der dürre Vorteil den die Vernunft Dir diktiert: weniger Bluthochdruck, bessere Cholesterinwerte, ausgeglichenere Energiebilanz. Naja, ziemlich abstrakt, das alles, oder?

Motivation als Retter

„Gib mir doch etwas Motivation, damit ich meine Ziele erreiche!“ lautet die typische Forderung, wenn die Umsetzung einer Idee Schwierigkeiten bereitet und Coaching ansteht. Und ich denke überhaupt nicht daran, Dir diesen Wunsch zu erfüllen! Natürlich verfüge ich über genügende Werkzeuge. Die Grundtechniken im NLP versetzen Dich ja selbst sehr einfach in die Lage, Dich zu motivieren. Bei mir lernst Du einfache und komplexe Motivationsstrategien bereits am zweiten Tag in der NLP Grundausbildung.

Wozu sollen Kräfte von aussen wirken, wenn in Deinem Inneren das Chaos der Ausrederitis und Aufschieberitis herrscht. Eigentlich wäre Durchhalten angesagt – doch wie geht das mit einer unfehlbaren Strategie? Es gibt zwei wichtige Symptome, die Du kennen solltest. Wenn sie in Deinem Leben auftauchen, ist das Einschalten Deiner „Durchhaltestrategie“ wichtig.

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Erstes Symptom: Schluss mit der Aufschieberitis

Im Englischen wird sie mit Procrastination bezeichnet. Das ist ein Kunstwort, das der lateinischen Sprache entstammt. Pro bedeutet für und crastinum ist morgen – also für morgen. Den Verlauf einer typischen Strategie für Procrastination kannst Du an Deinem internen Dialog nachvollziehen. Stell Dir ein Ziel vor, das Du hast, oder eine Aufgabe, die Dir gegeben wurde. Vielleicht eine Hausarbeit, oder Deine Doktorarbeit, die Vorbereitung für einen Vortrag.

Die erste Stufe zündet, wenn Du Dich zu Dir sagen hörst: „Oh, ist ja noch viel Zeit!“ und die Gegenwart einer anderen Tägigkeit widmest. Dann zündet die nächste Stufe. „Au weia, jetzt muss ich aber allmählich anfangen, sonst wird die Zeit zu knapp!“ Um dann schliesslich bei folgendem Satz zu enden: „Oh shit, wenn ich jetzt nix mache, ist die Kacke am Dampfen!“ Die meisten Menschen investieren ein Zehntel bis ein Drittel der nötigen Arbeit in die erste Phase und neunzig Prozent in die ultimativ letzte Zeitperiode. Das ist dann meist die Nacht davor, je nach Menge der Arbeit.

Eine besonders fiese Variante der Aufschieberitis ist der moving time frame. Du kannst nämlich mit dem Kommitment „JA, damit beginne ich gleich morgen!“ das gute Gefühl abstauben, Dich zur Umsetzung und zur Aktion entschieden zu haben. Doch dieser Satz gilt am morgigen Tag in gleicher Weise: „JA; damit beginne ich gleich morgen!“ Es gibt IMMER ein morgen, Dein ganzes Leben lang. Zwei Ratschläge, die daraus folgen, bringen Dir einfache Abhilfe.

Erstens: Beginne sofort mit der Umsetzung.

Wenn es auch nur die kleinste Aktivität ist, die Du ausführst, damit Du Dein Ziel erreichst: Du hast bereits damit begonnen. Alle weiteren Schritte sind dann reine Planungssache.

Zweitens: Verteile Deine Aktivitäten

Statt einmal mit Gewalt zu versuchen, die ganze Arbeit auf einmal zu stemmen, kannst Du bei Zielen mit längerem Zeithorizont jeden Tag eine kleine Zeitperiode zur Verwirklichung Deiner Ziele verwenden.

Ein kleines Beispiel dazu: Ich werde oft gefragt, wie ich es schaffe, neben meinem ausgefüllten Tagespensum noch jede Menge interessanten Lesestoffs zu bearbeiten. Naja, weisst Du, wie viel Du in der halben Stunde, in der Du bereits im Bett liegst, bevor Deine Gedanken in den Schlaf driften, lesen kannst? Diese Strategie hat nebenbei den Vorteil, dass Du das Aufgenommene mit in Dein Unterbewusstsein nimmst und damit viel besser verarbeitest und speicherst.

Genau so kannst Du mit Deinen wichtigen Projekten verfahren. Text schreiben? Hör doch einfach auf, mit dem Handy herum zu daddeln, wenn Du mit den Öffentlichen zur Arbeit unterwegs bist. Achte einmal darauf, wie viel sinnlose Zeit Dir während eines Tages durch die Finger rinnt.

Ich werde Dir damit bestimmt nicht den Ratschlag geben, das Faulenzen ganz abzuschaffen. Müssiggang ist eine grosse Tugend, auch wenn in der Bibel steht, sie wäre der Anfang allen Lasters. Nur eben bewusster Müssiggang. Fokussierter Müssiggang ist etwas Wundervolles. Kannst Du das? Einfach einmal nichts tun? Mit einem gehörigen Bewusstsein beim Faulenzen arbeitest Du danach bewusster und mit mehr Motivation an der Verwirklichung Deiner Ziele.

Zweites Symptom: Schluss mit der Ausrederitis

Viele Menschen nehmen die Aufforderung zum Nichtstun als eine willkommene Ausrede für alle möglichen Arten von Inaktivität. Womit wir beim zweiten Hinderungsgrund für das Durchhalten wären. Lass Dir gesagt sein, Du kannst für jede Schwierigkeit eine gute Ausrede für Inaktivität finden. Eine, die Du von ganzem Herzen glaubst und die Du nach aussen verteidigst. Und hier scheidet sich eben die Spreu vom Weizen.

Du kannst Dich fragen, ob Du bei Schwierigkeiten öfters Ausreden findest und dann in der Inkonsequenz und Inaktivität landest, oder ob Du auftauchende Schwierigkeiten als Optionsgenerator verwendest, und Dich davon eher zur Aktion motiviert fühlst. So HANDELN nämlich erfolgreiche Menschen. Dein Erfolg im Leben liegt in der Qualität Deiner Entscheidungen begründet.

Im Zwiespalt von Aufschieberitis und „Ausrederitis“ zerbröseln die tapfersten Diätvorhaben, Bewegungspläne, Anti-Stress-Programme und überhaupt die meisten Ziele im Leben. Das ist menschlich und KEIN Zeichen von Charakterschwäche. Längerfristige Ziele stehen im Dauerkonflikt mit schnellen Belohnungen, die sich anbieten. Niemand verändert seine unliebsamen Verhaltensweisen einfach so. Dazu sind sie  zu tief verwurzelt in Deinen Gewohnheiten. Du hast sie oft über Jahrzehnte trainiert, an Stimmungen und Gefühle geknüpft, die mit dem ursprünglichen Zweck längst nichts zu tun haben.

So isst Du vermutlich kaum zu viel, weil Du immer Hunger hast. Du isst, weil Du müde, gelangweilt, einsam, ängstlich, deprimiert oder gestresst bist. Nicht anders verhält es sich mit dem Bewegungsmangel: Kaum ein Unbewegter scheut vor Sport zurück, weil er meint, seine Kräfte schonen zu müssen.

Du kannst Dich allerdings wappnen, und dem Sog der obigen Hindernisse und Deiner wenig hilfreichen Gewohnheiten  entkommen. Umarme Deine Schwäche und lerne, sie als menschengegeben zu akzeptieren. Lege Dir Strategien für den Fall zurecht, dass eintritt, was wahrscheinlich ist. Zwei Phasen kannst Du dabei unterscheiden. Sie bestimmen, wie gut vorbereitet Du in die Auseinandersetzung mit den täglichen Versuchungen gehst.

Erster Tipp zum Durchhalten: Dehne Deine Motivationsphasen aus

Je stärker die Absicht, und je optimistischer die Beurteilung der eigenen Kraft, desto eher gelingt der Wandel. Willst Du wirklich dünner werden? Willst Du wirklich regelmäßig joggen? Willst Du Dich wirklich  um den Abbau des Berufsstresses kümmern? Traust Du Dir zu, die nötigen Veränderungen einzuleiten und durchzuhalten? Das sind die wichtigen Fragen. Das reine Wissen um die Risiken Deines gesundheitsschädlichen Verhaltens reicht als Triebkraft nicht aus.

Die blosse Absicht, endlich gesünder zu leben und dazu das Nötige zu tun, ist zu schwach. Sind Deine positiven Erwartungen stärker, als Deine Bedenken? Bist Du wirklich überzeugt, dass Dir die Veränderung genügend Vorteile bringt, um die Unbill der Umstellung auf sich zu nehmen? Wie groß ist Deine Bereitschaft wirklich, tatsächlich aktiv zu werden? Je fester Du von Sinn und Nutzen Deines Vorhabens überzeugt bist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du die nötige Motivation für Deine Veränderung bereitstellst.

Im NLP gibt es viele Techniken. Dir auszumalen, wie gut es Dir mit dem Durchhalten gehen wird. Dir vorzustellen, wie Du Dir zugetraut hast, den neuen Lebensstil durchzuhalten. Du kannst mit Submodalitätenveränderungen und einem assoziierten  Future Pace beginnen. Wenn Du einen Partner hast, der sich mit Hypnose auskennt, kannst Du sogar Dein Unterbewusstsein „beauftragen“ Dich tätig zu unterstützen.

So versetzt Du Dich in die Lage, Deine großen und kleinen Ziele anzupacken, auch wenn es vielleicht in der ersten Zeit hart werden wird. Auch wenn Schwierigkeiten auftauchen. Auch wenn es Dir nicht immer schmeckt. Untersuchungen deutscher Wissenschaftler haben gezeigt, dass Menschen, die ihre Vorsätze optimistisch und mit großem Zutrauen in Ihre Fähigkeiten angehen, vie länger durchhalten und sich von unvermeidlichen Rückschlägen weniger abschrecken lassen.

Zweiter Tipp zum Durchhalten: Lerne, Deine Belohnung zeitlich zu verzögern

Lerne den Belohnungsaufschub neu, wie Kinder das Laufen lernen. Keine Pommes zu Mittag jetzt, dafür abends ins Kino. Jetzt ststt schlafen, lieber noch eine Stunde am Text arbeiten, dafür später bummeln in der Sauna. Keine Zigarette jetzt, dafür Abends einen Apfel. Ja, Du kannst tatsächlich mit Dir verhandeln. Im Modell von NLP nennt man diese Strategie ein Reframing. Oder ganz wie Du willst, eine Abwandlung der Silva Mind Strategie. Der Name ist nicht wichtig, Hauptsache, es hilft Dir. Und was, wenn alles Verhandeln nichts hilft?

Dann lenke Deine Gedanken einfach in eine andere Richtung. Es ist einfach, daran zu denken, wie ein Stück Schokolade langsam auf Deiner Zunge zergeht, wenn Du gerade Lust auf etwas Süsses hast. Es ist jedoch wesentlich sinnvoller, an Deinen grosse Traum zu denken und dessen Verwirklichung in Gedanken anzugehen. So jedenfalls halten es die Erfolgreichen. Ich habe dafür einen wunderbaren Anker in meinem internen Dialog eingebaut. Ich sage zu mir: „Hilft ja nix!“ und widme mich der Verwirklichung meiner Pläne. Mein Glaubenssatz: Belohnung wird überbewertet!

Dritter Tipp zum Durchhalten: Lege Dir konkrete Pläne zurecht

Sei für den Fall der Fälle gewappnet. Lege Dir Alternativen zurecht. Kein Dauerlauf möglich, weil es regnet? Dann geht es eben ins Fitnessstudio. Zu müde, zu lustlos, um am Abend noch mal rauszugehen? Wie gut, dass Du morgens vor dem Gang zur Arbeit Deine Tasche mit dem Sportzeug gepackt hast. Kneifen ist da kaum möglich.

Das ist barrierenbezogene Strategieplanung. Sie ist der wirkungsvollste Trick, um jene Hürden zu nehmen, die Dir das Durchhalten so schwer machen. Wissenschaftler testeten diese Methode mit rund 1000 Beteiligten. Am erfolgreichsten schnitt jene Gruppe ab, die sich mögliche Hindernisse ausmalte und für diese Fälle jeweils fünf Alternativpläne zurecht legte.

Die Teilnehmer formulierten die Alternativen so exakt wie möglich. Das kannst Du mit Hilfe der Submodalitäten und mit der TimeLine sehr einfach gestalten. Du kannst Dir sogar Hilfsanker zurecht legen, die Du bei Bedarf einfach auslöst. Das ist eine wenig aufwendige und effektive Methode, die vor allem hilfreich für Dich ist, wenn Dein Selbstvertrauen noch wackelt.

Auch wenn Du alle Ratschläge beherzigst, wenn Du hochgradig motiviert und perfekt selbstreguliert an die Sache herangehst: Wahrscheinlich wirst Du irgendwann doch wieder einmal rückfällig werden. Na und? Fast jedem passiert das irgendwann. Und dann? Jetzt kommt es drauf an. Willst Du vor schlechter Laune und Selbstzweifeln Dein eigentliches Ziel vergessen oder willst Du dran bleiben? Kleine Hilfe: Selbstzweifel nützen Dir nichts!

Ausrutschen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern Anlass für Dich, das Programm zu verfeinern. Wieder aufzustehen. Über Deine Fehler zu lachen und darüber nachzudenken, was geknirscht hat. Frage Dich lieber: Was lerne ich aus meinen Fehlern und wie kann ich diesen Fehler künftig vermeiden. Denn auch das wissen die Forscher: nach einigen Wochen fruchtet jede neue Gewohnheit, und wird zur Normalität. Dann geht es plötzlich anders herum. Dann freust Du Dich schon über den Tag, abends nach Dienstschluss noch eine Stunde laufen zu können.

Dann wirst Du positive Genugtuung erfahren, weil Du Dich nicht mehr über jeden Mist in der Arbeit ärgerst. Dann empfindest Du den strahlenden Stolz, dass Dir die Jeans von vor zehn Jahren wieder passen. Vielleicht wunderst Du Dich auch darüber, dass Du nicht früher darauf gekommen bist, wie gut altes Brot schmeckt, das Du sorgfältig kaust. Und wenn Du Deine Strategien noch mehr verfeinern willst, besuchst Du ja vielleicht einmal einen meiner Workshops.

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